Google darf russischen Werbeanbieter nicht kaufen

Wirtschaft & Firmen Erst im Juli hatten wir berichtet, dass der Suchgigant Google den russischen Werbeanbieter Begun übernehmen möchte. Insgesamt wollte sich das Unternehmen den Kauf rund 140 Millionen US-Dollar (111,6 Millionen Euro) kosten lassen. mehr...

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ist auch gut so...
 
@Ludacris: Weshalb? Begründung?
 
@xcsvxangelx: willst du, dass Google so gut wie sämtliche Werbung übernimmt und wirklich IMMER weiß wo du dich grad rumtreibst? Sie besitzen schon die Mehrheit aller Werbungen im Internet - und kennen dadurch deine IP und wissen wo du grad bist. Es besteht also immer mehr die Gefahr, dass Google dadurch 1+1 zusammenzählt, auch wenn es noch keine Beweise dafür gibt - Vorsicht ist immer geboten. Ich habe zwar nichts gegen die Programme von Google, aber bei so was bezügl Google bin ich auch immer etwas negativ gestimmt (auch wenn mein Werbeblocker gute Dienste verrichtet :D )
 
@sibbl:
So verzerrt ist es nun auch nicht. Wenn man dem damaligen Bericht aus der New York Times z.B. vertraut sammelt Yahoo mehr Daten über die Nutzer als Google, teils auch durch deren Werbeprogramm. Auch wenn Yahoo auf Grund seiner teils miesen Produkte finanziell gesehen sicher nicht so erfolgreich ist wie Google haben sie dennoch verdammt viele Daten. Nur ist bei Ihnen im Gegensatz zu Google nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich das sie dahinter stecken. Google geht da wesentlihc offener mit um.
 
@leif1981: Schön dass du dich an das mit Yahoo erinnerst. Nur doof, dass Yahoo in der Online-Werbebranche mittlerweile mit Google zusammenarbeitet ... :D
 
@sibbl: @Ludacris: Eigentlich sind diese Wettbewerbsaufsichten, Kartellamt und wie sie alle heißen absolut dämlich. Es heißt doch schon Wettbewerb, und bei Wettbewerben gibt es in der Regel Sieger. Nur sollen diese Ministerien das wieder verhindern. Wo ist da der Sinn?
Außerdem zwingt Dich niemand Google zu nutzen. Auch ist Google nicht kostenpflichtig (für Endbenutzer), insofern besteht da auch schon wieder ein anderer Wettbewerb als gewöhnlich. Und Alternativen gibt es genügend, ob nun besser oder schlechter sei dahingestellt. Ich kann zum Beispiel Exalead empfehlen. Und wer ganz unabhängig von Konzernen sein möchte, der benutzt Yacy. :-) Und es kann doch scheißegal sein, ob Google alle restlichen Werbekonzerne aufkauft, denn dann bilden sich wieder neue, die billiger anbieten und schon reguliert sich der Markt wieder von selbst. Diese Wettbewerbsaufsichten sind Steugergeldverschwendung und absoluter Schwachsinn. Besonders bei unphysischer Ware. :-)
 
@bgmnt: Genau! Dämlich sind sie manchmal wirklich. Allerdings was Firmen, Banken und Co anrichten können, wenn ihnen Freie Hand gelassen wird sieht man an aktueller Bankenkrise.
 
@twin.catoo: Wer wagt kann auch verlieren. Also ich sehe in der Bankenkrise für mich kein Problem, so ist das nunmal im Leben. Und diese Überwachungsmechanismen haben es auch nicht verhindern können. Ob sie also offen alles in den Sand setzen oder über Tricks, es kommt auf dasselbe raus. Wenn allerdings die Regierungen, wie ja die deutsche wunderbare Arbeit geleistet hat mit ihren Stadtverkäufen, dort so intensiv involiert sind, dann liegt der Fehler bei der Regierung und nicht bei den Firmen! Schön wenn eine Stadt schuldenfrei ist, allerdings sollte die Stadt dann auch noch der Regierung gehören, und nicht irgendwelchen, im besten Falle ausländischen Unternehmen! Und wenn die Regierung das (Steuer-)Geld nicht sicher und vernünftig anlegt, dann sind die Banken auch nicht daran schuld, wenn das weg ist. Wirtschaft ist Wirtschaft und Politik ist Politik. Wenn beide sich, wie es ja leidlich ist, so miteinander verzahnen, musste es ja auch irgendwann schiefgehen. Den Banken mach ich keinen Vorwurf, ist schließlich deren Ziel Gewinne zu erwirtschaften, und das möglichst hohe. Aber die Regierung hat eine andere Aufgabe als Kapital zu erwirtschaften, aber indem sie Kapital in den Sand setzt kann sie dieser nicht gerecht werden.
 
Eine Entscheidung im Sinne der Allgemeinheit.
 
Man kann über die Russen denken was man will, aber sie haben wenigstens noch genügend Tinte im Füller um ihren Markt in empfindlichen Bereichen vor ausländischen Multis zu schützen. Die vielgepriesene EU ist dazu leider z.b. nicht imstande
 
@Der_Heimwerkerkönig: So etwas ist mir auch durch den Kopf gefahren, ob das jetzt gut oder schlecht sei dahingestellt.
 
@mschatz: Kann man wohl auch nicht pauschal beurteilen sonsern nur von Fall zu Fall. Würde man z.B. den VW-Konzern an einen staatsnahen chinesischen Betrieb verkaufen, dann wäre das bei einem Schlüsselunternehmen mit so vielen Arbeitnehmern wie diesem, wohl nicht gut zu heißen. DE würde sich erpressbar machen.
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