Nach Zugunfall: Microsoft verklagt Paketdienst DHL

Microsoft Am 13. Oktober 2007, also vor knapp einem Jahr, ist ein Zug des Paketdienstes DHL auf dem Weg ins kalifornische Long Beach entgleist. Dieser Zugunfall wird nun ein Nachspiel für das Unternehmen haben - Microsoft verklagt den Paketdienst. mehr...

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DHL wird doch ggn sowas versicher sein? Dass das bei Privatkunden ewig dauert,bis man sein Geld hat,wusste ich ja,aber das...
 
@darky83: Und wenn die Versicherung zur LehmannBrothers-Gruppe gehört hat, kann DHL noch ewig warten. Juhu ...
 
@darky83: DHL wird in keinster weise versichert sein, jedes 10000st paket zu erstatten ist wesentlich billiger als für die 9999 angekommenen eine Versicherung zu zahlen ( siehe auch die Selbstversicherung der Staatseigenen Fahrzeuge wie zB Bundeswehr/THW die auch alle keinerlei Versicherung haben). Abgesehen davon, trägt auch in den USA das Transportunternehmen das Risiko.
 
@IT-Maus: Bundeswehrfahrzeuge sind sehr wohl versichert !
zumindest die PKW´s und Transporter(klein Busse)da Sie wegen Kostenersparnis nicht direkt zur BW mehr gehören sondern Privat angemietet werden wie wenn Du bei Sixt oder sonstwem ein Auto mietest.
 
@okidoki35: Da ich an Off-Topic so viel Freude habe: Die Bundeswehr mietet keine Autos bei Sixt oder sonst wem, sondern bezieht ihre geleasten Fahrzeuge von der Firma BwFuhrparkservice, die (Überraschung) mit Mehrheit von 75,1% der Bundesrepublik gehört. Und die tritt als ihr eigener Versicherer auf.
 
Ich arbeite bei GLS und bei so einem fall wir natürlich der Transporteur haftbar gemacht. Könnte sein das DHL den Schaden zahlen muss aber Sie werden dies weiterbelasten.
 
Wenn MS die Ware versichert versendet hat, wobei man davon bei solch einem Warenwert ausgehen kann, ist MS mit dieser Klage doch im Recht, wenn DHL für den Schaden bislang nicht aufgekommen ist. Ein Jahr dürfte sich eine Schadensbegleichung normalerweise nicht hinziehen. Ein kleines Unternehmen würde diese Zeit vielleicht nicht überleben.
 
@KamuiS: so viel ich weiss, hat die DHL höchstens eigene Bahnwagen, nicht aber
eigene Züge. Vernutlich wurden einige Bahnwagen einer Eisenbahngesellschaft zum Überführen übergeben. Vermutlich wird immer noch gestritten, wer überhaupt für den Schaden verantwortlich ist. Schlechtes Gleismaterial ? Fehler des Lokführers ? Fehlerhaftes Rollmaterial ? etc etc. Zudem haften Transportunternehmen für beförderte Fracht generell nur ganz beschränkt. Wenn ein Schiff einen Container verliert, dann haftet eine Reederei für ca USD 20.- pro Kg der Ware. Bei Fluggesellschaften und Spediteuren generell auch kaum mehr. Dafür gibt es Transportversicherungen.
 
@big bidi: Als Kunde ist es mir aber egal, wie DHL die Ware von A nach B befördert. Wenn ich mein Paket versichert bei DHL versende, ist DHL mein Ansprechpartner, da ich dort die Gebühr bezahlt , und somit mit DHL einen Vertrag getätigt habe.
 
@KamuiS: Vielleicht ist man sich auch über den Preis nicht einig? Was muss bezahlt werden? Der EK? Der VK? Einzelpreise oder Rabatt-Preise? Das ist bestimmt (auch) ein Problem.
 
@emantsol: Der VK wird ja letztendlich vom Verkäufer der Waren bestimmt, nicht vom Hersteller, also würde wohl der EK angenommen werden. Bei dem Volumen der Sendung musste MS gegenüber DHL garantiert eine Auflistung des Gesamtwarenwerts des Versandguts vorlegen, da ja der normale Paketveruicherungswert deutlich überschritten wurde. Vermutlich wurde die Ware auch von DHL gesichtet. Es reicht ja schließlich nicht, bei der Post ein großes Paket mit Steinen abzugeben, und dann zu behaupten, dass da Waren für Millionen drinnen sind.
 
@emantsol: Rechne doch einfach mal die rund 2 Mio durch 21.600 Exemplare... das sind unter 100 $ pro Konsole... wäre mr neu dass Microsoft jemals Konsolen zu so einem Preis angeboten hätte...
 
Hmmm... ich dachte diese Konsolen werden in Asien gefertigt... warum werden die dann von Amerika wieder "zurück" nach Hong Kong verschifft?
 
@pool: Warum sind wohl Re-Importierte Autos, welche in Deutschland produziert wurden, Ins Ausland exportiert, und wieder importiert werden, billiger.
 
@KamuiS: solche Reimporte werden aber nicht vom Autohersteller gemacht, sondern von findigen Importeuren. Microsoft macht das offenbar selbst, und DA bringt das eigentlich nichts dergleichen... Reimportierte Autos sind ja nur günstiger, weil die Hersteller die Autos im Ausland teils billiger verkaufen - nicht aufgrund irgendwelcher Zölle.
 
@pool: In Long Beach wird der Red Ring of Death montiert.
 
DHL kann dafür gar nichts. Das könnte auch UPS oder FedEx passieren.
Ich glaube, dass Microsoft Geld will, denn ich bezweifle stark, dass die Konsolen durch einen (1-2 Meter Sturz) Schaden genommen haben. Dafür ist die Verpackung da. Bei Amazon wirft man manchmal die PlayStation, sie nimmt aber keinen Schaden. Außerdem werden die ja so aufgestellt, dass sie nicht fallen sollen.

PS: Wenn Microsoft die Konsolen nicht braucht, dann kann ich sie ja gerne haben und auf eBay für mehr als 3 Millionen-Verkauf (Pro Konsole bietet jemand mehr als sie kostet :p) und natürlich die 1 Million € Verkaufsprovision nicht vergessen...
 
@David_R: Da hast Du vermutlich Recht. DHL war kaum der Frachtführer. Gut, Microsoft hat einen Vertrag mit DHL und muss vorerst diese einmal haftbar machen. DHL kann dann auf den Frachtführer (Bahngesellschaft oder Gleisbetreiber) Regress nehmen. Ob da schlussendlich der geforderte Betrag vergütet wird, das bezweifle ich.
 
@David_R: Und wenn der Krempel in Flammen aufgegangen oder nur zum Opfer von Löschwasser geworden ist? Wir kennen die Beschädigungen nicht ...
 
@big bidi: Richtig, und vor allem muss erst die Schuldfrage geklärt sein. Wenn die da so langsam sind, wie hier das EBA, kann das dauern:-)
 
Wer kennt schon die genauen Vertragsklauseln zwischen DHL und MS, vor allem gemäß amerikanischem Recht. Würde die Sache so klar auf der Hand liegen wäre DHL sicherlich schon längst seinen Verpflichtungen nachgekommen. Aus dem Text geht doch nichtmal hervor, wer Eigentümer der Konsolen war. Von daher nette Info, aber wenig aufschlussreich und liefert nichtmal ansatzweise genug Informationen für alle Spekulationen, die hier gemacht werden.
 
@kinley: Na Eigentümer ist doch wohl MS solange die Konsolen nicht am Bestimmungsort angekommen sind,und die Konsolen noch nicht vom Kunden bezahlt sind.
 
@okidoki35: Definitiv nicht. Zahlungsziel und Lieferklausel ex Works und schon kann der Eigentümer ein Dritter sein. Und würde gerne mal wissen, welche Vollprofis was sachliches an meinem Kommentar auszusetzen haben. Vollprofis untwerwegs.
 
Vielleicht hat ja Microsoft gegeizt und hat das ganze nicht versichert verschickt :-)
 
Was wurschtelt DHL eigentlich in Amerika rum?? Und außerdem 21.600 Konsolen, was war n das fürn Zug??
 
DHL wurde 1969 von den Amerikanern Dalsey, Hillblom, Lynn gegründet. Deshalb wurschteln die da rum. DHL gehört allerdings seit 2002 zur Deutschen Post AG. Es war ein Güterzug. So viel Platz nehmen die Konsolen auch nicht in Anspruch....
 
@legalxpuser: Auf nen Güterzug passt schon was drauf.

Und in Amerika hat ein Waggon zwei Container übereinander da es dort ja keine Oberleitung gibt
 
2 Mio Dollar für 21600 XBOX machen ~92,5 Dollar bzw 68 € pro Gerät . Das wäre ja noch ein Schnäppchen für DHL bzw. deren Versicherung :-)
 
@Bioforge: Hmmm.. stimmt ^^. Wenn der Preis pro Konsole nach einem Transportunglück billiger wäre, als wie wenn man sie als Händler von MS kaufen würde um sie weiter zu verkaufen, dann könnte man echt bescheissen auf gut Deutsch :) Aber ich glaube, da gibts schon "Absicherungen" gegen sowas, bzw. der Preis ist der gleiche/höher. Letzteres wäre logischer, da man vermutlich gegenüber dem enttäuschten Empfänger der Wahre, der sie ja nun nicht mehr kriegt, auch noch etwas (indirekt) schuldig ist (von wegen Lieferungsverzögerung und so).
 
...Bord des Zuges 21.600 Xbox-Konsolen waren.....da waren sicher keine Xbox Konsolen drinnen, sondern Xbox 360 Konsolen.
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