Red Hat: Mit Internet-Community gegen Patent-Troll

Recht, Politik & EU Der Linux-Distributor Red Hat setzt in einem gegen ihn gerichteten Patentrechtsstreit mit der Firma IP Innovation auf die Unterstützung der Internet-Community. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Tolle Art zu wirtschaften, einfach Rechte kaufen und dann klagen was das Zeug hält. Gesocks.
 
@S.I.C.: simplerweise einfach kapitalismus, das hat nix mit gesocks zu tun, wenn es vom gesetz aus möglich ist, warum nicht... Da kannst du denen keinen Vorwurf machen, sondern eher dem Staat der das zulässt.
 
@xcsvxangelx: Klar, in erster Linie Schuld des Patent-Systems welches vom Staat geregelt wird.
 
@xcsvxangelx: Wenn man sich asozial und arschig benimmt ist man einfach Gesocks, auch wenn das Verhalten nicht illegal ist.
 
Es sollte sich mal Gedanken darüber gemacht werden, ob es nicht an der Zeit wäre, Patente im Allgemeinen - und Software-Patente im Besonderen - nochmal gründlich zu überarbeiten... Sogar die deutsche Rechtssprechung hat diese Art der Patentierung wehement (zum Glück!) abgelehnt, sonst hätten wir ähnliche Probleme wie in Amerika, in denen es Patente z.B. um die Anordnung der "OK-Cancel-Retry"-Oberfläche, dem Fortschrittsbalken oder sogar dem Doppelklick gibt...
 
@Astorek: Vorschlag -> siehe o3
 
Man müßte irgendwie gesetzlich verankern, dass solche Firmen nicht auf Schadenersatz klagen dürfen, wenn sie selber keine Produkte haben die auf dem entsprechenden Patent beruhen. Sie dürften maximal auf Unterlassung ohne Zahlungen klagen. Dadurch würde kein Geld mehr in die Kassen fließen und man würde sich zweimal überlegen solch ein "Geschäft" aufzuziehen.
 
@DennisMoore: Könnte aber auch schief gehen, dann baut gerade solch eine Firma ein Gerät zu einem Utopischen Preis und hat dann ja eins erstellt...
 
@DennisMoore: Viel zu "kompliziert". Ich würde es generell auf dem geraden Weg untersagen. Solche Firmen dürften sich einfach nicht mit fremden Federn schmücken, um dann daraus Kapital schlagen zu dürfen.
 
@DennisMoore: Selbst dieses Gesetz ließe sich umgehen, indem man einfach ein Scheinprodukt basierend auf diesem Patent anbietet, eventuell mit einem viel zu hohen Preis, damit man nie in die Verlegenheit kommt, den Markt bedienen zu müssen.
 
Ich hab diese Überlegung doch noch gar nicht ausformuliert. Man kann und muß das natürlich noch verfeinern. Z.B. durch die Einschränkung, dass dieses Produkt nicht nur 1x existieren darf, sondern in Stückzahlen am Markt vorhanden sein muß, oder zumindest sich auf dem Weg dahin befinden muß
 
@DennisMoore: Dagegen ließe sich sicherlich mit einem Imperium aus Scheinfirmen effektiv vorgehen.
 
wo kann ich so eine Firma anmelden ? will mir damit ne goldene nase verdienen :)
 
Nach 18 Jahren ein Patent einklagen welches schon zu Dutzenden von vielen Softwareherstellern verwendet wird die virtuelle Desktoplösungen bieten , hier sollte den Kläger das Patent entzogen werden weils nee Frechheit ist , egal ob der Beklagte Red Hat oder MS heissen würde. Patente ansich sind schon wichtig sonst würde alles im Chaos enden, man sieht ja zb. wie China alles billig abkopiert und den einheimischen Markt damit zerstört.
 
Wieso wäre die Klage ungültig, wenn es vor 1991 schon die Technologie der virtuellen Desktops gab? Entscheidend ist doch, ob damals schon ein Patent darauf angemeldet war und wer das Patent jetzt besitzt. Oder sehe ich da was falsch?
 
Ich verstehe die ganze sinnlose Diskusion hier nicht, selber finde ich die Klage auch nicht gut, wenn jedoch ein Firma für ein Patant Geld ausgibt, hat sie jedes Recht darauf dieses auch einzuklagen. Ein Patentholding ist ebenso ein rechtmäßige Firma wie jede andere auch. Auch wenn es ein Patent für den Ladebalken gibt, so darf den eben niemand ohne Gebühr nutzen, wer es ohne Gebühr und Rechtmäßigkeit probiert, wird eben dafür berabt, wo ist das Problem?
Wenn hier jemand ein Patent auf den Pinselstrich hätte, würde es ihm auch nicht schmecken, das andere mit diesem Patent Geld verdienen. Sollen sie sich doch was anderes ausdenken, noch schlimmer ist, das eigentlich alle Frimen, ihre Produkte durch ihre Rechtsabteilung und anderen Organen prüfen lassen, wenn das Red Hat nicht gemacht hat, würde ich sagen-Pech gehabt!
 
die bekannteste innovationsbremse nennt sich microsoft. patenttroll hoch zehn.
 
Sollen die noch direkt die Leute hinter Debian, Ubuntu, Centos, Gentoo usw verklagen, kommt bestimmt genug Geld zusammen. Scheiß Patenttrolle...
 
@TamCore: patent ist teil von (X11), leider die grundlage aller unix- und linux desktops und viele jahre im gebrauch. hoffe solchen firmen wird eines tages der garaus gemacht.
 
Gibts bei so was nicht ne Verjährung? Ich mein wenn man über 15 (!) Jahre später klagt, muss man auch irgendwo mal ne Grenze ziehen, sonst klagen Gutenbergs Erben irgenwann gegen Apple, weil man unveränderliche Texte schon seit ein paar hundert Jahren machen kann. Dann rufen die Höhlenforscher an wegen Zeichnungen an der Wand. Da muss man irgendwo doch nen Punkt machen!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen