USA: Bisher größter Diebstahl von Kreditkartendaten

Recht, Politik & EU Heartland, ein großer Dienstleister zur Abwicklung von Kreditkartentransaktionen, hat den Diebstahl einer bisher noch unbekannten Zahl von Daten im vergangenen Jahr vermeldet. mehr...

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nichts geht über gute Sicherheit in Unternehmen.
 
@Forum: Solange die Kuriere keine Christstollen heimlich essen...
 
@tienchen: lol stimmt...das war die dümmste Ausrede, die ich je gehört habe.
 
@tienchen: xD war vielleicht ne e-mail wo man gratis christstollen gewonnen hat
 
@Forum: stimmt, aber viele haben die Krücke geschluckt. mfg
 
@FlatFlow: ja das ist an der ganzen Sache noch das traurigste.
 
@Forum: Nicht geht über zufriedene Mitarbeiter, die keinen Grund haben die Firma für Geld zu sabotieren...
 
@Forum: Nichts geht über das gute alte Bargeld.
 
@Islander: verlierst du einen 100 Euro Schein - weg isser. Verlierst du deine Kreditkarte - melden - nix passiert. Kein persönlicher Schaden.
 
@mgg2000: Das funktioniert aber auch nur wenn du deine Kreditkarte plötzlich vermisst. Das ist allerdings bei Datenklau in der Regel nicht der Fall. Da müsste man schon jeden Tag ein Auge auf seine Transaktionen haben. Aber ganz ehrlich, wer schaut schon jeden Tag nach wenn er die Karte vielleicht alle paar Monate mal benutzt?
 
@Tomarr: Das tolle daran ist, dass man trotzdem nicht dafür haftet :P
 
@tienchen: die geschichte mit den stollen bzgl. LBB hat doch wohl niemand ernsthaft geglaubt. genauso wie der ausfall des sparkassen-netzwerkes letztes jahr in nahezu halb deutschland aufgrund eines marderbisses im rechenzentrum von hannover. alles nette geschichten die uns erzählt werden um panik zu vermeiden. wer weiss was wirklich dahinter steckt ...
 
@DonPoppo: Naja, was heißt man haftet dafür nicht? Wenn man im Urlaub ist und mit der Karte bezahlen will, was natürlich nicht geht weil abgeräumt ist das zumindest erstmal ärgerlich. Und die Unschuldsvermutung gilt bei Banken ja auch eher selten. Wenn du Schwierigkeiten hast zu beweisen das du nicht alles selber auf den Kopp gehauen hast dann kannst du höchstens nur noch durch Glück, bzw. Kulanz der Bank, dein Geld wieder bekommen.
 
Es ist - schon wieder - erstaunlich, dass sich hier Leute, offensichtlich ohne jede Sachkenntnis, zu (Kreditkarten-)Haftungsfragen äußern... Um es kurz zu machen: Nicht der Kunde muss bei einem (vermeintlichen) Kreditkartenbetrug nachweisen, dass er "unschuldig" ist, sondern das fordernde Unternehmen, welches das Kreditkartenkonto belasten will, muss zweifelsfrei(!) nachweisen, dass der Geschäftsbesorgungsauftrag ggü. Kunden und dessen Kreditbank berechtigt ist (z.B. wegen Leistung aus einem Kaufvertrag). Bis dahin kann der Kunde jederzeit die Belastung des Konto verweigern (natürlich nur in Höhe des strittigen Betrages). Im übrigen ist eine ähnliche Regelung bei allen anderen Zahlungsmethoden in Deutschland (Überweisung, Lastschrift, EC-Karte, ...) nur in etwas abgeschwächter Form vorhanden, sodass die Kreditkarte zumindest in Deutschland, im Ausland sieht dies zum Teil anders aus, als das sicherste Zahlungsmittel angesehen wird. Überdies sogar finanzmathematisch betrachtet sinnvoll, da u.a. der Inflationsverlust des Geldes auf Kosten des Händlers geht, während das Geld noch für einen selbst Zinsen abwirft.
 
@LostSoul: Das ist die Theorie, aber in der Praxis ist es leider oftmals ein wenig anders.
 
@Tomarr: [Re:9] Die Amis benutzen ihre Kreditkarten mehr als alle paar Monate mal, da erkundige dich mal. Die bezahlen selbst ihren Kaffee mit Karte.
 
@Tomarr: Nein, die rechtliche Würdigung in der Praxis ist exakt die oben beschriebene. Wenn du deine Recht nicht wahrnimmst und/oder wahrnehmen willst, ist das kein Fehler des Kreditkartensystems. Was die Möglichkeiten der Beschwerde bei unberechtigten Belastungen des Kreditkartenkontos betrifft, so weichen die Banken ein wenig von einander ab, die Mehrzahl erlaubt jedoch entweder das telefonische oder sogar das direkte Blocken einer Belastung via Online-Zugriff. Im "schlimmsten" Fall muss man warten, bis die Abbuchung zur Null-Saldierung des Kreditkartenkonto auf das "normale" Konto erfolgt, lässt diese Lastschrift zurückgehen und überweist den unstreitigen Betrag an das Kreditkartenunternehmen - und kontaktiert dieses unverzüglich, zur Klärung des Sacherverhaltes.
 
@SkyScraper: Ja, ich weiß. Ich rede auch mehr im Allgemeinen. Dass diese News sich auf Amiland bezieht ist mir klar, aber diese Diskussion geht ja mehr um die Sicherheit von Kreditkarten allgemein. Und da kann es in Deutschland genau so passieren, bzw. passiert es ja wohl auch öfters mal, nur halt in kleinerem Stil und nicht direkt am zuständigen Server.
 
@Tomarr: Nein, kann es in dieser Form in Deutschland nicht. Grundsätzlich ist es in Deutschland zwar möglich jedes Konto (Girokonto, Kreditkartenkonto, ...) zu belasten, auch wenn dafür keine Rechtsgrundlage (Geschäftsbesorgungsauftrag, Kaufvertrag, Mietervertrag, ...) vorhanden ist, allerdings ist es in Deutschland grundsätzlich möglich Lastschriften auch zurückzubuchen (Grundsätzliches dazu ist im Bankrecht geklärt, darüber hinaus gibt es nochmal besondere, ggf. erweiterte Regelungen zwischen Banken und/oder Banken und deren Kunden). Bei Kreditkarten kommt eine besondere zusätzliche Schutzebene hinzu, da es sich um eine Sonderform des Geldgeschäftsverkehrshandelt und eine Dreiecksbeziehung zwischen Bank, Händler und Kunden besteht, die einen Geschäftsbesorgungsauftrag im Mittelpunkt hat. Hierdurch greifen erweiterte Schutzfunktionen ggü. dem Kunden, da das fordernde Unternehmen die Richtigkeit der Forderung ggü. dem kreditgebenden Institut darlegen muss.
 
Das Problem liegt nichtmal bei den Firmen, sondern im System Kreditkarte. Die Dinger zu fälschen kriegt jeder 14 jährige hin, der in der Lage ist sich für 25 Euro bei Conrad einen Cardreader/writer zu bestellen. Ein Witz, dass Kreditkarten (und auch EC-Karten) noch mit billigen Magnetstreifen funktionieren, bei denen ein Kopierschutz nichtmal rudimentär möglich ist.
 
na ja - die Kreditkarten-Kunden haben keinen Schaden, solange sie ihre rechnungen prüfen. Das Unternehmen, bei dem mit der Kreditkarte bezahlt wurde hat keinen Schaden, sie können ihre Leistung belegen. Und wer bleibt auf dem Schaden hängen? die armen Banken. Können ja bisher keine sichere Möglichkeit für den einsatz mit der Kreditkarte finden.
 
@mgg2000: Das ist gar nicht immer so einfach. Als ich vor 15 Jahren in den USA war habe ich dreimal mit einer Kreditkarte bezahlt. Noch während meines USA-Aufenthalts wurde mit einer Fälschung inAmsterdam bezahlt. Das war leicht anhand der Flugtickets zu beweisen. Aber wenn die Fälscher wmöglich noch in meiner Stadt sitzen und dort "shoppen" gehen, dann wird das gar nicht so einfach für mich, das zu beweisen, dass ich nicht Essen war im Edelrestaurant....
 
@bowflow: eigentlich schon anhand der Unterschrift.
 
@mgg2000: Naja, wer kann aufm Touchscreen schon richtig unterschreiben?
 
"Heartland, ein großer Dienstleister zur Abwicklung von Kreditkartentransaktionen, hat den Diebstahl einer bisher noch unbekannten Zahl von Daten im vergangenen Jahr vermeldet."

Warum gibts erst jetzt die Meldung dazu, bisschen spät nicht...
 
@dicks: letzets jahr wurden die daten geklaut, was aber keiner mitbekommen hat... erst nachdem visa und mastercard festgestellt haben, dass komische transaktionen auf den konten ihrer kunden auftraten und sie es heartland mitgeteilt haben, hat heartland zwei forensiker von der nsa geholt, die erst letzte woche (laut washington post) die ursache gefunden haben... steht alles im text, bis auf das mit "letzter woche"... danach wurde es publik..
 
VISA Luxemburg passt zum Glück sehr auf mich und meine Karte auf, die rufen immer gleich an wenn was nicht in mein Nutzungsraster passt. Hatte schon einmal nen Betrugsfall wo sich VISA gewundert hat das ich auf einmal nach Malaysia fliegen wollte. Karte zu und 3 Tage später hatte ich ne Neue, mein Kompliment für diesen Service der nicht mal was kostet. (0Euro Grundgebühr) Das erschreckende daran ist aber das die Karte nur bei renomierten Unternehmen zum Einsatz kommt (Amazon, Luxair...sowas halt), nicht mal essen geh ich mit dem Ding...
 
@mirco.lu: Herrlich - dein Kreditkartenanbieter überwacht deine Transaktionen und du freust dich auch noch. Wozu auch Privatssphäre? Mal schauen, wem die Diskussion über deine "neuen und ungewöhnlichen" Beate Uhse Bestellungen peinlicher sein wird: dir oder der Bank. Die Bank hat einfach nichts in den Transaktionen der Kunden zu suchen. Punkt.
 
@LostSoul: es ist in seinem fall ja nicht die bank sondern VISA die die transaktionen überwacht. da ich bei der Bank arbeite weiss ich auch das VISA und Mastercard Raster verwenden. Heisst wenn du zB in Berlin in nem Cafe bezahlst, 10 Stunden später in Malaysia für 500 Euro was ausgibst und dann komischerweise 10 Minuten später wieder in Berlin im KDW bezahlst, sie dir die Karte sperren. Denn wer kann innerhalb von 10 Minuten von Malaysia im KDW sein. Zudem ist das Raster logischerweise vollautomatisch, oder meinst du da sitzen dauernd Leute dahinter die schauen wer wo bezahlt? Sollte auch dir soweit klar sein das die technik soweit ist das jedes Terminal wo man bezahlen kann natürlich einen Identifikationscode hat, der unter anderem auch angibt in welchem Land bezahlt wurde. übrigens kenn ich persönlich noch keinen Fall wo ein Kunde betrogen wurde und dann von Visa und Mastercard keine Kulanz erhalten hat. Egal ob Visa, Mastercard oder EC (Maestro). Bei Maestro übernehmen meist die Banken die Kulanz. Sind auch nicht nur ein paar Euro im Jahr, aber es lohnt sich immernoch,wenn man es mit dem möglich entstehenden Reputationsrisiko vergleicht.
 
@Makaveli: na dann bin ich ja schon mal gespannt wie kulant die Kreditkartenunternehmen so sind, bzw ob es in meinem Fall überhaupt eine Kulanz gibt. Meine Urlaubskreitkarte wurde vergangenen September mit insgesamt 800 Euro in russ. RUB belastet, was ich jedoch dummerweise erst jetzt bemerkt habe, als ich die Überziehungsnachricht von meinem Konto erhalten habe. An und für sich muss man ja innerhalb von 4 Wochen widersprechen, weiß jemand wie streng dies bei den Kreditkartenunternehmen gehandhabt wird?
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