Computerspiel-Sucht - ein überschätztes Problem

Forschung & Wissenschaft Die Sucht nach Computerspielen ist offenbar bei weitem kein so verbreitetes Phänomen, wie bisher vermutet wurde. Das besagen Zahlen aus einer Suchtklinik in den Niederlanden. mehr...

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hmm, "Die Sucht nach Computerspielen ist offenbar bei weitem KEIN so verbreitetes Phänomen" macht etwas mehr Sinn, glaub ich :-)
 
@Fallguy: Hatte ich auch gedacht. Ausserdem find ich die Überschrift etwas unpassend. Eine Sucht ist ganz bestimmt kein überschätztes Problem, es handelt sich nur seltener um eine Sucht als um ein soziales Problem.
 
@Fallguy: wer schon klugscheißt, sollte es auch richtig machen :D -> die formulierung "sinn machen" gibt es nicht (siehe z.b. google), stattdessen könnte man sagen "ergibt sinn" oder "ist sinnvoller" 8)
 
@meric: der dativ ist dem genetiv sein tod oder wie? xD
 
@Golaucariwr: ja, leider :) aber stimmt, da steht's drin :D bin aber schon vor dem buch drauf aufmerksam geworden :D
 
Ich finde "überschätzt" im Titel nicht wirklich passend. Eine Sucht kann man nie überschätzen: und ja, trotz der 90% "Fehlerquote" gibt es dennoch die restlichen 10%, die von einer echten Sucht betroffen sind. Angebrachter wäre meiner Meinung nach eher "oftmals falsch gedeutet".
 
@Slurp: Ich denke hier geht es eher um die Anzahl ser "Süchtigen", die überschätzt wird und nicht die Sucht selber. Ansonsten gebe ich Dir Recht.
 
@Fallguy: Gut, ist natürlich Auslegungssache. Bei mir jedenfalls stiftete die Überschrift mehr Verwirrung.
 
@Slurp: Ich finde die Bezeichnung "Sucht" in dem Sinne sowieso falsch. Ich spiele auch relativ viel und teilweise sehr lange, ich falle da sicher auch unter die allgemeine Definition "Computerpielsucht". Ich bekomme aber keine Entzugserscheinungen, wenn ich mal nicht spielen kann, wie es bei Nikotin- oder Drogensüchtigen der Fall ist und bei mir ebbt das auch irgendwann wieder ab und dann spiele ich monatelang kaum oder gar nicht mehr. Und ich denke mir, dass das bei den meisten in ähnlicher Weise der Fall ist.
 
@Slurp: @"Eine Sucht sollte man nie überschätzen" Du meinst wohl: eine Sucht kann man nicht überschätzen/sollte man nicht unterschätzen. Ansonsten volle Zustimmung.
 
@moribund: äh.. ja, danke.. habs geändert. logikfehler meinerseits ^^
 
@dodnet: Diese sucht is nen bissl anderst als du dir es vorstellst, langes Speilen ist noch nicht die Sucht die Sucht beginnt wenn du nicht aufhören kannst und egal was du machst dran denkst so schnell wie möglich wieder vor den PC zu kommen.
 
Vielleicht hilft "Game Based Learning" /ironie off
 
Sehr interessant, und das was ich vermutet habe, denn dem nach wäre ich auch spielsüchtig eine zeitlang gewesen. Kehrtum konnte man mich aber mit etwas Interessanterem (Brettspiel mit Kollegen zum Beispiel) problemlos vom PC weglocken, das funktioniert bei einem Süchtigen nicht wirklich. Sucht ist eine zwanghafte Abhängigkeit, die nicht so einfach gelöst werden kann. Das ist bei vielen Vielzocker (Hardcore Zocker) aber absolut nicht der Fall. Man muss ihnen nur Alternativen bieten, dann werden die auch wahrgenommen. Aber viele Eltern machen es sich heute auch zu einfach, stellen ihre Kinder vor der Kiste ab, und haben so dann ihre Ruhe. In den 80er war es in erster Linie der TV heute ist es der PC oder die Konsole. Aber das Problem liegt nicht primär beim Kind / Jugendlichen, sondern am Umfeld.
 
@JTR: Muss dir absolut recht geben. Bei mir ist es genuaso. Ich spiele sehr oft, aber wenn ich mal nicht spiele z.B. Ausflug oder weggehen, hab ich auch überhaupt kein Verlangen danach. Oft hör ich sogar von selbst auf. Wenn ich keine Lust mehr hab, mach ich einfach was anderes. Und gemobbt oder sozial ausgeschlossen binn ich auch nicht...
Es gibt leute, die den ganzen Tag lesen, oder die Skaten, oder Kraftsport machen, oder Schachspielen oder eben Computerspielen. Es ist ein hobby, wie jedes andere.
 
So wirklich können die sich aber auch nicht entscheiden, oder hat sich das so schnell gewandelt? 28.07. "Computer-Spielsucht ist ernstes Problem geworden", 26.11. "Computerspiel-Sucht - ein überschätztes Problem".
 
@dodnet: die sucht ist noch immer ein problem.. der artikel sagt nur das bei zu vielen menschen angenommen wird das sie süchtig sind, obwohl es eigentlich ein soziales problem ist..
 
rech hat er. sucht ist bei mir rauchen oder sonstige drogen von denen man einfach nicht mehr los kommt und der körper es braucht. ich kann mir nicht vorstellen, dass eine computerspiel-sucht ähnlich sein kann und mit seiner aussage hat er es ja bestädigt.
 
@Mezo: Das ist weniger eine körperliche als geistige Abhängigkeit. Bei Drogen verlangt der Körper nach mehr und bricht quasi ein wenn man die Drogen nicht mehr nimmt. Spielsucht ist dagegen im Kopf weil z.B. die Paranoia besteht das der RPG-Charakter sterben könnte oder man immer besser werden muss und die Onlinewelt wichtiger geworden ist als die reale. Aber solche Paranoia gibts dann auch in anderen Bereichen. Das kann von kirchlichen Dingen (apathisches Beten und Buse tun) bis hin zu z.B. der Selbstverstümmelung gehen ("Ritzer", welche sich ständig selber schneiden)
 
@Mezo: Blödsinn, süchtig kann man von vieles werden. Sucht prägt sich unterschiedlich aus, Suchterscheinungen hat man spätestens dann wenn man dazu übergeht von "etwas machen zu wollen" zu "etwas aus eigener Kraft nicht mehr sein lassen zu können". Sucht kann sich körperlich sein, wenn Organe oder Körperfunktionen diese Suchtmittel funktionell brauchen aber auch psychisch, wenn ein Zwang entsteht etwas machen zu müssen. Als Süchtiger nimmt man es ganz anders wahr, erst beim Entzug sieht man selbst seine Sucht ein (im Idealfall). Spielsucht (danke mal Computerspielesucht kann man dazu zählen) im Allgemeinen ist anerkannt und nicht sehr selten in der Gesellschaft.
Was mich aber tierisch annervt ist, das es so in Mode gekommen ist Computerspiele mit allerlei negativen zu verbinden. Computerspielesucht ist ganz einfach Spielsucht, gehört sicherlich behandelt und auch nicht unterschätzt, aber von der Gesellschaft wird man als Computerspieler immer mehr auf eine Negative Seite geschoben. Entweder man ist Raubkopierer, Amokläufer, Suchtgefährdeter oder einfach nur Spinner. Kein Wunder, das sich Eltern mit sowas nicht abgeben wollen, zum Glück bin ich selbst Vater und hoffe es besser zu machen. puh jetzt bin ich aber abgedriftet vom Thema :-)
 
@Fallguy: Ich glaube hier sollten einige einfach mal lernen das es einen unterschied zwischen "Sucht" und "Abhängigkeit" gibt....
 
@Mezo: Fakt ist, dass Drogen genau wie exzessives zocken, fernsehen etc den gleichen Effekt haben, nämlich die Flucht aus der Realität. Diese Dinge lenken von den eigenen Problemen ab, deshalb sind sie so beliebt. Die Leute kommen so lange nicht davon weg wie die zugrunde liegenden Probleme existieren. Ob man das Sucht nennt oder nicht, das ist Haarspalterei.
 
@Mezo: man kann auch von der Spielsucht nicht mehr wegkommen. Zur Behandlung brauchen diese Leute keinen Arzt sondern einen Psychiater.
Es gibt leider genug Menschen, die gehen am Zahltag gleich einmal ins Casino und verspielen einen grossen Teil ihres Zahltags. Das gibt es mehr als wir denken.
 
@big bidi: Wegkommen schon, nur ist es ein harter Weg.. Ich gebe es zu, dass ich SecondLife süchtig war... Nach einigen Gesprächen mit der Caritas-Suchtberatung (die allerdings nicht für sowas zuständig ist!) hab ich langsam mal begriffen, was ich so aus meinem Leben mache - es dauerte über ein halbes Jahr bis ich nun sagen kann: "Ich brauch das Zeug nicht mehr".. Sucht gibt es auch auf Energydrinks, Cappuccino, immer das neuste Handy, .... ALLES was einen Menschen eigentlich total zusagt und wo jemand stolz drauf ist kann zur Suchtgefahr werden - auch WF :-)
 
Also das hätte ich auch Blind beantworten können. Sicher gibt es einige Süchtige. Aber nur weil man vor der Kiste sehr viel zockt, heißt das nicht automatisch, daß man süchtig ist. Viel mehr ist es die Tatsache, daß ein soziales Umfeld (im allgemeinen auch als Freunde/Familie bekannt) nicht oder fast nicht vorhanden ist, und der jenige Probleme hat, soziale Kontakte zu knüpfen.
 
Für diese Erkenntnis haben die solange gebraucht? Hätte ich ihnen auch verklicken können, dass es ein sozialas Problem ist.
 
Ohne Worte
 
Zum Glueck macht EA was dagegen xD
 
@nemesis1337: und baut arbeitsplätze ab? sorgt sicher dafür das die familie wieder mehr zeit für einander hat und kein geld für computerspiele XD
 
@nemesis1337: Ich kann mit Alt+Tab mal kurz aus NfSUC raus, ein paar comments auf Winfuture schreiben und schwupp wieder zurück, ist das geil! Wenn man das alles nur in echt machen dürfte, hhhmmm... und tschüß.
 
Hmmm dann bin ich nicht süchtig:) Gut so. Mein Soziales Umfeld stimmt auch, ich nehme die Leute nicht ins Target wenn ich sie anspreche:)
 
Ich weiß nicht was der Verfasser gelernt hat aber die Aussage bezüglich was nun als Sucht zu bewerten ist, ist sehr grenzwertig.
Die Sucht ist seiner Meinung nach nur dann eine Sucht, wenn keine sozialen Probleme vorliegen. AH JA.... selten so gelacht. Meine Tante ist Alkoholsüchtig (trocken) hatte aber immer sozialen Anschluß.. ergo ist sie -laut dem Artikel- gar nicht süchtig.. so so...O_o. Anstatt zu spielen hat sie halt gesoffen. Hätte sie nun gespielt und nicht gesoffen und trotzdem ihren Sohn vernachlässsigt, wäre sie nicht süchtig gewesen... ja ne is klar.
Der Anfang 99% aller Suchten sind soziale Probleme. Was zum Henker wollen die Möchtegerns hier erzählen?
Wer sozial bedingt zwanghaften Handlungen unterliegt ist nicht süchtig?
Als ist kaum sind 99% aller "Süchtigen" gar nicht süchtig?
Oder muss man die Drogen oral oder per Nadel reingezogen bekommen? Per Auge zählt nicht?
Meine Güte, was für Leute heute alles Psychologen werden dürfen.. unglaublich!
 
@Nazar:

Dein Textverständnis ist unterirdisch schlecht. Vielleicht solltest du da mal ein Kurs besuchen.
 
@Nazar: Ich glaub du hast den Artikel nicht ganz richtig verstanden. Denn wenn die Psychologen merken dass das Problem nicht das Spielen ist, sondern das diese Personen lieber in die Online Welt flüchten als sich der Gesellschaft zu stellen, dann ist es definitiv keine Spielsucht. Sondern die Probleme liegen hier ganz wo anders. Hilfesuchenden haben kein Suchtproblem sondern probleme sich in der Gesellschaft einzugliedern. Richtige Sucht hat definitiv andere Symptome und davon kommt man nicht einfach weg in dem man ein Kurs besucht "Wie spreche ich Leute im Reallive an"
 
Nazar ist der erste, der sich (richtigerweise) an den paradoxen Aussagen stößt (auch wenn er mit seiner Argumentation übers Ziel hinaus schießt). Der Satz "... handle es sich eher um ein soziales Problem als ein psychologisches." treibt jedem Psychologen die Tränen in die Augen - besonders den Sozialpsychologen. Entweder der Text wurde mies übersetzt oder der Autor macht ein paar schwerwiegende Fehlannahmen (was ich mir kaum vostellen kann). Jede nicht stoffgebundene Sucht hat ihren Auslöser in der Aussenwelt, meist im sozialen Bereich. Daher kann man zumeist schnell an den Ursachen arbeiten und die Symtome vernachlässigen. Ich halte diese Kurzzusammenfassung eines garantiert längeren Interviews für sehr fragwürdig. Winfuture stellt Tatsachen zu Gunsten der Sensationsgeilheit falsch da. Jungs ihr habt Verantwortung. Hier bilden sich Meinungen, die unsere Gesellschaft prägen. Ich für meinen Teil bin immer seltener hier, weil man täglich so einen schlecht recherchierten Quatsch bei euch lesen muss. Schadeschade :-(
 
@Spacegnom: Du sprichst mir aus der Seele. Bei den Aussagen im Text wird offensichtlich nur von Kindern / Jugendlichen ausgegangen. Das Computerspiel- Problem betrifft aber auch eine ganze Menge Erwachsene, bei denen die Aufmerksamkeit der Eltern eher eine untergeordnete Rolle spielen dürfte. Oft sind sie selber Eltern und kümmern sich nicht um ihre Kinder, weil sie was "besseres" zu tun haben. >> Papa, was meint'n der Lehrer mit "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"?.... :-)))
 
Klar ist das überschätzt! Vor 1 Jahr hatte ich dank Bild gedacht ich bekomme die Vogelgrippe, 4 Jahre davor dachte ich ich werde von ner Kuh mit Schaum vorm Mund getötet und gestern dachte ich doch glatt ich bekomm 500 Euronen vom Staat geschenkt... schade :(
 
Sucht kein Problem? Geil, dann daddel ich weiter 18 Stunden am Tag!
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