Apple wirbt IBM Spitzenkraft ab - Klage eingereicht

Wirtschaft & Firmen Dem Computer-Hersteller Apple ist es gelungen, dem IT-Konzern IBM eine seiner Spitzenkräfte abzuwerben. Mark Papermaster wird im November ins kalifornische Cupertino wechseln. mehr...

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Ich frage mich warum er gewechselt ist.
Bei solchen spitzen Führungskräften wird Geld eher eine untergeordnete Rolle spielen. Da diese generell sehr gut Bezahlt werden.
 
@JDJ1982: Wer viel Geld hat, will trotzdem immer mehr!
 
@JDJ1982: des is die selbe Frage warum so viele Apple kaufen obwohls so teuer is ... muss man als normaler Mensch nicht verstehen
 
@el3ktro: jane is klar! Wer an Vista nur des mitgelieferte nimmt und nich viel rumstellt, hat auch keinen Ärger
 
@JDJ1982: Bei Spitzenkräften die entsprechend bezahlt werden spielt eine Gehaltserhöhung tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle. Ich weiß jetzt nicht ab wie viel 100K Euro im Jahr das so ist. Aber diverse Extras wie ein Firmenwagen mit entsprechender Austattung, oder Besseres Büro, alles was so mit Prestige zu tun hat kann dann doch noch locken. Dazu gab es mal einen Bericht, ich weiß aber leider nicht mehr wann und wo. Ich war der Meinung das ist ab 800.000 Euro im Jahr so. Aber nagel mich nicht drauf fest, ist halt auch schon länger her wo ich den Artikel gelesen habe.
 
@NeQuissimus: Es muß bei den Leuten nicht immer am Geld liegen,vllt hat die Moral nicht mehr gestimmt,es soll ja vorkommen das Mitarbeiter innerlich kündigen wenn der Chef zu viel ärger macht und auf den nächsten zug aufspringen der für Sie an die richtige Adresse fährt
 
@sibbl: Nur weil du es dir nicht leisten möchtest, heißt das nicht, dass das andere nicht dürfen. Für manche Leute sind eben OS X und eine ziemlich hohe Verarbeitungsqualität sowie ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Support ein gutes Kaufargument. Wer das nicht braucht, dem steht es jederzeit frei auf Alternative Produkte zurückzugreifen. Und da schimpft auch keiner darüber. Ich denke, man sollte allmälich dieses "Mein PC Kostet weniger und kann mehr." und das "Mein Apple Computer sieht aber viel geiler aus." - Kriegsbeil begraben. Die eine Partei wird sowieso ihren PC weiterhin verehren, genauso wie die andere ihren Mac. Ich liebe durchaus beides, im übrigen. (Mein PC zum zocken, mein Mac zum arbeiten) :-)
 
@r00f: freundlicher hilfsbereiter Support ahahhahahha aber nur wenn man direkt in Gravis Store geht...son S****
 
@JDJ1982: Ab einer bestimmten Summe mag die Gehaltshöhe keine wesentliche Rolle mehr spielen (obwohl Gehaltshöhe auch Prestige-Charakter hat!). Aber andere Dinge werden wesentlicher : Stellung im Betrieb, Höhe / Grad der Eigenverantwortlichkeit, so unabhängige Stellung / Arbeit wie möglich, Spezial-Fachgebiete, neue Produkte / Betriebszweige aufbauen / entwickeln und -gaaaanz banal- ein positives Arbeits-Klima / -Umfeld und einer gewissen Routine entkommen usw.
 
Und was erhoffen sie sich von der Klage? Dass er dann weiter mit Freude und Hingabe bei IBM weiterarbeitet, obwohl er weg will???
 
@DeltaOne: In erster Linie wohl, dass er den Job bei Apple nicht antreten darf. Zumindest nicht sofort. ;)
 
@DeltaOne: Wie rehleinkiller schon gesagt hat, soll damit in erster Linie verhindert werden das Papermaster die Stelle bei Apple antritt. Das Vorgehen von IBM ist nachvollziehbar, da es hier darum geht Geschäftsgeheimnisse zu schützen und zu verhindern, das ein direkter Konkurrent diese erhält.
 
@bash: Wenn ich an einer Stelle beschäftigt bin wo ich an alle Unterlagen komme,würde ich es so wie alle machen zuerst säen dann ernten,also alles was nützlich ist für mich, aufspielen und vorher mitnehmen.Und dann winke ,winke machen.
 
@hollandopa: Dann viel Spass: http://tinyurl.com/69rw4f
 
@hollandopa: Das dürfte dann unter Diebstahl und/oder Verletzung des Betriebsgeheimnisses fallen und ist illegal.
 
Wenn in seinem Arbeitsvertrag tatsächlich die üblichen Klauseln vorhanden sind, die eine Arbeit im gleichen Feld bzw. bei einem direkten Konkurrenten untersagen, finde ich den Herrn Papermaster doch sehr naiv. Erinnere, ist zwar einige Jahre zurück, da hat ein Mitarbeiter entweder von Google zu MS oder umgekehrt gewechselt. Dort bestand auch ein Arbeitsvertrag mit solchen Klauseln und wie in diesem Fall klagte auch der bestehende Arbeitgeber. Das Resultat war das die Person vom Gericht ziemlich übel eines übergezogen bekomme hat und soweit ich mich erinnere sogar noch Schadensersatz an den ehemaligen Arbeitgeber zahlen musste. Aus dieser Sicht finde ich den Schritt von Herrn Papermaster leichtsinnig. Wie sinnvoll solche Vertragsklauseln sind und daran anschliessende Klagen ist natürlich eine ganz andere Frage. Aber aus rein US-rechtlicher Sicht kann es halt ziemlich fies für den Herrn P. ausgehen.
 
@bash: dann zahlt Apple die Strafe und gut ist :-)
Wenn der gute Mann in so einer Führungsposition ist, dann wird er gewiss nicht so dumm sein und solche Klauseln einfach übersehen - bzw. Apple's Anwälte werden sich das schon durchgelesen haben...
 
@bash: Der Schadensersatz dürfte das geringere Problem sein, weil das dann wohl vom neuen Arbeitgeber bezahlt wird - er will ja schließlich den neuen Mann :)
 
@bash: (an und für sich gege ich dir vollkommen recht) nur A) solche leute haben keine "arbeitsverträge" im eigentlichen sinne des wortes, denn sie sind keine abhängigen lohnempfänger wie zB. einfache fachkräfte. und B) gerade in den USA gibt es i.d.R. eine allgemein gültige standardklausel das führungskräfte welche besonders tief in die geheimnisse und abläufe eines unternehmens eingeweiht sind ca. 2 bis 5 jahre nicht für einen (auch möglichen) konkurrenten tätig werden dürfen. schon gar nicht in der gleichen branche. hierzu gab es schon mehrfach aufsehenerregende urteile und sehr harte strafen. es handelt sich hierbei um eine art "gentlemen's agreemen" das mittlerweile in die rechtsprechung übergegangen ist. explizit um firmen vor solchen "feindlichen übernahmen" (unethisches abwerben) von entscheidungsträgern, entwicklern etc. (also allen die irgendwie ein tieferes wissen um interne firmenabläufe haben (vor allem was die zukünftigen pläne und startegien betrifft) zu schützen. - - - - aber irgendwie ist das ja auch klar und überaus verständlich. anders wäre es ja immens leicht für einen finanzkräftigen interessenten mal einfach so - mir nichts dir nichts - die konkurrenz auszuschalten, oder?
 
@bilbao: Grundsätzlich ist es logisch das es solche Regelungen gibt, da ja sonst jeder von Firma A zu Firma B gehen könnte und immer brav sämtliche Internas und Firmengeheimnisse mitnimmt. Die Frage ist halt, wo ist die Grenze? Ab wann werden die Rechte übermässig beschnitten. Man kann ja nicht einfach sagen: "Hörst du auf bei uns zu arbeiten, darfst du die nächsten 10 Jahre keiner anderen Arbeit nachgehen, bei der du vor einem Computer sitzen könntest". Ist noch interressant. Und an die beiden oben, die sagen das Apple die Geldstrafe übernimmt: Das mag ja sein, für Apple darf er dann trotzdem nicht arbeiten (zumindestens nicht für einen bestimmten Zeitraum).
 
@wir.sing: diese "beschnitten rechte" werden durch die zT. irrsinnigen summen kompensiert die solche kräfte idR. erhalten (manchmal mehrere 100 millionen dollar per laufzeit). ist u.a. auch immer wieder ein gegenstand in solchen gerichtsverfahren. da wird halt einfach zurecht erwartet das solche leute eben mal eine zeitlang aussetzen oder in einer anderen brache tätig werden. zB. könnte und dürfte besagter herr bei der deutschen bank als ober-netzwerk-mufftie etc. arbeiten. auch könnte er sich selbstständig machen und seine eigen sachen entwickeln etc.. das ist also von einem "echten" berufsvervot noch meilenweit entfernt.
 
Mal alle vorigen Kommentare ausser Acht, Apple war mal im Enterprise-Markt ein mittelmässiger Verkäufer. Leider.... wie auch in der News geschrieben, wendeten Sie sich vermehrt den Privatkunden zu. Aber von wo kommen die Innovationen, was Prozessing etc. angeht, ja natürlich vom Enterprise Markt und nicht vom Billiganbieter um die Ecke. Die momentane Lage sieht so aus: Im Server-Bereich herrscht eine absolute Flaute, OS X Leopard Server kann man immer noch nicht für den Pro-Bereich brauchen (jaaa, es gab aber in letzter Zeit vermehrt Updates), im Towerbereich ist man mit dem Mac Pro vertreten. Aber hier hat der Mac Pro für den Consumer zu viel Leistung und für den High End Bereich absolut zu wenig, nur die Pro-Leute, ala Fotografen, Musiker, Schulen...... kann man damit ansprechen. Nebenbei, Intel und AMD kann man bis Heute im richtigen Servermarkt vergessen, diese Leistungen langen höchstens für kleine und mittlere KMU's, oder für den Heim&Clubserver. Umgekehrt genau das gleiche. Sagt mir, welcher Prozessor kommt besser weg als ARM, für mobile Geräte. Leistung per Watt ist gefragt, nicht nur die Leistung alleine. Beispiel der bekannte Atom-Prozessor, nach den Berechnungsformeln im Schulbuch, könnte ich mit meinem Telefon, nachdem ich es vollgeladen habe, nur ca. einen halben Tag benützen. Habe bei den Berechnungen einen 1500er Akku genommen........ Also hier seht, die Welt der Prozessoren besteht nicht nur aus AMD und Intel.
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