Unmenschliche Arbeit bei PC-Herstellern am Pranger

Wirtschaft & Firmen In der Vorweihnachtszeit boomt der Verkauf von Laptops und PCs. Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass die Bauteile für die Rechner teilweise unter unmenschlichen Bedingungen in Fernost hergestellt werden. mehr...

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Da bleibt einem die Spucke weg... Schlimm was mit Menschen gemacht wird und noch schlimmer das Menschen sich das gefallen lassen...
 
@silentius: Am schlimmsten: Die Menschen die diese Produkte auch noch Kaufen obwohl sie über die Produktionsbedingungen bescheid wissen.
 
@ThreeM: ja jetzt sind die schuld die diese produkte kaufen,wer wusste den schon grossartig das dies dahinter steckt ?! man hier gutmenschelt es wieder ,es ist zum kotzen dazu weihnachtszeit :()....
 
@Bazillus: Ich habe gesagt "die über diese Methoden bescheid wissen" Trotzdem, ein wenig Weltoffenheit und gesunder Menschenverstand hilft. Bei Nike wissen auch alle bescheid, trotzdem sind die Marktführer was Sportbekleidung anbelangt. Und das Produkte in Asien zu Spottpreisen produziert wird, ist nichts neues und wurde des öfteren schon in der Presse berichtet.
 
@silentius: <offtopic> Dir bleibt die Spucke weg? Das liegt aber hoffentlich nicht an der Berliner Entwicklungsorganisation "Weed"!! </offtopic>
Eigentlich sollte den Käufern schon klar sein, wie die günstigen Preise zustande kommen. Dazu gibt es auch den 'Guide to Greener Electronics' von GreenPeace unter http://tiny.cc/w6iFt
Wenn mich nicht alles täuscht, werden (wurden?) da auch mal die Arbeitsbedingungen mit berücksichtigt.
 
@ThreeM: Tja die Welt ist schlecht und ungerecht. Immerhin besser als auf nem Bambusgerüst für nen Wolkenkratzer ohne Sicherung zu arbeiten und dafür genauso wenig zu bekommen - und daran ist kein Kunde schuld.
 
@Shiranai: Die Wolkenkratzer werden von Konzernen errichtet deren Produkte wir kaufen.... also im Endeffekt... :)
 
@ThreeM: Nich unbedingt, es gibt ja auch Wohngebäude. Naja okay, jetzt kannst du sagen da wohnen nur Konzernchefs drin :-)
 
@silentius: Is 77€ nich angeblich viel Geld dort? , aber wenns zum überleben reicht(weiss ich jetz garnich, korrigiert mich), dann sind 12std am tag nich hart, auch nich 7 days a week...mein vater steht auch bei jedem wetter jeden tag 12std aufm Bau und kriegt dafürn Hungerlohn durch steuerabzüge und schaffts kaum seine kosten zu decken. Da beschwer sich auch keiner.
 
@DionysoZ: Ich habe mit keiner Silbe gesagt, das bei uns Honig und Milch fließen... Selbst kann ich mich über meine Arbeit nicht beschweren aber ich habe es auch schon anders erlebt. Unterm Strich kaufe ich normal auch keine billigen Sachen. Wenn ich überlege was alleine mein Sony Notebook kostete... und ? "Bei der anderen untersuchten Firma handelt es sich um Compeq Technology. Dort wird unter anderem für Dell, Sony und Intel produziert. Dell und Sony bestätigten die Zusammenarbeit"
Geiz ist geil ist total egal! Solange bei den Firmen trotz hoher Endverbraucherpreise nichts bei den Arbeitern ankommt, ist es egal ob du eine Sachen für 2000 oder für 500 Euro kaufst. Dem einzigen den du mit den günstigen Preisen weh tust, ist den Aktionären... (Nur mal auf Sony bezogen...)
 
@silentius: gefallen lassen wohl weniger, eher die tatsache dass viele menschen keine andere wahl haben. und am schlimmsten sind die leute, die von solchen arbeitsbedingungen wissen, es aber nicht im geringsten interessiert es bzw es auch gar nicht wissen wollen
 
@ThreeM:
Gut, dann kaufen wir keine Hardware mehr. Dadurch stirbt die PC Industrie aus. Da wir dennoch hier und da ein paar komplexere Rechnungen machen müssen steigen wir alle auf Rechenschieber um. Und nun rate mal was jetzt am selben Ort unter den selben Bedingungen von den selben Leuten hergestellt wird.
 
@silentius: son QUARK! Ich arbeite auch keine 156Std. den Monat, mehr, viel mehr! Bekomme zwar mehr Geld, klar, aber kann mir trotzdem nicht mehr leisten (40" Sony Bravia ZX1 anschmeiß und PS3 via PSP im WLan starte :D)
 
so sieht die Kehrseite der Medaillie halt aus - ein 'normaler' PC/Laptop darf um die Weihnachtszeit nicht mehr als 600-700 EUR kosten, verdienen daran will jeder, der Markt um diese Jahreszeit in groß und zu guter letzt ist Geiz immer noch geil! Wenn die Preise steigen würden wäre es im Gegenzug fraglich, ob das wiederum in der chinesischen Provinz Guangdong ankommt - wahrscheinlich ist eher, dass dazwischen einer besser verdient - für den Kunden ein Dilemma!
 
Tja, Hauptsache die Reichen werden immer reicher....
 
Hmm, ich versteh nicht wieso die IT-Unternehmen die Arbeitsweise ihrer Zulieferer überprüfen sollen! Sollte das nicht eigentlich Aufgabe der "örtlichen" Behörden sein? [edit] Bevor die Minusreihe noch größer wird: was können denn die Unternehmen für die Arbeitsweise der Zulieferer? Das Prinzip wäre ganz einfach: nennt sich Schichtdienst! Mehr Mitarbeiter bei gleicher leistung und gleicher Vergütung! Ob ich nun - hochgerechnet auf 100 Mitarbeiter - im Monat 10.000 € oder für 200 Mitarbeiter 10.000 € auszahle, ist doch egal?! Klar ist es Mist für die Mitarbeiter, aber ich dächte mal gehört zu haben dass die Finanz-Verhältnisse in Fernost sowieso weitab von unseren deutschen sind! [/edit] So nun dürft ihr weiter Minus klicken :)! Aber begründet es bitte auch :)! Danke
 
@kalt_gekocht: In China? Lol? Was meinst du wie China eine so Starke Wirtschaftsmacht geworden ist. Der "Staat" kassiert Steuerabgaben und Zölle und hat deshalb kein Interesse den Wirtschaftsraum für Firmen unattraktiv zu machen durch höhere Lohnkosten.
 
@kalt_gekocht: die Hersteller sollen ihren Zuliefern mehr bezahlen. Aber ich weiss, wie da gefeilscht wird. Odt werden die Stückpreise eines gewissen Produktes monatlich neu ausgehandelt, natürlich mit dem Ziel, noch billigere Stückpreise zu bekommen. Und das wird dann eben auf dem Rücken der Arbeiter ausgedtragen, die diese Teile herstellen müssen. Klar kann ein Zulieferer auf seinem Preis beharren. Nur ist er dann leider bald aus dem Geschäft. Wenn wir das verhindern wollen, dann sollten wir theoretisch nur och teure Podukte kaufen und die billige Ware einfach boykottieren.
 
@big bidi: Warum soll Ich den Chinesen helfen indem ich mein sauer verdientes Geld rauswerfe?? Solange diese Deppen für 2 Euro/Monat arbeiten sind sie selber schuld! 1989 hat gezeigt das eine Wende gegen ein Terrorregieme durchaus möglich ist wenn genug Leute die nötige Courage haben.
 
@IT-Maus: Dann versuch das doch bitteschön mal in einem Staat, der beim geringsten Anlaß die Todestrafe verhängt oder Demonstrationen mit Panzern plattwalzt. Man hat ja auch in Deutschland zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal gesehen, wie wirkungslos der Widerstand an einem skrupellosen Regime abgeprallt ist. Die ehemalige DDR zum Zeitpunkt der Wende kann man ja wohl nicht im Geringsten mit sowas vergleichen. Ich empfehle dir mal etwas mehr politische Bildung. EDIT: Da ich annehme, dass du deine Beiträge mit einem elektronischen Gerät verfaßt, hast du denen wahrscheinlich bereits diverse Euros gegeben (nur mal so nebenbei...).
 
@kalt_gekocht: Die Arbeitsweise der Zulieferer ist den Unternehmen nur in Sachen PR wichtig. Die wollen billig einkaufen und mit Gewinn verkaufen. Ihnen dürfte ziemlich egal sein wie die Bauteile gefertigt werden. Und wenn dann sowas rauskommt ist man entrüstet und geschockt. Widerlich.
 
@DennisMoore: Eben drum sag ich dass die Unternehmen nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden sollten!!! Die können nunmal nix für die Mentalität in Fernost!!! Ich verstehe einfach nicht wieso "unschuldige" unter dem Fehlverhalten Anderer leiden müssen?!?! Aber gut, fahr ich demnächst nach China, fahr einen Europäer um und mach die Gemeinschaft Europa dafür verantwortlich! Schließen müssen Sie ihre Leute ja nicht da rum laufen lassen! Sorry, aber ich verstehe es wirklich nicht!
 
@IT-Maus: glaube kaum dass du hart arbeiten muss, sonst würdest du keine Zeit/Lust haben so ein Schwachsinn hier zu schreiben.
 
@IT-Maus: Dir sagt der Platz des himmlischen Friedens aber schon etwas?
Und was nutzt es wenn man "billige" Hersteller meidet, und am Ende Markengeräte/Markenkleidung unter ähnlichen Umständen hergestellt werden?
 
@big bidi: "Wenn wir das verhindern wollen, dann sollten wir theoretisch nur och teure Podukte kaufen und die billige Ware einfach boykottieren." das bringt rein garnichts! das was man mehr bezahlt geht in die tasche der aktionäre und konzerne, niucht nach china zum kleinen arbeiter. wenn man die anbieter solcher produkte kolektiv beukotiert, das würde helfen. wenn man nur noch von firmen kauft die dafür sorgen das ihre zulieferer vernünftig produzieren (was den kleinen arbeiter betrifft) würden die anderen schnell den zulieferer wechseln oder sich mit dem problem/zulieferer auseinandersetzen
 
@kalt_gekocht: Ich fürchte am Ende ist der einzige der sich falsch verhält der Kunde, also ich, du und Müllers Kuh.
 
@ThreeM: Chinas Wirtschaft vor dem Kollaps: Chinas Wirtschaftswachstum droht sich im kommenden Jahr zu halbieren und damit die gesamte Weltwirtschaft in die Rezession zu stürzen. Davor warnte der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2009 voraussichtlich nur noch um fünf Prozent zulegen. Die Volksrepublik steht damit vor dem Kollaps ihres Wachstumsmodells. Die Führung in Peking betont stets, dass China ohne eine Expansion der Wirtschaft um mindestens acht Prozent nicht genug Arbeitsplätze für Schulabgänger und die Landbevölkerung schaffen kann. Fällt der Wert darunter, droht nicht nur eine Krise am Jobmarkt, sondern auch eine gefährliche politische Destabilisierung des Landes.... Quelle: http://www.ftd.de/politik/international/:Konjunktureinbruch-in-Fernost-Chinas-Wirtschaft-vor-dem-Kollaps/451974.html - tinyurl ist down
 
@DennisMoore: und trotzdem rennt jeder in den Laden und kauft Geräte oder Teile dieser Hersteller! Wer auch immer Schuld an dem Verhalten hat -> KEINER wird es ändern! Und hätte es hier nicht gestanden würde es wahrscheinlich noch nicht einmal einer wissen! LG
 
Das ich net lache, die Großkonzerne sind doch froh über jeden Cent Gewinn die ihre Aktien attraktiver machen. Ändern werden die bestimmt nichts. Das War so bei der Textilindustrie und wird auch im IT Sektor so bleiben. Der Kunde muss hier entscheiden!
 
@ThreeM: viele dieser Zulieferer kämpfen ums Überleben. Sie werden von den Computerherstellern wie Zitronen ausgepresst. Die Computerhersteller untereinander stehen in einem Verdrängungskampf und wollen immer billgere Pordukte anbieten. Es gibt in China viele ausländische Firmen, die bieten ihren Angestellten gute Löhne an und faire Arbeitsbedingungen. Auch in China gibt es einen Arbeitsmarkt.
Gut ausgebildete Arbeitskräfte finden Arbeit bei den vorbildlichen Arbeitgeber, die schlecht ausgebildeten landen dann folgedessen bei den Sklaventreibern.
 
Und daran sind in aller erster Linie die PC Hersteller schuld, die die Preise ihrer Zulieferer drücken bis aufs geht nicht mehr. Und indirekt ist natürlich auch der Konsument schuld mit seiner Geiz ist Geil Menthalität. Der Konsument sieht es als selbstverständlich an, dass PC's, Laptops, Flachbildschirme, Photokameras etc immer billiger werden. Das wird eben alles auf den Rücken der Arbeiter ausgetragen, die diese Produkte unter enormem Preisdruck herstellen müssen.
 
@Idioten (mal wieder...): WER klickt hier bitteschön auf Minus? Kinder, konzentriert euch um diese Uhrzeit lieber mal vorne auf den Lehrer. P.S.: Ich hab grad Urlaub, also keine Retourkutsche... :)
 
@DON666: ich sitze gerade an einem Programm, mach aber künstlerische Pause ^^
 
@silentius: Wahrscheinlich bist du dann auch nicht gemeint... =)
 
Mich regt diese Scheinheiligkeit auf mit der die Unternehmen auftreten: "Die Produktion "darf nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen." " - Als ob die nicht ganz genau wissen wie es da abgeht! Wieso sonst bitteschön lassen die denn gerade in China produzieren? - Weil es dort eben wegen solchen Arbeitsbedingungen so verdammt billig ist produzieren zu lassen, eben weil dort auf Kosten der Beschäftigten auf Menschen- und Arbeitsrechte verzichtet wird. Ginge es den Unternehmen um "humane" Produktion, würden die keine chinesischen Firmen für sich arbeiten lassen.
 
Da braucht Ihr nicht nach China zu sehen, das gibt es inzwischen alles auch bei uns. Ein Bekannter (war arbeitslos, über 50...) arbeitet für'n Appel und ein Ei 63 Stunden die Woche ohne bezahlte Überstunden, seit Jahren keine Gehaltserhöhung, der Chef saugt das Firmenvermögen (nicht die erste Firma) systematisch aus. Selbst im öffentlichen Dienst: Schulen / Behörden haben längst keine eigenen fair bezahlten Reinigungskräfte mehr, sondern suchen sich die billigste Putzfirma, wo dann Türkinnen / Schwarze für offiziell 5 € die Stunde malochen, aber das doppelte der veranschlagten Zeit brauchen, also 2,50 €/Stunde. Interessiert auch keinen.
 
@rallef: Genauso sieht es aus, ich arbeite selbst als Angestellter im ehemals Öffentlichen Dienst (mittlerweile gGmbH) in einem Krankenhaus. Da wird "outgesourced" was das Zeug hält, und zwar genau in der von dir beschriebenen Weise. An die "Stammangestellten" wird nur langsam rangegangen, aber Stück für Stück wird auch dort zusammengestrichen was nur geht. Trotzdem sind wird von den Fernostverhältnissen immer noch ein gutes Stückchen entfernt. Mal sehen, wie lange noch.
 
@DON666: Das Fernostniveau ist vielleicht noch nicht ganz erreicht, aber wenn man essen / wohnen will, muss man Euro - Preise bezahlen, keine Fernost - Preise.
 
immerwieder solche "neuigkeiten" überall auf der Welt... Irgentwo muss ja der Bedarf an Waren (was auch immer) gedeckt werden.... Wenn dann herauskommt wie dies geschiet treten alle scheinheilig hervor und versuchen sich von diesen dingen zu distanzieren... aber im nächsten Atemzug kaufen sie die Waren doch................ im übrigen: sollten Waren nicht abgesetzt werden können verschlechtern sich folglich solche Arbeitsbedingungen da die Angestellten stärkeren Druck ausgesetzt sind.... man sollte also vorher gut überlegen was man macht.
 
@Stefan_der_held: "sollten Waren nicht abgesetzt werden können verschlechtern sich folglich solche Arbeitsbedingungen da die Angestellten stärkeren Druck ausgesetzt sind" Die Theorie könnte auch lauten: Wenn alle auf Produkte verzichten die unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt werden, würden die Hersteller reagieren. Passiert z.B. bei Green IT (auch wenn hier wieder die Stromersparnis an erster stelle steht) Wenn es kein Markt gibt für solche Produkte müssen andere Märkte erschlossen werden. Zu blöd nur das dann ein Notebook 4000€ Kostet und der Konsument jammert. Wir sind eben doch alle kleine Egoisten!
 
@Stefan_der_held: Das ist ja leider das Dilemma bei sowas, die Medaille hat immer zwei Seiten, deshalb hilft ein Boykott den ausgebeuteten Arbeitern ja auch nicht weiter, da könnten eigentlich nur die Herstellerfirmen selbst richtigen Druck ausüben, aber dieses scheinheilige Pack ist da ja gar nicht dran interessiert.
 
Berliner Entwicklungsorganisation WEED?
cooler name ^^
 
Habe ein Laptob für 1200 Euronen gekauft steht aber trotzdem Made By China drauf.
Doch nicht nur billige Laptops?
Und selbst wenn Made By Germany drauf steht,kann man sich ja auch nicht mehr Sicher sein.Das dass Produkt in Deutschland produziert wurde.?
Verpackt bestimmt gg
 
@thedarksite: wenn schon "Made IN Germany" oder kann ein Land seit neuestem Arbeiten? :P
Und zum Thema: Was is daran so "neu" oder "besonders"? Wer das bis dato nicht gewusst hat kann entweder ned logisch denken oder kenn die Welt ausserhalb der eigenen vier Wände nicht! Aber sich dann so scheinheilig entrüstet anzubiedern is einfach lächerlich! Irgendwer muss die ganze Arbeit machen und wenn WIR die betroffenen wären würdet ihr euch ja auch aufregen, dass "die anderen" so wenig hackeln! Als einfach mal die Fresse halten!!
 
Und wie immer jedes Jahr zur Weihnachtszeit kommt die gleiche Erhebung und alle und jeder regen sich darüber auf. Bitte nicht falsch verstehen, ich heiße das nicht gut was in China passiert, aber mal vll. etwas zum Nachdenken.
Da ich beruflich schon einige Male in China war möchte ich einfach mal eine Anmerkung fallen lassen. Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht ob nicht vll. die Möglichkeit besteht das die Leute die dort arbeiten einfach nur froh sind einen Job zu haben und Geld zu verdienen? Ich rede hier nicht von Peking und Umgebung. Ich meine die Provinzen, wo Armut nicht nur als geschriebenes Wort steht. Diese Leute sind froh und sogar glücklich das sie Arbeit haben. Da achtet niemand auf Stundenzahl. Natürlich kann dieses nicht mit West-Standards gemessen werden und mein Post soll die Verhältnisse dort nicht beschönigen. Es ist vieles mehr als Verbesserungswürdig in China, nur vll. sollte sich jeder zuerst einmal selber an die Nase fassen und sich schlau machen bevor die Standardkommentare wieder durch die Luft fliegen.
 
Naja warum Kaufen dann soviele Leute trotzdem billige Laptobs,weil sie es Wissen und trotzdem Kaufen.Schlaumeier
Und auserdem habe ich nicht Behaupted,dass ich es Unterstütze sondern der Verrbraucher ist nicht richtig Geschützt dass war meine Aussage
 
@thedarksite: was soll uns nun deine Bemerkung sagen?
 
Um das Ausmass zu verstehen könnt ihr euch ja mal sinngemäss die PBS-Dokumentation "china blue" anschauen, da gehts zwar um die textilbranche aber trotzdem kriegt ihr da nen Einblick in die Arbeitsverhältnisse.
 
Das schlimmste ist das fast alle IT-Produkte mittlerweile made in China sind. Woher soll man als Kunde hier wissen welche Firmen dort die Menschenrechte verletzen und welche nicht?

Das Problem ist das ja selbst die großen Namen wie Siemens da mit drin stecken.
Es scheint also nicht nur um die "billig" sparte zu gehen.
 
Sie haben sich diese Arbeitsbedingungen selbst geschaffen. Besonders in dieser Region hätte ein Bürgeraufstand die richtige Wirkung, aber sie lassen sich lieber unterdrücken anstatt auf die Straße zu gehen, also kann ich daran nichts verwerfliches finden. Es gibt genug dort die für diese Löhne arbeiten gehen und anscheinend ist das noch genug, sonst würden sie selbst etwas unternehmen.
 
Deutsche Firmen werden sicherlich gerne diese Blaupause zur totalen Ausbeutung als Vorlage benutzen, bloß solch "soziale Leistungen" wie Unterkunft für die Arbeiter werden deutsche Firmen wohl nicht bezahlen wollen. Stefan Krempl berichtete bereits gestern auf heise.de noch etwas auführlicher. Siemens ist für solche "Firmenpolitik" zum Beispiel in der Handysparte ja bereits berühmt berüchtigt, genauso wie Telekom und Bahn in ihren Bereichen. Die Stichworte sind Stellenaubau, Auslagerung, Entlassung, Verlagerung ins Ausland usw. Für viele Menschen bedeutete solche "Firmenpolitik" nicht nur in China bereits den Ruin.
 
Wir sind schuld. Indem wir den Billigdreck kaufen unterstützen wir diese Skalventreiberei. Niemand kann sich da rausreden. Aber der Kapitalismus in seiner jetziger Form ist sowieso am Ende. Das hab ich vor Jahren schon kommen sehen. Jetzt weinen alle großen Firmen wie dreckig es Ihnen angeblich geht um auf Staatskosten die Kassen zu füllen. Wer nicht weint, bekommt auch nichts vom Steuerkuchen. Es muss alles den Bach runter gehen, damit unsere Herren und Damen in den Führungsetagen absahnen können.
 
Hmm naja dann werden die Grafikkarten auch billiger. Ich hoffe die Qualität stimmt dann auch ...
 
"Diese Arbeitszeiten widersprechen selbst den chinesischen Gesetzen."
*Angst-ohne-Ende*
 
Habt ihr euch eigentlich gefragt warum die solche Arbeitszeiten haben? Sicherlich spielen die sozialen Umstände in den Regionen eine Rolle, aber der treibende Keil ist der Endverbraucher. Er möchte gute Qualität am liebsten doch geschenkt haben, bzw. so wenig wie möglich zahlen. Aber hierbei beißt sich der Hund in den Schwanz. Um den Kundenwünschen nach preiswerten Produkten gerecht zu werden, müssen dementsprechend die Arbeitszeiten verlängert werden. Im europäischen Raum werden 3 Schichten= Rollende Woche gefahren. Aus Kostengründen, um das Produkt billiger anbieten zu können als die Konkurrenz, werden eben statt der 3 Schichten a 8 Std. nur 2 Schichten a 12 Std. gefahren. Dadurch gibt es 1/3 weniger Personalkosten und dementsprechende Einsparungen. Diese wirken sich dann auf den Endpreis des Produktes aus. Im Endeffekt sind wir, die Käufer solcher Produkte, mitverantwortlich, bzw. der Auslöser für diese missere.
Da dies aber ein globales Problem konkurierender Firmen und Konzerne untereinander ist, wird auch der Endverbraucher nicht daran ändern können. Aber auch die betroffenen Arbeiter, welche 12, und mehr Stunden arbeiten müssen, werden so schnell auch nichts an der Sache ändern können. Man darf nämlich nicht Vergessen das jeder Arbeiter ersetzbar ist und in den betreffenden Ländern ausreichend Arbeiter vorhanden sind und auch die Regierungen nichts an der Sache ändern (wollen). Denn diese werden mit Sicherheit am Profit beteiligt sein, allen voran China mit ihrem "sozialistischem Jahresplan"
 
@rubberduck: Wenn du mich fragst, geht es nicht darum, dass Produkt billiger als die Konkurrenz anzubieten, sondern darum, soviel wie möglich Gewinn zu machen. An irgendeinem Punkt hören die Unternehmen nämlich auf sich gegenseitig zu unterbieten, womöglich wird dann die Untergrenze bei allen auch auf ein einheitliches Niveau festgesetzt. Warum muss ich für ein Gerät, dass in der Herstellung keine 5€ kostet als Endverbraucher 100€ zahlen. Die Hersteller würde mit demselben Gerät für 50€ genug verdienen, sie könnten sogar noch 10€ dafür bezahlen. Aber so funktioniert das System nunmal nicht. Es wird auf beiden Seiten soviel ausgepresst wie geht - das gilt für Geld und Blut.
Wenn du glaubst, dass es den Arbeitern besser geht, wenn du für das Gerät 200€ zahlst, dann liegst du falsch. Die 100€ zusätzlich gehen zu 100% in die Kassen des Herstellers bzw dessen Aktionäre. Den Endverbraucher trifft absolut keine Schuld.
 
@monte: Nichts gg. deinen Kommentar, aber evtl.würde dir etwas Wissen in Punkto Wirtschaftskunde nicht schaden.
Als Bsp. Gehst du ab und zu mal nicht gern in die Kneipe um die Ecke?
Warum gehst du dahin? 1. wg. dem möglichen Ambiente. 2. wg. der Kundschaft zw. mögl. Bekanntschaften und 3. weil sie preisgünstiger ist.
Ich sag dir jetzt warum sie preisgünstiger ist als die anderen Kneipen: Sie haben weniger Personal für die Bedienung der Kunden. Und genau so verhält es sich in der Wirtschaft. Wer mehr produziert zu besseren Konditionen, hat mehr Gewinn pro Produkt, bzw. hergestelltem Artikel.

Ach so. noch was. Den größten "Gewinn" sahnt" der Zoll ab indem Einfuhrzölle, die der Staat bekommt, aufgerechnet werden. Desweiteren folgen die ges. Umsatzsteuern erweiterten Produktmehrwertleistungen (Transport, Logistik, Verwaltung), bevor die Mehrwertsteuer beim Endkunden hinzu kommt. Bei jedem Schritt also, wo das Produkt unsere Grenze überschreitet werden Kosten fällig die in dem Endpreis bei uns Kunden fällig werden. Deswegen verdienen die Angestellten in den "Billigländern" so wenig!
 
@rubberduck: Hmm, das sind alles richtige Aussagen, trotzdem gibt es nach Unten immer Grenzen! Der Wettbewerb darf ja nicht verletzt werden. Eine Ware darf also zum Beispiel MINDESTENS 40€ kosten (nach oben gibt es keine Grenze). Nun schafft es ein Anbieter diese Ware auf 40€ zu drücken, ein anderer könnte aber nicht mitziehen! Also sucht er Mittel und Wege seine Ware ohne Qualitätsverlust (weil er will ja keine Käufer verlieren) preislich zu senken. Erster logischer Gedanke des Herstellers ist die Produktion in "Billigländern". Also wenn man dass so sieht ist die Aussage von monte gar nicht so verkehrt! Andererseits sind seine Dimension die zwischen 10 und 100 EUR schwanken schon ziemlich wage!
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