Microsoft will eine halbe Milliarde Dollar einsparen

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft hat im Rahmen der Bekanntgabe seiner Geschäftsergebnisse Einsparungen angekündigt. Das Budget wird im nun beginnenden Fiskaljahr um 500 Millionen Dollar zusammengestrichen. mehr...

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Hätte man nicht das >500 Millionen für Werbung ausgegeben müsste man nicht sparen. Hauptsache Apple eine reinwürgen. :)
 
@root_tux_linux: Apple hat doch angefangen... da muss doch der Kindergarten mitspielen und mit Sand zurück schmeißen. :)
 
@root_tux_linux: Derjenige, der hier jemandem _unsachlich_ eine "reinwürgt", ist eher jemand anderes.
 
Ja dann sollten sie bei der nächsten XBOX, etwas mehr Qualitätskontrolle machen. Augrund des schweren ROD haben die genug Millionen verluste gemacht, nur weil sie Ihre Spielekonsole eher auf dem Martk werfen wollten. Naja da ist aber Nvidia aber auch nicht besser.
 
Oder nicht so viel Zeit vor Gericht verbracht!
 
WIE einsparren? Noch paar Kredite aufnehmen und noch mehr in Werbung. Dann ist der Untergang perfekt.
 
Ist doch heute absolut einfach an Geld zu kommen! Der Bund bürgt für die 0,5 Mrd.!
Die brauchen nicht sparen.
 
@SirLOverHard: Weißt Du überhaupt, was eine Bürgschaft ist?
 
@twinky: Wie verklemmt muss man denn sein um das Ernst zu nehmen? Als twinky- Kiddie ist Sarkasmus nicht zu verstehen!
 
@SirLOverHard: Aber andere Leute zu beleidigen ist ja viel besser? Also ernsthaft.
 
@wir.sing: Ich war nicht beleidigend. twinky hat mich beleidigt.
 
@SirLOverHard: Wenn Du jetzt noch anfängst Selbstgespräche zu führen würde ich mich mal in ärztlicher Behandlung begeben!
 
"Laut Liddell werde Microsoft diesen Abteilungen beispielsweise geringere Etats für das Marketing". Naja wenn man gerade erst 500 Mio. $ für Marketing ausgegeben hat, ist es irgendwie nicht verwunderlich das für die nächste Zeit das Marketingbudget ein wenig kleiner ausfällt.
 
@bash: Ich würde mir wünschen das bei der Bewertungsfunktion angegeben würde, wer was votet. Oder zumindest eine Begründung angegeben werden muss. Mich würde zum Beispiel von den Minusvotern interessieren, was denn an meiner Aussage so falsch/schlimm/verwerflich ist das es gleich 2 Minus gibt.
 
Hauptsache man rationalisiert wieder ein paar Arbeitsplätze weg, senkt die Kosten und steigert den Gewinn für eine noch saftigere Dividende für die Aktionäre, die nie genug bekommen können. So schaut's aus...
 
@klaus1012:
Ich hoffe du hast die News gelesen :D, da steht in keinsterweisse das Arbeitsplätze betroffen sind, derzeit. Ich denke Microsoft geht den richtigeren Weg in dem geschaut wird wo man "zuviel ausgibt" und geht nicht wie andere Unternehmen den direkten Weg: Mitarbeiter einzusparen bzw zu rationailieren.
Anderseits ist es jedem Unternehmen selbst überlassen wie es mit seinem Geld umgeht.
 
@Yaku79: Das ist richtig. Aber ich habe es eher grundsätzlich gemeint.
 
@klaus1012: Ist doch eigentlich ganz gut, wenn unnötige Arbeit nicht verrichtet wird? Und ist es denn so falsch eine Firma zu retten durch Stellenstreichungen (d.h. die die angestellt bleiben, verlieren ihre Arbeit nicht), anstatt bis zum baldigen Ende alle Angestellten zu behalten, so dass alle ihre Anstellung verlieren? Irgendwie verstehe ich die Sozialisten nie. Was ist denn sozial daran, dass alle ihren Job verlieren? Achja stimmt: Alle sollen gleich sein. Zur Dividende: Es ist doch gut, wenn die, die die Firma/AG besitzen eine Belohnung dafür kriegen, wenn sie die Firma richtig leiten konnten? Schliesslich sind die Aktionäre (Besitzer) durch ihre Entscheidungen verantwortlich dafür ob es gut geht oder nicht. Geht es der Firma schlecht verlieren sie ja auch ihr Geld (Aktienkurs sinkt), geht es der Firma gut bekommen sie eine Art Lohn dafür (Aktienkurs steigt, Dividende wird ausgeschüttet). Finde ich mehr als nur logisch.
 
@3-R4Z0R: Darüber kann man diskutieren. Ich bin der Meinung, dass der Kapitalismus, wie wir ihn derzeit erleben, schlecht ist. Du siehst eh, welche Probleme durch diese ganze Spekulation entstanden sind. Das Problem ist, dass die AG's fast nur mehr auf ihre Aktionäre (siehe shareholder-value) schauen und die Mitarbeiter mehr oder weniger nicht so wichtig sind. Alles ist nur mehr auf Gewinn ausgerichtet. Die Großen, die investiert sind (ich meine jetzt nicht die Kleinaktionäre, die bei der jetzigen Krise sowieso ihr Geld verloren haben). Ich rede von den ganz Großen. Die mit ihrer ganzen Spekulation jetzt das angerichtet haben, was wir jetzt erleben. Und der Steuerzahler kann jetzt die Krise reparieren, die die künstlich hergstellt haben. Viele haben ja nicht verstanden, dass durch den Kapitalismus nur eine Umschichtung stattfindet: Das Geld von den Bürgern wird zu den wenigen Superreichen umgeschichtet. Und das sieht man jetzt ganz gut, auch wenn es viele immer noch nicht begreifen wollen bzw. begriffen haben. Die hohen Herrn kriegen ihre Taschen immer noch nicht voll genug. Und du sagst, es ist gut, wenn die Aktionäre eine Dividende bekommen. Dazu kann ich folgendes sagen: Warum sollen die, die ihr Geld herborgen in dem Ausmaß so viel bekommen?! Warum sollen nicht diejenigen, die Wertschöpfung verrichten, also diejenigen, die die Produkte herstellen das meiste vom Kuchen abbekommen? Die tragen ja dazu bei, dass es einer Firma gut geht. Und nicht die Aktionäre, die ihre Taschen nie voll genug bekommen können und ihre Millionen herborgen. Ich sags nochmal: Durch die ganze Spekulation wird das geld von der breiten Masse nur zu den Superreichen umgeschichtet. Wollen wir das wirklich in diesem Ausmaß? Das diejenigen, die ihr Geld herleihen wa sbekommen sollen, ist ja in Ordnung. Aber man sollte auch nicht diejenigen evrgessen, die zur Werschöpfung beitragen. Denn ohne die geht es auch nicht! Und das ist meine Kritik am derzeitigen System.
 
@3-R4Z0R: Es ist doch gut, wenn die, die die Firma/AG besitzen eine Belohnung dafür kriegen, wenn sie die Firma richtig leiten konnten? -> Die Aktionäre leiten die Firma ja nicht in dem Sinne. Sie leihen nur ihr Kapital. Das Management trifft die Entscheidungen. Die Aktionäre können zur jährlichen Hauptversammlung zu gewissen Punkten abstimmen.
 
@3-R4Z0R: Geht es der Firma schlecht verlieren sie ja auch ihr Geld (Aktienkurs sinkt), geht es der Firma gut bekommen sie eine Art Lohn dafür (Aktienkurs steigt, Dividende wird ausgeschüttet). Finde ich mehr als nur logisch. -> Und warum sollen die Mitarbeiter nicht auch mehr vom Kuchen abbekommen, wenne s eienr Firma gut geht. ich rede jetzt nicht von M$. Die haben sicher ein gutes Arbeitsklima und faire Löhne. Aber z.B. die ganze Unterhaltungselektronik, die in Asien hergestellt wird. Das ist eigentlich nur Ausbeutung, weil die MA ja kaum was bekommen und die Aktionäre groß abcashen. Und es ist sicher nicht gut, wenn viele Firmen aus Mitteleuropa nach Asien abwandern, weil dort die Mitarbeiter billiger sind. Wo findest du dann in der Zulknft einen Job, wenn alle Firmen weil sie billiger produzieren wollen abwandern?! kannst du mir das sagen?
 
@klaus1012: Dass das Geld von den Armen zu den Superreichen umgeschichtet wird kann ich so nicht bestätigen. Dass die Superreichen immer mehr und mehr haben stimmt so schon... doch die Armen haben im Vergleich zu früher auch immer mehr und mehr. Dass man das nicht erkennt finde ich schade. Man kann durchaus sagen, dass durch die Steuern und die Sozialhilfe noch viel mehr Geld von den Reichen zu den Armen umgeschichtet wird. Schliesslich sind die Steuersätze in den meisten europäischen Ländern progressiv, was dazu führt, dass die Reichen mehr von ihrem Kuchen geben, als die Armen von ihren (das stimmt sowohl prozentual als auch absolut gerechnet). Dass die jetzige Finanzkrise nicht gut ist, das ist klar. Das Problem liegt hier in unfähigen Managern vor allem in Amerika und einem Systemfehler, der dazu führt, dass die Arbeit dieser Manager überbewertet wird. Der Fehler sind hauptsächlich falsch aufgebaute Bonisysteme, die auf kurzfristige Gewinne zugeschnitten sind. Hier könnten die die Gesetzgeber der sozialen Marktwirtschaft in der wir leben durchaus ansetzen. Was man nicht machen darf ist bei dieser Krise zu verallgemeinern: Schuld sind *nicht* Firmen, die eine echte Wertschöpfung betreiben, sondern das Bankenwesen in Amerika, welches Hypotheken an Leute vergeben hat, welche diese nie hätten zurückzahlen können. Die Hauptschuldtragenden haben folglich auch ihre Beschäftigung verloren, weil sie für die Arbeit ganz klar ungeeignet sind. Hier hat das System funktioniert. Dass Firmen die Wertschöpfung betreiben schlechte Löhne zahlen ist eine Aussage die in der Form nicht wahr ist: die Löhne sind mehr als hoch genug um sich ein schönes Leben leisten zu können. Sind denn die Arbeitnehmer nicht genau so gierig wie die Arbeitgeber, wenn die Lohnforderungen durch die Gewerkschaften zum Teil absurde Höhen erreichen? Reicht denn nicht ein schönes Auto, ein Fernseher zuhause und eine saubere Wohnung? (Das gilt sowohl für Vielverdienende als auch für Wenigverdienende... wozu all das Geld?) Vom Kuchen bekommen die Arbeitnehmer durchaus viel ab. Wenn man bedenkt, dass die Lohnkosten in Firmen durchaus 50 - 80% sind, je nach Sektor und Tätigkeit, kann man schon sagen, dass die Arbeitnehmer das grösste Stück bekommen. Dass einige Managerlöhne absurd hoch sind stimmt aber auch. Es ist nicht falsch, nur unmoralisch, wenn man so viel verdient. Und wenn die Firma und somit die Aktionäre (Aktionäre wählen Geschäftsleitung) bereit sind, so hohe Löhne zu zahlen, ist das die Sache der Aktionäre und der Geschäftsleitung, dies zu ändern. Es gäbe ja genügend qualifizierte Menschen, die auch für weniger Lohn eine Firma zu Erfolg führen könnten. Es muss ja nicht immer der Teuerste sein. Zu den Aktien: Können denn keine Kleinaktionäre Dividenden ausgezahlt bekommen? Und wieso investieren viele Kleinverdiener erst in Aktien, sobald die Kurse sowieso schon viel zu hoch sind? Kein Wunder verlieren hauptsächlich sie. Und dass die Aktionäre nicht mitbestimmen können ist auch nicht ganz richtig. Es stimmt schon, dass sie ihre Meinung nur an der Hauptversammlung kundtun können... aber kann man eine unfähige Geschäftsleitung nicht auch durch den Verkauf seiner Aktien bestrafen? Das ist hier immernoch am Wirksamsten.
 
[...] absurd hoch sind stimmt aber auch. Es ist nicht falsch, nur unmoralisch, wenn man so viel verdient. Und wenn die Firma und somit die Aktionäre (Aktionäre wählen Geschäftsleitung) bereit sind, so hohe Löhne zu zahlen, ist das die Sache der Aktionäre und der Geschäftsleitung, dies zu ändern. Es gäbe ja genügend qualifizierte Menschen, die auch für weniger Lohn eine Firma zu Erfolg führen könnten. Es muss ja nicht immer der Teuerste sein. Zu den Aktien: Können denn keine Kleinaktionäre Dividenden ausgezahlt bekommen? Und wieso investieren viele Kleinverdiener erst in Aktien, sobald die Kurse sowieso schon viel zu hoch sind? Kein Wunder verlieren hauptsächlich sie. Und dass die Aktionäre nicht mitbestimmen können ist auch nicht ganz richtig. Es stimmt schon, dass sie ihre Meinung nur an der Hauptversammlung kundtun können... aber kann man eine unfähige Geschäftsleitung nicht auch durch den Verkauf seiner Aktien bestrafen? Das ist hier immernoch am Wirksamsten. Edit: "Wo findest du dann in der Zulknft einen Job, wenn alle Firmen weil sie billiger produzieren wollen abwandern?! kannst du mir das sagen?" Weiterhin in Europa. Es wird nie nichts zu tun geben, hier in Europa. Einheimische Betriebe, die aus verschiedensten Gründen nicht nach Asien abwandern (Qualität, Lokalwissen, etc.). Was dazukommt ist, dass in Asien die Löhne auch steigen werden (und bereits steigen), sodass es wieder interessanter wird, auch Massenware in Europa herzustellen. Dass in Europa zu wenig Arbeit möglich ist, ist falsch: Die Schweiz hat eine Arbeitslosenquote unter 2% und ist ein Hochlohnland (Deutschland hat schlechtere Löhne und trotzdem 20% Arbeitslose und genau das ist sicher nicht der Fehler der Löhne an sich, sondern am System). Falls das Umfeld stimmt, sind hohe Löhne für Betriebe kein Problem und werden bereitwillig gezahlt. Und dürfen denn Asiaten keine Arbeit verrichten, wenn sie bereit sind für wenig Geld zu arbeiten? Es gäbe ja auch in China noch Alternativen zum 'Ausbeuterjob'
 
@3-R4Z0R: Ui, dass sind ja Unmengen an Text, mit denen ich nicht gerechnet habe. :-) Es gibt bei jedem System Vor- und Nachteile. Ich denke, dass die Nachteile beim derzeitigen System leider überwiegen. Schau dir mal die steigenden Preise an (z.B. die Energie-Preise. Die Preise steigen weiter, obwohl man eh schon genug Gewinn macht) oder wie wäre es mit der steigenden Arbeitslosenrate, weil immer mehr Firmen einsparen wollen/müssen und abwandern. Wenn das so weiter geht, dann wird die Arbeitsplatzsituation noch verheerender werden. Ich finde ein Mittelweg zwischen Kapitalismus und Sozialismus wäre das Beste. Leider habe ich heutzutage nicht das Gefühl, dass man einen Mittelweg beschreitet.
 
@klaus1012: Über dieses Thema kann ich noch lange diskutieren. Macht Spass, finde ich, verschiedene Meinungen zu hören. :-)
Dass das System so wie es ist nicht perfekt ist, stimmt wirklich. Rein prinzipiell glaube ich stark an die Marktwirtschaft, nur muss die Marktwirtschaft so reguliert werden, dass sie gerecht wird für alle, und das ist eine verdammt schwierige Gratwanderung zwischen Überregulierung (Deutschland ist ein gutes Beispiel) und Gesetzlosigkeit (beginn der Industrialisierung um 1900, teilweise in China und anderen asiatischen Ländern). Kommunismus und reiner Sozialismus sind leider Gottes Utopien die nicht funktionieren (jeder will gleicher sein als die anderen und das führt zu Stillstand), reinste freie Marktwirtschaft ist gesetzlos und wird schwächere gnadenlos in ihrer Maschinerie zerreiben, nur der Mittelweg ist brauchbar. Vieles was nicht gut ist, liesse sich eigentlich so einfach verbessern (flat tax (Tschechien z.B.) hilft extrem beim Abbau der unnötigen Bürokratie: wenig Bürokratie hilft jedem, seine Freiheiten wirklich ausnützen zu können (im Guten: man kann seiner Arbeit nachgehen ohne so viel Papierkram erledigen zu müssen): möglichst wenig Steuern (irgendwo kann man sie dann nichtmehr senken, weil dann Sicherheit und soziale Absicherung der Schwächsten verlorengeht... aber wieviel braucht man eigentlich davon?)). Probleme und schwierige Fragen überall... und die Politiker hacken auf einander rum, weil jemand irgend etwas unglücklich formuliert hat (nennt sich im Übrigen Wahlkampf... ^^), als ob nichts wichtiger wäre. Mal sehen, wo alles hinführt... aber auf jeden Fall werden wir 'verwöhnten' Europäer etwas von unserem Wohlstand abgeben müssen (so wie es jetzt ist) an die aufstrebenden Asiaten. Von der Geschichte her kennt man ja den Zyklus einer Zivilisation: Barbarentum -> Zivilisation -> Blüte und Hochkultur -> Dekadenz -> Fall. Ich frage mich immer ob wir nicht schon bei der Dekadenz sind... so, und nun sei jeder seinen Gedanken überlassen, ich schliesse hier mal ab. ^^ Wünsche jedem, der es bis hier geschafft hat zu lesen noch einen schönen und erholsamen Abend. :-)
 
@3-R4Z0R: Ich stimme dir im Großen und Ganzen eh auch zu. Ich belasse es aber jetzt auch hierbei *g* und werde mich wieder anderen Themen widmen. Schönen Abend :-)
 
Die EU nicht bezahlen?
 
@MarZ: Nee, kann nicht sein. Sonst würde Microsoft 2 Milliarden einsparen.
 
@MarZ: sollten sie meiner meinung nach sowieso nicht - apple hat ja auch seinen player und browser dabei... die man nicht deinstallieren kann...
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