Wikipedia siegt: Microsoft gibt Encarta bis 2010 auf

Microsoft Microsoft stellt die Enzyklopädie Encarta ein. Der Softwarekonzern bestätigte jetzt die Aufgabe seines über lange Jahre erhältlichen Produkts. Alle zu Encarta gehörenden Angebote und Produkte sollen bis Oktober 2009 eingestellt werden. mehr...

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Also Encarta wird glaube ich niemand wirklich schmerzlich vermissen. Ich fand damals die Meldung schlimmer, dass Brockhaus nicht mehr in Buchform erscheinen wird, was sich glücklicherweise inzwischen wieder anders darstellt.
 
@luckyiam: Ein gutes Nachschlagewerk als Buch ist immer etwas besser, da man unabhängig vom PC oder andere Medien sein kann, was das Arbeiten schon erleichtert. Das Brockhaus mit all seinen Bänden ist einfach unschlagbar.
 
@DARK-THREAT: Da bin ich anderer Meinung, ich bevorzuge generell die elektronische Form. Copy + Paste, gezieltes Suchen, Crosslinks - all das sind Argumente gegen die Buchform. (Ich lese gerne und viel, doch bei der Informationsbeschaffung/Auswertung ziehe ich den Computer jedem Buch vor)
 
@web189: Ich will dir ja nicht widersprechen. Ich nutze Wikipedia auch intensiv und ich denke in den meisten Fällen ist es auch eine gute Quelle. Jedoch ist so ein Brockhaus doch auch ein ganz anderes Gefühl. Es macht was her, wenn man sowas zu Hause stehen hat. Problem dabei ist, dass diese natürlich auch beim Erscheinen in vielen Fällen schon wieder unaktuell sind. Bei uns zu Hause wurde immer der Brockhaus ausgepackt wenn wir beim Essen über ein Thema diskutiert haben und wir dann etwas ganz genau wissen wollten. Finanziell ist Wikipedia natürlich auch deutlich angenehmer. Mir ist aber gerade während meines Studiums aufgefallen, dass sich Wikipedia nicht wirklich als Recherchemöglichkeit eignet. Nicht weil es nicht richtig ist was da steht, sondern weil es in vielen Fällen nur oberflächlich die Themen anschneidet. Fachliteratur muss dann doch immer wieder für viel Geld angeschafft werden.
 
@DARK-THREAT: So eine Buch-Enzyklopädie ist schneller veraltet, als sie gedruckt werden kann. Für mich heute unfassbar, wie mein Vater damals (vor 30 Jahren) für die 30 Bände soviel Geld zum Fenster rausschmeissen konnte. Sicher, ein schönes Wohnzimmerschmuckstück, aber reingeschaut hat da praktisch noch nie jemand. Ganz sicher nicht mehr seit es Internet gibt.
 
@luckyiam: Wikipedia ist ja nicht die einzig mögliche Recherchemöglichkeit. Gerade der schnelle Zugriff auf verschiedene Quellen macht die Internetrecherche so überlegen.
 
@kaffeekanne: und manipulierbar !
 
@overdriverdh21: Wikipedia ist manipulierbar. Aber das eigene Gehirn sollte eben auch nicht ausgeschaltet werden. Natürlich besteht die Gefahr, dass die Quellen nur voneinander abschreiben. Aber wer hat nicht alles aus dem Brockhaus abgeschrieben. Und wo haben die womöglich abgeschrieben.
 
@DARK-THREAT: Ein gutes Buch ist schön und gut um Fliegen zu erschlagen, aber als Nachschlagewerk die schlechtere Technik. Elektronisch ermöglicht schnelle Referenzen, Suche, Einbindung von multimedialen Inhalten und vieles mehr. Das Wikipedia vom Umfang her alles andere erschlägt ist unumstritten, aber in der Qualität kommen sie meistens nicht an den Brockhaus heran. Wikipedia ist aber nur ein Beispiel, es gibt auch seriösere Quellen. Forschungsergebnisse werden heute hauptsächlich elektronisch veröffentlicht. Für Informationen ist die elektronische Speicherung am besten geeignet, auch wenn sich mit einem Buch in der Hand besser schläft als mit einem PC.
 
Schade. Ich hatte damals Encarta 2001 und 2003. Da ich kein Internet damals haben konnte. Und das Nachschlagewerk ist seriös, was man leider von Wikipedia nicht immer sagen kann, da jeder Mensch etwas schreiben und/oder zensieren kann, wenn der Kontrolleur der gleichen Meinung ist.
 
@DARK-THREAT: Normalerweise sollte auch bei den Wikipedia Artikeln Quellen angegeben sein, dort einfach alles nochmal nachlesen und prüfen.
 
@Snaeng: Es gibt leider viele Fälle, wo Wikipediaartikel gegen das allg. Informationsrecht verstoßen, und Menschen etwas andichten, oder Unwahrheiten verbreiten. Aber Wikipedia ist nur eine Zusammenfassung einer verbreiteten Meinung. Wer etwas anderes (vlt mit mehr Wahrheit angehaucht) schreibt, wird schlichtweg gelöscht. Ich habe es 2 mal bei Wikipedia erlebt, ledigleich die Bürgermeisterwahl unserer Gemeinde wurde nicht zensiert (da es wohl nicht zu wichtig ist, wie andere Themen.).
 
@DARK-THREAT: Ja, ist leider wahr. Gerade was den wissenschaftlichen Bereich angeht, ist Wikipedia oftmals ein Tritt in den Sumpf. Da quasi jeder mitschreiben kann, steht leider auch sehr viel nonsens drinne (was nicht automatisch heißen soll, das Encarta da in allen Belangen viel besser war).

Linda
 
@DARK-THREAT: Jepp... Die Encarta war damals auch mein erstes digitales Nachschlagewerk. Und auch wenn sie damals noch nicht inne alles hatte, so machte es doch richtig Spaß, einfach mal querbeet zu suchen
 
@DARK-THREAT: Das stimmt nicht was du sagst. Moderatoren greifen normal nur in Diskussionen ein, wenn diese in einen Krieg ausarten. Wenn andere User deine korrekten und Regelkomformen Inhalte löschen, dann musst du das eben Rückgängig machen und ausdiskutieren, wenn deine Sachen kommentarlos verändern werden irgendwann die Aufsicht verständigen. Mit unseriösität hat das nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Und irgendjemand muss das letzte Wort haben, sonst könnte das System nicht funktionieren (die Hierachie entstand ja auch aus der Not heraus). Die Kontrolleure entscheiden auch in der Praxis anhand von Quellen und eigenrecherche und müßen eben als letzte Instanz akzeptiert werden - nichts anderes wie bei einem Chefredakteur vom Brockhaus - ein Autor muss damit leben können wenn seine Inhalte gekürzt oder verworfen werden, mit "Zensur" hat das 0 zu tun. Auch hat er nunmal über die Wichtigkeit von Inhalten zu entscheiden, es muss schon richtig relevant für eine Enzyklopädie sein. Du sagst ja selber "Es gibt leider viele Fälle, wo Wikipediaartikel gegen das allg. Informationsrecht verstoßen, und Menschen etwas andichten, oder Unwahrheiten verbreiten." - Was willst du nun? Kontrolle, dass das nicht passiert, oder Anarchie, wo das was du grad erwähnt hast vorgekommt? Ich find Wikipedia hält da das Pendel ganz geschickt, wir wurd noch nie ein gut belegter Artikel oder Baustein entfernt.
 
@linda.r: so schlimm ist es nicht....man kann ja auf die englische version gehen, dort stehen meißtens bessere wissenschaftliche erklärungen.......übrigens Linda, ein schöner name :)
 
@DARK-THREAT: KAnn dir diesmal zustimmen, aber wenn man schon sieht, dass in seinem Schul-BWL-Buch Seitenweise aus Wikipedia zitiert wird wo dann noch drunter "Quelle Wikipedia+Link" steht, dann kann ich da auch nichts mehr zu sagen...fand den Multimedialen Teil immer wieder gut, zB Ernst Reuters Rede zum anhören, welche bei Wikipedia nicht angeboten wird !
 
Schade ich habe viel bei Encarta nachgeschaut und fahnde es immer lehrreich.
Na gut Wikipedia hat den großen Vorteil das es kostenlos ist und über all wo Internet ist erreichbar ist.
 
Wirklich schade das Microsoft Encarta aufgibt. Wikipedia kann man nicht für seriöse Dokumente als Quelle nutzen.. Encarta hingegen schon.
 
@Snaeng: Was allerdings größtenteils an dem Unwillen einzelner Personen liegt. Wikipedia ist schon lange keine unseriöse Quelle mehr. Zu jedem Artikel finden sich Quellenangaben, ausserdem werden alle Änderungen überwacht und von der Masse diskutiert. Du kannst ja zum Spass mal probieren ein paar Fakten zu ändern - deine Inhalte bestehen keine 10 Minuten.
 
@web189: Ja, kann ich bestätigen. Als meine Bruder studierte war es nicht gern gesehen wenn Wikipedia als Quelle, in einer wissenschaftlichen Arbeit, stand. Heute wird es von jedem Dozent und Professor akzeptiert. Es stimmt auch, dass Wikipedia in vielen Dinge nur oberflächlich behandelt, aber dafür gibt es ja dann die Quellenangaben, in dem es dann in aller Regel nochmal ausführlicher steht. Zudem, wenn man sich einen Wiki-Artikel durchgelesen hat, sollte man ja dann auch genug Schlagwörter haben um einfach mal zu googlen.
 
@web189: Meist gibt der Diskussionsbereich "hinter" dem Artikel auch viele Aufschlüsse. Ich hab mir angewöhnt, immer da mit reinzusehen.
 
@web189: Falsch, es stehen viele Fehler drin. Vergleiche nur mal die englischen mit den deutschen Seiten. Ich habe selber schon einige Fehler korrigiert, einmal ist meine Korrektur von irgendjemand sogar kommentarlos ins Falsche zurückgeändert worden.
 
@seaman:
Das stimmt so nicht, zumindest kann ich mir keinen seriösen Dozenten vorstellen, der das duldet. Wer Wikipedia zitiert ist einfach nur zu faul und verdient die schlechte Note. Klar ist Wikipedia super um einen ersten Überblick über ein Thema zu kriegen, aber wenn dann zu faul ist in die Originaltexte zu schauen, die sogar mittlerweile mit angegeben werden...
 
Ich habe Encarte das letzte mal um Jahr 2000 benutzt. Damals war es für mich ein unverzichtbares Nachschlagewerk, im Laufe der Zeit wurde es jedoch immer mehr vom Internet verdrängt. Obwohl ich es schon lange nicht mehr benutze, finde ich es schade, dass es eingestellt wird. Dennoch kann ich die Gründe verstehen, schließlich besitzen immer mehr Menschen einen Internetzugang - Informationen lassen sich schneller und effizienter "ergoogeln", als mit kostennpflichtigen Lösungen. (Ob die Informationsqualität darunter leidet sei einmal dahingestellt, die Kunden haben sich entschieden)
 
Na klasse. Erst gibt Microsoft den Flugsimulator auf, jetzt auch noch Encarta. Außer Office und Windows ist anscheinend alles egal geworden... ich mochte MS noch nie so besonders aber das waren einfach meine Lieblingsprogramme von den Jungs aus Redmond. Irgendwie macht mich das traurig :-(.
 
@DesertFOX: Microsoft hat viele hunderte verschiedene Programme oder Entwicklungen. Und das der Flight Simulator X der Letzte auf dem Markt war, glaub ich nicht, dazu ist das Verlangen zu groß. Es gibt mehrere Publisher und Studios die die Qualitäten haben.
 
@DesertFOX: Tröste Dich, Microsoft hat noch viele andere Programme mit denen Du rumspielen kannst. Wie wär es mit Microsoft Dynamics, Microsoft Robotics Developer Studio, Microsoft HealthVault, Microsoft Identity Lifecycle Manager, Microsoft Groove Server, Microsoft Commerce Server, Microsoft Money - nur um mal ein paar weniger bekannte Produkte zu nennen. Du brauchst also keinen MS-Mangel befürchten. :-)
 
@DesertFOX:
Was gibts noch so bei Microsoft: Livesearch verliert Marktanteile gegen Google: der IE8 kommt wegen der besseren Konkurrenz auch nicht in Fahrt: Vista gewinnt nur schleppend Marktanteile während Apple fleissig an den Marktanteilen nagt: die Xbox 360 wird von der WII abgehängt: der Zune ist mit seinen 2-3% Marktanteil nicht der iPod Killer: Windows Mobile 6.5 kommt viel zu spät: Stellenabbau: Einstellung diverser Projekte... sieht nicht gut aus, aber Windows 7 wirds richten, nicht wahr? :)
 
Ich verstehe hier nicht, wie man von einem Sieg sprechen kann. Wer gewinnt denn wirklich? Wem nutzt es, dass es kein Encarta mehr gibt? Steigt dadurch die Qualität der Wikipedia-Artikel nochmals an? Bekommt Wikipedia deshalb etwa mehr Spenden? Ich denke nicht, dass das für die Wikipedia-Gründer ein Grund zur Freude sein wird... und für die Kunden auch nicht - Vielfalt, die Möglichkeit haben selbst zu wählen was man nutzt, liegt im Interesse der Kunden.
 
@mibtng: Tja, das ist halt der reißerische Ausdruck, der hier so gerne benutzt wird. "Boah, Wikipedia siegt, gabs da einen Kampf? Mal klicken" Im Text steht ja dann auch überhaupt nichts mehr von irgendwelchen Siegen oder Niederlagen. Hier werden nur auf Teufel komm raus Klicks generiert.
 
Das ist echt Schade! Wikipedia taugt nicht immer als "Nachschlagewerk". Gerade im Naturwissenschaftlichem Bereich sind die Artikel anscheinend -häufig- von solchen "Profis" verfasst, das man ohne selber ein Profi zu sein kaum etwas versteht. Ein Sammelsurium von Fachwörtern, häufig ohne weitere Erklärungen. Um einen Artikel zu verstehen muss man dann auf 30 verlinkte Fachbegriffe klicken um das zu verstehen. Andere Artikel sind dann aber auch wieder ganz gut, ist halt gemischt. Ein Redaktionell verfasstes Nachschlagewerk dagegen unterliegt ja einer zentralen Qualitätskontrolle, wodurch die meisten Artikel viel leichter verständlich sind. Ich habe meistens Encarta und Wikipedia ergänzend verwendet, mir zu manchen Themen die in Encarta verzeichnet sind zuerst die "einfache" Variante aus Encarta durchgelesen, und dann für tiefergehende Informationen Wikipedia benutzt.
 
Juhu, Wissensmonopol ftw! -.-
 
@Samin: Also wenn Wikipedia das (neue) Wissensmonopol darstellt, dann gute Nacht...
 
@GordonFlash: Auch du kannst dein Wissen einbringen, wenn du findest, dass etwas falsch oder schlecht formuliert ist. Jeder kriegt die Enzyklopädie, die er verdient.
 
@GordonFlash: Soviel ich bei Wikipedia mitbekommen habe, sind schlecht recherchierte Artikel gleich verschwunden bzw. verbessert. Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres, als diese Vorgehensweise, das User Artikel editieren können. So schnell ist kein Buch.
 
@Bösa Bär: Naja so schnell geht das bei Wikipedia auch nicht. Zuerst geben Hinz und Kunz ihr Voting für eine Änderung ab. Und bei versteckter Produkt-PR halten schon mal irgendwelche Personen ihr schützendes Händchen über den Artikel. Mir persönlich ist eine autorisierte und von fachlich versierten Personen zusammengestellte Enzyklopädie doch vertrauenswürdiger. Trotzdem lese ich auch zuerst bei Wikipedia, dann bei Encarta nach.
 
war nie schlecht gewesen. schade
 
Ich hab hier noch Encarta 99 hier rumfliegen, tolles Programm damals, auch wenns zeitbegrenzte Updates gab. Ich werd mein tolles PC-Lexikon aus meiner Kindheit vermissen :/
 
Schade drum. Encarta war ein Lexikon, keine Enzyklopädie - das ist was anderes :)
 
mir ist eigentlich eine Encarta DVD oder Brockhaus DVD lieber als ein Wikipedia wo einige Artikel doch von der Meinung anderer stark geprägt sind ... ihr als deutsche merkt das selten, aber wenn man z.b. in andere länder geht und info's über Politker oder Geistliche haben möchte fehlt Wikipedia klip und klar die neutralität! Wie gesagt Menschen die jetzt nach sachlichen dingen nachforschen werden glücklich, dennoch aber sind sehr viele Artikel über Personen nicht neutral gestaltet.
 
Mal wieder typisch Winfuture, bis zum 31.10 werden die updates eingestellt, encarta läuft bis 31.12 weiter...
 
Ich kannte zwar das Produkt, aber das es eine Website gibt wusste ich garnet *hust* ( Kein Scherz :-/ )
 
@silentius: Nimm es mir bitte nicht für übel, aber: http://tinyurl.com/5ezj8z (ist ein Spass)
 
Warum der Vergleich mit Wikipedia gezogen wird, bleibt unklar. Eher ist ein Vergleich mit Brockhaus multimedia angebracht. Ich finde beide Produkte bis heute sehr gut und informativ. Außerdem muss man nicht ständig Artikel aus dem Internet suchen sondern hat viele Informationen bereits im Programm. Die monatlichen Updates werden für die Encarta dann wohl bis Oktober 2009 enden (in der Regel hätte ich hier die Version 2010 erwartet). Der Support soll Ende 2012 komplett eingestellt werden. Bleibt die Hoffnung, dass Brockhaus nicht ähnlich entscheidet - denn Wikipedia ist zwar ganz nett aber nicht zwingend zuverlässig.
 
Ein feiner Zug würde sein wenn MS Encarta frei geben würde und für die Wikipedia übertragen würde (und allen anderen). _____ Vielleicht würde so Wikipedia (und anderen) mal einen weiteren Schub bekommen besser zu werden (von der Optik her), finde das so einige Wikipedia Seiten echt sche...e aussehen.
 
@_Fire_Dragon_:
Microsoft ist doch nicht an der freien Verfügbarkeit von Wissen interessiert. Solange da keine Lizengelder fliessen passiert da gar nichts.
 
erst Meyers... jetzt Microsoft. Was bleibt, ist eine nicht redaktionelle einwandfrei geprüfte Wikipedia
 
Super. Jeder "Hans und Franz" kann bei Wikepedia etwas reinschreiben. Ob es dann der Wahrheit entspricht steht auf einem anderen Blatt.
Wikipedia ist ja nicht schlecht, aber man sollte nicht alles unreflektiert glauben was da steht.
 
@sakrileg9: Man sollte nicht alles unreflektiert glauben, EGAL wo es steht! Zitat des Tages dazu: "Knowledge is just opinion that you trust enough to act upon."
Orson Scott Card, Children of the Mind
 
Auch wenn es vermutlich nicht so kommen wird: Wäre cool, wenn MS die Enzyklopädie FREIGEBEN würde, so dass die Inhalte nicht mehr Copyrights unterstehen würden... das wäre mal ein echter Zugewinn fürs Web.
 
Schade dass MS Encarta aufgeben will....ich benutze die aktuellste Ausgabe Encarta 2009 Premium....und es ist genial!
 
Ich finde Encarta gar nicht schlecht, weil es nicht so dahergeschawafelt und furchtbar lang ist. Aber halt viel weniger Begriffe und viiieel Oberflächlicher
 
Google, Windows 7, Intel, Wikipedia, nichts gegen diese Produkte aber wie war das mit "Konkurrenz belebt das Geschäft" ? Na, über einige Absurditäten werden wir uns da, dank dieser Quasi-Monopole, in Zukunft nicht wundern müssen. Gerade im Bereich Wissen finde ich das mehr als Bedenklich.
 
@Lastwebpage: Das interessante ist ja, dass z.B. der Ubuntu-"Chef" sich auf Windows 7 freut... Ich mag Opera nicht - aber sollte ich mich deshalb über das Einstellen des Browsers freuen? Viele Menschen haben eine komische Logik, "meins ist das beste, das einzig wahre, ich muss anderen diese Meinung aufdrücken, was andere nutzen ist falsch und muss vernichtet werden"
 
@mibtng: Ich freue mich ja nicht darüber das es die jeweils anderen Produkte nicht gibt (oder irgendwie nicht so ganz in die Pötte kommen) genau das Gegenteil is der Fall, ich finde das bedauerlichlich und eher fragwürdig, was den Nutzen betrifft.
 
@Lastwebpage:
Das interessante ist aber, dass Wikipedia zumindest theoretisch eine direkte Verkörperung des volonte generale ist und somit eher als demokratisch zu verstehen ist. Ich weiß nicht ob es besser ist, wenn es einer Elite vorbehalten ist Wissen zu generieren oder wenn alle daran teilhaben.
 
Finde ich wirklich sehr schade. Das heißt wohl auch das der MSN-Agent ("Encarta Instant Answers") aufgelassen wird. Dieser Bot war echt praktisch.
 
Wieso? -> weil unter anderem die seite einfach zu langsam aufgeladen wird. Überhaupt sind Microsoft Seiten (mit aspx) sehr langsam. Ich bin sehr ungeduldig bei sowas.
 
Ein wenig schade ists schon. Es war ein tolles Programm. Jedenfalls in den Anfangszeiten der Internet. Dass es nun heute "geschlossen" wird, is eine natürliche Reaktion auf die mittlerweile übermächtige und erheblich bessere Konkurenz. Es währt eben nichts ewig...
 
Sieg, gab es einen Wettbewerb? Wikipedia ist zum Nachschlagen und Informieren nicht schlechter als die Infos in sonstigen Medien. Gezielte Fehlinformation, Weglassung und Verdummung ist in allen Medien zu finden und nimmt tendenziell zu. Man muss immer in mehreren Quellen recherchieren um der Wahrheit näher zu kommen.
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