Activision Blizzard setzt zukünftig auf Großprojekte

Wirtschaft & Firmen Der Spielehersteller Activision Blizzard rutschte im dritten Quartal zwar in die Verlustzone, peilt aber eine deutliche Steigerung der Ergebnisse in den kommenden Monaten an. mehr...

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Setzt "zukünftig" auf Großprojekte? Ist WoW kein Großprojekt?
 
@LVido: Alle bisherigen Spiele sind Großprojekte zumindest verstehe ich das so wenn sie meinen: "die man nach ihrem Start noch gut zehn Jahre weiterentwickeln kann". Dazu zählen für mich aber auch die Klassiker Starcraft und Warcraft3 die sich ja sehr lange (oder immernoch) gut verkaufen ^^
 
Gute Einstellung.
 
Blizzard wird immer Erfolg haben, sie haben es ja bisher immer bewiesen, dass sie gute Spiele machen können. Ich denke es wird in ~2 Jahren eine Ankündigung zu einem weiteren MMO geben. Wenn nicht schon früher.
 
@Bergilein: Das hat blizz doch schon oO atmwird doch schon ein Team für ein neues MMO gesucht, was auch nicht mit Warcraft zu tun hat. Wenn ich mich recht entsinne, war das auf der diesjährigen Blizzcon
 
Zitat aus dem Interview (Robert A. Kotick): "With respect to the franchises that don’t have the potential to be exploited every year across every platform with clear sequel potential that can meet our objectives of over time becoming $100 million plus franchises, that’s a strategy that has worked very well for us." - Direkt und auf den Punkt: Alles, was sich nicht 10 Jahre lang auf allen Plattformen durch Fortsetzungen ausbeuten lässt, muss weg.
 
dann wird es mal zeit für einen neuen, dicken thps-teil, wo man auch mal einstellen kann, dass es realistische ist... kenne ich nur von thps2 oder ich habe es bei thug2 und thaw übersehen...
 
"Wrath of the Lich King" wird schon dafür sorgen dass es ihnen im nächsten Quartal wieder besser geht :)
 
@Conos: 13.11.08 kommts raus! (1 woche noch =) )
 
@Conos: Gott wie man langeweile haben muss, das war weder pro noch kontra Blizzard sondern eine Feststellung. Kindergarten
 
Wenn ich die Zahlen so anschaue, dann glaube ich nicht dass World of Warcraft dazu berechnet wird. Wahrscheindlich ist das noch zt bei Vivendi. WoW macht ja allein pro Monat über 100 Mio
 
@woot: gewinn oder nur einnahmen?
 
@klein-m: ich glaube schon gewinn
 
@klein-m:
kannst es dir ja ausrechnen, 11mio nutzer á ca 13Euro pro monat =143.000.000Euro im Monat an einnahmen, dann - Serverkosten + Personal. Könnt also hinkommen mit 100mio € pro Monat an Gewinn.
 
@Intenso: dazu hätte ich wissen müssen, wieviele es spielen und was das kostet... da ich das spiel nicht spiele, weils mich nicht interessiert und ich auch keine lust hatte, nachforschungen zu machen und auf konversation stehe, habe ich halt woot gefragt....
 
Also werden sie jetzt doch eher wie EA und verzeichten auf kleinere, "unsichere" Projekte. Wenn ich mich recht entsinne waren Starcraft, Diablo und besonders Warcraft auch mal kleine Projekte....und sind erst zu "Großprojekten" geworden.

Schade um die kreative Vielfalt
 
Die Einstellung ist ja katastrophal. Niemand will mehr etwas innovatives in der Spielebranche probieren. Jeder versucht nur noch DEN Hit zu landen und ihn dann so lange auszulutschen bis nix mehr geht.
Kann ich echt nicht verstehen. Umsatz ist ja schön, doch bei diesen Never-Ending-Sortys verblödet man doch. :-(
 
@Peko: Man verblödet nur, wenn man die Teile auch kauft bzw. never-ending-spielt. Werden innovative Titel vom Käufer honoriert und das langweilige Zeugs liegengelassen, hats sich das gleich. Der Konsument hats in der Hand, aber die Typen kennen ja ihr Kau(f)vieh, und somit gibts statt saftiges Gras halt Silo-Futter :)
 
@Taggad: Ich spiele so ein never-ending-Spiel und wieso? Weil es Spaß macht :) Never-Ending heißt nicht, dass es nicht innovativ sein muss? Blizzard hat viele Spiele gemacht, die einfach durch Story und Klasse überzeugt haben und bis heute noch zu den Besten zählen. Sowas wir automatisch zu einem "Never-Ending", weil sie einfach gut sind. Langweilige Spiele sind schneller tot als man denkt, daher könnten die niemals ein "Never-Ending" werden :)
 
Die Überschrift samt Text bzw. dessen Inhalt sagt im Prinzip nur eines: Kundenbindung durch Sucht. Das normale Spielekonzepte bereits ausgelutscht sind wie ein zerkauter Eisstiel ist längst klar, also stellt sich die Frage wie man bindet. Spiele wie WOW und z.B. Counterstrike (anderer Publisher) zeigen eindeutig wie intensiv Menschen an Spiele gebunden werden können, wenn man nur all die Glücksmomente und Erfolgsquoten einbauen kann, die die meißten im realen Leben kaum noch erleben. Dazu addiert man bei Spielen wie WOW dann noch eine Portion "Ansprechen der Urinstinkte" wie Sammelsucht und das Streben nach Macht/Erfolg/Reichtum und schon ist die Kombination des nächsten "Großprojektes" klar. Abgewürzt wird das dann nur noch mit immer dann erscheinenden Expansionskits, wenn den ersten Spielern gerade langweilig wird. Und da der bereits bekehrte "Kunde" ohnehin in seiner Spielewelt fast den einzigen Sinn seines Lebens findet, kassiert man zum Anschaffungspreis eines Vollspiels, dann auch noch saftige Monatsgebühren. Gut, diese sind teilweise notwendig aber hoch addiert Grundentgelt WOW + Abonennten Weltweit... Ich bin gespannt wann diese Seifenblase platzt... Leider sind die meißten Spieler mittlerweile so verblendet, daß jeder Kompromiß gegen ein Suchtspiel nur ein andere PC-Hobby ist. Hauptsache die Kiste läuft. Diese so genannten Großprojekte wie auch z.B. GTA laufen alle zwangsläufig genau auf die selbe Kriese zu wie heuer unsere Finanzwelt. Alles wird gesättigt und irgendwann sind alle satt. So, ich bins jetzt schon und grüße an alle!
 
@JACK RABBITz: Du sprichst da die "Seifenblase" an. Das Schöne bei diesen Abbogames ist ja die Sache, dass den Leuten jeden Monat direkt Geld abgezogen wird. Das ist aber nicht zu vergleichen mit der Seifenblase des Finanzsektors. Diese Spieleblase wird nämlich nicht platzen. Der Kunde zahlt den vollen (überteuerten) Gegenpreis für ein beliebig reproduzierbares Produkt. Bei der Finanzwirtschaft haben die Kredite keinen Gegenwert, die bsp. von den Zentralbanken an die Regierungen gegeben werden. Die muss sich dann das Geld von den Steuerzahlern zurückholen, nachdem die Blase geplatz ist und das ganze kreditfinanzierte Geld "futsch" ist.
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