Entwickler: OpenOffice.org ein "sterbendes Pferd"

Büroprogramme Das OpenOffice.org-Projekt hinter dem gleichnamigen freien Büropaket hat mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Nach Angaben von Michael Meeks, einer der Helfer des Projekts, gibt es derzeit nur 24 aktive Entwickler, die den Hauptteil der Arbeit ... mehr...

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Eigentlich schade. Ich selbst benutze Open Office und finde es ist eines der besten Freewareprogramme. Naja vielleicht nimmt sich ja Google dem "sterbenden Pferd" an, dann können die demnächst auch noch Daten im Briefverkehr indexieren :-)
 
@Shiranai: Die Freeware MS Office 2003 ist halt eine ernsthafte Konkurrenz. :-D
 
@Antiheld: MS Office ist bei weitem besser das muss man sagen da zahlt man gerne und die Günstigste Variante ist auch nicht teuer .
 
@overdriverdh21: Mag in größeren Betrieben so sein. Wir sind ein Handwerksbetrieb mit 7 produktiven Arbeitern und incl. mir 3 Leute im Büro. Da reicht Openoffice völlig aus. Auch für den "ich schreib mal schnell einen Brief" Typen ist OOo ausreichend. Von daher würde ich es sehr schade finden, wenn sich auch noch die Entwicker von z.B. Novell zurückziehen würden.
 
@syncro-x: OOo ist das denn legal? OpenOffice professionell zu benutzen und nicht zu zahlen, bin da gar nicht wirklich orientiert
 
@ruder: Ja es ist legal. Warum sollte es das auch nicht sein? Die Lizenzbedingungen sagen nichts gegenteiliges
 
@overdriverdh21: Das wirst Du schon genauer ausführen müssen, was genau an MS Office besser ist Deiner Meinung nach. Gerade diese "günstige Variante" hat faktisch kaum Vorteile gegenüber OOo und speziell beim Bestandteil Textverarbeitung hat Writer oft die Nase vorn. Auch in Firmen wird überwiegend nur wenig mit MSO gearbeitet und diese berühmten 5% der Funktionalität genutzt - die bei OOo mehr oder weniger genau so gut gelöst ist. MfG Drachen
 
@Drachen: "Auch in Firmen wird überwiegend nur wenig mit MSO gearbeitet ...." Totaler Schwachsinn. In Firmen wird gerade mit Microsoft Office gearbeitet da dort der Support sichergestellt ist, es über das Netzwerk problemlos installiert werden kann, und die Kompatibilität sichergestellt ist. Wenn du mit Firmen 2 Mann Betriebe meinst mag das zwar vielleicht noch stimmen, aber je größer die Firma desto wahrscheinlicher ist es das Microsoft Office zum Einsatz kommt.
 
@Schnubbie: Eine normale Firma braucht keinen Support - bei größeren Firmen mag das anders sein, aber beim typischen 15-PC Unternehmen ist da nicht viel mit professionellem Support.
 
@overdriverdh21:

In einer der letzten CT-Ausgaben von 08 wurden die Officepakete miteinander sehr ausführlich verglichen und man kann keinesfalls sagen, dass da raus kam, dass Word besser ist, als OO.

Es wurde lediglich festgestellt, dass beide Programme (bzw. Programmpakete) unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.
 
@Schnubbie: Hast Recht, die Formulierung war unglücklich und ist in dieser Form Schwachsinn. Was ich eigentlich schreiben wollte: In Firmen wird MSO viel genutzt, aber vom Funktionsumfang des MSO wird vergleichsweise wenig genutzt und überwiegend wird nicht mehr Funktionalität von MSO genutzt, als bei OOo auch zu haben wäre. Abgesehen vom in OOo verbesserungswürdigen Serienbriefasssistenten hat man bei OOo dieselben Funktionen mit demselben Aufwand nutzbar, soweit es die große Mehrheit der Anwender im Firmenumfeld betrifft. ich hoffe, ich konnte das Mißverständnis ausräumen. MfG Drachen
 
Echt schade nutze es selber und bin zufrieden...würde ja auch helfen wenn ich programmieren könnte :(
 
@REtender: Schwachsinn! Wann kommt ihr endlich davon weg, dass man bei OpenSource-Geschichten einfach mal so Mit-, Nach- oder Besser-Programmieren kann!?
 
Was hindert denn daran?
 
@notme: Selber Schwachsinn, wenn man es kann wird man gerne gesehen...
 
@notme: REtender sagt ja auch wenn er/sie es könnte, das heißt er/sie kann es entweder noch überhaupt nicht oder denkt das die Programmierfähigkeiten nicht ausreichen um es besser zu machen.
 
@Farthen: Mag sein - offizieller Bestandteil des Projekts bist du dann trotzdem nicht. Da ändert auch dein Programmierkönnen nichts dran! Ergo ist auch die Frage, ob da dein "ach so toller Code" mit einfließt ...!!!
 
war zu erwarten, opensource halt... es geht halt nix über die hervorragenden produkte aus dem hause microsoft
 
@darkangel88: Ich würde jetzt nicht alles, was OpenSource ist verurteilen. Aber die Produkte von MS sind wirklich genial. Ich liebe die MS Office Pakete. Sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Von 2003 zu 2007 nochmal eine tolle Verbesserung.
 
2007 ist dermaßen unintuitiv zu bedienen, dass man sich fragt, wer das entworfen hat...
 
@Besserwiss0r: Ich bin ja nur froh dass man diese Ribbon-Oberfläche durch die normale Menüführung ersetzen kann. Ich finde OO auch nicht schlecht und dazu ist es noch völlig kostenlos und mehr als nur eine Alternative zum MS Office Paket.
 
@darkangel88: Doof nur das selbst MS immer mehr auf OpenSource setzt.

Die windows trolle hier sollten sich endlich davon verabschieden das OpenSource nur bedeutet das ein programmierer im Keller das ganze programmiert.

Auch bei OpenSource kann eine große firma dahinter stecken.

Und naja ob MS das beste auf den markt ist sei auch mal dahingestellt.
Bei denen ist übrigens auch schon einiges eingestellt worden :).
 
@Besserwiss0r: 2007 ist für jemanden, der vorher gar nicht oder wenig mit MS Office gearbeitet hat, ganz wunderbar und intuitiv zu bedienen. Eine Umgewöhnung ist nur für die Leute notwendig, die bei einer der alten Versionen ganz genau wussten, wo sie welche Funktion finden. Aber das dürfte für erfahrene Office Anwender deutlich einfacher sein, als wenn sich ein neuer Anwender an das alte Office gewöhnen müsste.
 
@Besserwiss0r: Wenn die Office 2007 GUI unintuitiv ist, dann frage ich mich ernsthaft was intuitiv ist. Menüs? Wohl kaum, was dann?
 
@[Elite-|-Killer]: Gurken, maybe.
 
@darkangel88: Ich glaube hier haben einige Leute die Ironie des ersten Kommentars "übersehen" ...
 
@tinko: Wohin die Liebe hinführen kann... erstaunlich!
 
@tinko: für den Einsatz in Büros absolut richtig. Nur für den Heimgebrauch sind die Office Pakete oft zu voluminös. Viele nutzen nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten. Dazu sind die Pakete für viele zu teuer. Für diese Anwender macht das OpenOffice Paket halt schon Sinn.
 
@[Elite-|-Killer]: Also, ich finde da nie was ich suche, bzw. einige Funktionen gibt's gar nicht mehr (gescheite WordArts zum Beispiel habe ich nichtmehr gefunden... oder kann man die neuen irgendwie in Form bringen durch an den Ecken ziehen?). In den Menüs hat man zwar auch nichts gefunden, aber immerhin gewusst wo suchen, weil es dort viel mehr zu erkunden gab. Fazit: Ich bleibe bei OpenOffice... das kann auch alles was man braucht (PDF-Exporter ftw!)
 
@[Elite-|-Killer]: Bananen... Bekommt jeder Affe geöffnet.
 
@[Elite-|-Killer]: absolut, ich benutze office 2007 nur deswegen um kompatibel zu sein aber mich überkommen langsam zweifel.
 
@Zephiris: das ist hier immer so, erstmal ein minus verteilen ... Dummschwätzer ... http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html
 
@Besserwiss0r: Ich habe auch meine Probleme mit der neuen Oberfläche und bevorzuge die klassiche Menüführung. Ich brauch bei der Ribbon-Oberfläche wesentlich länger, die Funktionen zu finden, die ich benötige. Sicherlich Gewohnheit, aber ich möchte mich nicht so schnell umgewöhnen. An der klassichen MS/OpenOffice Menüführung ist nichts falsch und sie ist äußerst effektiv, vor allem wenn man Jahre lang daran gewohnt ist.
 
@Koopatrooper:
Die Idee hinter Ribbon ist an sich nicht schlecht -Tabs mit verschieden Funktion dahinter aber die Umsetzung ist absolut grottig. Selten so einen verbuggten Mist erlebt. Ständig Grafik- und Darstellunsgfehler (wo man beispielsweise sieht dass unter der hässlichen Oberfläche armseligerweise noch normales Layout steckt) -und die Oberfläche kann ich wirklich nur als augenschmerzverursachend bezeichnen. Wenn sich nicht mal Microsoft an die eigenen Vorgaben des Betriebssystems hält und man dieses nervige omnipräsente Pseudoglasblau nicht mit anderen Themes deaktivieren/anpassen kann, komm ich nicht umhin die Microsoftler als imkompetente Frickel-Coder zu betrachten. Zudem ist immer noch so ne Art komisches Menü da -für Drucken und so -da hätten sie wenigstens konsequent sein sollen, denn so ist das ganze einfach nur sinnlos. (obwohl ich nicht weiß warum man nicht Tabs UND Menüs nutzen sollte wo es Sinn macht) Ich hab lange versucht mich an Ribbon zu gewöhnen aber je länger ich es nutze um so nervoiger wurde es. Für ne professionelle Benutzung ist dieser unaugegorene Firlefanz einfach mal absolut kontraproduktiv -Ribbon war der Grund der mich zum Umstieg auf OOo bewegt hat. -und ja es gibt viele Neuerungen in diesen Bereichen die ich gut finde und bin keinesfalls gegen Revolutionäres und Neues. RibbonUI halte ich jedoch für ne Katastophe.
 
@Besserwiss0r: das hat MS so entworfen, weil es so an intuitivsten ist. MS hat immer Leute von der Straße eingeladen und ihnen Dinge vorgeführt und sie selber suchen lassen und hat die Anzahl der Mausklicks, Die Maus- und Augenbewegungen gefilmt und ausgewertet. So hat man erkannt wo die Leute nach Funktionen suchen und so ist die Oberfläche entstanden. Auf der MIX gabs ein Videos zu dem Thema. Das solltest du dir mal anseheh, dann verstehst du es :)
 
@darkangel88: der spruch könnte glatt von blue kommen ^^
 
@darkangel88: Boah...das ist der Minus-Rekord! Glückwunsch, ich hab das leider noch nicht geschafft, bemühe mich aber redlich. :o)
 
@darkangel88: hach, der ALLWISSENDE microsoft- und intel guru hat sich erlaucht seine weissheit unters volk zu streuen... Was kommt als nächstes, oh allwissender...??? Zur information: Ich nutze seit kurzem ebenfalls OOo obwohl jahre zuvor immer ne workssuite von microsoft benutzt. Jetzt nicht mehr, denn OOo nervt wenigstens nicht mit run-time errors (trotz updates) zu den unpassendsten momenten! Ich bin vom "nur microsoft" wahn geheilt...aber du bist ja noch jung. Du hast also reichlich zeit es auch noch zu kapieren...
 
Das ist einer der Gründe auf Microsoft Office zu setzen. Da zahlt man Geld für und weiß, dass sich MS von dem Geld weitere Entwickler leisten kann. Da steckt soviel Kapital hinter, dass die Software nicht einfach sterben wird und man plötzlich alles umstellen muss (was in einem großen Unternehmen sicher Geld kostet). Ich wünsche OpenOffice trotzdem viel Glück. Für viele Projekte, die nicht viel kosten dürfen (Dinge wie OLPC), ist OpenOffice sicher eine wichtige Sache. Alleine die Existenz einer so nützlichen und kostenlosen Software ist ein Zeichen für soziales Denken von Menschen. Wenn das Projekt ein Ende findet, dann wäre das auch kein gutes Zeichen für die soziale Einstellung von uns.
 
@tinko: vll. hat man in zeiten der krisen und probleme andere sorgen als sich nach den täglichen überstunden vor den pc zu setzen und open office zu supporten? ich find das programm eig. recht komplett, kommerzielle produkte im professionellen bereiich wird es sowieso nie ersetzen, also kann man sich aufs bugfixing und die ein oder andere innovation beschränke.
 
@tinko: das ist schon richtig. Aber wir alle leben nun mal leider immer noch im Kapitalismus, indem für kostengreie Produkte einfach kein Platz ist. Auch die lächerliche Anzahl von 24 Entwicklern kosten jeden Monat etwa 75.000 Euro. (aktiv heißt für mich, dass sie nichts anderes machen) Wo kommt das Geld her? Soziales Denken wegen freier Software, schön und gut, aber wo bleibt der "soziale Gedanke" im Kapitalismus wenn es um die Leute geht, die es Entwickeln? Ein Unkostenbeitrag von wenigstens 20 euro wäre sozial.
 
@tinko: Doof nur das auch bei bezahlter microsoft software nicht garantiert ist das man eine software unbegrenzt nutzen kann.
Geschweige denn gespeicherte dokumente zwischen verschiedenen versionen austauschen kann.

Was ich da schon für geschichten gesehen und gehört habe zwischen uralten doc formaten und den neuen office versionen ist das auch nicht das gelbe vom ei.
 
@tinko: 9.100 Entlassungen bei Microsoft, träume weiter. Anders der OpenOffice Code, der steht jedem zur Verfügung, so das jederzeit beliebig Weiterentwicklung betrieben werden kann, falls gewünscht. Wenn aber Microsoft Office tot ist, kannst Du den Code der sich selbst demontierenden Firma nicht verwenden und weiterentwickeln, gilt übrigens genauso für das Trägersystem für Microsoft Office, Windows.
 
@Fusselbär: Wurde die Zahl der Entlassungen inzwischen bestätigt?
 
@Fusselbär: Von 9.100 Entlassungen wird aber nicht die Entwicklung von Microsoft Office eingestellt. Ich denke nicht, dass wir diesen Tag erleben werden.
 
@[Elite-|-Killer]: Lies die Meldung noch mal: http://winfuture.de/news,44404.html Hättest Du die Meldung etwas aufmerksamer gelesen, hättest Du die Frage nicht stellen brauchen
 
@Fusselbär: besser kann man das nicht zum Ausdruck bringen! Stark!
 
@notme: Kennst Du schon das Konzept von Sun Microsystems, Suse/Novell oder RedHat? OpenSource Entwicklung, die neuesten Features im OpenSource Produkt und ältere bewährten Versionen werden nach Reifezeit in den kostenlos erhältlichen Versionen kommerziell in Enterprise Produkten verwertet. Z.B.. OpenSolaris ==> Express Community Edition (Codename "Nevada") ==> Offizielles Solaris Release und OpenOffice ==> StarOffice oder openSUSE ==> SUSE Linux Enterprise oder Fedora ==> Red Hat Enterprise Linux. Zudem: die Support Verträge, die kosten richtig Geld!
 
@Fusselbär: Oh ich habe alles sehr aufmerksam verfolgt und genau darum die Frage gestellt.
 
Ich benutze selbst OpenOffice 2.x... Und da hab ich alles, was ich brauche gratis. Deswegen benutze ich es ja. Wenn ich neue Features etc will, kann ich mir ja MS Office kaufen. Also ich finde man _muss_ ja nicht ständig neue Versionen rausbringen...
 
@wimfutureleser01: Du könntest auch einfach auf den 3.x OpenOffice Zweig upgraden, dann hättest Du auch einige neue Features.
 
ich finde das sich dies an v3 recht gut wiederspiegelt. Dieser versionssprung ist nicht verdient gewesen. Wenn man die revolution von v1 zu v2 überlegt, ist v2 zu v3 ein witz. auch die versprochende performancesteigerung blieb in v3 aus. ich finde es sehr schade da ich seit jahren nichts anderes mehr einsetze.
 
@Kalimann: hätte ich unter fedora nicht diesen riesen splash screen am start, der auf openoffice 3 hinweist, hät ichs wohl erst beim nächsten paketupdate gemerkt. ohne jetzt die neuen features nachgekuckt zu haben, aber ich hab vorher nix vermisst und ne neue funktion hab ich bürogebrauch auch nicht entdeckt... da hat mich der wechsel von 2 auf 3 schon gewundert..aber hey.. vll. hat sich was im code getan *g*
 
@He4db4nger: na doch... es gibt schon neue dinge, die auch sehbar sind. neues iconset, notizfunktionen, überarbeitete Dialoge. Aber alles im allen doch ein recht kleiner schritt für einen so grossen versionssprung. Man merkt auch das die abstände der kleineren Versionen immer grösser wird/geworden ist.
 
@Kalimann: Naja ist das nicht bei immer mehr software auch aus dem hause von kommerziellen firmen der fall?
 
@Kalimann: Vielleicht magst Du Dir noch mal die Schnellübersicht über die Neuerungen im OpenOffice 3.0 gegenüber dem OpenOffice 2.x Zweig durchlesen: http://www.openoffice.org/dev_docs/features/3.0/ Ich finde zum Beispiel PDF IMPORT und Windows Office 2007 Import Filter, für diese komischen docx Dinger, durchaus als größere Schritte, welche sich in der OpenOffice Versionnummer gerne wiederspiegeln dürfen.
 
@Kalimann: Naja als Witz würde ich es nicht bezeichnen, vor allem in Calc hat sich einiges getan. aber es stimmt schon, die Änderungen sind für einen solch großen versionssprung ziemlich marginal.
 
Nur 24? Herrje, die erste Version von Linux hat ein einziger Mensch ganz allein geschrieben... :) 24 Entwickler sind schon viel für ein Projekt, das in erster Linie von seiner "Community" lebt...
 
@Besserwiss0r: nein, 24 Entwickler sind zu wenig. Das ist vllt die menge die man braucht für ein Test- und Dokuteam, aber als aktive Entwickler für ein Office Programm ist das viel zu wenig
 
huch? vorhin hab ich mir erst gewünscht das es OO nicht geben würde, weil ich arge probleme mit ner datenbank hatte die mir jmd geschickt hatte aber das war doch net ernst gemeint ^^ nuja ich mag OO eigentlich, für "normale" anwender is es sehr praktisch und da es kostenlos is bleiben vll noch ein paar menschen auf dem legalen weg. leider stößt man bei erweiterten sachen schnell an die grenzen und muss dann doch wieder zu MS Office wechseln. Aber ein sehr großes plus ist die portable version, ich hab es immer dabei
 
ich setze auf ms-office und openoffice, dennoch ist der spürbare Vorteil von MS unvergleichlich. Es ist trotzdem schade das es OpenSource so schlecht geht. Wenn es so gut ist dann sollten die Entwickler es zum Verkauf anbieten. da jetzt die Anwenderzahl sehr groß ist. Und damit etwas Geld verdienen, wenn das Paket wesentlich günsitger ist als MS Office.
 
@ChuckNorris050285: OpenOffice wird bereits zum Verkauf angeboten. Nennt sich dann StarOffice.
 
von Luft und Liebe kann niemand überleben, früher oder später wird vielen Opensourceprojekten die Mitarbeiter ausgehen.
 
@TBMule: als wenn die entwickler bei großen opensource-projekten alles ohne entlohnung täten. alles eine frage des managements, des marketings usw. ...
 
@TBMule: Willst du damit sagen dass alle Open-Source-Projekte irgendwann von der Bildfläche verschwinden?
 
@TBMule: Das ist ein Irtrglaube. Es kommen laufend Entwickler nach es gibt ja auch immer mehr Programmierer. Ich denke eher, dass es bei OO dran liegt, dass die bisher ihr Problem nicht mitgeteilt haben.
 
@[U]nixchecker: Ich stimme dir voll und ganz zu! Ich offe dass es OO Produkte noch lange geben wird, aber wahrscheinlicher ist es doch, dass sie nicht mehr kostenlos sein werden.
 
Grundsätzlich stehe ich OO positiv gegenüber. Allerdings hat man die Zeichen der Zeit übersehen. Office 2007 hat Punkto GUI neue Maßstäbe gesetzt, die bei vielen großen Anklang gefunden haben. Viel zu lange hat man von der OO-Seite dazu nur gehört, dass eine total neue GUI eher die Leute von MS-Office weg, hin zu OO treiben würde. So hatte man eine tolle Ausrede parat, um die GUI weiter angestaubt aussehen zu lassen. Mittlerweile hat zwar auch hier ein Umdenken eingesetzt, aber eben reichlich spät.
 
Ich würde mal gerne nur einen vernünftigen Grund wissen wieso man OpenOffice anstatt MS Office nehmen sollte wenn Geld keine Rolle spielt.
 
@kubatsch007: Kapiere ich auch nicht. Ich finde MS Office ist die beste wahl. Ich finde die Ribbon oberfläche einfach genial
 
@kubatsch007: Z. B. weil man OpenOffice nicht aktivieren muss.
 
@kubatsch007: ich möchte mal wissen, warum du die klappe aufmachst anstelle sie zu halten, wenn nachdenken bei dir eh keine rolle spielt.
 
@kubatsch007: Zum Beispiel, weil Microsoft Office nativ noch nicht mal die Mindestvorrausetzungen erfüllt, den anders als OpenOffice kann das properietäre Microsoft Office Produkt noch nicht mal nativ auf BSD, Linux und OpenSolaris benutzt werden. Was soll also ein unnötig teures properitäres Office Paket gekauft werden, wenn es nur auf dem propertärem Gameloader laufen kann, der aber aus Sicherheitsgründen keinen Netzzugang haben sollte und zudem noch nicht mal mit den Bedienkonzepten der OpenOffice Pakete auf den Workstations harmoniert?
 
@Fusselbär: Mit "Nativ" meinst du dann wohl Java? :)
 
@kubatsch007: Zumal OO eines der wichtigsten Bestandteile von MS Office nicht enthält: Outlook! Letzteres wird von allen professionellen MS Office Nutzern eigentlich am meisten genutzt.
 
@Fusselbär: hast schon wieder meine Gedanken schneller Formuliert als ich sie überlegen konnte. Kompliment!
 
@McNoise:
Fühlt da sich jetzt ein Open Source Fanatiker angegriffen nur weil ich OpenOffice nicht nutze und bei diesem Büropaket keinen Vorteil gegenüber MS Office sehe?

Vielleicht sollest du du mir lieber ein Argument für OpenOffice liefern anstatt mir den Mund zu verbieten und mich zu beleidigen.
 
@MartinM: Nein "nativ" dient der Unterscheidung, da man notfalls mit Wine eine Microsoft Office Frickelnotlösung auf BSD, Linux und Solaris zum laufen bringen könnte. Spaß macht das aber nicht, brechen solche auf Windows ausgelegten Anwendungen doch zum Beispiel das bequeme Konzept das man mit Maus-Mittelklick bequem und schnell einfügen kann. Kannst ja einfach mal zum ausprobieren, erst mal einen Windows Firefox auf Wine auf einem BSD, Linux oder Solaris installieren, das nervt kollosal, wenn der Maus-Mittelklick auf Windows Anwendungen nicht zum bequemen Einfügen funktioniert, wie ansonsten in nativen Anwendungen und im Rest des Systems gewohnt und geschätzt. Gegen eine native Lösung mit OpenOffice kommt Microsoft Office einfach nicht an, auch sehen Windows Anwendungen einfach aufgrund des erheblich schlechteren Schriftbildes unschön aus, da nützt es noch nicht mal, dem X-Server und Wine, sowohl die Arial als auch Verdana Fonts zur Verfügung zu stellen, denn in den Windows Anwendungen sind die Fonts immer unschön im Vergleich zur nativen Lösung gerendert.
 
@kubatsch007: Das ist relativ einfach. Gerade geschriebene Dokumente, möchtest du evtl auch in 20 Jahren noch lesen bzw. Bearbeiten können. MS ist nicht gerade für Abwärtskompatibilität bekannt. Wenn der Vertrieb eingestellt wird siehst du alt aus. Im Prinzip ist OSS die einzige Garantie dafür, dass du dein Dokument auch in 50 Jahren noch lesen/editieren kannst. Die Problematik wird ja erst seit kurzem erkannt, vor 10 Jahren war das noch kein Problem, aber mittlerweile ist sowas ein Problem. Vor zehn Jahren haben mich Backups auch kaum interessiert, aber mittlerweile sind dermaßen viele Daten auf meinem PC zusammengekommen, dass ein Backup extrem wichtig ist. Als Spielekid versteht man sowas natürlich noch nicht. Aber wenn man mal nen kompletten Haushalt über den PC organisiert sieht das anders aus.
 
@kubatsch007: für mich ist und bleibt der hauptgrund die plattformunabhängigkeit :).

Den Rest haben dir ja andere schon genannt.

Wenn Geld keine rolle spielen würde sehe mein PC eh ganz anders aus.
Da bräuchte ich auch kein office mehr weil ich mir dan programmierer leisten kann die mir was vernünftiges herstellen xD.
 
@Fusselbär: "Mindestvorausetzungen... blabla... nativ auf BSD, Linux und OpenSolaris"... Du schusterst dir deine kleine UX-Welt auch so zurecht, dass es für dich perfekt passt, oder? Nur zur Erinnerung: Die von dir genannten, unbedingt von jeder Software zu unterstützenden OS interessieren im echten (Office)-Alltag keine Sau, da diese wohl in einem derart geringen Prozentsatz eingesetzt werden, dass sich der Aufwand für einen Anbieter kommerzieller Software einfach nicht die Bohne lohnt. Ich zumindest kenne niemanden, der seine Büroangelegenheiten mit BSD oder OpenSolaris erledigt. Außerdem hast du noch den C64, TOS und HAL 9000 vergessen.
 
Teils OT: Wem die Ribbon Oberfläche von Office 2007 nicht behagt, sollte sich dieses kostenlose Tool ansehen: http://tinyurl.com/5q5zjl
 
@ZappoB: super sache, thx a lot.
 
@ZappoB: Vielen Dank für den Link, wirklich einen gutes Tool. Genau das Mittelding, was ich seit Ewigkeiten gesucht habe.
 
ähhm was sollen diese Produktvergleiche mit MS Office? MS Office ist doch wohl nicht das aktuelle Problem für OpenOffice, sondern die interne Struktur der am Projekt beteiligten. Es gibt ja auch eine Anspeilung auf Linux in dem Beitrag, wo es anscheinend ähnliche Probleme gibt. Ich bin auch einem Opensource Projekt beteiligt (nicht als Entwickler) wo auch nicht viel rund läuft. Das sind doch wohl alles eher tiefgreifende prinzipielle Probleme. Vielleicht könnte man den Vergleich mit MS Office eher darin ziehen, das es dort eben einen erheblichen Anteil an Beteiligten gibt die KEINE Entwickler sind, und diese Personen, Management, Planungsabteilung, Support, Qualitätsmanagment, Vorgesetzte, usw. vermisse ich eben bei ALLEN Open Source Projekten, und das ist nicht nur eine Frage des Geldes.
 
@Lastwebpage: Aber bis jetzt hat das doch auch ganz gut funktioniert?! Damit will ich dich jetzt nicht angreifen, ich versteh nur nicht, warum das jetzt alles den Bach runtergehen soll...
 
@mvb: Ich bin nicht der Author des Beitrages... Und ich kann eben nur das wiedergeben was ich bei fast allen Opensource Projekten so beobachte. Nur fähige Programmierer zu haben scheint auf lange Sicht eben nicht zu reichen.
 
Vergesst nicht, dass Open Source nicht gleich "gratis" bedeuten muss... Ich persönlich würde es für toll halten, wenn MS Office Open Source wäre, dann gäbe es bestimmt genauso viele AddOns etc. wie für Firefox, die Nutzergemeinden sind ja vergleichbar groß. Der Kaufpreis kann ja trotzdem bleiben... (Es würde auch reichen wenn nur Teile des Codes offen wären, damit man eben als Hobbyprogrammierer daran anschließen kann...)
 
@rainbow10: Dazu muss MS Office nicht OpenSource sein. Die Schnittstellen sind dokumentiert.
 
Vor allem wenn man bedenkt, dass eigentlich fast ausschliesslich OpenSource Projekte mit kommerziellen Hintegründen sich breit etabliert haben.
 
@rainbow10: Sag mal hast du dich schon mal mit VBA beschäftigt? Offensichtlich nicht...
 
Also mich überrascht das Ganze nicht unbedingt. OpenSource-Software ist eine feine Sache, keine Frage. Ich stehe OpenSource aber in so fern sehr skeptisch gegenüber, dass Menschen mit ihrer Arbeit letzen Endes einfach Geld verdienen wollen/müssen. Die Zahl derer, die so etwas nur aus puren Idealismus tun sind werden immer weniger oder sind eh schon nicht so viele. Dann stellt sich aber die Frage, wer die ganze Entwicklung finanziert. Hier kommen dann doch wieder Unternehmen ins Spiel, die die Software vielleicht selbst "verkaufen" möchten ( mit Support ) oder ähnliches. Aber seien wir doch mal ehrlich, wirklich richtig gut Geld lässt sich damit nicht wirklich verdienen. Ich denke deswegen sinkt auch das Interesse von Sun. Das scheint sich für die einfach nicht zu lohnen.
Das Problem das OpenOffice für Sun im speziellen hat ist auch, dass man es wohl schlecht jemand verkaufen kann, der schon Microsoft Office hat. Denn wirklich besser ist OpenOffice nicht. Es gibt auf beiden Seiten Lösungen die besser gemacht sind und auch Dinge die schlechter gemacht sind. Also ich würde sagen es gleicht sich einigermaßen aus. Warum also dann OpenOffice kaufen? Irgendwie ist es traurig für OpenOffice, aber aus ökonomischer Sicht leider nicht überraschend. Da hat Linux sicher mehr Glück, da es durchaus Firmen gibt, die Geld damit verdienen ( RedHat usw. ).
 
@AGuther: Bei anderen firmen klappt das doch auch.

Google verdient richtig schotter.
Und auch einige Linux distributoren können sich vom support sehr gut übers wasser halten.

Naja warum man openoffice kaufen sollte anstatt ms office?

Die Frage kann dir jeder beantworten der schonmal probleme mit der abwärtskompatibilität hatte...
 
zum schreiben reicht ja auch ein texteditor... alles halb so wild, immer schön positiv denken.
 
@willi_winzig: Echten Männern reicht dafür sogar ein Schmetterling: http://xkcd.com/378/ :-)
 
Da kann ich nur sagen schade....
 
Tja, die "Geiz ist geil" Mentalität wird wohl auch dieses Projekt killen.
 
Ach kommt schon, ihr glaubt doch wirklich nicht im ernst das OO untergehen wird, oder? Bevor es untergeht wird sich jemand anderer OO annehmen und wenn es der Ubuntu Chef selber ist der genug Geld für sowas hätte. Vielleicht ist das auch nur ein Hilferuf damit mehr Ressourcen angeheurt werden!?
 
Ein Zusammenschluss von Openoffice.org und Mozilla wäre genial. Denn wenn die Mozilla-Produkte gut mit einem Office zusammenarbeiten würden ... kann MS Office 20xx einpacken.
 
@skibbi: In den Compileroptionen von OpenOffice ist schon lange eine Mozilla Option zu finden.
 
Nur 24 aktive Entwickler? Respekt! Trotzdem, oder gerade deswegen haben sie so ein tolles Produkt wie OO 3.x auf den Markt gebracht. Dafür benötigen andere Firmen Millionen-Budgets, aufwendige Werbekampagnen und etliche Programmierer mehr.
 
@D_73: Ach so, dann sollten sie OpenOffice 4 mit nur noch 12 aktiven Entwicklern machen, oder wie?
 
Das ist doch ganz klar. Es gibt ja nun mal nicht Millionen von Entwickler. Und die meisten, die haben wenn ein eigenes kleines Projekt, in welches sie die Zeit Ihrer Freizeit stecken. Es können sich ja nun nicht alle Linux/KDE/Genom/Firefox-Entwickler auf OpenOffice stürzen. Zudem möchte man ja in seiner Freizeit auch was anderes tun als nur vor dem Computer hocken (ich jedenfalls). Nach meinen 8-10h-Arbeitstag habe ich eigentlich auch die Nase voll vom Entwicklen und will einfach abends zu Hause entspannen oder weggehen.
 
@airlight: Ich denke, wenn man ankündigen würde das Office von grundauf neu zu programmieren würden genügend neue Entwickler hinzukommen. OpenOffices Problem ist der gewaltige Staroffice-Ballast den es mit sich schleppt. Dazu gehört auch die veraltete Oberfläche.
Ein Neustart würde dem Projekt weiterhelfen.
 
Manche versuchen zwar tote Pferde zu reiten, aber seit wann kann ein totes Pferd sterben?
 
160 für Kernel, 24 für OOo ... ist das die Weltkrise oder die Bequemlichkeit? Mag wohl keiner mehr was für die Allgemeinheit tun? Schade wirklich schade. Hoffentlich tut sich bald was im positivem Sinne. Ich kann eine Welt nur mit Windows und MS gar nicht mehr vorstellen :(
 
@- wegen Vista: Die Welt kommt auch nicht, es gibt ja noch Mac von Apple. Wenn du nicht einer von den 160 und/oder 24 bist, kannst du dich wohl kaum beschweren :-)
 
@- wegen Vista: auch 160 Entwickler für den Linux Kernel ist sehr wenig, wenn man bedenkt wieviele Architekturen und Geräte unterstützt werden/werden sollen. Also kann man nur C lernen und los programmieren.
 
@tinko: wobei Mac OS X auf Darwin (Apple) aufbaut und dies wiederrum auf FreeBSD.
 
@tinko: keine Angst, ich habe schon mehrere Monate meiner Freizeit für Linux aufgewendet :)
 
Da zitiere ich mal aus der Mailingliste dev-de Thorsten Ziehm: Wie Andre schon schreibt, ist der Blogeintrag von Michael Meeks schon
recht alt und kam 2-3 Wochen vor der OOoCon08. Solche Aktionen machte
Meeks auch schon bei den letzten OOo Veranstaltungen. Warum er das
macht, kann jeder selbst spekulieren.

Damals gab es ein paar offizielle Reaktionen zu dem Blog. Diese werden
diesmal wohl ausbleiben, da alles schon recht alt ist. Fest steht aber,
dass Sun sich nicht von OOo zurückzieht. Welche langfristigen
Auswirkungen die Wirkschaftskrise auf OOo haben wird, kann zur Zeit
keiner sagen. Aber zur Zeit arbeitet Sun mit gleicher Präsenz an OOo
wie in den vergangenen Jahren.

Anfang nächsten Jahres werde ich ein paar Statistiken auf Gullfoss [1]
präsentieren, in der CWS und Issue Durchsatz der letzten Jahre
präsentiert wird. Da ist kein großer Unterschied zwischen 2007 und 2008
zu erkennen. Außer dass in diesem auslaufenden Jahr sogar wieder mehr
geleistet wurde.

Man könnte jetzt natürlich noch eine weitere Statistik erstellen .. am besten Anfang nächster Woche - und die zahl aktiver Entwickler würde katatrophal aussehen - man könnte daraus ablesen, dass in den letzten Wochen die Anzahl aktiver Entwickler nahezu gegen Null geht.

Jede Statistik hat seine Lücken und Tücken. Deshalb kann sie jeder
für sich auslegen und gut begründen. Mach ich auch gerne :-)

Aber was keiner vergessen darf. OOo braucht weiterhin gute Entwickler,
QA-Mitarbeiter, Übersetzer und was sonst noch so alles gebraucht wird.

Guten Rutsch ins neue Jahr und lasst Euch durch Blogs von Meeks nicht
entmutigen. :-)

Gruß,
Thorsten
 
24 Mitarbeiter für ein Projekt, das kostenlos ist, ist doch okay, oder? Zumal OpenOffice doch weitgehend fertig entwickelt ist. Die Benutzeroberfläche ist zwar absoluter Dreck, aber für Leute, die Microsoft Office 97 nachtrauern und die ein Office-Paket kostenlos haben wollen, geht das in Ordnung. Ich hab's auch installiert, aber ich verwende es nicht täglich, daher ist mir die Oberfläche herzlich egal. Wenn es OpenOffice nicht gäbe, würde ich Microsoft Office kaufen.
 
@Alter Sack: also mit office97 ist die oberfläche ja nun nicht wirklich zu vergleichen.
 
Wer soll denn bei den ständig wachsenden Programmiersprachen auch noch durchsehen ... will sagen, die Sprachen C, C++ und Java wachsen seit weit über 20 Jahren ständig an ... wie soll man sich da noch an solchen Projekten beteiligen.
 
@Der_da: LOL?
 
Bei sterbendem Pferd fällt mir das hier ein:
http://den-pferd.de.vu/
 
OOo ist halt fertig (im guten Sinne). Warum soll man an einem fertigen Produkt noch etwas programmieren? Ab und zu mal ein wenig anpassen und gut is.
Wohin Update-Wahn führen kann sieht man bei Wordpress, wo alle paar Monate ein neues System aufgespielt werden darf, oft mit mehr Ballast und Kosmetik als wirklichen Neuerungen.
 
Naja meine Schule ist jetzt weil sie "Geld Sparen Müssen" (aka alle Computer jedes Jahr erneuern) auf OO.o umgestiegen und mir kann es ehrlich gesagt nur recht sein wenn das Projekt floppt. Denn der Umstieg von MSO '07 auf OO.o 3.0 ist umständlich zumal ich ja Privat MSO verwende. Also wenn das Projekt floppt haben wir spätestens beim nächsten Office wieder MSO. Schlecht für Firmen mit kleinem Budget aber gut für die Ausbildung =D. (weil das Hauptproblem bei OOo ist ja immer noch die Kompitablität zu MSO, da selbst bei scheinbarer Kompitablität, ein paar Formatierungen nicht oder anders übernommen werden, Formeln uA nicht/anders übernommen werden oder Diagramme auf einmal vollkommen andere Beschriftungen haben!)
 
So, ein Entwickler sagt es sei ein totes Pferd. Ok. Komisch der Versionssprung von 2.4 zu 3.0. Und nun labert da jemand was daher und Panik macht sich breit. :D Thunderbird ist auch "tot". Merk da aber nichts von. Auch komisch.
 
Das Problem bei OpenOffice ist : Sie verdienen kein / kaum Geld damit.
Evtl. mit Handbüchern oder Werbung im Programm ? Bei MS gibt es ein Team die tag für tag mit der Entwicklung ihr Geld bekommen. Wie bekommen OpenOffice programmieren ihr Dankeschön ? genungtuung ?
Ich finde das genau dieses Argument für das sterbende Pferd spricht.

Ok. nun könnte man behaupten: Bei Linux geht es doch auch, und viele scheinen ja auch Linux zu benutzen. Ich habe es versucht und mir mit einem neuen PC Vista64 gekauft .. Ich bin glücklich damit. Mal auf einer Lan PArty nach einem Linux pc gesucht ? MAX den Server unterm tisch.
 
@mckabel: Die meisten OOo-Entwickler sind bei Sun angestellt und werden von Sun bezahlt. "Mal auf einer Lan PArty nach einem Linux pc gesucht ?" Uh, wow, sehr repräsentativ. Wo doch jeder weiß, dass unter Linux jedes Spiel läuft...
 
in der opensource und co (hier denke ich speziell an linux) wird oft mangels absprache doppelt und dreifach, und jeder für sich im stillen kämmerlein, das rad neu erfunden. hier wäre eine professionelle koordination (=> bündelung) der ressourcen unter festlegung der standards dringenst nötig, ohne gleich die vielfalt einzuschränken zu müssen. ganz nebenbei könnte man so vielleicht auch den aufwand reduzieren. statt viele halbfertige oder nicht ausgereifte distributionen würde ich mir lieber einige wenige wünschen, die dafür aber vernünftig zuende gebracht worden sind. es gibt so viele tolle ansätze, welche aber mangels zeit, geld oder anderen gründen halbfertig liegenbleiben. das trägt leider mit dazu bei, das man sehr oft opensource mit frickelkram gleichsetzt. viele gute programme wie z.b. open office, inkscape, sribus, abiword, kicad, freecommander, q-dir, 7-zip etc. zeigen, dass es auch ganz anders geht. kostenlos muss es sicher nicht sein - für ein gutes programm sind bestimmt viele gerne bereit, einen entsprechend fairen obulus zu zahlen. ganz klar - die entwickler verdienen für ihre gute arbeit eine vernünftige entlohnung.
 
@Mr. Cutty: Bei praktisch jedem OpenSource-Projekt kann man Geld spenden. Wer zahlen will, braucht also nur aktiv zu werden.
 
@TiKu: ist schon klar und praktiziere ich schon seit geraumer zeit.
 
ja, ist schon schlimm, das ein kostenloses projekt einfach zu ende gehen soll. Aber die überschrift ist schon sensationell: Hätte nicht gedacht das ich ein Pferd in meinen Computer hab... LOL, spass beiseite! Schade, aber es gibt andere freie Büroprogramme.
 
OpenOffice hat ein ganz schwerwiegendes Problem: Kompatibilität. Es ist nun mal so, dass der größte teil der Windows benutzer auf Microsoft Office setzen. Bis vor gut einem Jahr hätte man die Schuld auf MS schieben können, weil die den Dateiaufbau geheim hielten. Doch seit dem 15. Februar 2008 sind die Daten FREI zugänglich und dürfen verwendet werden! Und trotz dem kommt es auch noch in der neusten Version von OpenOffice zu formatierungsproblemen in DOC-Files. - Guten Rutsch
 
@wischi: Hat Microsoft wirklich die Dokumentation des doc-Formats veröffentlicht? Oder verwechselst du das mit OOXML (docx)?
 
@TiKu: jop: http://www.heise.de/newsticker/meldung/102069
 
OpenOffice ansich ist ein gutes Produkt. Die Programmieren lassen die Optik des Programm aber völlig ausser acht. Dies ist imho ein Fehler. Wenn OO ab und zu mal in einem modernen Gewand kommen würde würde es vieleicht mehr Leute benutzen. Und das größer Killerargument es nicht zu benutzen ist der fehlende E-Mail-Client mit vergleichbaren Möglichkeiten wie Outlook. (Jetzt sagte bitte nicht Thunderbird!)
 
@sakrileg9: Huh? Was soll ein Office-Programm mit einem eMail-Client?
 
@sakrileg9:
ich gebe dir recht, die optik wirkt langsam etwas altbacken. nichtsdestotrotz ist oo bei mir das schreib/rechenprogramm nummer eins. ich bezeichne mich als absoluten standardanwender der hin und wieder einen brief aufsetzt oder 2 zellen mit einer formel verknüpft. das alles kann oo wunderbar. ich habe auch den eindruck, es ist nicht so überladen. es ist wie ein golf. du setzt dich rein und weisst wo was zu finden ist. wer luxus braucht nimmt was anderes.

ich fände es äußerst schade, wenn das projekt einschlafen würde. aber was ist denn mit lotus symphony? ist das nicht ebenfalls ein von ibm unterstütztes projekt das auf oo basiert?
 
Tot gesagte leben bekanntlich länger.
Es ist nicht alles Microsoft was gut ist.
Alles Sprüche. Letztendlich zählt Innovation und Marketing-Geschick.
Also nach meinem Dafürhalten sollten sich genügend Interessenten am Markt finden, die das "Pferd" führen können.
 
@DrySteve: das wäre der gesamten openspurceszene zu wünschen...
 
Bei mir läuft alles reibungslos und endlich schnell, weil nativ (OS X / früher mit x11)
 
Ich denke open Source ist eh eine Modeerscheinung. Für langsichige Projekte fehlt einfach ein beständiges Finanzierungskonzept. In absehbarer Zeit wird man Programmierarbeit nicht mehr für Lau jeden Preis geben.
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