PDC: Windows 7 - Strenge Vorgaben für Entwickler

BUILD (PDC) Anlässlich der Heute beginnenden Microsoft Professional Developers Conference 2008 (PDC) hat der Softwarekonzern die Richtlinien für die Zertifizierung von Anwendungen für das kommende Betriebssystem Windows 7 veröffentlicht. mehr...

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Also zumindest vom Gedanken her, hört sich das doch gut an. Die Frage ist nur wie viel Software das wirklich erfüllt
 
@darkalucard: die meiste Software wirds noch nicht erfüllen, da diese Vorgaben jedoch sehr sinnvoll erscheinen denke ich das viele namhafte Software-Schmieden geil auf dieses Siegel seien werden und dementsprechend ihre Software anpassen bzw. in diese Richtung entwickeln werden. Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
 
@caime: in diesem FAll bin ich genau deiner Meinung... Daumen hoch für MS!!!
 
@caime: vor allem der Zwang zur 64-Bit-Unterstützung ist eine super Sache! Jetzt muss noch n schnelles 64-Bit-Windows 7 her und es wird sich endlich durchsetzen. Wobei ich auch für ne "Spar-Edition" von Win 7 wär ... für kleinere Prozessoren die wenig Strom verbrauchen. Obwohl, dann lieber Linux ....
 
@caime: Ich glaub eher, daß es dann eine Menge kleiner, unnützer Programme geben wird, die keine Mensch braucht, aber doch gekauft werden, da sie dieses Siegel auf der Schachtel kleben haben. Im Endeffekt wird es also auch nicht mehr bringen, als wenn auf der Packung steht: Mindestvoraussetzung: Windows XP/Vista/7.
 
@darkalucard: Ich frage mich wer zertifiziert Windows 7? Doch nicht MS selber oder?
Wenn ein Monopolist das verlangt dann will er nur von mißständen bei sich ablenken
und für sein Produkt werben. Das gleiche habe die schon mit Vista erlebt. Zu spät Infos rausgegeben und nacher verwunderung das zum beispiel Antiviren Software nicht korreckt funktionierte. Nicht umsonst kostet WinXP Prof. immer noch ca. 140 Euro aber Vista nur 80 Euro. Die Kunden wissen wohl warum. Nur MS scheint das nicht zu kapieren oder wollen nicht kapieren. Man soll aus fehler lernen und nicht diese wiederholen was in der Regel bei Kinder üblich ist.
 
Was wird aus Vista?? Wird Windows 7 auch für ein bis zwei Jahre da sein?? Das nervt echt langsam..
 
@David_R: nachdem microsoft schon zigtausend mal gesagt hat, ab jetzt wieder alle 2-3 jahre ein neues OS rausbringen zu wollen wie damals, ja :) und vista lebt weiter wie xp derzeit. support gibts noch lange genug für vista. und das xp so lange gelebt hat, war NICHT GEWOLLT, aber da die entwicklung von vista bzw. longhorn 2004 nicht zufriedenstellend war und von vorne begonnen wurde, hatte xp halt ein extra langes leben.
 
@David_R: Denke das ist sehr schwer abhängig davon wie viel neu gemacht wird beim nähcsten Windows. Windows 7 basiert sehr stark auf Vista man muste nicht von vorne anfangen. Wenn das nächste Windows wieder etwas weiter von vorne programmiert wird (Wovon ich ausgehe da Windows 7 nicht so sehr floppen wird wie Vista und man dringend was bessers nachschieben muste) dürfte es länger mit der Entwicklung dauern
 
@Clawhammer: ich vermute das die das parallel machen, also in der Zeit wo sie 1-2 Minor Release Entwickeln, entwickeln sie derzeit ein Major Release das halt wirklich der 3 Jahres Rhythmus eingehalten wird, "7" Wurde ja auch teilweise neben Vista programmiert bzw direkt weiterentwickelt. "7" ist ja (auch wenn MS was anderes sagt) doch nur ein "Minor"-Release
 
@David_R: ich hoffe nicht so das es so lange da sein wird
 
@darkalucard: mich würde deine Quelle interresieren wann hat MS gesagt 7 ist eine "Minor"-Release. Ich bin mir sehr sicher das der CEO von MS letztens noch meinte das 7 ein vollwertieger Release ist und also ein Major Release.
 
@PG: Hast Du sein Post überhaupt gelesen(auch wenn MS etwas anderes behauptet).Na jetzt klingelt es?Klar das sie nicht behaupten das es ein Minor Release wird oder?!
 
@Carp: Nur so: http://blogs.msdn.com/e7/archive/2008/08/20/measuring_5F00_scale_5F00_of_5F00_release.aspx
 
@PG: wie Carp schon meinte, redete ich von meiner Meinung die der von MS wiederspricht, da ein Major Release normalerweise ein komplett neuer/umgeänderter Kernel ist der das System dann inkompatibel zu den vorigen Windows Versionen macht(wie das z.B. bei Vista der Fall war, wo XP Treiber nicht mehr funktioniert haben). Da "7" aber "nur" eine Erweiterung/Verbesserung von Windows Vista ist sehe ich es als Minor Release (und versteht mich nicht falsch, ich freue mich auf Windows "7", in meinen Augen mal wieder ein Windows mit potential)
 
@David_R: Welcher böse Mensch zwingt dich, immer das neueste Windows zu nutzen?
 
die vorgaben find ich super, speziell diese der UAC. ich mein auf meinem vista springt auch nur einmal am tag höchstens die UAC an, aber dennoch sollten programme nicht mehr entwickelt werden, die admin rechte zum laufen brauchen. diese richtlinie hätten sie bei vista schon einführen sollen ^^
 
Also grundsätzlich klingt das Programm doch vernünftig und der Benutzer profitiert von der strengeren Qualitätskontrolle. Was mich mal interessieren würde, bringt so eine Zertifizierung eigentlich irgendwelche Vorteile, ausser das man halt zertifiziert ist? Denn sonst könnten sich ja die Software-Hersteller einfach um eine Zertifizierung drücken um nicht die strengeren Standards einhalten zu müssen.
 
@bash: Also ich als Konsument würde klar ein zertifiziertes Programm bevorzugen
 
schön "geredet" hammse ja schonmal... nun sollte das handeln folgen :-)
 
@Stefan_der_held: von microsoft?wieso sollten sie nun handeln?nun müssen andere firmen handeln, damit sie sich das logo aufdrücken dürfen...

ich finde das ist ein schritt in die richtige richtung für anwenderfreundlichkeit...was da genau hintersteckt weiß man natürlich nicht
 
@shoran: Ihr wollt mir doch nicht erzählen das ihr nur zertifizierte Programme benutzt oder?Utopische Denkweise finde ich.MfG
 
@Carp: Großteils: Jap.... selten datt mal ein ungeprüftes dabei ist :-)
 
@Carp: Es ist zumindest nett zu wissen, dass zertifizierte Software diese Kriterien erfüllen muss. Ich hatte z.B. bei meinem "Windows Vista certified" Laserdrucker keine Chance ihn unter Windows Vista x64 zum Laufen zu bringen, weil es keine entsprechenden Treiber gab/gibt.
 
Was sagen sich die Hersteller dann? Ja, dann hat mein Programm halt nicht so ein Logo, Windows-Zertifikat-Sticker haben die Käufer von Vista (->Hardware) eh noch in schlechter Erinnerung, kaufen tun sie auch ohne das kleine Logo wenn meine Software gut ist.
 
Das hätte die schon seit Win 3.11 machen sollen, so wie Apple seinerzeit. Das wird dann wieder mit einem einfachen Klick auf das Häckchen "Wollen Sie trotzdem installieren?" enden.
 
Würde SecuRom oder Starforce dann solch eine Zertifizierung bekommen? Ich denke nicht.
 
Meine Hobbyprogramme sind also alle Zertifiziert, die machen das alles so wie gewünscht :D Ne Müll ich finde es gut so, vor allem 1, 2, 4 und 7 sind sehr gute Punkte...
 
Erinnert mich irgendwie an die Bibel: Die 10 Gebote für Win7 Entwickler :-) __ Noja ernsthaft. Ich finde speziell den Punkt "Unterstützung der x64 Varianten von Windows" sehr wichtig und bin froh, dass MS da endlich mal ein bisschen druck auf die Entwickler aufbaut.
 
@Lord eAgle: Das waren ja ursprünglich 11 Gebote. Das Elfte hiess: Du sollst nicht poppen. Das lies man dann ganz schnell unter den Tisch fallen, und tat so, als wenn nichts wäre.
 
Juhuuuu, ich druck mir gleich das Logo aus und kleb es mir aufm PC, er ist 7 zertifiziert yeah..... am besten noh auf meine Stirn, dann bin ich "7 Ready"... xD
 
@lets_save_the_world: Nö, bloß nicht! Das fällt eh bei den ganzen beklebten Rechnern/Notebooks nicht auf, wenn da noch ein neuer Aufkleber dazukommt.
 
@lets_save_the_world: Yeah das ist lustig :D
 
@bluefisch200: Wenigstens versteht es einer...^^
 
@lets_save_the_world und bluefisch200: Kinder! :-)
 
@tk69: Woanders heißt es, ich soll ein bisschen Humor zeigen und hier nun wieder nicht.... Leute, was denn?
 
"Unter anderem müssen die Softwareanbieter garantieren, dass alle Probleme, die bei einem zertifizierten Produkt auftreten, das bereits auf dem Markt ist," .... nicht von diesem sondern von Microsoft stammen :D
 
Ist eigentlich nichts Neues. Solche Vorgaben gab's auch schon bei Vorgängerversionen von Windows. Vielleicht nicht ganz so streng. Bei Windows Vista hab' ich zu meiner Verwunderung ziemlich oft bemerkt, daß manche älteren Programme durchaus funktionierten, ohne daß es Tricks oder des Kompatibilitätsmodus bedurft hätte, andere, teilweise jüngere Programme wollten in Vista partout nicht mehr funktionieren, auch nicht im Kompatibilitätsmodus. Kann es sein, daß Programmentwickler, die sich bereits in der Vergangenheit genauestens an die Programmiervorgaben für Windows-Betriebsysteme gehalten haben, auch bei Windows Vista deswegen bessere Karten hatten? Kommt mir so vor. Wieder mal so ein Traum: Gut funktionierende und sichere Software, die genau auf Microsoft Windows abgestimmt ist und weniger Probleme bereitet als viele andere Programme vorher/bisher. Hoffentlich bleibt's nicht nur ein Traum. Weiß eigentlich jemand, wann der IE8 Final kommt (der diese Vorgaben hoffentlich auch schon erfüllt)? Grüße
 
Ich finde das ist ein richtig guter Schritt den Microsoft da geht. Ich hoffe die Punkte werden dann auch so bleiben und evtl. noch ergänzt oder verbessert.
Sehr gut ist, dass Microsoft dadurch wohl die 64 Bit Unterstützung vorantreiben wird.
Den vierten Punkt mit der UAC halte ich auch für sehr wichtig, denn Software im „normalbetrieb“ sollte keine Adminrechte benötigen und das wird auch hoffentlich dazu führen, dass Sicherheitslücken in der Software nicht so leicht ausgenutzt werden kann.
Ich würde noch einen 11 Punkt hinzufügen: Unterstützung von Multicore Prozessoren. So gut wie jeder neue Desktop PC oder teilweise auch Notebook hat heutzutage min. einen Dualcore verbaut. Nur so richtig werden die mit der heutigen Software nicht ausgenutzt.
 
Punkt 3 sollte nicht unterschätzt werden. Punkt 10 hingegen sollte ja wohl selbstverständlich sein!
 
Könnten OpenSource-Programme denn auch so ein "Zertifikat" bekommen? Theoretisch schon, oder? Denn die "zertifizierung" ist doch nicht mit kosten verbunden, oder?
 
@sky-yoshi: Doch, das kostet Geld - aber auch nicht allzu viel - für kommerzielle Anbieter. Das kostet ganz einfach deshalb Geld weil der Dienstleister (VerSign - http://www.verisign.com/code-signing/msft-organizational-certificates/index.html, schon seid jeher glaub ich), der dann die Prüfung und Zertifizierung wirklich durchführt eben Geld für die Arbeit haben will.

Gibt es aber auch schon für Vista, irgendwo findet man bei microsoft.com sicher auch noch die Specs - die hörten sich damals eigentlich sehr ähnlich an, vor allem der 64bit support. Die größten Änderungen sind wohl jetzt die Pflichten zum fixen der Bugs und das geben einer Garantie. Und das kostet zumindest auch Resourcen, sprich Geld, in irgend einer Form.
 
Ich finde strenge Vorgaben gut. Aber ich sehe schon, wie Entwickler zu faul sein werden, sich dran zu halten. Creative hat schon bei Vista die Lüge verbreitet, damit sei keine Hardwaresoundbeschleunigung möglich.
 
@Kirill: War eigentlich keine Lüge, Creative hat's einfach nicht hinbekommen :-)
Das wichtige ist hier ja die neue Regel gegen diese Faulheit - die Support-Garantie. Das ist ja das interessante.
 
hmm, gut und schön...aber ich denke m$ wird es wieder als einnahmequelle nutzen, srich kostepflichtig machen.
vom ansatz her ne gute idee, aber da nicht unabhängig zertifiziert wird, ein nachteil für kunden, da software (die heute schon mit viel crap ausgeliefert wird: siehe: nero, adobe, symantec etc) um ein vielfaches teurer werden wird.
sprich idee gut..umsetzung: die win eigene zertifizierung wird entweder deaktiviert oder gelöscht werden, da ich keine mehrkosten brauchen kann, auch nicht für eine imaginäre sicherheit, da m$ selber nicht in der lage ist für sicherheit zu garantieren (siehe rpc lücke).

ergo wird nur darum gehen mehr geld abschöpfen zu können, bei gewohnter mässiger leistung von seiten microsoft.
 
@MxH: Siehe mein Post oben, Kostenpflichtig, ja - da arbeiten in irgendeiner Form Menschen, aber, Microsoft bezahlen - Nein - VeriSign.
Den Test gibt es schon heute, also trifft es eher die Firmen die einmal die paar hundert Dollar bezahlt haben, sich dann aber nie mehr oder schlecht um später gefundene Bugs kümmern. Und das find ich eigentlich gut. Teurer wirds auch nicht, weil die Konkurrenz das größtenteils verhindert. Und "vielfaches" klingt echt nach Weltuntergang - Norton Antivirus für 200.- so schlimm? :-)
Und schließlich - die RPC-Lücke! ? A - Niemand kann guten gewissens für die sicherheit einer software "garantieren", B - MS ist meines Wissens die einzige Firma die überhaupt "garantiert" das man Sicherheits-Bugs bis mind. 10 Jahre nach Release gefixt bekommt (Und Thema Vista Home & kurzer Lifecycle, bevor es wieder hochkommt - Sicherheitpatches werden für Home-OS genauso herausgeben wie für die Business-Version, also bis 2017).
Wenn du Kritik anbringen willst, dann tue es richtig, z.B. an der Entwicklerunterstützung bei der Zertifizierung, der Dokumentation, etc..., aber so.
 
Mir fehlt da die Vorgabe, dass die Oberfläche des Programms auch in hoher Auflösung (120 dpi zB) funktionieren sollte. Etliche Programme unter Vista skalieren nicht richtig oder teilweise sind Buttons nicht mehr erreichbar. Bei zunehmend kleineren Netbooks mit bald auch Touch-Funktionen oder riesigen Displays am Desktop finde ich das sehr wichtig!
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