Händler: E-Books sind Bedrohung für den Buchhandel

Handel & E-Commerce E-Books werden zukünftig zu einer Bedrohung für den traditionellen Buchhandel. Dieser Einschätzung ist Stephan Jaenicke, Vorstandsmitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. mehr...

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Traktoren sind Bedrohung für Pferdefuhrwerkhandel! Was für ne Binsenweisheit.
 
@voytela: ... der Buchhandel ist eine Bedrohung für den Wald :-)
 
@SkyScraper: Ist er nicht, alle Wälder, aus denen Holz geschlagen wird, werden natürlich wieder aufgeforstet. Wäre es anders, hätten wir unsere Wälder in Deutschland schon längst verloren. Holz ist ein wichtiger Rohstoff und viel zu wertvoll, um ihn in seiner Gesamtheit nicht erhalten zu wollen.
 
Klar muss darauf geachtet werden. Aber im Prinzip ist alles OK solange der Buchhandel nicht den gleichen Fehler macht wie die Musikindustrie.
 
@Speckknoedel: Die selben Fehler wie die Musikindustrie machte auch die Filmindustrie. Die TV-Sender stehen gerade dort, wo die Musikindustrie vor knapp 10 Jahren stand und sind so verdammt dämlich und ignorant, ebenfalls ganz die selben Fehler zu wiederholen. Wieso sollte es im Buchhandel anders sein?
 
Ich glaube, so lange es noch keine ordentlichen Hardware- Reader gibt, muss sich der Buchhandel da wenig Sorgen machen. So ein Buch ist einfach (noch) das bessere Textanzeigegerät. Ich persönlich lese gern im liegen, da kann ich mir keinen Bildschirm an die Decke dübeln um den gleichen Komfort zu haben. Langfristig kann ich mir vorstellen, dass der Anteil der elektronisch gekauften Bücher mehr wird, aber ich denke nicht, dass das klassische Buch von der Bildfläche verschwindet. Es gibt ja auch immernoch Plattenläden, obwohl man die Musik längst im Internet kaufen kann. Ähnlich wird es wohl auch den Buchhändlern ergehen, dann werden sie halt zu Premiumanbietern. EDIT: Warum fühlen die Buchhändler sich eigentlich nicht von den Bibliotheken bedroht?
 
@lumpi2k: Weil vom jedem Buch nur ein paar wenige Exemplare gleichzeitig ausgeliehen werden können und es schon einmal Wochen dauern kann, bis sie wieder zurückgegeben werden. Rein zahlenmäßig dürften diese Bücher kaum ins Gewicht fallen.
 
Umfrage: wer liest regelmäßig umfangreiche E-Books? Also ich stelle es mir sehr unbequem vor, einen über 200seitigen Schinken auf einen Monitor durchzulesen. Nix gegen die E-Books, aber ich denke, wir sind noch weit davon weg, das dieses Medium das gute alte gebundene Buch ersetzen wird. Bis es vernünftige E-Papervarianten gibt, vergeht noch einige zeit.
 
@deelow: Bin ganz deiner Meinung. Wenn man wie ich ohnehin schon beruflich 3/4 vom Tag vor dem PC verbringt, will man in seiner Freizeit nicht auch noch auf diese Weise bücher lesen. Egal ob Laptop oder sontige Alternative.

Ich für meinen Teil habe und werde mir nie eines dieser E-Books kaufen.
Klar, jetzt kommt sicher wieder jemand daher und meint man solle sich doch nicht querstellen wenn der Fortschritt nun mal da ist aber mein Augenlicht ist mir irgendwie lieber als E-Books. Man muss ja nicht bei Allem mitmachen :-)

Gegen das E-Book an sich habe ich ansonsten nichts einzuwenden. Der Markt dafür scheint ja da zu sein.
 
@deelow: Der Vergleich mit Musik und Filmen ist da auch etwas dürftig. Musik als mp3 kann ich hören wie Musik von einer CD/LP, Filme von Festplatte kann ich gucken wie einen von einer DVD/VHS. Bücher als E-Book kann ich nicht lesen wie ein Buch aus Pappe und Papier. Da müsste das ganz schon vom PC weg auf eine andere Plattform gehievt werden (E-paper).
 
@deelow: "Bis es vernünftige E-Papervarianten gibt, vergeht noch einige zeit." -> Wenn ich mir die derzeitige Entwicklung ansehe, was e-Paper angeht, dann wird es so arg lange auch nicht mehr dauern. Die Gefahr seh ich da schon gerechtfertigt, da sich der Buchhandel nicht von jetzt auf gleich umstellen kann, sondern doch sehr viel Aufwand nötig ist, evtl. über Jahre, um sich dieser Entwicklung anzupassen. Wenn sie jetzt nicht anfangen zu handeln, sich Konzepte und Vermarktungsmöglichkeiten überlegen, dann werden sie den Anschluss sehr wahrscheinlich verpassen, denn Amaozon und Google legen bereits vor, was ihnen bereits jetzt einen Erfahrungsvorsprung gibt.
 
@deelow: Ich lese Bücher noch ausschliesslich in Papierform. Die Industrie spricht ja schon seit Jahren vom "papierlosen Büro", trotzdem ist Papier immer noch nicht wegzudenken. Diese E-Book-Reader werden daran auch nichts ändern
 
@deelow: Man liest eBooks ja auch nicht auf einem Monitor oder Laptop, sondern auf eBook-Readern mit "elektronischem Papier". Schonmal den Amazon Kindle gesehen? Also ich meine nicht nur Bilder, sondern ihn wirklich mal gesehen? Das Lesen auf diesem Gerät ist absolut genial, das ePaper-Display wirkt absolut nicht wie ein Monitor, die Auflösung ist einfach irrsinnig hoch und es wirkt eher wie bedruckter matter Kunststoff, ungefähr so wenn man ein Blatt Papier in eine dieser aufgerauten Klarsichthüllen packt und dann liest. Sehr angenehm finde ich.
 
@deelow: Das Problem an der ganzen Sache ist genau dein Denken...Och da hamm wer noch Zeit, bis das Marktreif ist dauerts noch...falsch! E-Paper ist vor garnicht all zu langer Zeit erstmals aufgetaucht und bereits jetzt gibt es eine kostengünstigere Variante, es wird nicht mehr lange dauern, dann bekommt man für relativ wenig Geld, eine sehr handliches und bequem zu lesendes E-Paper (und mit einem E-Paper wie in diesem Artikel http://tinyurl.com/5p29pt sollte das ganze recht bequem werden)...und dann werden Luet die so denken wie du, aus allen Wolken fallen weil es ja viel schneller ging als erwartet und dann wird man sich verhalten wie die Musikindustire, nämlich man versucht krampfhaft am alten festzuhalten...wenn man jetzt umdenkt und für die Zukunft vorsorgt, dann kann man da mitschwimmen, ansonsten wird man leider untergehen und in Zukunft nur noch Bücher von Amazon und Google kaufen. :) Wo ich aber übereinstimem ist die Tatsache, dass Mindestpreise auch für diese eBooks gelten sollen, denn die Buchpreisbindung in Dt. ist mal wirklich keine schlechte Sache, denn wenn man Preisdumping betreiben kann, dann wird das zuallererst auf den Rücken der Schreiber ausgetragen und dann schreibt irgendwann keiner mehr...
 
Wie dem Text bereits zu entnehmen ist, gibt es derzeit keine Konkurrenz zu den Büchern im Hardwareformat. Allerdings sollte man beachten das die Entwicklung von, beispielsweise, Netbooks oder Digitale Fotorahmen voranschreitet. Bald könnte man also ein E-Book bequem wie ein Buch mit ins Bett, -Zug -oder sonstwo mit hinnehmen und lesen. Somit würden die Bücher verdrängt werden. Allerdings bin ich der Meinung, dass dadurch eigentlich nur die Qualität bestimmt wird. Es werden also viele 0815 Autoren verschwinden und nur das übrigbleiben, was Leute wissen wollen. Wenn das mal so auch in der Musikbranche wäre ...
 
@TB303: guter kommentar..absolut richtig. dafür von mir ein plus!
 
Bücher sind praktisch, extrem einfach zu handhaben, für die Augen nicht sehr anstrengend, stürzen nicht ab, sind ggf. in 100 Jahren noch lesbar, brauchen keinen Strom, keine kompatible Anzeigesoftware.

Warum zur Hölle sollten also E-Books konventionelle Bücher ablösen?
 
@Tuon: Weil sie platzsparend sind, flexibel und weil jedemenge potnzial in ihnen steckt. Es ist nicht so wie beim buch dass du 5 E-Books mit dir rumschleppst wenn du abwechslung brauchst, sondern dass mehrere Bücher auf einem E-Book gespeichert werden können. Weiterhin erspart man sich auch bald den gang zum Bücherladen oder das warten auf den Postboten, wenn man sich dass buch dass man haben will einfach runterladen kann.
 
@Gnahhh: "dass du 5 E-Books mit dir rumschleppst wenn du abwechslung brauchst ..." __- Ich weiß ja nicht wieviele Bücher du gleichzeitig liest, aber ich immer nur eins. "Weiterhin erspart man sich auch bald den gang zum Bücherladen" __- Hmmm ... das wären bei mir 200 Meter. Aber schön, dass man sich das auch noch sparen kann. Dann brauch man gar nicht mehr raus. "Weil sie platzsparend sind, flexibel und weil jedemenge potnzial in ihnen steckt." __- Platzsparender als ein Buch? Ich glaube eher nicht. Mal abgesehen davon schaue ich mir lieber eine Büchersammlung an, als durch das Inhaltsverteichnis eines E-Books zu browsen. Potential? Das musst du mir mal erklären. Das sehe ich nämlich nicht so.
 
Wenn man mit aller Mühe versucht das Potential nicht zu sehen dann wird man es auch nicht.
Ich lese öfter mehrere Bücher privat und beruflich (Tabellenbuch ect.). Das bei dir der nächste Bücherladen 200m weiter weg ist, ist schön für dich! Ich bestelle mir meine Bücher bei Amazon und muss auf die Lieferung warten. Und welchen Weg ich mir dabei spare (und dabei auch Geld/Sprit) entscheide immer noch ich und hat mit den Büchern an sich rein gar nichts zu tun.
Um zu wissen das ein Bookreader kleiner und leichter ist als 1 (dickes) Buch muss man nicht mal studiert haben. Und dass du dir lieber deine Büchersammlung anschaust ist deine Sache, andere Leute haben vlt keine Lust oder Platz viele Bücher zu stapeln/sammeln. Mal abgesehen davon dass man z.B. bei einem Tabellenbuch nicht erst im Inhaltsverzeichnis die Seite heraussuchen muss und sofort zum Thema springen kann. Zudem sind Bookreader mit der E-Paper-Technologie genau so (un)schädlich für die Augen wie normale Bücher auch und verbrauchen wenig Strom (nur beim Seitenwechsel).

Außer deiner Vorlieben und deiner eigenen Meinung hast du also keine standhafte Argumente gegen die E-Books.
 
@Dirtyloser: Ich denke das man hier abwegen muss.

Für Fachbücher sind Hardware Reader sicherlich nicht verkehrt.

Ob ein ebook allerdings wirklich Sinn macht bei Harry Potter oder anderen Bücher wage auch ich persönlich zu bezweifeln.

Ich persönlich habe Zuhause lieber das Buch selbst in der Hand als so ein stück PC.
Anders würde ich das allerdings bei Büchern fürs studium etc. halten.

Und naja das du hier nun eigene Meinung kritisierst ist sicherlich auch nicht das richtige.
Aber wie schon gesagt muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich halte das wie bei Musik und werde auch bei Büchern lieber bei den richtigen bleiben.
Da habe ich persönlich mehr von.
Und unsere Nachfahren auch.
Im Gegensatz zu PC Technik kann man Bücher auch später noch lesen.
 
Das glaub ich nicht. Also E-Books zu lesen, macht überhaupt keinen Spaß, dann lieber ein richtiges Buch. Ausnahme bilden hier Wikipedia im Vergleich zu Lexika und andere Kurztexte, aber richtige Romane würde ich nur in Buchform lesen. Alles andere ist meiner Ansicht nach Müll. Allein, am Bildschirm durch lange Texte zu navigieren, ist einfach nur nervtötend und meine Augen sind davon auch nicht sehr begeistert.
 
ich les lieber richtige bücher ... :)
 
@xerex.exe: mit "richtige Bücher" meinst du analoge E-Books?
 
@Mihpares: richtige bücher aus papier und evtl. pappe
 
@xerex.exe: Da hast du recht, es geht nichts über ein normales Buch in Papierform. Auch wenn man immer etwas mehr Gewicht mit sich rum trägt. :-)
 
Also wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese habe ich das Gefühl dass die meisten glauben, dass man diese E-Books an seinem heim PC oder Notebook liest ô.o Ihr wisst schon dasses Geräte in der größe richtiger Bücher sind welche genau so portabel sind und nicht viel anders in der Hand liegen.
 
@Gnahhh: Ich weiß wie die Dinger aussehen. Das macht sie aber nicht besser.
 
@Gnahhh: Wenn ich mir die Preise so angucke kriege ich dafür aber oft sehr viele viele Bücher in gedruckter form :).

Und kann diese auch noch in 20 Jahren lesen und muss nicht angst haben das die reader nicht mehr kompatibel zum neuen usb anschluß der dann verfügbaren pcs sind :).
 
Die Industrie sollte einfach aus dem Fehlverhalten von Musik- und Filmindustrie im Aufkommen des digitalen Zeitalters lernen und schon frühzeitig neue Vertriebsstrukturen einleiten und sich nicht mit DRM und Copy Right Späßen in den Weg stellen.
 
@GlennTemp: Film und Musikindustrie hatten das Problem, das die Nutzer gewöhnt waren eine spezielle Hardware für das Abspielen zu nutzen und diese Geräte schnell ausgetauscht werden konnten. Bücher hingegen existieren auch ohne Abspielhardware und da muss der Kunde erstmal dran gewöhnt werden.
 
Wenn viele so denken wie ich brauchen die sich keine Gedanken machen,
das beste Medium für geschriebendes ist immernoch das Papier, Papier ist in meinen Augen nicht so angreibar wie die Technik.
 
Ich vermute es wird eine Spaltung der Literaturwelt geben, Sachbücher werden den Weg in die E-Book Reader finden, Belletristik eher weniger. Sachbücher hätten den Vorteil einer Suchfunktion und der Aktualität, diese beiden Techniken sind bei der Belletristik eher unwichtig, weil sie in einem durchgelesen werden und teilweise auch in Situationen die für technische Geräte nicht so toll sind (Strand) genutzt werden können. Die Vorteile würden bei einen Sachbuch sicherlich die Investition in ein Abspielgerät rechtfertigen, bei der Belletristik vermutlich eher weniger.
 
Finde ich überhaupt nicht! Es ist für mich sehr viel angenehmer ein reales Buch in den Händen zu halten. Sei es nun ein thriller als Bettlektüre oder die Fachliteratur. Am Bildschirm größere Mengen lesen ist einfach nur bäääh....
 
Das wird noch eine Weile dauern bis Bücher gänzlich verschwinden aber wenn man mal ein wenig die Fantasie anregt könnte es in Zukunft so aussehen: Wir haben nur noch eine Din A4 Folie oder ein ähnliches Format auf dem all unsere Bücher gespeichert werden können. Diese Folie gibt es ja schon (ohne Speicherfunktion) das ist nichts neues. Auf ihr haftet das ebenfalls bereits entwickelte aber noch nicht völlig abgeschlossene Solarspray. So würde die Folie praktisch keinen Strom mehr verbrauchen da sie die gesammte Energie aus der Sonne nimmt. Die Vorteile wären man kann auf dem Bett/Sofa etc. liegen und sich seine Bücher durchlesen. Alles auf einer biegbaren Folie die nicht mal Stromkosten verursacht. Dazu endlich kein Papiergewusel mehr was die Umwelt schont (kein Papier- und Stromverbrauch) und Platz im Haus schafft.
 
@Shadow27374: "endlich kein Papiergewusel mehr was die Umwelt schont" __- Unwahr. Die Umweltbelastung für Plastikfolien, Reader oder E-Paper ist wohl um einiges höher als bei Papier. Mal abgesehen davon, wieviele Bücher hat man denn wohl, wieviele schmeisst man in den Müll, und wievel mehr Papier "verschwendet" man im Vergleich dazu für Verpackungsmaterial, Toilettenpapier, etc ... welches meistens "sofort" im Müll landet?
 
@Tuon: Es ist nicht unwahr! Denn man kauft nur eine einzige Folie aber zig hundert Seiten Papier für Bücher, Zeitschriften und Co. Deshalb schont es gravierend die Umwelt!
 
@Shadow27374: Du vergisst aber das gerade Zeitschriften oft aus altpapier gemacht werden.

Und somit eh schon die Umwelt schonen...

Und solange man für Folien Erdöl benötigt ist es sicherlich keine richtige alternative dazu.
Auch wenn man davon weniger braucht.

Aber es ist halt die frage.

Ich persönlich sehe e-books im Fachmarkt durchaus als alternative an.
Aber beim privaten schmöker?

Sicherlich hat das alles Vorteile.
Nur hat ein Buch nunmal ein "Feeling" genauso wie z.B. Konsolen ganz anders sind als passende emulatoren auf den PC.

Ich persönlich möchte was in der Hand haben, drucker schwärse geruch, das papiergefühl usw.

Alles andere ist kein Buch für mich.
Dann kann ich mir auch das Hörbuch holen.
 
hm, ich sehe das anders als viele hier. Heute mag keiner e-books lesen, was daran liegt, dass unsere Bildschirme auf einen solchen Anwendungszweck nicht wirklich ausgelegt sind. Es gibt aber neue Bildschirme, und wir hatten über die schon einmal eine News hier, die man "e-Paper" nennt, glaube ich. Und diesen Bildschirm zu betrachten ist als ob man die Seite eines Buches ließt, also relativ augenschonend. Das wäre dann die Hardware. Hätte man dann noch einen zentralen Online-store, dann würden Buchverlage im klassischen Sinne überflüssig werden, "Bücher" billiger, weil der Zwischenhändler wegfällt und die Autoren könnten theoretisch zumindest mehr Geld verdienen, wenn sie ihre Inhalte direkt im Store verticken. Ausserdem könnten die Verlage keine Zensur des Inhalts mehr ausüben. Also ich sehe da viel positives. Die Papierproduktion könnte dadurch auch etwas gedrosselt werden. Statt vieler Bücher, die man mit sich herumschleppt hat man dann einfach nur eine Seite, auf der sich alles darstellen lässt. Nachtrag: Ah, Shadow27374 hatte fast die Selbe Idee wie ich. Kann ihm nur beipflichten, obwohl mir schon eine Art Tablet reichen würde. Wichtig wäre natürlich, dass das Ding dann auch geräuschlos arbeitet.
 
@ChristianCRT: Und wer soll einen neuen Autor entdecken, der ihn in der Anfangszeit unterstützt und fördert, wenn nicht der Verleger? Wer sollte dem Autor in inhaltlichen Fragen seines Werkes beratend zur Seite stehen, wenn nicht der Lektor? Wer soll die Typografie des Textes übernehmen? Wer soll die Werbung für ein neues Buch übernehmen, von dessen Autor noch nie jemand etwas hörte? Und wer glaubt an seine Entdeckung und druckt seine Bücher, wenn auch in noch so kleinen Auflagen, um die Entwicklung seines Autors zu fördern? Wer also soll all die Aufgaben eines guten Verlages übernehmen, wenn es keine Verlage im klassischen Sinne mehr geben wird, damit auch ja alles schön billig ist?
 
@ChristianCRT: Also wenn man unbedingt die Umwelt schonen will, wüsste ich da was:
Den Briefkästen in Deutschland nur noch die Hälfte an Werbung zukommen zu lassen, würde wahrscheinlich tausende Bäume retten, oder wenigstens die Energie für's recyceln sparen.
 
@ChristianCRT:
Viel Positives klar, aber durch die mangelnde Qualitätskontrolle werden wie auch viel mehr Bücher von den ganzen Dieter Bohlens dieser Welt vorgesetzt bekommen, so dass Qualität aus der Vielzahl von Angeboten nicht mehr heraus sticht.
 
@ChristianCRT: Du hast in deinem Text aber vergessen das die Preise der Verlag vorgibt und somit die Preise nicht durch den wegfall des Zwischenhändlers automatisch sinken.

Und auch bei den e-books wird es auch weiterhin die Verleger geben.
Auch beim e-book wird der author nicht selbst veröffentlichen.

Das könnten große authoren gar nicht erst.
Es ist ja nicht damit gedient ein Buch einzuscannen und als e-book zu konvertieren.
 
@Yun: Ich glaube, dass mit der Zeit Firmen gegründet werden, die die Aufgabengebiete, die du hier anführst übernehmen werden, wenn auch nicht alle, denn du vergisst, dass wir hier von einem ganz neuen Medium reden, bei dem nachträgliche Korrekturen in Form von Updates nicht ausgeschlossen sind. Und wenn man einen Bücherstore hätte, dann wäre Werbung in dem Sinne relativ überflüssig, zumindest um so viele "Exemplare" zu kaufen, die nötig sind mehr Werbung dafür zu machen. Es geht übrigens auch nicht um billig. Mir ging es einfach nur darum zu zeigen, dass durch das Internet solche Strukturen immer überflüssiger werden und die Selbstverantwortung fördern. So dürfte es bald auch immer öter kostenlose, aber trotzdem qualitativ hochwertige Werke geben. @Wizzel: Das war nur eine Randbemerkung. Die einzig Wirksame Einstellung zu dem Thema muss natürlich ganzheitlich sein, ja. @GlennTemp: Qualitativ schlechte Bücher gibt es so oder so, aber das ist auch, wie die freie Markwirtschaft funktioniert: Was gut ist verbreitet sich auch, der Rest halt nicht. Zumindest bei Büchern ist das noch so. @sebastian2: Aber die Möglichkeit würde dann bestehen selbst zum Publisher zu werden, im Gegensatz zu heute. Bin mir sicher, dass Verleger nützlich sein können. Mir gehts nur darum mal neue Möglichkeiten und Denkweisen anzuführen.
 
@ChristianCRT: Also neu gegründete Firmen sind kaum in der Lage, all die Aufgaben zu übernehmen, zu denen ein Verlag in der Lage ist. Ein Verleger kann es sich zum Beispiel leisten, auch nicht so erfolgreiche Bücher zu verlegen (die aber über das Geld der erfolgreicheren Bücher des Verlages finanziert werden), weil der Verleger an das zukünftige Entwicklungspotential eines Autors glaubt und ihn deshalb unbedingt an seinen Verlag binden möchte. Der Lektor (bitte nicht mit einem Korrektor verwechseln) beschäftigt sich intensiv und kritisch mit dem Inhalt eines im Entstehen befindlichen Werkes und berät den Autor in allen wichtigen Fragen und begleitet den ganzen Prozess über viele Monate lang (diese Betreuung kann von der ersten Idee eine Autors bis zum fertigen Manuskript gehen und hat nichts damit zu tun, den Autor von seiner Verantwortung über sein eigenes Werk zu entbinden). Bleiben wir einmal bei diesen beiden Beispiele. Ein guter Verleger fördert seine Autoren, wo er nur kann und ein Lektor begleitet den Entwicklungsprozess eines Werkes. Wie sollen diese Aufgaben von neu gegründeten Firmen übernommen werden, wenn sie keine Verlage - im klassischen Sinne - sind? Von wessen Geld sollen sie bezahlt werden? Autoren verdienen in der Regel nicht so viel Geld - die scheiden also aus. Der Onlineshop? Der lebt vom Verkauf von Büchern bzw. den Datenträgern und diese dürfen ja nichts kosten bzw. nicht so viel kosten. Weshalb muss die Arbeit anderer Menschen eigentlich immer kostenlos sein? Also, neu gegründete Firmen scheiden da mehr oder weniger aus, wenn es darum gehen soll, einen Autor und sein Werk zu betreuen. Denk einmal an Fachbücher, die didaktisch vollkommen unverständlich sind, nur weil kein Lektor sich um die inhaltliche Aufbereitung des Textes gekümmert hat? Oder an Belletristik, die nur so von inhaltlichen Logiklöchern strotzt, nur weil ein Lektor den Autor nicht rechtzeitig darauf aufmerksam machte? Wie viele hoffnungsvolle Autoren werden aufgeben, nur weil sie mit ihrem ersten Werk schlechte Erfahrungen sammelten und kein Lektor bzw. Verleger da war, der das rechtzeitig aufgefangen hat? Und was ist mit der Werbung für ein Buch in den Medien - Zeitungen, Illustrierten, Verlagsprospekten, Fernsehen, Talkshows etc.? Wer sorgt dafür, dass ein neues Buch, eines noch unbekannten Autors, dass Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit erreicht und vielleicht sogar zum Tagesgespräch wird? Etwa der Onlineshop, der den neuen Autor vielleicht noch nie zu Gesicht bekam und von dem ihnen nur ein Datenträger mit einer kurzen Beschreibung seines Werkes vorliegt? Soll die Zukunft eines Autors wirklich in den Händen eines (nicht fachkundigen) Onlineshops gelegt werden? Ich hoffe nicht ^^
 
@Yun: Jah, ich gebe zu, ich habe unglücklich formuliert und einige Probleme nicht bedacht, das liegt aber daran, dass ich auf etwas anderes hinaus wollte. Ich sage nicht, dass die Arbeit der Verlage nicht mehr gebraucht wird, nur dass, genau wie im Musikgeschäft heute, dieser Weg umgehbar wird. Die Zukunft der Verlage wird sich vermutlich nur darin unterscheiden, dass Druckerpressen immer unwichtiger werden. meine Befürchtung ist nun, dass jeder Verlag versuch seinen eigenen Store zu eröffnen, von denen sich dann einige wenige etablieren. Das Problem dahinter ist nämlich, dass der Büchermarkt dann zu starr wird und zu wenige entscheiden können, was veröffentlicht wird und was nicht. Die Marktwirtschaft funktioniert nur dann für alle zufriedenstellend, wenn neue Strukturen entstehen - aber alte auch verschwinden können. Starre Strukturen führen fast immer zu Machtkonzentrationen und bergen damit die Gefahr der Zensur und Manipulation in sich. Dabei müssen die Verlage natürlich nicht untergehen, sich aber sehr wohl an die neuen Verhältnisse und Möglichkeiten anpassen. Ein Beispiel ist der Fotoapparate-markt. All diejenigen, die nicht von analog auf digital umgestellt haben, sobald dies sinnvoll wurde, sind untergegangen. Ich sehe einfach einen großen Umschwung im Literaturbereich auf uns zukommen, denn es dauert nicht mehr lange, dann sind e-books einfach attraktiver als Bücher. Und ich möchte hier unterstreichen: Es ging mir niemals um die Kosten. Die meisten Bücher sind eh schon spottbillig.... Ich sah nur den Preis für den Rohstoff Papier verschwinden. Allerdings... werden diese dann wohl durch traffickosten ersetzt : ) Also hast du sicher auf deine Weise Recht, denn vom BuchHANDEL verstehe ich nicht viel. Aber ich verstehe etwas von Technik und etwas davon, wie die Leute beim Kaufen ticken. Wer sich an alte Strukturen klammert und unaufgeschlossen ist, der läuft Gefahr auf die harte Tour zu lernen, dass er falsch lag. Ergänzend dazu werden wir aber auf jeden Fall noch eine neutrale Handelsplattform brauchen, die nicht von den Verlagen selbst kommt... Das wäre im Interesse aller, die nen fairen Handel wollen, denke ich. Ich habe meinen Standpunkt wahrscheinlich immer noch nicht klar genug formuliert, damit du verstehst was genau ich meine, aber das hier muss jetzt erstmal reichen. Gruß
 
Oh, nach der dunklen Bedrohung, der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, nun die Bedrohung durch E-Books! Und ich fühle mich durch solche Pamphlete bedroht ..
 
Für alle die Probleme mit E-Books haben, die dinger kann man bestimmt auch mit augenschonenden Hörspiel funktion anbieten :-D

(dieser Kommentar ist nicht ernst gemeint)
 
@crash0r: Auch wenn er nicht ernst gemeint war so ist es doch gar keine so schlechte Idee!
 
Bald werden die E-Book-Hersteller anfangen zusammen mit Regenwaldschützern gegen die waldabholzende Buchindustrie zu wettern!

Die Zukunft des Buchhandels liegt bei Kaffeehändlern!!
Man wird dort seinen Kaffee schlürfen wärend man durchs Register blättert und sich per Bluetooth das gewünschte Buch zieht.
Wer glaubt, das Gerätedesign wird hinter dem Komfort des Printbuchs zurückbleiben ist nicht von dieser Welt.

Hugendubel hat die Kaffeebar schon eingeführt, die Bar wird nach und nach ein Buchregal nach dem anderen verdrängen, oder der Buchhändler geht pleite!!
 
@2laky: Für die Herstellung von Büchern werden keine Bäume (Edelhölzer) in den Regenwäldern abgeholzt.
 
Werbung aus dem Jahre 2030: "Sie wollen endlich wieder qualitativ hochwertig und entspannend lesen? Sie wollen keine kurzlebigen E-Raeder mehr kaufen? Bei uns erhalten Sie robuste, langlebige Ware, die sie auch später einmal ihren Enkeln vorlesen können. Bedrucktes hochwertiges Papier. Qualität aus der Prä-E-Book Zeit."
 
@Tuon: Das bezweifle ich doch sehr stark :). Ist nicht böse gemeint nur realistisch. Denn so eine Folie funktioniert auch noch wenn sie die Enkel der Enkels Enkel benutzen wollen. Und wenn sie kaputt geht... egal... Speicher extrahieren und auf eine neue Folie spielen ende aus. Alter Bücher in Bibliotheken (150 Jahre und mehr + Sonnenschutz etc.) sind schon stark angegriffen. Sie lassen sich noch lesen aber die Ecken brechen leicht ab(selbst erlebt). Nochmal 150 Jahre und sie müssen chemisch behandelt werden um sie vielleicht noch länger lesbar zu halten. Es sei denn sie sollen sowieso nur zur Zierde dienen dann muss man sie nicht anfassen. Aber da lob ich mir doch den Memristor der bis dahin ganz sicher ausgereift sein wird!
 
@Shadow27374: Du vergisst in deinem Beispiel aber auch das Computer Technik oft in Zukunft nicht mehr gelesen werden kann.
Oder glaubst du wirklich das die Menschen im Jahre 2060 z.B. noch etwas mit disketten anfangen können?

Rate mal warum alle archive auf der welt mithilfe von Mikrofilmen und gedruckten Texten aufbewahren und nicht alles z.B. auf einen USB stick oder CD packen.

Niemand kann gewährleisten das ein Hardware ebook reader noch im Jahre 3020 funktioniert bzw. damit noch irgendetwas angefangen werden kann.
Ein Buch kann aber zu 90 % noch benutzt und gelesen werden.
Was du ja selbst gesagt hast. Auch wenn die Vorsichtig behandelt werden müssen.

Sieht man ja dadran das wir selbst Schriften der Steinzeitmenschen noch deuten können.
 
Also ein Buch kann man 1.) sogar lesen, wenn es keinen Strom mehr gibt und zweitens scheint das Licht auf das Buch, bei einem e-reader stört es nur lange zu lesen, da einen das Gerät anleuchtet. Deshalb liest auch kein Mensch eine komplette .pdf-Anleitung an seinem TFT/Monitor durch. Bücher rulen auch weiterhin.
 
Dafür bekommen die Autoren ja ihr Geld woanders her:
Pro verkauftem Drucker müssen zukünftig 5 bis 12,50 Euro abgeführt werden. Bei Scannern liegt die Gebühr ebenfalls bei 12,50 Euro. Am höchsten liegt die Abgabe im Privatkundenbereich mit 15 Euro bei Multifunktionsgeräten. Leistungsfähige Profigeräte, die mehr als 40 Seiten pro Minute kopieren können, schlagen hingegen mit 87,50 Euro zubuche.
Hat zwar der Handel nichts von. Sollen sie sich anpassen.
 
Mir wird kein e-book reader der welt das Buch ersetzen, mag es noch so dünn sein und guten akku haben. Da brauch ich mir keine Sorgen zu machen. Mag sein das filme und musik kopiert wird, bei büchern wird das sicherlich nicht der fall sein.
 
Wenn ich die Wahl habe werde ich immer 2- 3 Euro mehr für ein ordentliches Buch ausgeben als für ein ebook.
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