Red Hat-Chef: Linux für Desktops ist uninteressant

Linux Linux für Desktop-PCs ist für Red Hat-Chef Jim Whitehurst kein sonderlich interessantes Thema. Seiner Einschätzung zufolge ist ein Engagement in dem Bereich weder finanziell lukrativ noch besonders zukunftsträchtig. mehr...

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Dank der sehr guten online Community, ist mit Support bei Privatkunden wirklich nichts zu holen.
 
@Ronin: Hör bloß auf mit der Community. 70% der Ratschläge lauten dort "RTFM", "benutz die Suchfunktion" (die Forumsuche wohlgemerkt) oder "das macht man unter Linux nicht". Und wenn doch mal was konkretes gesagt wird, dann sowas in der Art "hol dir das Script xxxx.sh, packs in /usr/bla/bla/bla, machs executable und lass es per cronjob starten. Setz aber vorher die Variable xxxx in /etc/.../....conf". Kurz: Mit diesen Anleitungen kann kaum ein Anfänger was anfangen. Es wird meistens zu viel Hintergrundwissen vorausgesetzt. Und wenn man nochmal nachfragt heißt es "Informier dich erstmal was der cron-Daemon" ist.
 
@DennisMoore: Hm, also selbst wenn ich mit Windows ein Problem habe, ist die erste Anlaufstelle bei mir ein Forum und nicht das MS-Support-Center.
 
@Idle2: Sag ich ja auch nix gegen. Nur gegen die Art wie einem dort oft "geholfen" wird. Das beschränkt sich auch nicht nur auf Linuxforen. Gibt auch Foren zu Windows wo Fragende so abgespeist werden.
 
@DennisMoore: man darf ja wohl von jedem erwarten zumindest die Forensuche zu benutzen. Das machen nämlich viele Leute nicht....
 
@DennisMoore: Naja, also wenn man seine Anfrage einigermassen fundiert formuliert, wird einem sehr wohl und sehr gern weitergeholfen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn man hingegen fuenfmal in der Woche die selbe Frage im selben Forum beantworten muss, ist klar, dass man mal auf die Forensuche verweist. - Auch klar ist, dass man die Leute in einem Forum nicht als Support-Personal missbrauchen darf: Man muss sich zunaechst selber bemuehen, und erst wenns definitiv nicht gehen will, sollte man sich an die Community wenden. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand abgewiesen wurde, der eine fundierte Frage stellte. Du musst dafuer sorgen, dass der "Support" alle aus Deiner Sicht wichtigen Angaben zur Aufklaerung des Problems vorfindet. Hierzu hilft es natuerlich vorher die Forenregeln/Newsgroupregeln zu lesen.. :-) - Kurz: Du musst den Leuten ein wenig entgegenkommen. Tust Du das nicht, wird Dir hoechstwahrscheinlich (und auch berechtigterweise) nicht gross geholfen werden. Du musst Dir immer vor Augen halten: Bei der Community handelt es sich um Leute, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen. Diese Leute werden nicht fuer ihre Freundlichkeit bezahlt, sondern muessen sich durch ihre Leistung messen lassen.
 
@dramocles: Die Forensuche findet auch nicht immer was passendes, auch wenn man sich bemüht die Antwort zu finden. Liegt einfach daran, dass manche Leute dinge anders formulieren und umschreiben als man selbst. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. @Cif: Von "mißbrauchen" ist auch nicht die Rede. Und wenn ich als Supporter in einer Woche zum 5. Mal die gleiche Frage lese, dann stehts mir frei auch mal gar nicht zu schreiben und nen anderen Supporter zum Zuge kommen zu lassen. Da muß ich nicht gleich pampig werden und unfreundlich auf die Forensuche verweisen.
 
@DennisMoore: In jedem Forum ist es üblich erst mal den faq-Bereich zu lesen. Dort findet man oft Antworten auf Fragen die schon diverse andere Leute vor einem gehabt haben. Niemand hat grosse lust x mal die gleiche Frage ausführlich zu beantworten. Dazu gibt es ja Anleitungen und FAQ-Bereiche. Wenn man mal eine wirklich neue Frage hat wird einem in der Regel schon geholfen. Oder man findet es selber heraus und veröffentlicht die Lösung damit jemand anderes davon profitiert.
 
@DennisMoore: Es kommt immer darauf an, wie man seine Fragen stellt (http://www.tty1.net/smart-questions_de.html). So manch einer stellt sich selbst dabei sehr dumm an.
 
@DennisMoore: Nicht vergessen: Wenn Du Package "beliebigerwirrername.09.033.354.Aplha34.tar.gz" mit 34 Abhängigkeiten von Server SVN_Unstable_XYZ nicht kompilieren kannst, musst du vorher noch noch dieses und jenes installieren (kompilieren nicht vergessen). Wenn alles nicht geht, dann lade Dir noch folgendes selber gebasteltes, ungetestetes PackageV0.1Gamma.tar.gz runter, vielleicht läufts damit. Ansonsten -> man
 
@DennisMoore: Also ich hatte mit Linux Foren bisher ausschließlich gute Erfahrungen, was ich von vielen Windows Foren nicht behaupten kann. Linux User sind in der Regel Geeks, die technisch sehr viel mehr drauf haben als der 0815 Windows User, den man meist hier vorfindet. Wer in einem Linux Forum etwas sucht, der findet auch ohne Probleme etwas passendes und es ist wirklich angebracht sich die Basics erstmal selbst beizubringen, denn nicht jeder User hat Lust den ganzen Tag nur Manuals für die einfachsten Sachen zu schreiben, nur weil ein Laie zu faul ist selbst was zu tun. Ich hab bisher immer Hilfe bekommen und auch angeboten. Besonders die Leute bei Canotical sind super! Hab selten länger als 2 Stunden auf ne Email von denen gewartet, wenn ich z. B. einen Bug-Report eingeschickt habe. Was bekommt man nochmal, wenn man bei Microsoft eine Fehlerbeschreibung einschickt? Ach ja! Nichts. Ich vergaß...
 
@F98: Du hast aber auch schon lange nicht mehr mit modernen Linux Distros gearbeitet, oder? Wenn überhaupt! Fast alles läuft heutzutage über Paketmanager. Nur selten muss man wirklich mal selbst was kompilieren. Und das sind 3 simple Befehle, die man nach 5 Minuten drin hat. Weiß echt nicht, was dieses Gelaber hier immer soll. Sogar Windows User, denen ich das mal vorgeführt habe, fanden es simpler und vor allem intuitiver Software zu installieren und dann vor allem upzudaten! Mag sein, dass es vor 5 oder 6 Jahren noch schwerer war, aber heutzutage sollte man mit einem kleinen Bisschen Fleiß und gesundem Menschenverstand dazu in der Lage sein eine Linux Distro zu bedienen und Software zu installieren. Wenn Du sowas schon nicht kannst, dann bleib lieber bei Deinem Windows und spiel weiter WoW...
 
@DennisMoore: Leider sehr leider muss ich dir zustimmen. Das deutsche Ubuntu Forum ist dafür das beste Beispiel. Bei jeder Frage antwortet einen Admin zuerst:"Lese zuerst die Wiki, bevor du hier eine Frage stellst". Gesagt getan und nach einer Stunde bin ich immer noch gleich weit und mein Problem ist in der Wiki nicht beschrieben. Zurück zum Forum Frage neu gestellt und dann kommt der gleiche Admin und schreibt mir: "Dass Problem wurde schon mal im Forum beschrieben, ich soll mich dort informieren." Nach einer weiteren Stunde suchen, schrieb ich dem Admin und teilte ihm mit, dass ich nichts gefunden habe, Antwort: " Ach ja wurde gelöscht, aber zur Zeit hätte er etwas anderes zu tun, als sich um mein Problem zu kümmern." 3 tage später habe ich eine Antwort erhalten, die genau auf deine Beschreibung passt. Irgend ein Script, wo ich nicht sicher sein konnte ob es auch wirklich das macht was ich will, geschweige den, ob es auch sicher wäre. Von den Admins habe ich nichts mehr gehört, aber schon ein paar Mal wurde ich sehr unfreundlich behandelt, nach dem Motto:" Du bist zu dumm für Ubuntu!" Das ist leider nicht die Ausnahme ,viele meiner Ubuntu Kollegen haben solche Erfahrungen machen müssen und sich beschwert, die Folge war, dass ich Account gelöscht worden war, ohne eine Stellungnahme. Ja sie sind über jede Kritik erhaben, ich frage mich nur, wo soll sich ein Einsteiger über ein Produkt informieren, wenn nicht in einem Forum. Genau für das sollte ein Forum zuständig sein. Selbst ich, wo sicher kein blutiger Anfänger mehr ist, bekomme oft nur unzureichende Antworten.
 
@noneofthem: *lol* meine Rede! Aber wenn er sich ein bischen bemüht und nett nachfragt, erklär ich hier gerne jedem wie er WoW unter Linux zum laufen bekommt! *g*
 
@DennisMoore: diese widerliche Unart des unverschähmten "nutz die Suchfunktion du Penner" gespame haste aber leider mittlerweile auf jedem Board. Dieses Phänomen vermehrt sich die letzten 2-3 Jahre immer mehr. Wie schön war das früher noch als man gerne in Foren nach Hilfe gefragt hat. Heute such ich lieber ne Woche im Internet rum bevor ich mich von so nem Versager anpflaumen lasse -.-
 
@Ruderix2007: manche sehen ihr bs als eine art religion an. bereits die geringste (konstruktive) kritik und schon bekommt der betreffende gebetsmühlenartig heruntergebetet, bs a sei nicht bs b. gerne wird auch von einigen usern behauptet, der unbedarfte bs-neuling sei zu dumm für das bs, zu faul sich hinteinzuknien. usw. usf. wie oft habe ich mich mit solchen spinnern deswegen gefetzt, wenn ich das irgendwo mitbekommen habe. die idee hinter den bs ist mit sicherheit toleranter als das, was daraus gemacht wird. ein bs ist nur so gut oder schlecht, wie die leute, die damit zu tun haben. zum glück gibt es auch sehr viele freundliche bs-user, die das alles nicht so verbissen sehen.
 
@Cif: es wird niemand gezwungen fragen in nem forum zu beantworten. wenn man keine lust hatt dann sagt man am besten garnix.
dann aber so ne herablassende scheisse von sich zu blubbern ist das allerletzte und sowas gibts NUR bei linux..........................
 
@Mr. Cutty: "ein bs ist nur so gut oder schlecht, wie die leute, die damit zu tun haben." aber ich hoffe doch, du meinst damit programmierer. denn als anwender kann ich weder linux noch windows oder irgendein anderes OS besser machen. schließlich muss mir das OS doch etwas bieten und nicht ich dem OS.
@Dr-G: Dann warste bisher aber auch NUR bei linuxforen!
 
@DennisMoore: Oha. Also ich nutze Kubuntu und muss sagen, dass es fast einfacher ist als Windows. Ich wüsste nichts wofür ich Scripte ausführen müsste und "so tief" ins system eindringen müsste wie du es beschreibst. Also ich habe hier OpenOffice, VMware, VirtualBox, K3b, Amarok, kA was alles laufen, und dazu brauchte ich nur den guten Adept Packetmanager. Gut, da ich Programmierer bin nutze ich auch gcc und solche Sachen und compiliere mir schon mal lieber dinge selber, aber das ist ja was anderes. Mir werden die Codecs für Amarok und MPlayer ohne zutun nachgeladen und installiert. Unter Windows brauche ich dafür extra Player und muss mir die Codecs evtl. selbst zusammen suchen (PowerDVD, xvid, etc.). Also ich finde, dass Kubuntu ziemlich einfach zu benutzen ist (von Ubuntu rate ich persönlich ab, da ich KDE dem Gnome bevorzuge, aber das muss man selber wissen). Und wenn du doch mal Windows brauchst, dann gibts Wine oder wie oben schon erwähnt virtuelle Maschinen (ach ja, kleiner Tipp: nimm besser KDE 3, KDE 4 läuft recht instabil (außerdem mag ich die Bedienung net)).
 
@Ronin: Wovon träumst Du nachts? Sobald die Anfragen etwas spezieller werden, passt die ach so versierte Community in schönster Regelmässigkeit.
 
@Aspartam: Mein ehemaliges Lieblings-Support-Forum, nämlich "Spotlight" (www.spotlight.de) hat leider geschlossen. Dort gab es ein ungeschriebenes Gesetz: Bevor ich eine Frage poste, beantworte ich eine Frage eines anderen (oder versuche es zumindest, wenn nur ein bißchen im Brei rumgerührt wird, ergibt sich häufig beim Frager schon eine andere Sichtweise und er kommt danach vielleicht eher alleine zurecht). Daran haben sich viele gehalten, deshalb war das sehr effektiv. Wenn die Benatwortung von Fragen dauerhaft fast nur bei den Mods oder wenigen Powerusern liegt, wird es schnell frustrierend. Passiert dies in einem Linux-Forrum, ist gewiss nicht Linux daran Schuld.
 
@laboon: Nein, nein, er meint schon die User, die "machen" durch ihre übertriebenen Glaubenskriege hinsichtlich des OS erst Dinge "gut" oder "schlecht", die ansich ziemlich harmlos sind. Software eben. Bits und Bytes. Nichts weiter. Ich bin, zugegeben, auch einer dieser Glaubenskrieger (-> Windows-Fanboy und Fanboy für (fast) alles, was von Microsoft kommt).
 
@billgatesm: Ich glaub dir schon das du mit Kubuntu gut zurecht kommst und auch in dazugehörigen Foren. Es ist aber nunmal nicht die Mehrheit der User die dasselbe sagen kann. Beispiel: Bei dir geht CUPS nicht mehr und somit ist nix mit Drucken. Du weißt wo du evtl. nach Fehlermeldungen suchen kannst und auch wie du das Problem am Besten in einer Boardsuche formulierst. Daraufhin findest du auch eine Lösung. Andere User können ohne Hilfe nur formulieren "Ich kann nicht mehr drucken, der Drucker ist weg". Und genau diese Leute werden dann von den "Experten" auf die Art und Weise auseinandergenommen die hier von einigen beschrieben wird.
 
@DennisMoore: 38 SuperDaus geben hier ein +
Obwohl genau da steht wie man vorgehen kann. Man muss schon eine Anleitung lesen, wenn man eine so ausführliche bekommt. Man darf nicht nach 2 Zeilen erwarten, dass der alles bewirkende Klick erscheint und alle Probleme beseitigt werden. Linux ist nicht kompliziert, es erlaubt statt fertige Lösungen zu bedienen, mitten im System zu stehen und selber zu schrauben. Dafür kann man irrsinig viel mit Bordwerkzeugen machen oder welche schnell nachladen.
Riskiert doch mal einen Blick auf http://wiki.ubuntuusers.de/ z.B.
 
@netmin: "Linux ist nicht kompliziert, es erlaubt statt fertige Lösungen zu bedienen, mitten im System zu stehen und selber zu schrauben. Dafür kann man irrsinig viel mit Bordwerkzeugen machen" ... Du verstehst das nicht. Alles was du so toll findest will der Normalo in der Regel gar nicht machen. Er will nicht mitten im System stehen, sondern außen vor. Er will auch nicht irrsinnig viel selber schrauben und das mit Bordmitteln. Genau das macht Linux zu einem Nischensystem für Interessierte und Freaks, aber nicht für die Allgemeinheit. Und wenn diese Allgemeinheit sich trotzdem interessiert wird sie spätestens in Hilfeforen rundgemacht.
 
@DennisMoore: man muss ja nicht tief ins system, wenn man nicht will. Gnome und KDE tun ja den rest. notwendig ist es nicht. und zu der sache mit "Du weißt wo du evtl. nach Fehlermeldungen suchen kannst und auch wie du das Problem am Besten in einer Boardsuche formulierst." ich weiß was du meinst. natürlich macht es dann einem schwer wenn man sich mit dem system nicht auskennt. aber genauso ist es doch auch bei windows. wenn sich einer damit nicht auskennt, dann ist es genauso. bei dir wird es sicher nicht so sein, da du dich wahrscheinlich mit windows auskennst. und kannst es daraufhin bei linux nicht nachvollziehen. weil es eben anders funktioniert. ist ja auch verständlich. aber wie man sich bei dem einen OS einarbeitet, so sollte man es auch bei dem anderen OS machen. und dann wirds gar nicht so schlimm, wie man denkt.
 
@departure: vielleicht sollte man einfach nicht immer so engstirnig sein und sich auch über andere sachen informieren. etwas was nicht von MS kommt, muss ja nicht gleich schlecht sein. soll keine aufforderung sein, jetzt linux zu benutzen. kann ja auch sonstwas sein. (wobei es ja kaum noch was anders gibt) will hier jetzt aber keinen dieser glaubenskirige starten. :) nur meine ich, sollte man sich nicht immer nur auf eine seite festlegen. (egal welche es ist. muss jetzt nicht nur auf windows und linux zutreffen) so dachte ich früher nämlich auch mal und heute weiß ichs besser :)
 
Der Mann hat recht:-)
 
@DieHard: Ein Realist.
 
Mhh, sind Microsoft und Red-Hat nicht vor einiger Zeit eine "Partnerschaft" eingegangen. Nicht das ich damit was Böses vermuten will :)
 
Boah, ist das heftig! Diese Meinung darf man ja gerne in der Öffentlichkeit vertreten, aber doch bitte nicht als Geschäftsführer eines führenden Unternehmens im Linux umfeld. Der Imageschaden für RedHat dürfte gewaltig sein, wenn denn diese Aussage so tatsächlich gefallen ist. So gewinnt man keine Kunden. Weder im Server - noch im Desktopbereich.
 
@Homer34: Er hätte ja sagen können Linux spielt in den nächten jahren keine bedeutende Rolle im Desktopbereich. Oder die Chancen von Linux im Desktopbereich werden steigen wenn Anwendungen im Netz ausgeführt werden. Ein Chef eines Linuxunternehmens sollte zumindest Perspekiven für Linux sehen auch wenn es momentan im Desktopbereich keine grosse Chanace hat.
 
@chrisrohde: *unterschreib* Bei der nächsten Aufsichtsratsitzung würde ich den Herrn herzitieren und unter Umständen dann, je nach Gesprächverlauf, entlassen bzw. diese Forderung im Aufsichtsrat einbringen.
 
@Homer34: Welcher Image-Schaden? Von welchem Privatanwender verdient Red Hat Geld? Die Kunden von Red Hat wird diese Mittelung weder schocken noch irgendwie zum Umdenken bewegen. Würde es irgendwen stören, wenn Sun sagt "Solaris wird auch weiterhin auf dem Desktop keinen Menschen interssieren"?
 
@chrisrohde: sieht er doch, nur eben nicht im Desktop Bereich.
 
@mibtng: Die Sache ist ja die: Wenn er sagt, mit Linux auf dem Desktop ließe sich kein Geld verdienen, hat er schon aufgegeben. Vielleicht sollte er sich lieber Gedanken machen, wie man mit Linux auch auf dem Desktop Geld verdient. Das würde ich zumindest von einem Geschäftsmann erwarten...
 
@lumpi2k: Wieso? Was ist logischer? Man investiert viel um in einen Markt einzusteigen, wo man davon ausgeht, kein kein Geld verdienen zu können - oder - man versucht gar nicht in den Markt einzusteigen, wo man davon ausgeht, kein Geld verdienen zu können? Wenn man keine Ideen hat, dann braucht man auch nicht in den Markt einsteigen. Denkst du, der hat sich nicht lange den Kopf zerbrochen ob man nicht doch mit Linux auf dem Desktop Geld verdienen kann und kam dann zum Schluss: "Nein, das wird wohl nicht funktionieren"?
 
@mibtng: Und wenn canonical auf die Idee kommt, wie man eben doch Geld mit Ubuntu verdienen kann und nen riesen Reibach macht, beißt er sich in den allerwertesten. Ich sag ja nicht, dass man einen auf Microsoft machen sollte und so lange Geld reinpumpen soll, bis es halbwegs funktioniert, aber man sollte eben auch niemals nie sagen.
 
@lumpi2k: Denkst du der Mann ist so dumm, dass er seine Meinung nie den Gegebenheiten anpassen kann? Und hätte, wäre, wenn ... wer so denkt, der ist den ganzen Tag nur dabei sich in den Arsch zu beißen...
 
das ich diesen tag noch erleben darf... :o) ________________________-
Aber mal ehrlich Cloud Computing?! Ein modetrend, der in 1-2 Jahren an bedeutung verlieren wird. Weil es nur eine Neukreation des Namens einer sache ist, die es seit anbeginn des comuterzeitalters gibt. Früher hieß das noch Application server oder z.b BackOffice, mir fällt citrix in dem zusammenhang ein etc..
 
Ich denke es könnte durchaus lukrativ werden, wenn man sowas wie ein Standard-Linux hätte (Linux Standard Base lässt grüßen). Mit einer vordefinierten GUI, einem vordefinierten Funktionsumfang des Systems (nicht zu wenig und nicht zu viel) und guter Dokumentation. Dazu sollten sämtliche (und ich meine sämtliche) Einstellungen in der GUI zu erledigen sein. Im Prinzip ein Windows oder Mac OS X, nur halt auf Linuxbasis. Dieses Paket könnte man dann als Retail verkaufen oder vorinstallieren. Der Support wäre dann auch eher unproblematisch, weil man ja ein definiertes System mit definierten Komponenten und Funktionen hat. Nur leider geht das ja alles gegen das wofür Linux stehen will. Flexibilität und Individualität.
 
@DennisMoore: wäre schon nicht schlecht! Aber stell dir mal ein Windows-Rechner vor, mit einem schlanken Win, dank vordefinierten Komponenten und Peripherie, 100% validen und zertifizierten Treibern. - Wie bei Mac. - MUSS DAS GEIL SEIN!!
 
@DennisMoore: Xandros kommt dem schon sehr nahe. Problematisch ist nur immer etwas zu installieren. Ich wollte einfach nur Krusader installieren. Da wurde mir aber gesagt, es fehlt mir ein Paket. Nachdem ich das dann installiert hatte, fehlten zwei weitere. Danach sechs. Das ging dann solange bis das gerade aufgesetzte Xandros sich mit einem Fehler verabschiedete und nicht mehr zu starten war. Seitdem habe ich es nicht wieder probiert. War einfach zu lächerlich.
 
@Schleichende Demenz: Einen ordentlichen Paketverwalter, der einem vorher sagt, welche Pakete man braucht und weitere Abhängigkeiten anzeigt, gibts da nicht? Glaub ich dir nicht.
 
@DennisMoore: Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack. Warum alle auf ein GUI einschränken? Gnome und KDE sind nun mal verschieden, jedes hat seine Vor- und Nachteile und darum mag der eine Dies und ein anderer mag halt Das. In Windows sind auch zu viele Einstellungen nur über die Registry möglich. Ob ich nun regedit öffne oder /etc ist doch irrelevant (bei regedit kann man nur mehr kaputt machen, bei /etc arbeite ich wenigstens nur an der Konfiguration eines einzelnen Programms)
 
@notme: Du hast schon verstanden, dass ich Systemkomponente inform von Software meinte? Die Hardware lassen wir mal außen vor. @Leopard: Warum auf eine GUI einschränken? Damit der User etwas greifbares hat und beim Kauf weiß was er bekommt. Ganz einfach. Im Moment kannst du weder im Freundeskreis oder im Arbeitsumfeld sagen "Ich kann mit Linux umgehen (rein Anwendermäßig)". Du kannst nur sagen "Ich kann mit Mac OS X umgehen" oder "Ich kann mit Windows XP umgehen". Du müßtest halt irgendwie auch sagen können "Ich kann mit Linux umgehen" ohne dann Fragen wie "Welche Distribution, wleche GUI, welche xxxx" zu hören. Es geht darum einen gemeinsamen Nenner zu haben, mit dem sich ein Großteil der User anfreunden kann. Genauso wie es bei Windows und wie es bei Mac OS X ist. Übrigens "muß" ein Normaluser nichts in der Registry einstellen und es gibt auch keine wichtigen Dinge die man NUR über die Registry einstellen kann. Das ist ein Servicetool für Problemfälle und nicht mehr. Ich rede aber von der Regel. Und das bedeutet alles was man einstellen will in der GUI zu erledigen.
 
@Leopard: Ich kann es nur so sagen wie es war. Xandros basiert auf Debian, und bringt seinen eigenen Paketemanager mit. Ein fertiges Paket war für Krusader nicht vorhanden, ergo habe ich das DEB Archiv genommen. Danach kamen halt immer neue Abhängigkeiten und Pakete, bis zum Suizid des Systems. SUSE habe ich seit der Version 4.2 getestet. Zufriedenstellend war es aber nie. Ich kann mich noch daran erinnern, was es für ein Krampf war, eine AVM ISDN Karte in das System einzubinden.
 
@DennisMoore: In letzter Zeit bewegen wir uns immer weiter dahin, dass viele Einstellungen in einem GUI eingestellt werden können. Leider sind die Möglichkeiten zur Konfiguration so vielfältig, dass es noch lange dauern wird, bis es ein allumfassendes Konfigurationswerkzeug geben wird. In diesem Punkt ist die Vielfalt weniger gut ^^

Ein Standard-Linux mit Standard-GUI und Config-Tools wird es und darf es nie geben! 1. wird die Community das nicht zulassen und 2. würde es tatsächlich die Individualität zu stark einschränken.
Allerdings bin ich zumindest für ein einheitliches Paketsystem. Wenn ein Entwickler(team) nur noch ein Paket generieren muss, um auf allen Linux-Systemen zu funktionieren, wäre das wirklich ein echter Fortschritt, der vieles leichter machen würde.
 
@DennisMoore: Niemand wird sich ein Linux-System kaufen wenn er ein anderes gratis herunterladen kann / auf Heft CDs bekommt / es sich gratis zuschicken lassen kann. Dieses Geschäftsmodell hat geklappt als die Leute noch kein DSL hatten.
Distribitionen wie ubuntu lassen sich heutzutage auch ziemlich einfach installieren ohne dass man gross in irgendwelche konfigurationsdateien eingreifen muss.
Das Problem sehe ich eher in fehlenden Treibern.
 
@DennisMoore: ja, ne... aber auch die Software sollte auf Windows entlich mal validiert u. zertifiziert werden! Wer Müll programmiert oder heimlich dinge mit installiert, die man gar nicht will (zb. YahooToolbar oder so ein dreck), fliegt raus! So kann der User gleich sehen, was anständige software ist, die mir meinen PC nicht zumüllt, inkompatibel ist oder gar schädigt. Wobei inkompatibilität o. unkonformität einer software gegenüber dem OS o. anderer SW schon schädigend ist.
 
@Schleichende Demenz: Xandros wird doch wohl apt-get und nen anständigen repo habe? oO
 
@DennisMoore: Spätestens wenn verschiedene Geräte nicht funktionieren, weil die Hersteller meinen Linux zu ignorieren, oder ihr die ersten .exe Dateien runter geladen habt und versucht diese zu installieren, bzw. eure (Windows)Spiele/Programm/Treiber Cds nicht mit einem Wizzard starten, damit ihr wisst was zu tun ist, nutzt dir ein "Standard-Linux" bitteschön was? Gnome und KDE sind doch Standard genug wie ich finde, auch gibt es für fast alles eine GUI, weis nicht wann ich das letzte mal wirklich ne Konsole gebraucht hätte. Viel wichtiger ist doch, dass die Leute damit anfangen endlich nicht mehr nur "Windows" zu denken und nicht das Linux sich 1zu1 wie Windows bedienen lässt.
 
@notme: Mac ist aber scheiße
 
@root_tux_linux: Mag sein. Ist aber schon sechs Jahre her. Kann mich nicht mehr erinnern. :-)
 
@DennisMoore: Dazu sollten sämtliche (und ich meine sämtliche) Einstellungen in der GUI zu erledigen sein. << lol du hast nichts verstanden...bekommst nen Fisch obwohl kein Freitag ist.
 
@DennisMoore: Du hast recht, das will die Linux-Fraktion so auf keinen Fall. Lies' mal, falls noch nicht geschehen, den Artikel "Linux ist nicht Windows" (-> Suchmaschine). Dort wird klar, das mit Linux alles erledigt werden, was auch mit Windows möglich ist, aber Linux kein Ersatz für Windows ist und auch gar nicht sein will. Es bleibt dabei: Linux-Nutzung ohne entsprechend grundlegendes Umdenken und Einarbeitung ist für einen Umsteigewilligen, der von Windows kommt, nicht möglich. Ich persönlich komme deshalb auch nicht dafür in Frage (viel zu faul, viel zu eingefahren in Microsoft Windows).
 
@nati0n: Ich glaube eher DU hast nichts verstanden von dem was ich sagen will. Behalt deinen Fisch ruhig. Und wenn der Großteil der Linuxer sich so verweigert wie du, dann wird das System im Desktopbereich für immer unter 5% bleiben. @departure: Es geht nicht darum das Linux wie Windows sein soll, sondern das es sich mehr dem User anpasst und nicht umgekehrt. Dazu gehört z.B. auch, dass Meldungen des Systems nicht 1:1 an den User weitergegeben werden. "Mount /dev/sda1 failed" darf der User nicht sehen. Es sollte heißen "Auf das Laufwerk konnte nicht zugegriffen werden" und zwar jeweils in der Sprache die der User für sich ausgewählt hat.
 
@chrisrohde: Warum nicht? Suse hat das jahrelang gemacht. Und zwar mit Handbuch und mit professionellem Support zusammen. Sogar ich hab es mir mal gekauft. Für 35 Euro bei eBay. @SilenceMessiah: Dann wäre es gut im "Standard-Linux" die Konfigurationsmöglichkeiten etwas einzuschränken damit der Einsteiger nicht überfordert wird. Alles weitere könnte man dann optional durch zusätzliche Tools konfigurierbar machen, die durch den Paketmanager angeboten werden. @OttONormalUser: Wenn du Probleme hast, wendest du dich an den Support und die helfen dir weiter. Dafür kostet das ganze dann auch etwas in der Anschaffung.
 
@DennisMoore: Wenn ich was nicht verstehe, lese ich zuerst nach und dann frage ich in Foren nach (egal ob Win oder Lin), anscheinend mach ich es richtig, denn die Erlebnisse die DU hier schilderst kann ich nicht nachvollziehen, erst dann erwäge ich die Möglichkeit den Support anzurufen. Stellt ihr euch auch so an, wenn ihr verschiedene Konsolen benutzt, wenn ihr Handys von verschiedenen Herstellern nutzt, wenn ihr ein neues Auto von einem anderem Hersteller gekauft habt usw....? Der User muss sich anpassen und nicht andersrum, ist bei allen Dingen so, oder steigst du aus einem Opel aus, wenn du den Rückwärtsgang nicht so einlegen kannst wie bei einem Benz und erst danach suchen musst? Beschwerst du dich bei Nokia, das die Handys sich nicht so bedienen lassen wie die von Motorolla? So lange ihr aber glaubt, dass MS das Mass aller Dinge ist, wird das nix. Sicher kann man vieles verbessern, gebe dir auch Recht, du willst aber ein Linux was sich wie Windows bedienen lässt, dann bleib bei Windows, da hat nati0n völlig Recht, DU hast nix verstanden!!
 
@OttONormalUser: Nein, ich will ein Linux was jeder versteht und worauf er sich beziehen kann. Wo verständliche Systemmeldungen auftreten und eine hohe Abstraktion gegeben ist. Und es ist keineswegs so dass sich der User anpassen muß. Denn es ist nicht der Computer der einen User kauft, sondern der User der einen Computer kauft. Und der entscheidet sich für das System, welches ihm am Meisten entgegenkommt. Warum glaubst du lässt MS so viele Leute Windows testen und Vorschläge machen? Bestimmt nicht weil sie ihr eigenes Ding machen wollen und sie die User gefälligst nach dem Windows-System zu richten haben.
 
Das es für Privat-Desktops nicht sooooooo interessant ist, ist klar aber dafür gibts ja auch Fedora. Aber bei Firmen? Red Hat bietet doch Schulungen an und wenn viele Firmen ihren Desktop z.B. auf Red Hat migieren könnte man doch "mehr" Geld mit den Schulungen machen? Vor paar Jahren gabs in der Schweiz ja auch einen Run auf ZLI, CompTIA usw usf Zertifikate/Diplome. Oder ist das nicht interessant genug weil es die LPI gibt?
 
@root_tux_linux: Was wollen Firmen mit teueren Linux Schulungen, wenn man kostenlos die vorhanden Windows Lizenzen weiter nutzen kann? Sind die plötzlich wertlos?
 
@voodoopuppe: Eigentlich gings ja darum das man schon Geld damit verdienen könnten aber wenn du so fragst. Was ist mit den widerkehrenden Kosten bei Windows? Ihr rechnet immer nur Windows, aber die Software ob nun Office, Photoshop, Antivirus usw usf muss auch bezahlt werden und das von Jahr zu Jahr (nicht bei jeder).
 
@root_tux_linux: Naja, ich denke es ging vielleicht in der Aussage auch darum, dass es für die Firmen uninteressant ist, weil sie damit kein Geld verdienen können... das gilt wohl auch für die meisten anderen Linux-Distributoren... Ach ja: Seit wann ist Linux-Software allgemeingültig kostenos?
 
@mibtng: Kommt ja wohl aufs Einsatzgebiet an. Aber selbst wenn ein oder zwei kostenpflichtige Produkte bei wären zahlt man auch nur die zwei und nicht noch gleich Windows, Windows Server, Antiviri usw usf mit. Also rein Lizenskostentechnisch.
 
@root_tux_linux: Es gibt auch für Windows genug freie Software, wenn du mir jetzt mal konkrete Beispiele nennst, wo ich Geld ausgeben muss als Windows-Nutzer, dann wär ich dir dankbar.
 
@mibtng: Zitat: "wo ich Geld ausgeben muss als >>Windows<<-Nutzer". Also in dem Satz wäre schon die Antwort wo DU Geld ausgegeben hast. Btw. Sprach ich von Firmen.
 
@root_tux_linux: Hallo erstmal. Was mache ich mit den ca. 90 proprietären Fachanwendungen auf unseren Windows-Terminalservern, von denen bei einer E-Mail-Umfrage gerade mal 3 (drei!) Hersteller sagten, sie würden bei entsprechendem Kundeninteresse und Kaufwillen sich auch eventuell mal daran versuchen, ihre Software für Linux bereitzustellen? Selbst dann, wenn die 3 Hersteller nativ für Linux programmieren würden, bleiben noch über 80 Anwendungen, die es nur für Windows gibt. Ich MUSS, ob ich will oder nicht, auch ein Kopfstand hilft nicht, die Windows-Terminalserver weiterbetreiben. Für Linux bleiben in dieser Konstellation bei uns nur die ThinClients übrig, diesen Job macht Linux übrigens sehr gut. Das nächste Problem ist allerdings auch für unsere Linux-basierenden ThinClients schon im Anmarsch: Wir brauchen spätestens Mitte nächsten Jahres einen RDP-Client in der Version 6.1 für Linux. Wir sind unsicher, ob bis dahin von rdesktop.org was passendes kommt. Und Citrix aktualisiert den ICA-Client für Linux leider auch immer erst als letztes.
 
@root_tux_linux: Das Geld mußt du als Firma für Linux genauso ausgeben. Firmen wollen nämlich fast immer Lösungen und kein Desktop-OS das man dann selbst irgendwie so hinbiegen muß das es den Ansprüchen der Firma genügt. Und es gibt auch einige Anbieter die mit solchen Lösungen bereits erfolgreich sind, z.B. www.univention.de. Aber erwarte nicht, dass die Firmen nur wegen 100 Euro pro Desktoplizenz ein Windows wegwerfen und ein Download-Linux installieren.
 
@departure: Soviel zu dem Thema: "Es zwingt einen ja keiner Windows zu benutzen"!! Denk mal drüber nach.
 
@OttONormalUser: Die strategische Entscheidung für Microsoft Windows ist bei uns im Jahre 1998 gefallen, da war nämlich der Windows NT 4.0-Terminalserver gerade frisch erschienen, und den fanden wir damals ziemlich überzeugend (zuzügl. Citrix MetaFrame 1.8). Eine ganz bewußte Entscheidung also. Vorher hatten wir auf 400 Arbeitsplätzen ein kommerzielles UNIX von Siemens (ein paar dieser Plätze betreiben wir heute noch, weil's die wenigen verbliebenen Anwendungen nicht für Windows gibt). Das ist jetzt alles 10 Jahre her. Jetzt gibt's natürlich kein zurück mehr. Ich habe root_tux_linux nur hypothetisch danach gefragt, für den Fall, das wir auf Linux umsteigen wollen würden. Wir wollen aber gar nicht! Würdest Du es Dir antun, wie derzeit die Stadt München (16.000 Desktops von Windows auf Linux umziehen)? Der Prozess läuft schon seit 2003 und ist nicht mal zur Hälfte abgeschlossen. München stellt jetzt Programmierer ein, die die ganze bisherige, nur für Windows existierende Software für den Einsatz unter Linux nachbauen. Ich bewundere den Mut und den Fleiß der Münchner, finde das aber auch ziemlich wahnsinnig. Das wird nie fertig! Ein Admin, den ich auf einer Behördenschulung traf, klagte da schon sehr. Noch vor 2 Jahren mußte die Stadt München 2.000 W2K-Pro-Lizenzen für den Einsatz in VMWare-WS unter Linux nachkaufen, damit die benötigte Software weiterlaufen kann. München hatte Unterstützung durch SUSE, was das Umstellungstempo steigern sollte. Gebracht scheint es wenig zu haben. Das Jahrzehnt ist fast vorüber, und die ganze Chose ist für München noch lange nicht rum. Für mich und uns in der Firma nur eine Konsequenz, in 2 Worten: Nein Danke.
 
@root_tux_linux: Ok, und welche Linux-Software ersetzt dann die teuere Windows-Unternehmenssoftware, die man sich ja unbedingt dazu kaufen muss? Ich hätte jetzt mal gerne Namen wie z.B. "Produkt XY auf Linux ersetzt Produkt ZZ unter Windows"
 
@mibtng: Hab ich zwar auch schon genannt. z.B. Antiviri Lösungen? Backup Lösungen? etc..
 
@departure: Wie ich oben schon sagte "kommt aufs Einsatzgebiet an". Wieso braucht ihr zwingend RDP? Gibt doch noch andere kostenlose schöne Lösungen.
 
Mit so einer Einstellung ist er bei Linux sowieso falsch! Zuerst machen und dann Geld verdienen aber nicht nicht machen weil man eventuell nichts verdient! Er soll zu einem großen OS Hersteller gehen, dort hat sein denken Zukunft!
 
Sag ich auch schon seit Jahren. Im Serverbereich ist Linux (Unix) top. Da hat man als Admin seine wahre Freude dran, alles zu automatisieren, zu überwachen und zu kontrollieren.
Aber um da echte Menschen dranzulassen, ist es doch irgendwie nicht toll. Ich nutze zwar auch nebenbei eine Linux-Gui aber nee so richtig was dolles ist das nicht. Und ich hab schon von KDE über Gnome, WindowMaker und was weiß ich nicht alles probiert. Im Endeffekt sind sie immer umständlich, nervig, lagsam und klobig. Und außerdem ist X in einem Unix-System im Grunde ohnehin nur dazu da, möglichst viele Konsolenfenster gleichezeitig auf den Schirm zu kriegen. Denn wenns wirklich ans Eingemachte geht, dann geht das GUI ganz schnell flöten und das Gehacke auf der Konsole beginnt :-)
 
Wie wird sich unser Leben in naher Zukunft betreffend Computer-Nutzung verändern...... mobiler, kleiner, vernetzter. Die durchschnittlichen Home-Computer (keine Game & Workstationen), werden immer mehr in den Hintergrund rücken, also nicht mehr von Auge sichtbar sein. Die technischen Elemente werden neu überall auch für Durchschnittsfamilien greifbar und bezahlbar, z. B in Küchen, Bädern, Wohnraum..... Aus Rücksicht auf die Gesundheit werden aber auch Elektrosmog freie Zonen eingerichtet. Wo ein Vorteil ist, ist auch ein Nachteil.
 
Na endlich mal jemand, der es einsieht. Linux wirds auf den Desktops nicht schaffen. Dürfte so einigen Fanboys wohl heute kräftig die Suppe versalzen haben, diese Aussage, aber nunja...
 
@Narf!: Solange die anderen Fanboys die News nicht richtig interpretieren können, gibt es immer was zu lachen und die Suppe ist auch gar nicht so salzig wie du denkst ,)
 
die chancen hat ja linux bekommen indem man sie alternativ auch auf netbooks installiert hat, aber das ganze war eher rückläufig, bzw windows wurde merklich bevorzugt. allein zwei kollegen von mir haben damals den eeepc mit so nem linux krüpel os wieder zurückgegeben, sie waren einfach überfordert und hatten keine lust sich da in die linuxwelt wort wörtlich einzu"arbeiten". der computer und insbesondere das os muss sehen was es für mich tun kann und nicht was ich für das system tun muss damit ich produktiv werden kann. alles andere ist wirklich pipifax.
 
@kompjuta_auskenna: Soso, deine Kumpels konnten nicht mit einem vorinstallierten und vorkonfigurierten Linux umgehen? Sonderschüler oder wieso können sie keine Icons anklicken? Btw. Sagte nur MSI das mehr Linux als Windows zurück gegeben wird. Dell, HP und Asus sagen das Gegenteil.
 
@kompjuta_auskenna: Das Problem an dem Netbook-Linux ist, dass es so extrem beschnitten wurde, dass es quasi nicht einsetzbar ist. Es war bestimmt gut gemeint den Funktionsumfang so zu definieren, dass er der Vorstellung des Herstellers wie so ein Netbook zu nutzen ist entspricht. Aber leider kauft der Hesteller nicht die Netbooks, sondern der Kunde. Und dem war das halt zu wenig Funktionalität. Schau dir mal auf Youtube die Videos zu LinPus an. Dann weißt du was ich meine.
 
@DennisMoore: Auszug aus der Wiki von Linpus: "Es besteht die Möglichkeit, vom Simple Modus in den erweiterten Modus umzuschalten, der dann eine gewohnte KDE-Oberfläche ermöglicht." Wie es scheint, ist wieder nur der User in seinem denken "beschnitten" und nicht das System was er versucht falsch zu bedienen.
 
@root_tux_linux: es gab probleme mit wlan, und die verkäufer hatten bei beiden geräten mühe eine lösung herbeizufinden, selbst etwaige linuxtypische workarounds waren sehr kompliziert, und hätten ein gewisses vorhandenes know how erfordert.

im übrigen, wenn man der realität nicht ins auge blicken kann , heisst das aber nicht das man unbekannterweise hier nicht anwesende menschen , also meine kollegen beleidigen muss, ich halte gerade dieses benehmen von dir für etwas "ungehobelt" wenn man das mal so vorsichtig ausdrücken darf.

linux ist für den laien also für die breite masse sehr kompliziert, da hilft es nichts wenn einer wie du sagt das dem nicht so ist, auch wenn es angepasste distris gibt wie in tabletts (z.b. für pepperpad oder n810), aber ein solches als ein modernes betriebssystem zu bezeichnen ist eher ein witz, da ist sogar fast jedes os in einem handy oder einem pda meilenweit vorraus, ganz zu schweigen von dem os und der leichtigkeit eines iphones.

naja kannst dich auch weiterhin der realität entziehen, mir ist es ja prinzipiell egal was du dir den ganzen tag so vormachst :)
 
mein zweit-pc (laptop) läuft als mobile internetstation - mit firefox und ubuntu einfach spitze und stabil. auf den erstrechner hab ich den switch jedoch aufgegeben.
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