Yahoo: Entlassungen sollen Aktienkurs verbessern

Wirtschaft & Firmen Der US-Portalbetreiber Yahoo plant erneut zahlreiche Entlassungen. Entsprechende Pläne sollen noch in dieser Woche bekannt gegeben werden, berichtete das 'Wall Street Journal'. mehr...

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Wenn Yahoo nicht langsam wieder gute Produkte auf den Markt bringt dann wird es dünn. Ggf. werden sie bald auch für Übernahmen uninteressant und Yahoo geht im Markt unter. Es gibt genug Konkurenz in dem Geschäft.
 
@JDJ1982: Ja dat stümmt, man hört von yahoo gar nichts mehr, als würde es die gar nicht mehr geben. Es liegt echt an der Zeit das sich Yahoo ma am hintern packt und was neues macht! EDIT: na mal sehen "vieleicht" kauft Microsoft doch noch Yahoo und dann wirds"vieleicht" was draus :)
 
@JDJ1982: Yahoo hat schon mal "gute" Produkte raus gebracht? Wäre ja mal was ganz neues. Yahoo ist auch nur ein weiterer Datensammler unter vielen ...
 
Wie dämlich sind die bei Yahoo eigentlich? ALLE Aktien bei ALLEN Unternehmen sind weltweit aufgrund der Finanzkrise eingebrochen! (Die Manipulation bei den VW-Aktien mal außen vorgelassen!) Das kann man auch nicht mit Entlassungen kompensieren! Was anderes wäre es, wenn die Aktien trotz eines Wirtschafts-Booms gesunken wären, oder allgemein unter normalen Voraussetzungen, aber doch nicht in einer Finanzkrise, wo eh alles gerade den Bach herunter geht.
 
@sushilange: Ich glaube ganz blöd sind deren Beschäftigte auch nicht und die werden sicherlich auch daran gedacht haben als sie Ihre Entscheidung getroffen haben. :)
 
@sushilange: Seh ich auch so. Aber immer noch reicht die Bildung der Manager nicht aus den Mitarbeiter als Wert zu schätzen. Ich jedenfallls wende mich von Unternehmen die nur durch Entlassungen Potenzial haben ab. Scheinbar ist wohl das erste was man beim BWL Studium lernt.
 
@MrRossi: Toll finde ich das auch nicht aber es kommt ja immer mal vor dass einem etwas auffällt. Zum Beispiel auch beim Auto denkt man vielleicht ab und zu mal "So oder so wäre es doch VIEL schlauer gewesen..." aber irgendwer hat da lange Zeit dran gearbeitet und sich sicher (hoffentlich!) viele Gedanken gemacht und wird das wohl so, wie es ist, besser gefunden haben - warum auch immer...
 
@sushilange: Der Titel ist reißerisch, der Text miserabel. Es wird bloß vermutet, mehr nicht. Und diese Mutmaßung ist dämlich, nicht Yahoo. ...Vielleicht auch Yahoo, aber nicht in diesem Zusammenhang ,-)
 
@[Dane]: der comment ging nicht an dich , habs mal korigiert.
 
@MrRossi: das sehe ich eben auch so. Zur Zeit werden viel zu viele Fehlentscheide in den obersten Etagen gefällt. Anstatt, dass man das Übel an der Wurzel packt, versucht man durch Entlassungen die Kosten zu senken. Jede Entlassung bedeutet auch eien Know How Verlust. Und wenn dann plötzlich die Geschäfte wieder besser laufen, dann fehlen diese qualifizierten Arbeitskräfte. Es ist eben so, dass viele Universitätsabgänger meinen, dass sie an der Uni alles glernt haben, was es im Geschäftsleben braucht. Dabei sind sie am Anfang ihres Berufskarriere eben nur Theoretiker und sind mit der Praxis überhaupt nicht vertraut. Dafür bekomme ich jetzt bestimmt 4x minus, denn solche wahren Worte mag man nicht in diesem Forum, denn einige davon fühlen sich direkt angesporchen.
 
@big bidi: Von mir bekommst Du kein Minus. Allerdings vermischst Du hier zwei Gruppen - die frischen Uniabgänger und das Topmanagement. In die oberste Etage eines größeren Unternehmens kommt man nicht einfach so. Das ist ein harter und langer Weg. Die CVs, die bei prominenteren Managern häufig öffentlich sind, dienen zumindest als Indiz dafür.
 
@twinky: Von der Qualität des Topmanagement bin ich zurzeit auch nicht überzeugt, die Finanzkrise hat deutlich gemacht was man von vielen Topmanagern halten kann. Und ich denke , die Blase kann man auf viele andere Firmen ebenso reproduzieren, und es ist nur die Frage wann sie platzt. Grundlos ist der neue Markt auch nicht als solcher verschwunden.
 
@big bidi: ein Beispiel aus der Praxis, das bestätigt was Du sagst:
Mein Vater hat vor seiner Pension im mittleren Management einer weltweiten Spedition in Österreich gearbeitet. Dort haben damals ein paar Jungmanager frisch von der Uni ausprobiert was sie gerade in BWL gelernt haben: Leute entlassen um mehrere Filialen in den einzelnen Gebieten zusammenzu legen -> auf die Art kann man Personal sparen und es ergeben sich "Synergieeffekte" (das "in"-Schlagwort für den erfolgreichen Jung-BWLer). Warnungen meines Vaters, der damals mehr als 30 Jahre Erfahrung auf den Buckel hat interessierte die überlegenen Jung-Yuppies nicht. Die Folge: aufgrund der Schließungen vieler Filialen vor Ort, verloren die dort zuständigen den Kuntakt zum Kunden und das Service ging flötten. Ein großer Teil der Kunden wanderte ab, das Unternehmen verlor nicht nur seine Marktführerschaft sondern schlitterte im Raum Österreich in eine schwere Krise, was die Schließung vieler weiterer Filialen inklusive Entlassungen natürlich nach sich zog. In Österreich ist diese Spedition nicht mehr so relevant.
 
@MrRossi: Stimmt, es gibt gute Gründe. Zum einen eine zu niedrige Eigenkapitalunterlegung bei Krediten (Basel2 wurde bislang in den USA verweigert) und steigende Zinssätze. Beides sind Faktoren, gegen die sich kein Manager wehren kann, ohne einen Wettbewerbsnachteil und den damit verbundenen Konsequenzen zu riskieren.
 
Da haben sich die Manager gut verkalkuliert, nu bekommse ihr Säckel nicht mehr so voll wie Microsoft es gemacht hätt. Wird Zeit für nee feindliche Übernahme, dann gibt es vielleicht auch mal Innovationen.
 
Was ist Yahoo eigentlich noch? Ich weis nicht wann ich zuletzt einen Dienst von denen genutzt habe...irgendwie ist das Unternehmen nur noch eine Randwerscheinung im Web...
 
@bluefisch200: Yahoo hat sich im australischen Outback vergraben und Microsoft ist auf der suche nach denen. :-D
 
@bluefisch200: Also der E-Mail Dienst von Yahoo find ich ganz Schmuck. Keine Werbung + unbegrenzter Speicherplatz + schöne GUI
 
@bluefisch200: so ganz schlecht ist Yahoo nicht. Nur haben sie eben mit Google einen übermächtigen Mitbewerber, welcher ihnen immer mehr das Wasser abgräbt. Yahoo sollte vielleicht auch einmal innovativ sein und nicht immer einen Schritt hinter Google her hinken. Das wäre bestimmt die bessere Lösung als Angestellte auf die Strasse stellen.
 
menschen verachtende bande,mal eben ein paar "nummern" in die arbeitslosigkeit schicken damit der kurs steigt,wiederlich !
 
Das haben sie nun davon, zuerst arrogant überrissene Preise für ihre Firma verlangen, danach sich wundern, dass die Aktieninhaber das abstrafen.
 
zitat:die Ausgaben im operativen Geschäft um insgesamt 15 Prozent senken lassen.
zitat ende. x-mal in der woche ließt man hier von entlassungen zu gunsten der aktionäre. diese ausgaben für das operative geschäft werden bald gegen 0 laufen, da niemand mehr da ist der sich den service leisten kann. ich hoffe die meisten der entlassenen werden wieder jobs finden (ich weiss derzeit dürfte sich das in den usa abspielen, das gibt es jedoch auch bei uns täglich ) nur was sind das dann für jobs..in der regel werden die wieder als billige leiharbeiter wieder einen job finden, zumindest viele. dann haben die leute nicht mehr genügend geld für irgendwelche "extras" übrig und können nicht mehr konsumieren, was sich dann auch wieder auf die aktie auswirkt. man sehe den branchenriesen dell, den seine aktie ist von beginn der outsourcing welle 2000 bis heute von 55$ auf 9,50$ gesunken. könnte es sein, dass sich einige firmen zu gunsten der aktionäre in den ruin sparen ? den firmen würde ich es wünschen, die angestellten würden mir jedoch leid tun....im moment scheint sich dieser trend jedoch abzuzeichnen. actienkursnachweis: www.manager-magazin.de für meinungen die meine ansicht klar widerlegen wäre ich dankbar. gleich vorab da sich diese entwicklung bereits über jahre hinweg zieht kann ich keinen unmittelbaren zusammenhang mit dem aktuellen "banken crash" erkennen. eine potenzielle rezession würde das galama natürlich perfektionieren.
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