Defektes PowerBook G4: Anwender verklagt Apple

Wirtschaft & Firmen Bereits am vergangenen Donnerstag hat der US-Amerikaner Giorgio Gomelsky den Computer-Konzern Apple wegen eines defekten PowerBook G4 verklagt. Nun strebt er wegen der Mängel an dem Notebook eine Sammelklage an. mehr...

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Aha nach 4 Jahren kommt er jetzt mit der Klage an oder hab ich da was falsch Verstanden? Nunja da wäre bei uns auch schon die Garantie abgelaufen...Mal sehen wies da weitergeht.
 
@Gnahhh: Möglicherweise kam erst jetzt die Notwendigkeit für mehr Speicher. Andererseits gibt's ja 'ne Menge merkwürdige Klagen in den USA.
 
@Islander: Nunja allerdings nach 4 Jahren...Was auch immer diese Notwendigkeit hervorruft, ich glaub nicht dasses da mit mehr Speicher getan is...Wie dem auch sei auf die Klageneigenarten der Ammis wollte ich nicht zu sprechen kommen aber da hst du recht.
 
@Gnahhh: vielleicht wollte er vista installieren :-p
 
@Gnahhh: Mir kommt das auch etwas merkwürdig vor. Zumal man ja gar nicht mehr nachweisen kann dass der Fehler bereits von Anfang an bestand. Die Reparaturaktion handelte ja betraf ja sein Modell offensichtlich nicht. Also rein vom gesunden Menschenverstand her hätte ich das ganze auch abgelehnt.
 
@Gnahhh: Wenn die Gerichte bei solchen Sachen in USA genau so langsam sind wie hier in Deutschland kann es gut möglich sein, dass er schon vor einem Jahr geklagt hat und das erst jetzt in die Bearbeitung viel und die Presse davon Wind bekommen hat.
 
Wenn Apple ein Produkt verkauft welches defekt ist, hat das unternehmen diesen Fehler zu beheben. Dabei ist es unwichtig ob man erst jetzt wirklich betroffen ist oder schon vor 4 jahren. Alles andere ist in meinen Augen betrug.
 
@Techmage: Ja Moment. Eine Garantiezeit gibt es ja nicht deswegen um den Kunden zu verarschen. Und wenn in diesem Fall, was weiß ich, defekte Lötstellen daran schuld sind dann können diese sich auch nach mehrjährigem Gebrauch gebildet haben. Schließlich trägt man ein Notebook ja auch mal mit sich rum, und das vielleicht auch nicht immer sanft. Das währe so als wenn du ein Auto 20 Jahre fährst und den Hersteller dann verklagst weil irgendwo eine Roststelle aufgetaucht ist. Das muss auch nicht unbedingt ein Produktionsfehler sein, kann ja auch ein Stein gewesen sein der die Verzinkung beschädigt hat oder was auch immer. Das ist ja auch das was die meisten immer bei Garantie und Gewährleistung verwechseln. Garantie ist halt das der Hersteller nachweisen muss dass du den Fehler verursacht hast, bei der Gewährleistung muss der Kunde nachweisen dass das Problem schon in der Produktion vorhanden war. Und das gilt nach 4 Jahren natürlich um so mehr. Wobei ich noch keine Gewährleistung gesehen habe die 4 Jahre oder länger geht, und schon gar keine Garantie. Alles andere ist Kullanz des Herstellers.
 
@Tomarr: du willst uns jetzt nicht wirklich verkaufen das 4500 User alle zufällig das gleiche Problem haben und es nicht am Gerät sondern am User liegt ?
Naja, ich glaube das die meisten Betroffenen trotz der offensichtlich schlechten Qualität aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen trotzdem wieder was von Apple kaufen werden. Warum sollte man da kulant sein? Dafür haben sie doch das schönere Gehäuse :-)
 
@merano: Ehrlich gesagt glaube ich nicht das er wirklich 4500 Leute zusammen bekommen hat. Wahrscheinlich sind da auch ein paar Spaßunterschriften drauf. Ich meine, du würdest doch auch sofort jedes stück Papier unterschreiben auf dem irgendwas gegen Apple steht.
 
@merano: Ändert dennoch nichts an den Garantie-/Gewähleistungszeiträumen. Es ist nicht entscheidend wieviele Leute das Problem haben, sondern wann sie es festgestellt haben. Weil bei einem Defekt eines Geärtes innerhalb der Garantiezeit brauch ich definitiv keine 4.5000 Unterschriften von Leuten, die das selbe Problem haben.
 
@Tomarr: Garantie ist eine freiwillige Leistung. Es gibt keine Garantiepflicht. Wenn ein Hersteller oder Händler keine Garantie gibt, dann ist das auch rechtens. Anders sieht es mit der Gewährleistungspflicht aus. Diese muss der Verkäufer geben und beträgt mindestens 2 Jahre. Dies verpflichtet aber den Hersteller zu nichts, sondern nur den Verkäufer. Wenn Du also Dein Powerbook bei Saturn kaufst, dann hast Du keine Ansprüche gegenüber Apple. Du kannst nur innerhalb der 2 Jahre von Saturn Nachbesserung oder Tausch verlangen sollte ein Fehler auftreten. Du hast keinen Vertrag mit Apple und kannst daher auch nichts von denen verlangen. Die können nur freiwillig etwas anbieten. So ist die rechtliche Lage in der EU, ich weiß aber nicht wie es in den USA ist.
 
@Timurlenk: kann ich dir nur zustimmen , schau mal bei maxtor (bzw jetzt seagate) die haben auf hdd in DE z.b. 2 jahre/3 jahre gewähleistung/garantie . in USA geben die 90tage auf ihre festplatten. im schlimmsten falle kauft man in de ein reimport von USA weils billiger war problem ist dann aber dabei das die seriennr für usa bestimmt war somit gelten deren garantien egal was in de ist (problem schon bei einigen online händlern gesehen)
 
Ooohhhhhh.... Na da hab ich jetzt aber mal ne Runde Mitleid :-)
 
Vielleicht braucht er einfach Geld weil die neuen PowerBooks' so teuer sind ^
 
Warum eigentlich "US-Amerikaner"? Gibt es auch andere Amerikaner? Wuerde man Mexikaner oder Kanadier als Amerikaner bezeichnen? Na die wuerden sich freuen.
 
@bolg: Da Amerika ein Kontinent und nicht ein Land ist, gibt es auch andere Nationalitäten auf dem amerikanischen Kontinent. Dass der Begriff Amerikaner fälschlicherweise immer mit Bewohner der USA gleichgesetzt wird, ist sicher etwas problematisch. :)
 
@bolg: dehaase hat an und für sich schon Recht. Aber bitte vervollständige mal diesen Satz: Der Einwohner aus Deutschland nennt sich Deutscher, ein Einwohner aus Mexiko ist ein Mexikaner und der Staatsangehörige der U.S.A. heißt...
 
@Only-P: Ammi? :D ...ich weiß, es ist wirklich kritisch, zumal es ja auch die "Vereinigten Staaten von AMERIKA" sind. So klar wie z.B. in Europa läßt sich das halt nicht sagen...
 
@Only-P: .... Büger der USA. So einfach ist das!
Schönen Abend noch allen :-)
 
@dehaase: Da macht Winfuture EINMAL KEINEN Fehler und alle sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht^^
 
@dehaase: Je nach Definition ist Amerika kein Kontinent, sondern Nordamerika und Suedamerika zwei. In allen englisch- und franzoesischsprachigen Laendern werden Buerger der USA uebrigens "Amerikaner" (bzw. logischerweise "American" oder "Américain") genannt. In Deutschland wird es kompliziert gemacht. Hinzu kommt, dass man dann auch EU-Mexikaner (Estados Unidos) bzw. US-Mexikaner (United [Mexican] States) sagen sollte, insbesondere, da Mexiko ja mal teilweise woanders lag.
 
@bolg: Komisch, wenn du da mal die erste Bedeutung anschaust, dann meint das nicht einen US-Bürger sondern eben einen Bürger des Kontinents: http://fr.wikipedia.org/wiki/Am%C3%A9ricain Aber woher wollen die Franzosen denn wissen, was sie mit "Américain" meinen...
 
@bolg: US-Amerikaner ist vollkommen richtig. Das ist ähnlich wie früher BRDler oder DDRler eine Abkürzung. Eigentlich müsste es United-States-Amerikaner heißen. Dass man meistens einfach Amerikaner sagt, DAS ist falsch. Wird aber mit Europa auch oft falsch gemacht. Meistens wird mit der Bezeichnung Europäer Einwohner der EU gemeint. Europa ist jedoch größer und eigentlich sind z.B. Russen und Ukrainer auch Europäer. Wird oft falsch gemacht, wenn auch nicht so konsequent wie der Begriff Amerikaner.
 
@Timurlenk: Na eben nicht. Die Kontinente heissen Nordamerika und Suedamerika. Das sind zwei Kontinente, nicht einer. Sie liegen auf unterschiedlichen Platten und sind nur durch eine sehr duenne "Passage" verbunden. Deswegen ergibt die Bezeichnung "US-Amerikaner" mit dieser Begruendung eben keinen Sinn, siehe mein Beispiel zu Mexiko. Dazu kommt, wie gesagt, dass man niemals einen Kanadier als Amerikaner bezeichnen wuerde, als Nordamerikaner ja, aber nicht als Amerikaner. Deswegen ist "US" bei "US-Amerikaner" vollkommen ueberfluessig. Es kann kein anderes Volk gemeint sein, denn das waere dann falsch oder inkonsequent. Dazu habe ich uebrigens einen interessanten Text gefunden: http://www.possum.in-berlin.de/texts/us-amerikanisch.html
 
@bolg: dann sollten die aber mal schleunigst ihr land in "USN" umbenennen... odewr was?
 
Ich versthe das nicht, soviel scheisse kann es in einem einzigen Land doch garnicht geben das jeder jeden Verklagt.
Und zu dem G4 sag ich mal nichts kann mich mit der Applepolitik nich aus und kenn das G4 nich, währe also reine spekulation wenn ich was zu sagen würd, wobei wenn 4500 user das gleiche Problem habe würd ich ein Produktionsfehler nicht ausschlißen.
 
Da hat er sich nachdem er 2006 die Ablehnung der Reperatur bekommen hat (wo sein Gerät auch schon 2 Jahre alt war) aber ganz schön Zeit gelassen mit dem klagen. Auch wenn ich Us-amerikanische Garantiebestimmungen nicht kenne, halte ich es doch für recht unwahrscheinlich dass der Gute recht bekommt nachdem das Gerät 2 Jahre alt war und lediglich die Upgradefähigkeit eingeschränkt war. Es ist sicherlich nicht klar geregelt ob eingeschränkte upgradefähigkeit bei einem (zu der zeit) 2 Jahre alten (jetzt 4) Elektronikprodukt das sonst anscheinend keine Defekte aufweisst und (so wie es ist) problemlos läuft, tatsächlich Apple anzuhaften ist ... ich fürchte da hat er schlechte karten.
 
Und da sagt man, früher war alles besser! Ich möchte endlich, dass die Preise für Apple Produkte um realistische 5% angehoben werden. Mit diesem zusätzlichen + könnte man eine bessere Qualitätskontrolle durchführen. Ich scheiss eh auf das Billigsegment, weil man dort sich mit der Zeit selber kaputt macht (Selbstkostenpreis).
 
@AlexKeller: Noch teurer???
 
Wer sich einen Apple kauft, sollte über genügend Geld und Frusttoleranz verfügen, um bei einem unerwartet frühzeitigem Defekt nicht zu jammern.
Auf Kulanz darf er jedenfalls kaum rechnen, da die Apple Händler und der Vertreib in DE diese nicht bieten.
Nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung von 6Monaten wird die Beweislast umgedreht, für den Rest der zwei Jahre.
Derzeit kommen wöchentlich defekte G5, mal mit defektem Display, mal mit defektem Mainboard...
Euro 600.- für ein neues Board, das rechnet sich nicht, egal wie toll die Kiste war..., da das neue OS darauf nicht läuft...

Der Sammelklage wünsche ich viel Erfolg, vielleicht bewegt sie etwas, auch für Leidtragende in DE.
 
Man muß ja nicht unbedingt Äpfel kaufen, Birnen tun es auch :-)))
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