IBM: Neues Super-Mikroskop zeigt Atome in 3D

Forschung & Wissenschaft Beim IT-Konzern IBM wurde ein neues Mikroskop entwickelt, das sehr kleine räumliche Strukturen sichtbar machen soll. Es arbeitet ähnlich wie Magnetic Resonance Imaging/Magnetresonanztomographie (MRI/MRT) in der Medizin. mehr...

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ein bild? wäre schon zum vorteil :-(
 
@HappyRaver: http://tinyurl.com/7axtqw
 
@HappyRaver: im Weltraum angewendet: Jetzt kann man aus dem Weltraum, den Slip einer Frau sehen, welche Sie unter dem Rock trägt. :-) lol
 
Wenn das Wort "Magnetresonanztomographie" heißt, wieso ist die Abkürzung dann "MRI"? Sollte es nicht das allseits bekannte "MRT" sein?
 
@lumpi2k: MRI ist die "offizielle" englische Abkürzung und steht für "Magnetic Resonance Imaging".
 
@lumpi2k: jo denk ich auch, vll verschrieben oder englisch kp (zu faul zum nachschauen^^)
 
@el3ktro: Wieder was gelernt. danke schön!
 
@el3ktro: Danke, wenn sies aber schon auf Deutsch übersetzen dann bitte nich nur halbherzig
 
@lumpi2k: weils MRT schon gibt Magnet-Resonanz-Tomographie
 
Der Titel ist echt überzogen. Soviel ich weiss sind doch Atome bzw. deren aussehen usw. nicht klar bestimmt... es gibt theorien aber ganz genau lässt sich das doch nicht sagen. Ich mein ob man sich das mathematisch und physikalisch zusammendichtet oder wirklich ein bild machen kann sind doch 2 paar schuhe.
oder liege ich falsch ?
 
@-=[J]=-: Naja... Ein Atom besteht aus Protonen (+geladen) sowie Neutronen (ungeladen) im Kern und um diese herumschwirrende Elektronen (-geladen). Da für die Elektronen kein Aufenthaltsort, sondern nur eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit angegeben werden kann (die mit zunehmendem Abstand vom Kern abnimmt (Grund: Anziehung der Ladungen)), wird normalerweise ein Grenzbereich der Wahrscheinlichkeit definiert, bei dem das Atom dann sozusagen "zu Ende" ist. Da jede bewegte Ladung ein Magnetfeld erzeugt, kann die "Elektronendichte" um die Kerne herum mit der oben beschriebenen Methode gemessen werden.
 
@-=[J]=-: "Atome sehen" ist etwas lax ausgedrückt...man sieht eigentlich immer eine charakteristische Größe des Atoms,welche zusätzlich ein statistisches Mittel ist, z.B. eine mittlere Ladungsdichteverteilung. Da mikroskopische Teilchen wie Atome ausserhalb unseres Erfahrungshorizontes liegen, darf man "sehen" nicht so genau nehmen. Aber auch im Makroskopischen ergibt sich die Frage: wenn ich einen Gegenstand "sehe", registriere ich nur das an seiner Oberfläche reflektierte oder emittierte Licht. Ich erhalte also auch so nur indirekte Informationen über das Objekt!
 
@-=[J]=-: war da nich auch was mit heisenbergscher unschärferelation?
 
@moniduse: Ja! Du kannst für bestimmte Paare von Messgrößen zwei quantenmechanische Größen nicht gleichzeitig scharf messen. je nachdem, was du misst, kann es zum beispiel sein, dass die Ortsauflösung sehr schlecht wird. es kommt immer auf die beobachteten Größen an. Ladungsdichteverteilung wie zb. bei der Rasterkraftmikroskopie machen zusammen mit der Ortskoordinate aber keine Probleme.
 
@-=[J]=-: An alle qualifizierten Kommentare hier - ihr bekommt von mir nun ein fettes (+) !! :-) Äußerst interessant.
 
...wird in der Medizin verwendet... :D ...natürlich nur von denen die es sich leisten können. Genau wie bei einer Organtransplantation, wer nicht genug geld hat, stirbt.
 
Bei o3 wurde schon gefragt aber ich bin mir nicht sicher, was jetzt gemeint wird. Also in der Schule habe ich gelernt, dass man nicht genau weiß, wie Atome aussehen oder wie sie aufgebaut sind. Habe auch die Namen der Theorien vergessen oder die der Physiker und meine Chemie-Lehrerin meinte auch, dass es mittlerweile schon eine viel aktuellere Theorie gibt als die, die in den Schulen gelehrt werden. Die Atome bewegen sich, wie bei den Linien einer 8. Also stelle ich mir die Frage: Wurde jetzt hier auch was bewiesen durch diese neue Technologie? Also dadurch, dass man die Atome durch die Magnetströme abbilden kann in 3D müsste man doch auch daraus gelernt haben, wie sie sich verhalten/bewegen etc. !? Nichts dergleichen? PS: Diese Technologie ist doch eines der besten Durchbrüche aller Zeiten, oder?
 
@s3m1h-44: Ne, die Technologie gibts schon länger. Habs auch schon live gesehen vor einigen Jahren. Neu ist - so glaube ich wenigstens - die noch höhere Genauigkeit, mit der neu auch mehrere Atomschichten dargestellt werden können. Beim Mikroskop, das ich gesehen habe, konnte man lediglich die zuoberst liegenden Atome erkennen. Von einer neuen Theroie zum Aufbau von Atomen habe ich noch nichts gelesen, ist aber auch nicht mein Gebiet.
 
Wahnsinns Sache. Bezgl. der obigen Kommentare: Ich gehe einmal davon aus, dass diese Geräte nicht "Atome" selbst untersuchen sollen (ca. 2 nm), sondern vielmehr Moleküle, Markomoleküle, Rezeptoren, oder wie oben geschrieben Viren (ab etwa 15 nm für die allerkleinsten), etc. Da gehts doch wohl eher um die Lage der Atome zueinander, welches Element sich wo befindet, die Winkel zwischen den einzelnen funktionellen Gruppen, Ladungsverteilungen, usw. Ich geh mal davon aus, dass man dadurch in Zukunft noch genauer Infos über Rezeptor-Ligand-Wechselwirkungen, Zelluläre Oberflächenmoleküle unserer Zellen, oder z.B. auch noch unbekannte Pathomechanismen bei genetisch bedingten Veränderungen unserer Enzyme und Rezeptoren aufdecken können., usw. Wäre nett zu wissen, ob mann jetzt nur Bilder mit diesem Mikroskop erstellen kann, oder ob man auch die einzelnen Atome identfizieren bzw. quantifizieren kann. Beim MRI kann man ja auch die Gewebenzusammensetzung (H-Gehalt, P-Gehalt, tec.) und nicht nur deren Dichte messen.(vgl zum CT). Wenn man letzten Endes mit dieser neuen Technologie bald auch lebendiges Gewebe und Zellen in Bewegung (also in Interaktion) beobachten kann (also nich so wie sonst tiefgefroren, tot und mit einer Metallschicht überzogen), dann wird dies sicherlich ein Durchbruch! Mit dem MRI kann man ja auch z.B. eine Angiographie machen, also Darstellung von Gefäßen und Bewegung des Blutes.
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