Gates Stiftung setzt auf Handys als "Bank" für Arme

Recht, Politik & EU Die GSM Association (GSMA) und die Bill & Melinda Gates Stiftung haben ein Programm angekündigt, das Menschen in Entwicklungsländern die Möglichkeit geben soll, ihr Handy für finanzielle Transaktionen zu nutzen. mehr...

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ein lobenswertes Ziel! vielleicht kann man das mit den Kleinstkrediten sinnvoll verbinden und so Schritt für Schritt die extremste Armut verhindern.
 
Ich weiß nicht so recht, eigentlich keine schlechte Idee, aber wie Zahlt man Geld ein oder hebt das ab? Und brauch man nur das Handy um ans Geld zu kommen? Weil dann ist beim Diebstahl die Kohle weg...
 
Wie zahlt man eigentlich mit Geld, das man nicht hat?
 
Zitat:"ihr Handy für finanzielle Transaktionen zu nutzen. ""20 Projekten in Afrika, Asien und Südamerika bereit stellen. " Sollte heute der Tag sein, an dem ich gar nichts verstehe ? Arme Länder, keine Nahrung, verseuchtes Wasser, kaum medizinische Versorgung und dann Handys für finanzielle Transaktionen ?? Kann mir das jemand erklären ?
 
@islamophobic: stell dir vor, du baust irgendein Nahrungsmittel an (oder willst eins kaufen) und kennst keinen Marktpreis und könntest möglicherweise beim Händler deines Vertrauens über den Tisch gezogen werden, dann gestaltet es sich als wesentlich besser, ein billiges Handy zu besitzen und sich nach Vergleichspreisen auf anderen Märkten zu erkundigen. Es gibt 1000 weitere Beispiele, auch in medizinischen Fragen oder Fragen bei Tiermedis etc. Ohne Kommunikation und Informationen ist man immer leicht ein Opfer. Für mich ist in diesem Fall das Handy ein Weg zu mehr Gerechtigkeit und besseren Informationen.
Wie das mit der Bak gehen soll, weiß ich aber auch noch nicht...aber wahrscheinlich wird es ein bischen so wie Onlinebanking laufen..
 
@elbosso: danke, klar vom Gedanken her hast du Recht. Information, Internet etc sind die Unabhängigkeiten und die Freiheit unserer Zeit. Nur, wie sieht es in wirklichen Entwicklungsländern aus. Ich denke da primär an Afrika, die hätten vielerorts nicht mal die Möglichkeit, mangels Strom, ihre Akkus aufzuladen. Was nützt es, wenn es 100km nördlich Wasser und billigen Reis gibt, wenns Geld für den Sprit und gar am Fahrzeug fehlt. Die scheinen unter Entwicklungsländer etwas anderes zu verstehen als ich.
 
@islamophobic: vielerorts gibts Dieselgeneratoren, damit können sicherlich genug Menschen ihre Akkus laden. Die Leute leben eben in einer Gesellschaft die ein bischen wie Steinzeit und minimal wie Gegenwart aussieht, kein fließend Wasser, aber Handys...
 
sollte man mal lieber dafür sorgen dass die menschen überhaupt geld haben bzw. die arbeiter genug bezahlt werden.. mitnem sutndenlohn von 34 ct kann man sehr viel erreichen^^
 
@beias: Deswegen auch meine Frage oben [o3], auf den gewisse Schlümpfe wieder Minusse verteilen mussten.
 
Vielleicht sollte sich Herr Gates mal informieren.
Dieses System läuft schon seit fast 2 Jahren in Kenya und mit Erfolg. Viele die in Nairobi arbeiten und ihren weit entfernten Famililen Geld schicken wollen aber kein Konto haben, zahlen das Geld bei einem Agent ein. Der Einzahler schickt eine SMS mit einer Einzahlungsnummer an den Empfänger. Der Empfänger geht zu einem Agent in seiner Nähe, präsentiert die SMS Belegnummer und seine ID. Dann wird der Betrag ausgezahlt und fertig. Es liest sich viel komplizierter als es ist. Das System wird dort von Vodafone in Zusammenarbeit mit dem Ostafrika Provider Safari.com betrieben.
Ach ja, mir fällt noch dazu ein, wenn ich hier einige Kommentare lese, es müssen ja schon viele Leute dagewesen sein. :) Mit Vermutung und Spekulationen zur Situation sollte man vll. etwas zurück halten. Ob da nun der Dieslemotor zum Akku laden steht oder nicht. Die Leute dort haben das erste Mal durch diesen Zusammenschluß die Möglichkeit etwas kaufen zu können, was vorher für sie unmöglich war.
 
@fleetforce: Gedacht war diese System ja ursprünglich, damit z.B. reichere Familienmitglieder ihren Verwandten das Handy aufladen konnten. Daraus hat sich das mobile Kleinkonto-System entwickelt, weil es ja ein Bankkonten-System mit Bankautomaten etc dort gar nicht ausgeprägt gibt, wie bei uns. Endlich müssen Händler, die z.B. mit ihren Handelskarawanen unterwegs waren, nun nicht mehr ein Haufen Bargeld mit sich rumschleppen, sondern können alles schön bei ihrem Handy-Agent einzahlen. Das System hat weite Teile dieser Länder revolutioniert :-)
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