Rache: Entlassene melden illegale Software-Nutzung

Recht, Politik & EU Die Weltwirtschaftskrise hat in Spanien offenbar positive Auswirkungen auf den Kampf der Software-Industrie gegen die illegale Nutzung von Anwendungen in Unternehmen. mehr...

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Cool, das heißt also, dass ich "Unkündbar" bin :-)
 
@nanowatt: nanu, wie soll ich denn das verstehen?? vorsicht: allein so eine aussage kann einem die beine weghauen! :P
 
@nanowatt: hihi sag das ned zu laut ^^ Aber das is sicher ein gutes Druckmittel wenn der Chef mit böhsen Wörtern wie Küdigung und Lohnküurzun um sich wirft ^^
 
@Real_Bitfox: hehe, war ja eh nur ein Scherz, als ich als Admin in meiner Firma angefangen habe, musste ich ordentlich aufräumen und nach lizensieren. Aber jetzt sind wir clean.
 
@nanowatt: wers glaubt ^^
 
@Reuters: na, noch keinen Kaffee gehabt, oder den Hinweiß für "Netiquette beachten!" übersehen? Es ist vollkommen egal wie ein Kommentar von einem User abgegeben wurde (als lustig, informativ, oder einfach mal nur dumm).Ich finde es traurig welchen Ton so manche Menschen drauf haben. Das kann doch nicht sein. Es reicht wenn du einen Kommentar negativ bewertest, aber dabei muss man nicht beleidigend werden. Ich wünsche dir, dass du deinen inneren Frieden findest.
 
@ratkiller: Sicher, dass das in Deutschland nicht den Tatbestand der Erpressung erfüllt?
 
@nanowatt: ich bin dann auch unkündbar :) :D
 
@JMK4189: u.U. hast du recht, aber ich finde Lohnkürzung oder Kündigung ist eine viel schlimmere art Menschen zu erpressen. Von daher können mir die Unternehmer mal n Buckl runterrutschen. Und hey... es steht ihm ja frei zur Polizei zu gehen ^^
bis zu 216k Euro oder bissi mehr Gehalt für mich... mal schauen was ihm mehr wert is, dem ehrwürdigen herrn "manager" rofl.
 
@JMK4189: es gibt doch keine Erpressung.

Das nennt man nur auf etwas Aufmerksam machen :-)
 
Richtig so, wer es nicht kauft, soll dafür bezahlen!
 
@HatzlHotzl: Kann ich mich nur anschließen. Eine Firma, welche die Software in der Regel ja sogar absetzten kann, hat es nicht anders verdient, wenn sie wissentlich illegale Kopien benutzt.
 
@HatzlHotzl: Und wer es doch kauft, MUSS auch dafür bezahlen:-)
 
@HatzlHotzl: Seh ich genauso. Kann man sich als Firma einfach nicht leisten. So viele haben eigentlich genug Geld, sind aber zu geizig!
 
@Elvenking: Ganz genau. Selbst die Adobe CS4 ist für eine Firma, gehen wir mal von einer Werbeagentur aus, leicht abzusetzen. Das geld sollte jede Werbeagentur mit einem Auftrag wieder rein haben. Ist das nicht der fall, so sollte die Geschäftspolitik überdacht werden. Ich hatte mal ein Interessantes Interview bzgl. Adobe und Raubkopien gelesen. Darin sagte einjemand von Adobe, dass die sich im klaren sind das es von dieser Software viele Raubkopien gibt. Ist ja auch nicht gerade ein Schnäpchen. Sie erhoffen sich einen höheren bekanntheitsgrad auch unter Privatpersonen und erhoffen sich, dass ihre Software Kommerziell aber lizenziert wird. Man kann sich so teure Software als Firma leisten wenn man nicht ständig auf sein eigenen Geldbeutel achtet und privat mit Geld umgeht als wäre es Müll.
 
@elecfuture: Dass viele illegale Versionen von Adobe benutzen, bemerkt man ja auch hier manchmal in Kommentaren, zu ähnlichen Freeware Produkten. Wenn einer zu Gimp meint, dass er doch lieber Photoshop nimmt, und bei PDF auf Acrobat setzt, frage ich mich da schon, ob der diese Produkte, quasi die Suite, legal gekauft hat, - als Privatperson, bei deren Programm Preise. Klar sind die Adobe Produkte sehr gut, - aber die Freeware übertrifft sie im Preis-, Leistungsverhältnis.
 
@HatzlHotzl: Geiler Spruch, irgendwie zweideutig und widersprüchlich zugleich :D
 
@mcbit: ja nur in den meisten fällen werden die lizenzen wohl billiger sein als die kosten wenn du angezeigt wirst
 
Wenn man schon nicht gegen seine Kündigung vorgehen kann, dann doch wenigstens gegen andere Sauereien in der Firma. Es ist ja nicht so daß man seine Vorgesetzten nicht auf diese Mißstände schon vorher hingewiesen hätte. :)
 
Find ich irgendwie lustig :)
 
Ob das nun wirklich "messbare" positive Auswirkungen haben wird bezweifle ich doch etwas. Letztendlich hat natürlich jede Anzeige/Aufdeckung einer illegalen Nutzung von Software etwas positives. :) Weniger positiv ist da schon die Arbeitslosenquote :( Rache gehört natürlich zu den Eigenschaften des Menschen. Aber darf ein "niedriger Beweggrund" im Bezug auf die positive Aufdeckung solche Fälle dann gelobt, gar gefördert, werden ?
 
@Homer34: Da hast du Recht und eigentlich ist es nicht OK das aus Rache zu machen. Aber wer beißt schon in die Hand die einen Füttert? Daher melden sie es jetzt wo sie gekündigt sind. Na ja MS geht da schon recht restriktiv vor wenn ein Unternehmen keine gültigen Lizenzen hat! Man darf das nicht mit Privatkunden verwechseln, denen MS ja im Gegensatz zu Firmen "Alles" durchgehen lässt (mal in Richtung China schau :-))...
 
Seit wir uns hier in der IT schriftlich bescheinigen lassen dass die Chefetage über fehlende Lizenzen Bescheid weis wird das Thema Lizenzierung in der Teppich Etage erstmals ernsthaft wahr genommen.
 
@Tomato_DeluXe: Schriftlich hab ich das ja nicht gemacht, aber meine Wortwahl "letztendlich geht es um Ihren Arsch" dürfte den Ernst der Lage klargemacht haben. Zumindest hatten die Kollegen viel Spaß damit... :)
 
@Tomato_DeluXe: Die CHefetage muss soweit ich weiss sowiso für sowas haften. Naja beim Thema Softwarelizenzen sind meine Chefs zum Glück nicht geizig, nur bei Hardware muss man immer kämpfen :D
 
@.Omega.: Naja... du kanst als mitarbeite schon mit dafür belangt werden. Weil du von einer Straftat wusstest, aber nichts unternommen hast (Polizei). Das ist dann sowas ähnliches wie unterlassene Hilfeleistung.
 
@Kalimann: Ich bin kein Jurist, aber unlizensierte Software auf Firmenrechnern einzuseten kann wohl schlecht den Mitarbeitern zur Last gelegt werden (Mitwisser). In der Praxis nutzt der Mitarbeiter einfach nur die Software und hat keine Ahnung ob die vom Chef ordnungsgemäss lizenziert wurde.
 
@drhook: was deine Aussage bertrift ist sie nur Relativ Richtig klar der kleinen Sekritärin kann man denn nicht so schnell an den Hacken, Anders sieht es aber bei Adiminstratoren einer Firma aus die müssen in der Regel für die Software und Lizenzen Sorgen und die meisten GVler welzen denn einfach die Schuld auf einen Verfügbaren Admin ab da sie von sowas keine Ahnung haben Darum kann ich zwei Wichtige Sachen jedem Admin empfehlen. 1. Alles Schriftlich bestätigen und/oder Dokumentieren. 2. eine Gute Rechtschutz Versicherung. Ansonsten viel Spass beim Russisch Roulett kann ich denn Wünschen.
 
Hauptsache die ohnehin schon angeschlagene Firma, die Leute entlassen musste, hat noch ein Problem mehr. Solche 'Racheanzeigen' finde ich ziemlich kleingeistig. Wenn man etwas gegen illegale Software tun will, dann macht man das besser während man seinen Job noch hat und dann auch erstmal per vernünftigem Dialog, bevor man zu einer Anzeige über geht. Das einzige wozu sowas führt ist, dass in Firmen immer mehr Controlling Overhead und immer mehr penible Vorschriften eingeführt werden und dass Vorgesetzte unerträglich werden, weil sie Angst davor haben auch mal fünf gerade sein zu lassen. Das fünf gerade sein lassen bezieht sich, bevor ich falsch verstanden werde, nicht auf illegale Software (deren Einsatz ist nun wirklich sinnvoll vermeidbar), sondern auf andere Bereiche, in denen ängstliche Kleinkariertheit für ein unangenehmes und unproduktives Arbeitsklima sorgt.
 
@Fenix: Sehe ich genau so. Man sollte allgemein mit Anzeigen vorsichtig sein, ausser man kann für sich selbst durch die Anzeige etwas erreichen. Die Leute die da in Spanien entlassen wurden, werden ja nun durch die Anzeige nicht wieder eingestellt oder bekommen deswegen bevorzugt einen Job in einer anderen Firma.
 
Crytec ist das beste Beipsiel für so einen Fall in Deutschland. Ein unzufriedener Praktikant hat die mal angeschwärzt wegen fehlender Linzensen von einigen 3D Programmen, das wurde dann richtig teuer für die.
 
Haha, das fine ich ja äußerst interessant. Ich habe in Malaga einen Monat lang ein Praktikum bei einem Computerladen gemacht, der unter anderem auch Schulen und Rechtsanwälte betreut hat. Es war da absolut NORMAL illegale Software einzusetzen. Als ich einmal nachgefragt habe, ob die nicht eine Lizenz brauchen um Windows zu installieren kam nur ein fragendes Kopfschütteln entgegen. Ich glaube in Spanien gehts sehr krass ab was Raubkopien angeht.
 
@luckyiam: Auch in anderen Ländern. Ich weiss von einer Firma die hat 30 PC's allein nur in den Büros und Etliche Server. Alles Windows und keine einzige Lizenz so weit ich weiss. Deise Firma ist in FFM und arbeitet in der Finanzbranche.
 
Ich möchte ja nicht fieß klingen, aber jetzt sollte man von Amtswegen den Anzeigestellern auch ein Strafverfahren anhängen, wegen Mithilfe, schließlich haben sie über die illegale Soft im Wissen mit gehandelt als sie dort noch beschäftigt waren. Jetzt fliegen sie und tun so als wenn sie die lieben wären, wie ich sowas hasse. Entweder man steht zu etwas, oder läßt es bleiben.
 
@Reuters: Stell dir mal eine Person vor die neu in einem Betrieb ist und froh sein kann überhaupt noch einen Job gefunden zu haben. Da geht man nicht zum Chef oder zum Admin und bemängelt dass es keine gültigen Lizenzen für dies und das gibt. Dann ist man seinen job schneller los als man blinzeln kann.
 
@Traumklang: Es gibt die Möglichkeit der anonymen Anzeige.

Sag ich doch, so lange sie einen Vorteil haben, scheißen sie drauf ob es illegal ist.
 
Nun geht los jetzt scheisst jeder jeden an und die industrie gewinnt naja war vorher zu sehen - irgendwie.
 
es wurde doch vor nicht allzu langer zeit darauf hingewiesen, dass entlassungen zu rachefeldzügen führen könnten. den worten folgen taten. mit sicherheit haben sich diese worte viele zu herzen genommen, die auf eine solche idee nicht gekommen wären
 
Und was ist, wenn der Angezeigte auf einmal (wie auch immer, wer will kann das bestimmt) nachweist, daß der Anzeigende es ja installiert hat, nachdem er gekündigt wurde?!
 
@Luxo: Jedes Betriebssystem hat eine Installliste mit Datum. Außerdem so wie ich das lese, waren mehrere an der Anzeige beteiligt.
 
@Reuters: Alles ist veränderbar .
 
super Nebenbeschäftigung. Nichts gegen die Anzeigesteller, aber sollten sich die Damen und Herren nicht einen neuen Job suchen, statt sich mit solchen Unzulängigkeiten abzugeben. Mir persönlich wäre ein neuer Job lieber, als ein Gutschein/Händedruck von einer betrogenen Softwarefirma.
 
Ich denke, das man das immer von zwei Seiten aus betrachten sollte. Bei einer Firma die wirklich ums Überleben kämpft und die Kündigung wirklich unvermeidbar war, würde ich persönlich nicht nachtreten. Bei einer Firma, die nur auf ihren Aktienwert schielt und nur kündigt, damit die Bilanzen besser aussehen, würd ich auch anzeigen.
MfG
 
Nun... Die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt einmal mehr, dass Softwarepiraterie in Unternehmen weit verbreiteter ist, als man im Allgemeinen annimmt. Allein schon aus Kostengründen greifen einige Unternehmen auf nicht lizenzierte (vielleicht sogar gecrackte) software zurück. Nehmen wir nochmal das Beispiel einer Werbeagentur. Ein international agierender Großkonzern hat keine Probleme, lizenzierte Software zu kaufen und diese dann steuerlich abzusetzen. wie sieht es aber zum Beispiel nach einer Unternehmensgründung aus? Betriebswirtschaftliche Erfahrungswerte belegen, dass das erste Geschäftsjahr (GJ) ein Verlustjahr ist, da dort ALLES neu angeschafft werden muss und das können bei einer Werbeagentur mehrere hundert Tausend bis Millionen Euro werden. Im 2. GJ sinken dann die variablen Kosten. Frühestens im 3. GJ können Gewinne eingespielt werden. Folgende Kostenträger kommen auf den Unternehmer zu: Anmieten der Geschäftsräume, Handelsrechtliche Kosten (Anmeldung einer GmbH = 25.000 Euro), Steuerbelastungen, Anschaffung der Büroausstattung, Aufbau der IT-Infrastruktur, Marketing, Personalkosten, Beschaffung von Software (SAP für unternehmensinterne Prozesse), Arbeitssoftware (z.B Betriebsystem, Photoshop). Dies sind nur einzelne Beispiele. Wenn man dies in die Betrachtung einbezieht, wird jedoch schnell klar, warum gerade in Krienzeiten vermehrt auf illegale Software zurückgegriffen wird. Allerdings finde ich es auch nicht gerade sinnvoll, seinen Cheff wegen Softwarepiraterie anzuschwärzen. Denn eine Anzeige auf Basis dieses Tatbestandes setzt eine Kenntnis des tatbestandes voraus und kann ebenso den Angestellten teuer zu stehen kommen. Und in der Regel ist es üblich, dass jeder Vorgang im Bereich der IT-Infrastruktur protokolliert werden müssen. Dazu zählen auch Installationen. Sogar Nutzeraccounts müssen schriftlich (nicht online) beantragt werden. Dies führt oftmals auch zu einer enormen Bürokratie bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Also sollte man dies mit allergrößter Vorsicht genießen.
 
Ich denke die Strafe für die Unternehmen welche unlizenzierte Software einsetzen wird dann eben gerade einige mehr in den Konkurs treiben. Dann haben die Petzer noch einige mehr Arbeitslose auf dem Gewissen!
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