PDC: Windows 7 - Flash-Cache ReadyBoost erweitert

BUILD (PDC) Microsoft hat mit Windows Vista eine Funktion eingeführt, die eine Beschleunigung von schwachbrüstigen Computern mit wenig Arbeitsspeicher unter Zuhilfenahme von Flash-Laufwerken ermöglicht. mehr...

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Intel hatte schon vor geraumer Zeit auf Notebooks demonstriert das eine Cachefunktion mittels Flashkomponenten nachvollziehbare Effekte liefert , es ist auch nur für den Sektor gedacht.
 
@~LN~: Könnte sich gut auf Netbooks mit normalen Festplatten machen.
 
@~LN~: Intel verkauft auch gerne Flashkomponenten.
 
@~LN~: stimmt, ich denke da an "cost" oder auch cache on a stick aus den guten 386iger zeiten, da hats damals schon super geklappt *gg*
 
Ich denke mal readyBoost bringt nur etwas wenn man teuren Flash-Speicher verwendet. Bei den Gratis-USB-Sticks sind die Übertragungsraten doch so fürn Ar*** dass ich mir kaum vorstellen kann dass es da zu Geschwindigkeitsvorteilen kommt.
 
@RegularReader: Die Schreib- und Leseraten des Gerätes müssen zuerst getestet werden, bevor es verwendet werden kann. Zumindest ist das unter Vista so, und wird sich wohl auch bei Windows 7 nicht ändern.
 
@FrexXx: Kommt gar nicht so auf extrem hohe Schreib-/Leseeraten an, sondern eher auf die kurzen Zugriffszeiten.
 
@DennisMoore: Die tollen Zugriffszeiten sind immer noch langsamer als ein RAM und bringen bei der katastrophalen Burst-Rate von Flash Karten, wegen den billigen Kontrollern, kaum etwas. Lässt sich perfekt bei USB-Sticks nachvollziehen :/
 
@Michael11: Dann bau mal mehr RAM in ein Netbook ein wo kein Steckplatz mehr frei ist, du Genie.
 
@RegularReader: Du solltest wissen, das ReadyBoost eben KEINE Ram-Erweiterung ist! Es dient nur dazu, die Auslagerungsdatei schneller "ansprechen" zu können. Und die Zugriffszeiten eines billigen Flash-Speichers sind auch noch schneller als die einer Festplatte.
 
@Michael11: Du Held. Stimmt schon daß RAM viel schneller ist, ABER Du musst die Daten erst mal von der Platte in den RAM laden und genau da ist der Vorteil bei ReadyBoost, Du lädst sie nicht von der trägen(!) Platte sondern von dem sehr viel schnelleren Flash-Speicher (Zugriff). Bei kleinen Dateien ist das klar von Vorteil und es geht hier nicht um Deine MP3- oder Videosammlung, sondern um die vielen kleinen Dateien einer Software oder des Betriebssystems.
 
Obs viele gibt die das nutzen werden, steht auf einem anderen Blatt. Windows 7 soll ja zumindest nicht anspruchsvoller an die Hardware sein als Vista. Wenn Windows 7 auf den Markt kommen wird, werden wohl nur mehr sehr wenige schwache Rechner in Verwendung sein, die dieses ReadyBosst brauchen könnten. Und diese paar Kisten müssten dann wirklich äußerst schwach sein - also Einkern-CPU mit 1GB Ram oder so in der Richtung. Bei "schnelleren" Geräten, also ab Zweikern-CPU mit 2 GB RAM bringt ReadyBoost kaum etwas - gibt zig Tests dazu im Internet zum Nachlesen. Nachsatz: Habs selbst natürlich auch schon ausprobiert, bei mehreren Geräten. Konnte (rein subjektiv) keinen spürbaren Effekt feststellen.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Ich benutze ReadyBoost obwohl ich einen einigermaßen aktuellen Rechner habe (CPU E8400, 4 GB-RAM, S-ATA II-Platte). Trotzdem merke ich mit RB einen Geschwindigkeitszuwachs. Vista startet spürbar schneller bzw. fährt schneller runter, diverse Programme starten spürbar schneller. Ich finde RB bringt auch auf einigermaßen modernen Systemen was.
 
@miranda: Kann ich dir nur zustimmen!Bei mir macht sich RB auch bemerkbar obwohl neue Hardware vorhanden ist.MfG
 
@miranda: kauf dir lieber ne 2. S-ATA II Platte und mach n RAID-0....das bringt speed...oder 2 für ein nettes RAID-5!
 
@nati0n: Du hast es nicht kappiert, bei Readyboost geht es darum die schwachen Zugriffszeiten von Platten (auch Raid 0, da sich durch Raid 0 nur die Bandbreite, nicht aber die Zugriffszeit verbessert) zu umgehen.
 
Das ist nicht nur unbedingt für Low-End Rechner würde ich mal sagen. Wenn man jetzt z.B. 8GB in den Stick laden kann- hat man ja eigentlich zu allem einen sehr schnellen Zugriff.
 
Ich versteht den Sinn nicht ganz. Wenn der RAM vergrößert werden soll, bau ich auch mehr rein. Dieser ist weit schneller als USB Sticks und nutzt sich desweiteren nicht so ab wie die USB Sticks. Bei den Speicherpreisen auch kein Problem. Dieses wurde meiner Meinung nach nur eingeführt um damals die hohen Anforderungen von Vista auszugleichen, aber hat sich wenige Zeit danach erledigt. Daher war die Entwicklung teilweise verschwendete Zeit. Diese Zeit hätte besser in die Entwicklung von WinFS fließen sollen.
 
@zivilist: WinFS braucht aber kein Mensch, denn WinFS wurde durch die neue Windows-Suche bereits ersetzt. Ich weiß gar nicht was sich die Leute davon versprechen. Es ist ja nun wahrlich kein neues Dateisystem, sondern ein Aufsatz aufs alte NTFS.
 
@zivilist: Wenn ich mich recht erinnere ist es doch so: Zurst kommt RAM, standardmässig wird aber immer ne Festplattenauslagerungsdatei erzeugt (es sei denn man schaltet sie ab). In diese Datai kommen ua Objekte, auf die nur selten zugegriffen wird. Diese Müssen dann von der FP geladen werden. Dazwischen schiebst du nun den Flash Speicher. Desweiteren, glaube ich mal gelesen zu haben, dass auf den ReadyBoost Devices auch Informationen/Dateien abgelegt werden, die Win zum Start braucht. Dann wäre es allemale schneller als alles erst ma von der FP zu laden...
 
>Wie bisher unterstützt ReadyBoost dabei die Dateisysteme exFAT, FAT32 und NTFS.

Falsch, denn exFAT wird bisher nicht unterstützt.
 
da Flashspeicher teuerer ist als RAM Speicher, ist höchstens die Anwendung im Notebook sinnvoll und dort sind mir die Hybridfestplatten lieber, weil dort die Beschleunigung beim booten auch schon funktioniert, bevor der Readyboost-Treiber geladen ist. Leider habe ich bei meiner Samsung Hybridfestplatte mit nur 256mb Flash-Cache keinen Vorteil gemerkt, weil ich nicht selbst bestimmen kann, was im Flash liegt und die Platte bei jeder kleinen Exceltabelle oder Dokument doch wieder andreht.
 
@Mooseifert: also ich hab insgesamt 8GB Speicher drin und darin eine 4GB-Ramdisk, wo ich meine meistgenutzen Programme installiert habe. Dauert zwar das Booten und Herrunterfahren was länger weils dann auf die Festplatte geschreiben wird, aber naja, dafür hab ich erstaunlich niedrige Ladezeiten für alles :D ReadyBoost ist für mich damit irgendwie nicht sinnvoll.
 
Es macht auch in schnellen Rechnern solange Sinn, wie Vista / Windows 7 auf den ReadyBoost andere oder mehr Daten cached als im reinen Arbeitsspeicher durch superfetch. Außerdem ist es bei 32Bit Systemen die einzige Möglichkeit, mehr als 4GB (3,25GB) Arbeitsspeicher zu nutzen.
 
@XviD_fan: es ist aber kein "Arbeitsspeicher" aka RAM. Sondern nur ein Ersatz
 
also ich hab das mal mit nem 448 mb ram getestet, hab da nen richtig guten 1gb stick rangemacht und hab auch kein leistungszuwachs gemerkt :-(
 
@miaki08: laut Microsoft dauert es auch mehrere Tage oder Wochen, bis es wirklich zum tragen kommt, da es erst das Nutzerverhalten analysiert und darauf den Cache optimiert, d.h. welche Programme Du sowieso immer lädst oder oft verwendest, etc.
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