NEC: 12-Megapixel-Sensor für Handy-Kameras

Foto & Digitalkameras Der japanische Elektronikkonzern NEC hat seinen neuen Bildsensor CE143 vorgestellt. Dieser soll als Kamera-Modul in Handys ähnlich gute Bildqualitäten liefern wie aktuelle Digitalkameras. mehr...

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Hab an meine 20 MP Spiegereflex einfach ne GSM-Antenne geklebt :-P
 
@maichawkins: I almost loled.
 
Ja, weils die Pixelzahl ist, die für die miesen Bilder einer Handy-Linse verantwortlich ist. Wen wollen die eigentlich verarschen? Achja, Dummies.
 
@mcbit:
Agree - und das beste daran: Es scheint zu funktionieren...
Frei nach dem Motto: "Ey, mein 5 MP-Handy macht genau 1,5625-mal bessere Fotos als das alte mit 3,2 MP"... :-)
 
@mcbit: Ich finds auch schlecht. Manchmal denke ich mir, dass die Technik nicht weiterentwicklet wird, damit unsere Lebensqualität steigt und wir technisch voranschreiten, sondern, damit die Firmen Chefs sich nach Feierabend über ihren Kontostand freuen. Na ja, so ist die Menschheit...
 
@mcbit: Es ist tatsächlich so das die miesen Bildsensoren einen grossen Einfluss auf die Bildqualität haben. es gibt nämlich durchaus Handys mit ordentlichen Linsen wie das P1i oder Geräte mit Zeiss Objektiv...
 
@Fatal!ty Str!ke: Hast du schon mal BWL/VWL gehabt? Nachfrage, Bedarf und die Bedürfnisse? http://tinyurl.com/beduerfniss
 
@nati0n: Du hast Dir schonmal gedanken über Henne und Ei gemacht? Bedürfnise werden erstmal geschaffen, um sie dann des Profites wegen zu befriedigen. Sollte eigentlich in jedem BWL/VWL-Kurs thematisiert werden.
 
@mcbit: Das wollte ich damit ausdrücken :) Nachfrage generieren durch "Bedürfnisssweckung"... Darum meine ich auch, dass die "Geiz ist Geil" Mentalität, die so gerne den normalen Menschen angelastet wird, eine solche "Bedürfnissweckung" der Industrie ist. Wer hat denn "Geiz ist Geil" geschrien...in jeder bekackten Werbepause? Das witzige dabei ist, der große Teil rennt auch noch hin zu der Elektro Apotheke!
 
Da gehört aber noch eine Wechselobjektivfassung EF-S von Canon dran, damit man an das Mobiltelefon auch ein 400er Tele mit IS nutzen kann!
 
@The Grinch: Tja so ist das mit den megapixeln und den menschen viel hilft viel beim kauf :)!Ich hab eine eos die hat schon einige jahre auf dem buckel und die hat irgendwas bei 6 mio pix müsst ich glatt nachsehen weil mir das so egal ist bei den genialen bildern die das teil schiesst.Diese mini objektive sind doch wohl ein witz da können sie auch 30 mio pix versuchen denn wo kein vernünftiges objektiv da auch nie ein gutes bild.Bin da aber auch recht verwöhnt durch meine cam glaube ich.Und ein mobile phone ist für mich immer noch zum telefonieren da deshalb hat meins z.b. nicht mal eine cam.Wenn ich photos machen will nehme ich meine cam so einfach ist das.
 
@The Grinch: Das wäre doch mal Recht. Dann wüsste ich wenigstens, wozu ich für viele 1000€ meine Canon L-Objektive gekauft hab. :D ... finde mehr als 3,2mp in Handies nachwievor total Blödsinn.
 
Allgemeine Frage: Warum sollen sie nicht die Sensoren weiter entwickeln für die Handys? Ist doch gut zu wissen, was zurzeit möglich ist. Und anhand der Erkenntnisse kann man dann in die richtige Richtung weiter forschen.
Auswechselbares Objektiv bei Handys wäre gar keine so schlechte Idee, im ernst. So könnte man das Handy kompakter herstellen und trotzdem hat man eine vollwärtige Digicam mit dabei.
 
@danielm1983: Weil mehr Megapixel keine Weiterentwicklung ist, sondern einzig und allein der Werbewirksamkeit dient. Mehr Megapixel auf gleichem Raum verschlechtern das Bild aufgrund kleinerer Pixel mehr als man durch die zusätzliche Auflösung gewinnt. Da weniger Licht auf ein Pixel fallen kann, muss man sie empfindlicher machen, was zu erhöhten Bildstörungen führt, die man dann wieder durch Filter herausrechnen muss, oder in dem man die Informationen benachbarter Pixel zusammenrechnet, was dann lustigerweise wieder die effektive Auflösung verringert. Bei der Lichtempfindlichkeit und in der Klarheit der Bilder macht fast jede ein paar Jahre alte 3-6 MP Digicam bessere Bilder als die modernsten 12MP Modelle. Im letzten Test der Stiftung Warentest wird sogar explizit auf den Trend der letzten Jahre hingewiesen, dass die Digicams ausschließlich schlechter werden, es gibt kein einziges neues Modell, welches beim Sehtest besser als befriedigend oder ausreichend ist.
 
Kleine Optiklehre: Je größer die Fläche eines Sensors, desto mehr Licht kann er "empfangen". Je mehr Licht, desto mehr "Bild" (um es kurz zu sagen). Die Sensorflächen bei Handys wachsen aber nicht! Ein alter Vergessener Begriff spielt eine Rolle: DPI - Die Punkte pro Zoll! Und hier ist es umgekehrt wie bei druckern, nicht je mehr Punkte pro Zoll sind klasse, sondern weniger! Das hat nur technische Gründe. Bei gleichbleibender Fläche und steigender Sensorzahl ist die Auflösung pro Zoll auf dem Sensor höher (logisch). Das kann eine gute Optik ein Stück weit kompensieren, in dem sie einfach gesagt Abhängig von der Brennweite und Umgebungshelligkeit genau die richtige Lichtmenge herein lässt. Nicht aber in Handys. Das sind Festfokusobjektive, ohne Blende ohne nischt. Ne Linse die in Entfernung X das Licht stumpf auf den Sensor gibt. Der Sensor macht ne Lichtmessung und berechnet daraus die Belichtungszeit. Je länger (also je dunkler es ist) die Belichtungszeit, desto empfindlicher gegen Verwackeln wirds. Die Probleme der Handychips ist also elementar: 1. Die Lichtempfindlichkeit der Sensoren muss rauf. 2. Die Reaktionszeit muss rauf 3. Die Objektive müssen "schlauer" werden (wie auch immer). So kann die Belichtungszeit runter. Bilder werden mit 12 MPx nicht besser, wenn der Sensor dadurch langsamer wird, verlieren sie sogar an Schärfe. Aber die Lichtempfindlichkeit "kann" bei höher aufgelösten Sensoren höher sein und mit kleinerer Datenflut könenn sie auch schneller arbeiten, so dass diese bei bspw. 6 MPx bessere Bilder machen, als ein reiner 6MPx Sensor. Reduziert mal auf euren 5 bis 6 MPx Handys die Auflösung auf 3 MPx (reicht für n Kleinbild völlig aus). Die Bilder werden besser! Bei höheren MPX-Zahlen steigt auch das Farbrauschen in dunklen Aufnahmen gewaltig. Teure Kameras rechnen dies vorsichtig weg und erhöhen die Lichtempfindlichkeit (ISO100 = Tag - ISO1600 schwärzeste Nacht). Die meisten Kompaktkameras gehen tatsächlich bis ISO400 und "berechnen" ISO800 durch größere Belichtungszeit und Rauschfilter (sie schummeln also). DSLR schaffen im Consumer-Bereich ISO800 relativ rauscharm und "schummeln" bei ISO1600. Handykameras schaffen meist bereits ISO400 nur mit Farbrauschen und alles drüber wird stumpf aus Belichtungszeit und Rauschfilter berechnet. Die Bider werden unschärfer. Omas alte billige Kamera mit Film schaffte übrigens spielend ISO400 und Farbrauschen gab es einfach nicht. Entweder es war über, oder unterbelichtet. Mehr Risiko gabs nicht.
Handykameras werden niemals annähernd die Qualität eines Fullsize-Sensors und eines guten Objektivs selbst einer durchschnittlichen Kompaktkamera erreichen und schon gar nicht die einer Spiegelreflex. Nebenbei: Wer ernsthaft fotografieren will, findet auch schon im 400 EUR-Bereich gutes Werkzeug mit DSLR-Technik. Und ab 200 EUR gibt es Kompaktkameras, mit denen man sehr lange Zeit glücklich sein kann. Seht bitte nicht die Megapixel als Allheilmittel. Auch beim Ausdrucken zählen die DPI! 1 MPX reich locker für etwa Postkartengröße (also Kleinbild). Für ein A4-Blatt braucht man dann doch schon eher 4 MPX und A3 6-8 MPX. Wer ein Poster drucken will, sollte es mit 10 MPx fotografiert haben. Folge: 6-8 MPx reichen für den Hausgebrauch. Lieber auf ein gutes Objektiv setzen, als auf fette Megapixel. 12 MPx können ein Fortschritt sein, wenn der einzelne Sensor dadurch bessere Fotoeigenschaften in Zusammenarbeit mit Festfokusobjektiven hat. PCO
 
Ergänzung: Bei 2. Reaktionszeit muss runter! Sorry... Und: Warum eine Handykamera auch nicht für den kleinen privaten Schnappschuss reicht: Handykameras neigen zum Überbelichten von sehr hellen Aufnahmen und zum Farbrauschen von relativ dunklen Aufnahmen. Ich kenne kaum Situationen wo ich bei idealen Lichtverhältnissen mal schnell einen Schnappschuss mache. Ich mache ihn auf Parties oder im Freibad, im Hallenbad meinetwegen, fotografiere den tollen Sonnenuntergang. In all diesen Situationen sind Handkameras den Kompaktkameras meilenweit unterlegen und die Bilder werden einfach nichts. Man stelle sich vor, mal will abends auf ner Geburtstagsparty Oma Heidrun fotografieren wie sie mit Onkel Jochen tanzt und muss sagen "Bleibt mal 1,5 Sekunden ganz ruhig stehen, meine Handycam hat die Belichtungszeit hoch gedreht und sonst verwischt das Bild!" Vorher hast Du natürlich Dein Handy mit tesafilm an einem Stativ festgeklebt, denn je länger die Belichtungszeit, desto empfindlicher gegen Verwackeln.
 
@pco: - für copy´pasta
 
Na wenigstens ein paar leute hier verstehen die technik und das es sich bei sochen kamerahandys nur um schw*** vergleich handelt...ich habe mir gerade fuer mich privat (beruf: fotograf) eine alte Nikon D70s geholt (6MP) und die reicht sowas das glaubt ihr garnicht...damit hab ich ein bild gemacht und als 100x75 entwickeln lassen...das wüerde ich gerne mal mit diesem muellchip aus der news sehen...
 
Ich weiß nicht was ihr alle habt.Bin mit meinem alten k800 immer zufrieden gewesen,und jetzt das c905 macht noch bessere bilder wie ich finde,auch abends in der disco.Klar mit einer richtigen cam kann sie nicht mithalten,aber für meine bedürftnisse reichen die kameras vollkommen aus.Vor allem hab ich die immer dabei,wer schleift schon seine kamera mit in die disco???
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