Bericht: ASUS bald mit Billig-Mainboards Marke "Eee"

Desktop-PCs ASUS arbeitet weiterhin an einem Ausbau seiner mit dem Eee PC begründeten Reihe günstiger Hardware. Nach Desktop-Eee-PC, All-In-One-PC und Eee-TV ist offenbar auch die Erweiterung der Produktpalette um günstige Mainboards geplant. mehr...

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Eee ist mittlerweile nur mehr eine Billigmarke unter vielen, von der Innovation des ersten Eee-PCs ist nichts mehr übrig. Und wer in chinesischen Billigfabriken produzieren lässt, der darf sich sowieso nicht wundern, wenn die Geräte ab Werk mit Viren verseucht sind, siehe die diversen Festplatten, USB-Sticks, MP3-Player und Notebooks, bei denen das bereits der Fall wahr. Die in vielen chinesischen Produktionsstädten übliche Qualitätskontrolle, spottet jeder Beschreibung. Oder glaubt jemand ernsthaft, der Krempel wäre so billig, wenn ein vernünftiges Qualitätsmanagment vorhanden wäre? Fujitsu-Siemens z.B. lässt seine Geräte in zwei Produktionsstraßen fertigen. Die Lifebooks für Geschäftskunden werden einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterzogen, währen der Amillo-Krempel für Privatkunden mehr oder weniger einfach nur durchgewunken wird. Für andere Hersteller gilt das genauso. Wobei viele Hersteller sowieso nur mehr Billig-Krempel zusammenschrauben lassen und auf den Geschäftskundenbereich ganz verzichten. Was ich schade finde, denn lieber zahle ich für ein Gerät ein bisschen mehr, als mich mit schlecht verarbeiteter, fehleranfälliger Billigware rumzuärgern.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Du sprichst mir aus der Seele, wann merken die Verbraucher, das billig, nicht unbedingt gut ist! Nicht für den eigenen Geldbeutel, nicht für die eigene Wirtschaft und somit überhaupt nicht gut für den sozialen Frieden! Aber kauft immer schön billig, denn billiger gehts immer und wenn irgendwann Kinder in der 3.Welt PC zusammen schrauben müssen, wenn die das mal nicht schon in China machen müssen!
Gruß
 
@Der_Heimwerkerkönig: Ich habe mir ein Amilo-Notebook (also Privatkrempel) gekauft, weil ich vom Design und der Ausstattung, genauso wie vom Preis angetan war. Leider sitzt es bei mir nicht so locker, als dass ich mir ein teures (aber zum Teil schlechter ausgestattetes) Lifebook kaufen könnte. Und obendrein muss man sagen, dass ich vorher ein Medion-NB hatte und aufgrund der Qualität zu FSC gewechselt habe, wenn auch auf deren Consumer-Sparte. Jedenfalls muss ich täglich feststellen, dass auch billig nicht gleich billig ist, denn zwischen meinem 700 € teuren Medion-Notebook und meinem 690 € teuren FSC-Notebook liegen Welten. Nunja, das lässt sich natürlich alles auch auf andere Hersteller übertragen. Ich wollte damit nur sagen, dass man zwar Abstriche zwischen teuer und billig machen muss, aber alles bBillige nicht über einen Kamm scheren darf.
 
@Apolllon: Als Amilo-Besitzer kennst du vielleicht diese Seite: www.amilo-forum.de Wenn du dir da mal ansiehst, was es mit den Dingern für Probleme geben kann, puuhhh. Ich will dir dein Gerät und die Freude daran nicht schlecht reden, es gibt sicher ganz passable Modelle. Es ist aber auch so, dass gerade bei der Privatkunden-Schiene oft ziemlich geschlampt wird und zwar schon bei der Entwicklung. So wirds zum Glücksspiel, ob man ein ausgereiftes Modell erwirbt oder nicht.
 
War oder ist ASRock nicht auch eine 'Billig-Schiene' von Asus? Funktioniert bei mir schon seit drei Jahren ohne Probleme (min 7-10 Std. am Tag). Billig hin oder her, ich denke, dass die Komponenten heute schon recht hochwertig sind. Der Preis allein macht keine Qualität.
 
@Superia: Recht hast Du, nur sollte man nicht vergessen, daß ein Mainboard z.B. aus Hunderten SMD-Teilchen besteht. Besitzt nur eines dieser Bauteile ein Qualitätsdefizit, dann haut es früher oder später das gesamte Mainboard aus der Bahn. Markenhersteller achten da zumindest auf gewisse Qualitätststandards, was man von chinesischen Billigheimern nicht unbedingt behaupten kann. Da zählt alleine der Preis - Qualität hat nicht unbedingt Prioriät und wenn was kaputt geht, dann kommt es immernoch billiger, kostenlosen Ersatz zu liefern, als die Qualität insgesamt anzuheben.
 
@Superia: Ja, ASRock ist ne Tochter von Asus. Ich hab die früher gerne eingesetzt, wenn es um Büro-PCs ging, welche nicht viel Leistung benötigten. Die sind im Allgemeinen recht stabil. Damals war der Hauptgrund dafür die Verwendung von älteren Chipsätzen. Die sind zum einen ausgereift und zum anderen günstiger, was den Preis mit drückt. Das "früher" kommt auch nur vor, weil ich heute nur noch sehr selten PCs zusammenschraube :-)
 
@Superia: Ja, ich hab auch gerade an asrock gedacht und mich gewundert warum Asus noch eine Billigmainboardsparte braucht. Vielleicht benennen die auch nur Asrock um.
 
@Thanatos81: Das hätte ich genauso schreiben können. Auch meine Büro-PCs (Asrock-Mainboards) laufen seit fünf Jahren ohne Probleme. Bin mit dem Krempel sehr zufrieden
 
frage mich (auch) warum Asus nun selbst preisgünstige komponenten herstellt, wenn's doch Asrock als tochterfirma gibt ...
 
@McNoise: Der Name...Einzig und allein der Name "Eee" machts aus.Man wird es kaum glauben, aber irgendwelche Dödel, die zum erstem mal im Bereich IT herumlungern und Eee hören werden sich das bestellen und einbauen lassen. Weils ja günstig und als innovativ angepriesen wird (hier leider keine Ironie möglich^^). Auch diese MM und Saturn Blödmänner werden wegen dem Namen gleich zu Omi/Opi/Papi oder Mami rennen und brüllen: "haben will" um unter "KoLlEgEn" angeben zu können! Man!! Mal was anderes als den Schnuller im Hals....^^
 
Ist schon klar das billigmarken irgendwo Abstriche machen müssen um den Verkauf rentabel zu machen. Jedoch kann ich in letzter Zeit nicht bestätigen, dass Billigmarken schlecht sind. Zumindest nicht im Vergleich zu anderen bekannten Marken. Fujitsu-Siemens ist dabei ganz unten bei mir, genauso wie ASUS. Man könnte meinen dass solche Marken auch Qualität herstellen, jedoch hat Qualität so ziemlich überall abgenommen. Die meisten Firmen produzieren wohl nach dem Motto Geiz ist geil. Einige von denen sparen sich noch bankrott!
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