Intel: SSDs mit 320 Gigabyte kommen im Herbst

Speicher Der Chiphersteller Intel will im Herbst SSDs mit einer Speicherkapazität von 320 Gigabyte auf den Markt bringen. Damit liegt man den eigenen Planungen voraus. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Leider werden die wichtigen Informationen nicht genannt. Wie sind die Schreibzugriffe und wie ist der Durchsatz? Genau in diesen Punkten hängen die meisten SSD den normalen HDD noch deutlich hinterher. Und bei so einer großen Platte ist ein hoher Durchstz schon wichtig.
 
@Timurlenk: Ganz im Gegenteil! SSD sind in Bezug auf Durchsatz und Zugriffszeit deutlisch schneller als HDDs. Leider sind sie auch deutlich teurer. Hier kannst du einiges zur 160 GB Version von Intel nachlesen: http://tinyurl.com/ch3vh8
 
@Jevermann: aber nicht bei sehr vielen kleinen Dateien oder mehreren Operationen gleichzeitig, da brechen die SSDs noch sehr sehr stark ein im Vergleich zu HDDs. Die Hammer Zahlenwerte enstehen meist durch wenige große Dateien...
 
@GTIfreak: Gerade viele kleine Dateien sind der große Vorteil von SSD! Weil hier nämlich die Zeit rausfällt, die der Kopf braucht um sich zu positionieren und die Zeit, die der Platter braucht um sich auf die korrekte Stelle zu "drehen".
 
@GTIfreak: Ich nutze eine SSD und kann deinen Einwand nicht bestätigen. Die Leistung beim Entpacken von mehreren Archiven gleichzeitig bracht bei HDDs immer überproportional ein, da das von voodoopuppe angegebene Problem eintrat. Mit der SSD geht dies nun deutlich schneller. Nach 2 monatiger Nutzung kann ich nur Vorteile erkennen - bis auf den Preis.
 
@Timurlenk: mich interessiert vielmehr die Anzahl der möglichen Schreibzyklen bzw. die MTBF.
 
@Timurlenk: Leider keine Angaben. Sehr dürftig. Wichtig ist auch die Technologie: MLC oder SLC.
 
@zivilist: Diese Angabe wird deshalb nicht mehr gemacht, weil die aktuellen SSD's laut länger halten als normale HDD's. Und ja auch bei täglichem gebrauch. Viele vergessen wohl das auch HDD's einen begrenzten Lebenszyklus haben.
 
@Azthel: nein das vergesse ich nicht. Die HDD Hersteller geben die MTBF an. Was ich möchte und was in meinen Augen Fortschritt bedeutet ist, dass die neue Technologie besser ist als die alte und das bedeutet für mich (auf die Festplatte übertragen): länger haltbar, stromsparender, kleiner und schneller.
 
Mir egal, eine SSD kommt mir wenn überhaupt nur in einen komplett neuen Rechner, das könnte 3-4 Jahre dauern, oder in eine externe Backupfestplatte, da die etwas robuster sind als eine normale Festplatte.
 
@X2-3800: Ich stimme dir zu. Die Entwicklung ist noch in vollem Gange. Von ausgereiften und fehlerfrei laufenden SSDs kann größtenteils noch keine Rede sein. SSDs von Mtron mit SLC-Technologie sind allerdings schon sehr verläßlich. Trotzdem läßt die Geschwindigkeit noch zu wünschen übrig. In 3 bis 4 Jahren werden mit Sicherheit 1000 MB/s beim Schreiben und Lesen aktuell sein. Die Haltbarkeit wird im Dauerbetrieb bei etwa 300 Jahren liegen. Also, etwas Geduld ist angebracht. Dann hat man etwas Ordentliches.
 
@timurlenk ....und leider auch kein Preis!
 
Hört sich doch schonmal gut an :) Die sollen ruhig ordentlich große SSD's entwickeln, da habe ich dann die Hoffnung das die kleinen günstiger werden. :) So ne 80er würde mir schon reichen. Nur das BS, nen paar ausgewählte Programme und die Auslagerungsdatei drauf und schon sollte das laufen.
 
@TripleB: Warum sollten dann aber nicht auch deine Games von der schnelleren Platte und dem Performanceschub profitieren? :)
 
@voodoopuppe: Weil ich bei Games leider das Gefühl habe, dass die Hersteller sich dann voll drauf einlassen das die Platten schneller sind. Das heißt, du wirst nur noch größere Daten laden und daher keinen Geschwindigkeitsgewinn haben. Davon ab, ist mir ein schnell laufendes System lieber als kürzere Zwischenladezeiten bei Games
 
Mich würde ja schon ne langsame SSD für mein altes Notebook reizen aber die preise sind für mich auch dort unnachvollziehbar hoch ....
 
Auch wenn ich mich schon drauf freue, demnächst eine SSD als Bootplatte einzusetzen, bin ich noch skeptisch ob SSDs auch schon Langzeitstabilität haben. Was nämlich noch überhaupt nicht bekannt ist, sind Performanceraten, nachdem die Platten mal länger in Betrieb waren und etwas gefüllt sind, man bedenke nämlich SSDs arbeiten mit Algorithmen, die verhindern, dass z.B. permanent die gleiche Zelle beschrieben wird, so versucht man Zellen gleichmäßig zu belasten. Das ist am Anfang, wenn die Platte neu ist, sehr einfach, sobald die Platte mal aber ne zeitlang im Betrieb war nicht mehr so einfach, es wird sich also zeigen ob SSDs, gerade billige, in der Lage sind auch längere Zeit ihre Performance aufrechtzuerhalten.
 
@[U]nixchecker: mein Reden (siehe o1 re:5)
 
@[U]nixchecker: Dazu sage ich nur Millitär.
Die haben das schon mehrfach getestet und darum sind diese neuen SSD Bootplatten so teuer!
 
@[U]nixchecker: Deswegen auch nur SLC, wo pro Zelle nur ein Bit gespeichert wird. Bei MLC sind 2 und mehr Bits in einer Zelle enthalten. Diese Technik werde ich mir nicht zulegen. Lieber mehr Geld ausgeben und dafür etwas Zuverlässiges haben.
 
@[U]nixchecker: Warum sollte das ein Problem sein? Wenn die Platte immer gleichmäßig verteilt beschrieben wird, so ist die Platte von der Anzahl der Schreibzyklen/Chip eigentlich immer ausgeglichen und fast im "Ausgangszustand", als sie noch neu war ... mal abgesehen von Daten, die nur gelesen und nicht verändert werden. Und mal ganz abgesehen davon wird sich die Platte sicher merken können, wo freier Speicher ist, welcher beschrieben werden kann - was soll an der Performance schlechter werden? Die Zugriffszeiten pro Chip ändern sich nicht, egal wo die Platte nun schreibt. Verstehe deine Problem nicht.
 
Für Azubis wie mich sage ich mal
320gb SSD @ unbezahlbar :)
Da brauch man Geduld und sollte doch SATA HDD's vorziehen.
 
//////Außerdem wurde für das Jahr 2010 eine neue Technologie angekündigt, die unter dem Codenamen Braidwood entwickelt wird. Ein 16-Gigabyte-Flash-Bauelement wird dabei als Cache in mobile Geräte integriert, die über vergleichsweise langsame Festplatten verfügen. In dem Speicher werden solche Daten gespiegelt, die für schnellere Boot-Zeiten und Applikationsstarts benötigt werden.\\\\ genau so etwas habe ich mir schon immer gewünscht. ich fände sowas als eine art hybrid festplatte (ein gerät mit beidem) sehr sinnvoll. eine 16-32gb flash archtektur auf der beispielsweise das betriebssystem sowie die wichtigsten applikationen installiert wird, und die breite masse (400-600gb) für den reinen storage.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Intels Aktienkurs in Euro

Intel Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Weiterführende Links