Keine Arbeit für ASUS: HP soll OEM-Fertigern drohen

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Hersteller Hewlett Packard, seines Zeichens Weltmarktführer, soll versuchen, das Wachstum des aufstrebenden taiwanischen Konkurrenten ASUS aktiv einzugrenzen. mehr...

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Ähm.. HP droht Auftragsherstellern, wenn diese auch für Asus herstellen? Hatten wir sowas nicht schonmal in der anderen Richtung, als Intel mit einigen Elektrohandelsketten Verträge abgeschlossen haben, die den Verkauf von AMD untersagten? Mich würde einmal interessieren, warum einige Unternehmen eine solche Art von Knebelverträgen aufsetzen müssen. Angst vor Rezession oder doch nur davor, dass man vielleicht 5 Euro / Dollar / Pfund weniger verdienen könnte?
 
@FFX: hast du den Artikel gelesen?
 
@HNM: Das habe ich mich auch gerade gefragt.
 
@FFX: selfowned :D
 
Leider treibt HP das Spielchen auch mit anderen , kleineren Herstellern.
So hat man mir zugetragen, dass auch sehr viel kleinere Hersteller, die eigene Notebooks produkzieren lassen wollten, damit bei den ODM aus dem rennen gschossen wurden, was die HPler jetzt mit ASUS üben.

Wenn man Nr. 1 bleiben will, muss man eben mit harten Bandagen kämpfen. Einfach eine Sauerei und in meinen Augen, unverdienter Weise ist HP die Nr. 1, wenn die solche Methoden anwenden müssen.

Grüsse
 
Aber den Hauptmarkt hat HP gewiss nicht in Europa, oder? Ich kenne spontan niemanden der n HP Notebook hat.
 
@t6|Mr.T: viele Firmen benutzen HP Notebooks...allein daher ergibt sich schon eine große Verbreitung. In unserer Firma gibs die Vorgabe HP oder Dell ... was anderes wird nicht genehmigt..
 
@t6|Mr.T: Dass du keinen kennst der HP Notebook hat ist der ultimative Beweis, dass HP in Europa keinen Marktanteil hat. Jesus, Leute gibts!
 
Ja und ob das ein Beweis sein kann ... schonmal was von Statistik gehört? ... ich hätte auch sagen können: Ich hab 50 Leute befragt ob sie ein HP Notebook hätten... wäre eine Erhebung gewesen.
 
@t6|Mr.T: Bei einer Erhebung frägt man aber quer durch alle Alters- und Zielgruppen und sollte schon ein paar mehr als 50 Leute befragt haben. So könnte ich beispielsweise sagen, dass ich 5 Leute kennen, die sich in den letzten 2 Jahren ein Notebook gekauft haben. Eins davon ist ein HP, eins ist ein MacBook, eins ein Medion, zwei davon sind Fujitsu-Siemens. Demnach haben HP, Apple und Medion einen Marktanteil von jeweils 20 Prozent, Fujitsu Siemens sogar 40 %. Fantastisch, die anderen Hersteller haben demnach allesamt nichts zu melden! Ist nicht böse gemeint, aber du siehst, dass so ein persönliches Beispiel sehr wenig über Marktanteile oder Verbreitung gewisser Marken/Hersteller aussagt.
 
Nun ja, diese ohne-uns-seid-ihr-nichts-Politik von großen Firmen ist doch kein geheimnis mehr. Die großen setzen die kleinen unter Druck! Macht Walmart doch ähnlich. Ein Walmart-Einkäufer sitzt zwischen 4 - 5 Großhändlern, schlägt einen Preis vor, und die Großhändler unterbieten sich soweit, dass zum Teil Verkaufspreise festgelegt werden, die weit unter dem Herstellungspreis liegen. Die kleinen können da nicht viel anrichten, denn, wenn Walmart die Einkäufe bei dem Großhandelsunternehmen einstellt, gehen in vielen Fällen 3/4 der Einkünfte verloren und genau das kann sich kein Unternehmen leisten. Und genau so gehts denke ich vielen Unternehmen, die hauptsächlich von den Aufträgen der jeweiligen Großunternehmen leben.. Sowas ist ganz klar verboten... doch, wer kümmert sich schon um Verbote wenns um dicke Kohle geht..
 
@BoOm: Das die Branchenriesen soetwas nötig haben ist traurig. Statt durch eigene Leistung zu glänzen den Nachbarn den Ellenbogen in die Rippen hauen - ganz schlechter Stil. Bei Intel verstehe ich das noch weniger. Die haben doch AMD schon mit ihren Produkten zu Boden geschlagen. Warum dann noch drauftrampeln - das ist erbärmlich. Später peppeln sie AMD wieder auf, weil Sie einen Alibi-Konkurrenten brauchen, um Monopolvorwürfen aus dem Weg zu gehen. Welch ein Theater.
 
@SkyScraper: Intel hat damit angefange, als AMD am aufsteigen war, weil sie einen besseren Prozessor hatten als Intel. Intels Pentium 4 konnte mit dem Ahtlon 64 nicht mithalten. Deshalb mussten sie ihren Marktanteil anders verteidigen. So wie HP jetzt das aufsteigende Asus versucht klein zu halten.
 
Wenn Asus weiterhin so einen Service bietet wie im Moment, dann können die das hoffentlich vergessen.
Die c't berichtete ja schon mehrfach, bin selber Opfer mit zig RMAs + Gerätetausch usw. usw.
 
ne versteh ich jetzt nur halb. wer schon mal nen hp tower geöffnet hat, wird feststellen, dass da ein oem asus board drin ist. das kommt auch gelentlich bei medion geräte vor, auch bei dell computern habe ich schon asus bords gesehen.......
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