Lenovo: Mehr Sicherheit für ThinkPads durch SMS

Notebook Der chinesische Computer-Hersteller Lenovo möchte für mehr Sicherheit bei Notebooks sorgen. Zu diesem Zweck führt das Unternehmen im kommenden Jahr ein neues Sicherheitsfeature für seine ThinkPad-Reihe ein. mehr...

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gute idee meiner meinung nach aber was wenn der "dieb" die wan karte ausbaut bevor er das gerät anschaltet?
 
@Schuck: naja man könnte es doch so machen das es ohne karte nicht läuft :) aber nicht unbedigt neu die technik. MS hat sowas in der art auch für WM
 
@Schuck: Es geht darum, das Gerät abzuschalten, damit anschl. die Festplattenverschlüsselung greifen kann.
 
@Jevermann: Das ist ein völlig albernes Null-Argument, wird eine anständige Festplattenverschlüsselung benutzt, können unautorisierte Zugriffe auf die Daten erst gar nicht erfolgen. Das Notebooks vorzugsweise im laufenden Zustand, direkt aus den Händen des Besitzers geraubt würden, liest man wohl eher selten. Eher werden wohl Notebooks und Daten in unbeobachteten Momenten geklaut, vorzugsweise wohl am Flughafen, wenn die Sicherheitskräfte die Notebook-Besitzer von ihren Geräten trennen.
 
Naja, meist sind die W-Lan Module ja im Notebook integriert...
und so nen integriertes Teil im laufenden Betrieb ausbauen, das wäre wohl gewagt :-)
 
@szoller: Es handelt sich um ein WAN-Modul nicht W-Lan. Das ist dann doch noch ein bissl was anderes.
 
@szoller: Du kennst den Unterschied zwischen W-LAN und WAN ?___[ ]Ja [ ] Nein [ ]Ich wollt auch mal was schreiben. :-)
 
@Pegasushunter.:
Ich hab mich verlesen, sorry...
Unterschied ist mir durchaus klar!
 
Nett, nur lässt sich das Notebook damit nicht wieder in Besitz bringen. Der Dieb verwertet die brauchbaren Teile und wirft den Rest weg, fertig. Hat mit Sicherheit leider nichts zu tun. Ein nicht-entfernbarer GPS-Chip der das NB bei Diebstahl ortet wäre interessanter, wobei man da natürlich nur ein kurzes Zeitfenster hat...sonst droht auch da die "Resteverwertung"
 
@Melonenliebhaber: Diese Feature hat nichts mit Diebstahlschutz zu tun, dabei geht es ausschliesslich um die Sicherheit der darauf befindlichen Daten, die nach einem Diebstahl per SMS gesichert werden können, falls das Laptop vor dem Raub im Standby war!
 
@Melonenliebhaber: Wenn es über eine SMS abgeschaltet werden kann, muss es eine Handynummer haben und sich an den Handynetzen anmelden. Also kann man es, so wie jedes Handy auch Orten. Die Präzision ist nur nicht so genau.
 
@Blondi: W o w! ungenaue Präzision :-) Respekt, darauf muss man erst mal kommen :-)
 
@Lecter: Stimmt, habe das mit der "Notabschaltung" nur halb gelesen. Also mehr Datenschutz, ok.
 
@Melonenliebhaber: GPS ist ein passives System, d.h. bei den Chips handelt es sich um reine Empfänger, die die GPS-Signale von Satelliten empfangen. Senden kann man darüber aber nicht. Deshalb ist auch keine direkte Ortung über GPS möglich. Man könnte das höchtens so realisieren, dass das Notebook seine aktuellen Ortskoordinaten bestimmt und per Funk an einen Lenovo-Server übermittelt. Aber auch das könnte ein Dieb evtl. deaktivieren.
 
@Melonenliebhaber: Und wie das mit Sicherheit zu tun hat. Du glaubst gar nicht wie viel wertvoller die Daten auf dem Firmen Laptop sind verglichen mit ein Paar Hundert Euro für einen Laptop. Du musst zwischen B2C und B2B Market unterscheiden. Da gelten andere Maßstäbe als nen Laptop, der verloren ging.
 
@schokominzpfefferlad: Habe irgendwo gelesen, daß eine Dschungelexpedition in Südamerika nur durch das anpeilen ihres beschädigten GPS-Gerätes gerettet wurde. So passiv kann das also garnicht sein...
 
@Melonenliebhaber: Doch, GPS an sich ist passiv, die Satelliten können die Emfangsgeräte nicht orten. Man stelle sich das mal vor, dann könnte man bald die Bewegungen jedes Nutzes von Navigationssystemen oder neueren Handys auf wenige Meter genau nachvollziehen.
In Südamerika gibt es GPS Emfänger, mit zusätzlich eingebautem Notfallsender. Bei Gefahr kann der Träger einen so genannten Panikknopf an dem gerät drücken. Das Signal wird dann an eine Positionsmeldung an eine Zentrale senden. Von dort wird die Polizei verständigt. Wohlgemerkt wird also nicht an den Satelliten gesendet! Siehe auch:
<a>href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/security/1871956/index2.html"</a>
 
Eine Festplattenverschlüsselung mit Auto-Dismount (bspw. bei Truecrypt) sollte völlig reichen. Zusätzliche Sicherheitsbedenken kommen jedoch da auf.
 
Ich fordere dieses Feature für alle PCs/Notebooks...: Ein Segen für alle Eltern, die Nachts um halb 3 ihrem Kind bequem aus dem Bett heraus den PC ausschalten können, weil der WOW-Raid mal wieder länger dauert oder die Musik zu laut ist... man spart sich den Weg zum Sicherungskasten :-)
 
@Tyndal: Du bist ja fies zu deinen Kindern :-)
 
@Tyndal: kann ich nur beipflichten. Wäre super.
 
Hm... Ich bin da etwas skeptisch, was die Sicherheit dieses Features betrifft. Ich habe z.B. ein Nokia E60, welches ebenfalls per Remotesperre, also einer sms mit bestimmtem Text, gesperrt werden kann. Die Daten der Speicherkarte können nicht mehr gelesen und das Telefon nur noch angerufen werden. Vor einiger Zeit fand ich aber heraus, dass es anhand der IMEI relativ leicht sein soll, ein gesperrtes Handy wieder zu entsperren. Von dem her wird diese Funktion doch auch nicht all zu viel nützen, oder? Es wird doch sicherlich eine Möglichkeit geben, ein "Masterpasswort" einzugeben oder das Laptop anderweitig zu knacken... Oder irre ich mich da?
 
@DarkTrance: Nein, das Notebook schaltet sich einfach aus, und beim starten wird nach einem Passwort gefragt um die Festplatte zu entschlüsseln. Bei einem Handy gibt es ja keine Speicherverschlüsselung. Dieses Passwort ist vom Benutzer bestimmt und wird ohne weiteres nicht knackbar sein. Edit: Allerdings vermute ich das man diese Sperre durch das austauschen der Festplatte unter Umständen umgehen kann. Dennoch sind die gespeicherten Daten immernoch sicher.
 
@master_jazz: Ah ok. Das Laptop ist halt dann weg (aber dass wird es nach einem Diebstahl immer sein). Aber die Daten sind zumindest nicht einsehbar. Also wenn das nicht so einfach wie bei einem Handy zu knacken ist, dann dürfte das eine feine Sache sein. Natürlich für Leute die das brauchen können :-)
 
Fehlt nurnoch genug Werbung dafür, damit auch der Dieb weiss, dass er nicht an die Daten kommt und sich der Diebstahl nicht lohnt. :)
 
@StiXX: Ich denke mal der Anteil der Geräte, die wegen ihres Festplatteninhaltes gestohlen werden, liegt im tausendstel Bereich... da müsste man ja ganz gezielt eine Person verfolgen. Zigtausend Notebooks und Handys werden weltweit jeden Tag auf Flughäfen geklaut - trotzdem fällt mir auf Anhieb keine Meldung ein, wo ein Unternehmen mit den geklauten Daten erpresst wurde... und dem handelsüblichen Taschendieb ist es relativ egal, ob der Käufer des geklauten Geräts eine neue Festplatte/Speicherkarte einbauen muss.
 
@Tyndal: War ironisch gemeint. Vllt mag es im tausendstel Bereich liegen, dennoch scheint es sich zu lohnen, da Lenovo den Weg geht.
 
@Tyndal: aber wenn jede Festplatte unbrauchbar ist beim Diebstahl und du erst um es zu verkaufen eine neue kaufen musst is au nich so dolle. Schreckt vllt ab.
 
Man sollte dieses geplante Feature mal vom Kosten-Nutzen Verhältnis sehen: wenn die Kiste bereits läuft, ist die Blockier-SMS zu spät, die Daten können Raubkopiert werden. Außerdem lässt sich auch einfach die Festplatte ausbauen und von einem irgend einem anderem Computer aus auslesen. Viel teurer kämen aber Blockier-SMS, wenn es Dritte schaffen, die eigene Kiste zu blockieren. Halbwegs Intelligenten Menschen wird es bestimmt innerhalb kurzer Zeit gelingen, Wege zu finden dies System auszuschalten, aber Normalbenutzer, die werden ein echtes Problem haben, wenn ihnen irgendein Spaßvogel die Kiste aus purer Mutwilligkeit per SMS blockiert. Das SMS-Blockiersystem ist mindestens so kurzsichtig gedacht, wie diese völlig idiotischen Fingerabdruckscanner, welche unerlaubten Zugang zu fremden Systemen sehr vereinfachen: http://tinyurl.com/49n4f Aber die Blödmarkt-Käufer sind wohl von solchen Placebos begeistert.
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