Microsoft: Herkunft kein Kriterium bei Entlassungen

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft hat die Forderung des US-Senators Charles E. Grassley (Republikaner) zurückgewiesen, bei den anstehenden Entlassungen auf die Nationalität der gekündigten Mitarbeiter zu achten. mehr...

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Richtig so... Die Herkunft kann doch keine Entlassung rechtfertigen...
 
@DieHard: aber bei gleichem Job und Qualifikation sollte der Einheimische bevorzugt werden. Es kann nicht sein, dass Unternehmen, die nicht genügend ausbilden, sich die Kräfte einfach im Ausland besorgen und bei Entlassungen dann der Druck auf die einheimische Arbeitsbevölkerung steigt. Das ist Import von Arbeitslosigkeit und belastet zudem die Sozialsysteme. //Ja liebe Nationalmasochisten, gebt mir schön Minus.
 
@modelcaster: Sehr schwieriges Thema, aber ich würde dir zustimmen, dass bei gleicher Qualifikation amerikanische Staatsbürger bevorzugt werden sollten. Aber wie im nächsten Kommentar steht, hier würde sowas in halben Straßenschlachten und Hassparolen enden...
 
@modelcaster: schweischneidiges schwert und ich möchte nicht in der situation sein, da entscheiden zu müssen.
 
@modelcaster: Bei gleicher Qualifikation gibt es immer noch genügeng Gesichtspunkte, woran man unterscheidne kann. Das was du da sagst, mag zwar patriotisch sein, jedoch handelt es sich hier nicht um einen Staatskonzern/-betrieb, wo man solch eine Denke ja noch verstehen kann. Aber in der freien Wirtschaft zählen andere Kriterien.
 
@DonBonzo: Wo ist hier? In Deutschland wo man sich schämen muss Deutscher zu sein, weil man wie ein Verbrecher behandelt wird wenn man nicht sagt "Deutschland ist scheiße und wir sind alle in unseren Herzen noch Nazis die nur rauswollen"...also hier in Deutschland wird man brav abnicken wenn Ausländer bevorzugt behandelt werden..wegen unsrer Geschichte. Deutschland wird wohl ewig im Jahre 1940 rumhängen.. oder viel mehr in den Gedanken an die Zeit. __- Das einzige Kriterium bei diesem Stellenabbau sollte der Kaptialismus sein, nicht der Nationalismus.. (und den Amis trau ich die Reife das zu erkenne zu.)
 
@DieHard: Ich stimme dir zu, die Herkunft sollte bei Entlassungen keine Rolle spielen. Man muss auch immer bedenken ob jemand alleine lebt, oder eine fünfköpfige Familie zu ernähren hat. Außerdem kommen noch Punkte dazu wie Behinderungen, Gesundheitszustand, das Alter ... Denn ein 25 jähriger amerikanischer Single der Sport treibt findet schneller einen neuen Job, als ein 40 jähriger mit Familie der z.B. noch eine leichte Behinderung hat...
 
@DieHard: Allgemein glaub ich wird das gerade etwas missverstanden: Es geht nicht um die Herkunft (so gut wie alle Amerikaner sind "Ausländer") sondern um die Staatsbürgerschaft. Der Senator ist der Meinung, das zuerst die "Gastarbeiter" zurückgeschickt werden müssten, und das halte ich für richtig.
 
@modelcaster: Meinst du nicht dass durch den "Import" von Arbeitskräften auch eine Verantwortung für diese entsteht? Anscheinend nicht. Denn diese Hilfskräfte sind nötig für die heutigen Industriestaaten, und unsere Wirtschaft profitiert von ihnen mehr als durch einen Mangel an Fachkräften der nicht ausgeglichen wird. Im Gegenzug sollten sie dafür auch dementsprechende Privilegien und Anerkennung in der Gesellschaft erhalten. Alles andere ist Ausbeuterei.
 
@modelcaster: "aber bei gleichem Job und Qualifikation sollte der Einheimische bevorzugt werden."

Ich vermute du meinst bei Neuanstellungen, da geb ich dir recht. Aber bei Entlassungen macht das jetzt auch keinen Unterschied mehr. Da teile ich die Meinung Microsofts, keinen Unterschied zwischen Ausländer und Inländer zu machen.
 
@modelcaster: So etwas wie gleiche Qualifikation gibt es nicht. Zur Qualifikation gehört schließlich nicht nur eine Note, die man vergleichen kann, sondern auch weiche Qualifikationen wie Teamfähigkeit, Kreativität, Flexibilität, ... Ziel des weltweiten (!) Unternehmens Microsoft ist es nicht amerikanische Arbeitnehmer zu fördern, sondern möglichst gute Produkte zu produzieren und möglichst viel Geld zu verdienen. Die Forderung des Senators würde sonst auch bedeuten, dass lieber Leute in Deutschland entlassen werden sollen als in den USA. (MS ist einer der größten Arbeitgeber im Raum München). Eine Firma soll die besten, bzw. passendsten Mitarbeiter beschäftigen. Schlechtere Mitarbeiter zu beschäftigen, nur weil sie den richtigen Pass haben, ist purer, populistischer Nationalismus. Übrigens: In den letzten Jahren wurden im Silicon Valley 90 % der Firmen von Einwanderern gegründet. Da kommt solch eine Forderung sicher nicht gut an.
 
@DieHard: ...und wahrscheinlich hat Charly E. Neumann äh.. Grassley noch nicht mitbekommen, dass der W gar nicht mehr an der Macht ist.

Gerade ein internationales Unternehmen wie MS ist sich - vorbildlich - seiner auch menschlichen Verantwortung bewusst. So soll es ja schließlich sein, gerade auch im Bezug auf das was "modelcaster" und die anderen schreiben. Das Thema ist sehr schwierig gerade wenn man sich bewußt ist wie das soziale Gefüge in den USA ist.
 
@modelcaster: Wieso sollte man einen aus dem eigenen Land bevorzugen? Gleiche Qualität gibt es so oder so nicht...einer ist immer besser, und den sollte man bevorzugen...
 
rofl ... Amis. Stellt euch mal vor, einer unserer Politiker hätte das gesagt. Was wären wir dann wohl (wieder/immer noch) in den Augen der USA? Wahnsinn.
 
@Marlon: Altnazis, wie immer. -.-
 
@Marlon: bezweifel es auch, dass das irgendwann mal aufhört.hast scho recht.durft mir grad am wochenende auf nem spieleserver wieder so einiges anhören.wobei es vor 10 jahren weitaus schlimmer war gegen amis bei online-spielen zu gewinnen.
 
@Tribi: weil auch alle ammis gleich sind. das du von 10 jährigen geflamed wirst kannste au hier in de erleben.
zudem ist die haltung vieler hier in deutschland gegenüber ammis auch net arg viel besser.
in deren augen sind ammis ja nur fastfood essende, dumme, fette waffennarren usw usw.
 
@Dr-G: Und mindestens die hälfte ist verrückt haste vergessen^^. Achja und Klagegeil, wobei das wohl jedes Land wäre wenn die Gerichte ein dadurch ein sorglos Leben ermöglichen.
 
@Marlon: die sollten froh sein wenn sie jetzt noch abfindungen herrausschinden können, mit ms wird es fürderhin rapide bergab gehen bei dem kumulierten scheißdreck den sie momentan versuchen zu produzieren ... :) und nach vista und win7 gequirlter kacke ... nicht gerührt sondern geschüttelt ... wünsche ich es ihnen so wirklich
 
"Der Konzern hatte kürzlich die Vernichtung von insgesamt 5.000 Arbeitsplätzen angekündigt." Also _Vernichtung_ klingt nicht gerade nach objektiver Berichterstattung sondern ziemlich vorwurfsvoll oder zumindest sehr dramatisierend.
 
@Runaway-Fan: Diesen Leuten wäre es doch lieber, wenn in der Aufwärtsphase keine neuen Jobs geschaffen werden und somit in schlechten Zeiten auch weniger oder niemand entlassen wird. Heuchlerisch. Wer viele innovative Jobs schafft, der hat nun mal auch viele zu entlassen.
 
@Runaway-Fan: Ja und beim Thema "Ausländer entlassen" bekommt das noch eine ganz andere Bedeutung
 
@Runaway-Fan: das ist mehr als dramatisch. sollte ms wirklich diesen schritt gehen, müssten die mit visum eingereisten fachkräfte binnen 60 tagen das land mit kind und kegel verlassen. wer trotz milliardengewinne entläßt scherrt sich allerdings einen dreck um moral und anstand. die heutigen geschäftsleute, wenn man sie so nennen darf, sind nichts weiter als ms-office-exel verseuchte gewissenlose statistiker.
 
@Runaway-Fan: Ich glaub die Österreicher sagen "vernichten", möglich das der Redakteur Ösi ist? Mir ist das nämlich aufgefallen, als ich in Österreich war und dort nur auf die östereichische GMX Seite kam und dort die Nachrichten gelesen habe.
 
@willi_winzig: Das ist doch albern. Wenn unrentable Geschäftsbereiche eingestellt werden, so kann man die Leute nicht unbedingt anderweitig einsetzen. Wenn - wie gerade geschehen - eine Spieleentwicklung geschlossen wird, so kann man die Spieleprogrammierer doch nicht zur Geschäftsprozessmodellierung oder als Marketingexperten nutzen. Das ist weltfremder Unsinn, von dieser Denke haben sich sogar die Linken schon lange verabschiedet.
 
@Timurlenk: Albern ists, wenn man die Ex-Angestellten ohne Zukunft in den Abgrund schickt. Dann sollte man den menschen wenigstens die Möglichkeit auf Um- oder Weiterbildung geben, damit sie nicht im Regen stehen. Wie hier schon richtig gesagt wurde, müssen die Leute mit Visum das Land verlassen. Eine Schande ist Es ist moralisch verwerflich seine Mitarbeiter trotz Gewinne zu entlassen. Außerdem ist nicht bewiesen das diese Sparte Verluste macht. Man kann Zahlen auch umsortieren und das tun Großkonzerne ja gerne.
 
@Sesamstrassentier: Das ist leider eine Stammtischargumentation. KEIN größeres Unternehmen wird als ganzes strukturlos geführt. Es gibt IMMER interne Bereiche, die auch untereinander abrechnen. So muss Microsoft Deutschland auch für ein Office bezahlen, welches sie bei sich einsetzen. Jeder Bereich hat eine eigene Kalkulation und macht Gewinne oder Verluste. Wenn also die Spieleabteilung Verluste macht, dann wird diese ggf. aufgelöst. Das hat nichts mit dem Rest des Konzerns zu tun. Anderes Beispiel: Wenn Siemens mit dem Handybau Miese gemacht hat, dann bedeutet das nicht, dass es auch im Bereich Kraftwerkstechnik schlecht läuft oder man die Leute dorthin verschieben könnte. Übrigens sortieren Großkonzerne die Gewinne/Verluste ihrer Sparten nicht um, das ist rechtlich gar nicht zulässig. Da würde denen das Finanzamt gehörig aufs Dach steigen. Nicht zu verwechseln mit Quersubventionierung oder Mischkalkulation.
 
Der Vorschlag kam von einem Republikaner...wer sowas annimmt ist ein Hinterweltler..Und auch wenn die Dienste von MS (*hust* HotMail *hust*) manchmal der Entwicklung hinterherhinken, bleibt MS eine Softwareschmiede :D. !!!Das soll kein Anti-MS Beitrag sein, bevor man hier wieder von Minuslawinen getroffen wird...!!!
 
@DasFragezeichen: Nicht alle Republikaner sind so
 
@KiNgHaNsI: Der mit dem Vorschlag schon :D. War ja nur Ironie :)
 
@DasFragezeichen: Ja der ist schon verrückt. Ich wollte nur sagen das nicht alle Republikaner so denken
 
@DasFragezeichen: Nur so am Rande, Republikaner in den USA sind nicht gleich den Republikanern in Deutschland. Gleiches gilt für die Demokraten. Während in Deutschland die Demokraten etwas links von der Mitte sind und die Republikaner rechts, ist es in den USA so, das beide rechts von der Mitte sind. Der wesentliche Unterschied besteht darin, das die Republikaner in den USA konservativer sind. Aus dieserm Grund kann man nicht pauschalisieren, das dies typisch republikanisch in den USA ist.
 
@J-M-L: oO Ich weiß schon, was Republikaner in den USA sind. Die werden nur erne als Hinterweltler dargestellt (siehe South Park) :D
 
na ja, eine andere aussage wäre auch schlecht fürs image. die mit nem visum in die usa eingereist sind, müssen das land verlassen, sollten sie keinen neuen arbeitgeber finden. also doppelt bestraft. aber sozialverträgliche entlassungen so wie hier in deutschland, gibt es in den usa nicht. ballmer sagt weiter: "Ballmer weist in seinem Antwortschreiben an Grassley ausdrücklich darauf hin, dass die anstehenden Entlassungen auch „einen bedeutenden Anteil“ an ausländischen Arbeitnehmern treffen werden. Weitere Details gibt er in seinem Brief aber nicht preis.".... er geht also doch auf den republikanischen senator ein. wichtig ist zu wissen, dass solche aussagen, wie sie der herr senator von sich gibt, gegen das gesetz verstoßen. eigentlich könnte man diesen typen öffentlich rügen, wenn nicht sogar seines amtes verweisen. microsoft tut gut daran nichts dergleichen durchsickern zu lassen. wenn microsoft wirklich eine moralische aufgabe hätte, sollte dieser milliardenschwere konzern auch dafür sorgen, dass die entlassenen ausländischen beschäftigten nicht innerhalb 60 tagen das land verlassen müssen. ansonsten bekommt das hochglanzpollierte image microsofts tatsächlich risse. trotz milliardenschwerer gewinne zu entlassen hat mit miral sowieso nichts zu tun. ich bin gespannt wie es weitergeht.
 
@willi_winzig: Finanzkriesen sind auch dazu da um nervige Angestellte los zu werden.
 
Was hat eigentlich Patriotismus mit Rassismus zu tun ???
 
@flotten3er: Frag das die Patrioten mit den weissen Kaputzen!
 
...sowas unpatriotisches..."ballmer: ab nach quantanamo!"
 
@in vertretung: Öhm ... Das Wort was du sucht mal bei Wikipedia nachschlagen, bitte :-)
 
Sollten lieber mehr Courage zeigen, und nicht immer nur Geld scheffeln wollen.
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