eBay: Weltweite Entlassungen und drei Zukäufe

Wirtschaft & Firmen Das Online-Auktionshaus eBay hat am gestrigen Montag bekannt gegeben, weltweit etwa zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen zu wollen. Für die Niederlassung in unserem Nachbarland Österreich bedeutet dies das Aus. mehr...

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zitat: "sinkende Wachstumsraten, sowie ein langsameres Gewinnwachstum"
verdammte kommerz-pfosten! aber GEWINNE machen se doch trotzdem ohne ende! und nur die mitarbeiter kicken, weil's nicht schnell genug geht...?! *aufreg*
 
@the_saint: Da hast du Recht. Aber so isses leider überall. Machen Gewinne, aber Entlassen Leute. :( Deswegen bin ich in meinem Job auch nimmer so wie früher wo ich freiwillig Überstunden usw. gemacht habe. Und oft auf meine Pause verzichtet habe um meine Arbeit zu schaffen. Heute mache ich das nicht mehr. Ich sag mir immer: "Scheiß drauf!" Die Firma schenkt dir auch nichts, und wenn dann Entlassen sie mich, da kann man noch so fleißig sein. Also alles ganz easy und locker...keinen Streß mehr! :)
 
@the_saint: So siehts aus. Mehr muss man dazu nicht sagen. Bei eBay gehts ganz besonders deutlich allein nach dem Motto! - Noch deutlicher als bei anderen raffgierigen Firmen.
 
Kaum kommen die Gewinne nicht mehr im erhofften Umfang wird entlassen. Und das wird von Leuten entschieden die mehr als genug Kohle haben und sowieso nie schuld sind wenn mal was nicht so läuft wie sie wollen. Da wird einfach entlassen. Traurige Welt.
 
@Keith Eyeball: Hier fehlt ne Editier-Funktion:
Was ich vergessen habe: Man entlässt in einem Atemzug tausend (!) Mitarbeiter und kauft zwei Firmen ein, würde es einem Unternehmen gewinntechnisch soooo schlecht gehen könnte man sich das wohl kaum erlauben.
 
@Keith Eyeball: Es gibt eine Edit-Funktion.
 
@boon: Wo finde ich die? Sehe nur den blauen Pfeil zum Ziteiren samt +/- Button!
 
@Keith Eyeball: vor dem grünen + Zeichen ist ein schwarzes mit einem "A" drin, wenn du mit dme Mauszeiger drauf gehst, steht da "Bearbeiten" da musst du klicken.
 
@Hexendoktor: Sorry, gibts bei mir nicht!
http://www.picshack.eu/archiv.php?bild=765&bild_name=winfuturejpg4GIF9.jpg
 
mich wundert es nicht. kaum eine große firma heutzutage verkündet "wir stellen ein, bewerbt euch". es wird entlassen, weil halt nicht mehr genug geld eingefahren wird. mit dem kleinen mann kann man es ja machen. finde es nur traurig das im gleichem atemzug die deutschen verarscht werden mit den arbeitslosenzahlen, dank 1euro job und "wie starre ich 8std in de rluft" massnahmen sind diese schön niedrig. nichts desto trotz ist es ein widerspruch, mitarbeiter zu entlassen und im gleichem atemzug weitere firmen zu kaufen...
 
@Eagles: Man sollte mal genau nachdenken. Schließlich kann man nicht jeden Mitarbeiter mit einem anderen ersetzen. Wenn ich 1000 Leute aus nem Callcenter entlasse, hat das ja wenig damit zu tun, dass ich mir 1000 neue Leute als Grafiker/Programmierer für eingekaufte Portale ins Boot hole. Ganz so einfach ist das also nicht, wie es hier einige Nörgler gern hätten.
 
das ist doch wirklich das allerletzte! die verf.... kapitalisten.schw.eine! wie weit geht das eigentlich noch?! die leute buckeln jahrelang oder gar jahrzenhte, damit einige ganz oben sehr fein leben, jeden tag tun millionen von menschen alleine in deutschland so viel dafür, dass es uns allen besser geht. und dann ist der gewinn (!) kleiner als sonst und schon werden die leute entlassen. ich wünschte einer liest das von diesen zahlengesteuerten pen.nern, die heute abend nach hause fahren in ihr tolles haus zu ihrer rundum versorgten familie, während andere am küchentisch weinen und nicht wissen, wie sie sich und ihre familie voran bringen sollen, weil sie bald keinen job mehr haben und die ganzen kosten für auto, haus, bildung der kinder, versicherung und was weiß ich aufbringen müssen! ihr entscheider und manager seid doch zum größten teil einfach nur noch sozialer abfall! und weiter als bis zu den nächsten quartalszahlen könnt ihr eh nicht denken. jeder, den ihr heute raus werft, hat weniger geld, um später eure waren und dienstleistungen zu nutzen bzw. zu kaufen! und merkt euch mal eins für leben: die fehler macht IHR, nicht die angestellten, die eure vorgaben umsetzen! ihr seid das pack, das versagt hat! aber das ist euch ja so wie so sch.eiss egal. wenn ihr gehen müsst, dann noch mit 6stelliger abfindung, ihr dreckigen ab.zocker! man muss sich echt nicht wundern, wenn irgendwann wieder steine fliegen, auch wenn das jetzt sehr krass klingt. sorry, aber was auf dieser welt abgeht, ist nicht mehr zu ertragen! ich kann nicht so viel essen wie ich kot.zen könnte, wenn ich das alles beobachte! alleine wieviel leute man hätte halten können wenn man deren gehälter mit 289 mio. euro weiter zahlt... man hab ich einen hals. drecks kapitalistenschw.eine!
 
Irgendwie scheinen hier einige nicht zu verstehen, wie Wirtschaft funktioniert. Kapitalismus geht von jedem einzelnen aus. Vond daher sind Kritiken wie die obige ziemlich lächerlich. Mehr als meckern können solche Leute wohl auch nicht - dabei gibt es etliche Organisationen und Gruppierungen, die dagegen angehen und trotzdem kaum Mitglieder haben. Ist aber typisch deutsch - das Maul reißen alle auf, nur handeln will keiner... traurig...
 
@MAPtheMOP: Wieso? Ich kann dir genau sagen wie Kapitalismus funktioniert. Ich hatte einen sehr gut bezahlten Job, 3600 Euro im Monat. Ich war in der Firma von Anfang an angestellt, habe mit meinen eigenen Händen den Schreibtisch aufgebaut, das Netzwerk aufgebaut und war seit 6 Jahren für technische Problemlösungen zuständig. In meiner Abteilung arbeiten zwei Personen. Alles war super bis ein neuer Chef eingestellt wurde. Der war nicht mal eine Woche dort, hatte keine 10 Worte mit mir gesprochen, und da ist guten Morgen und auf Wiedersehen schon mit eingerechnet. Und dieser neue Chef hatte nichts besseres zu tun als mich nach einer Woche zu entlassen. Übrigens aus jeder Abteilung einen. Einige meiner Arbeitskollegen kannten ihn bereits, sie haben bereits in zwei anderen Firmen gearbeitet wo er ebenfalls als Chef aufgetaucht ist. Und in jeder Firma in der er aufgetaucht ist wurden ebenfalls wahllos erstmal Leute entlassen, weil das macht er immer so. Lässt sich für 100.000 Euro im Monat als Chef einstellen, entlässt ein paar Leute und geht nach einem Jahr wieder. In der Firma wo ich war hatte es noch nicht einmal eine wirtschaftliche Notwendigkeit gegeben die Leute zu entlassen. Aber der Typ ist nunmal so eine Art Heuschrecke. Er Setzt sich in ein Feld, grast alles ab und verschwindet dann wieder. Und das alles hat keinen Grund, in seinen Bewerbungsunterlagen stehen dann wieder ein paar Entlassungen mehr die er durchgeführt hat und kassiert beim nächsten Chefposten dann 110.000 im Monat. Ich selber, und auch einige andere Kollegen die entlassen wurden haben leider den Anschluß verpasst. Ich selber arbeite nun als Wachdienst für 6.50 Brutto die Stunde, kassiere nebenbei noch Hartz 4 um wenigstens meine Miete zahlen zu können, andere Kollegen leben ganz von Hartz 4. Und das alles nur wegen der sogenannten Gewinnmaximierung. Es reicht ja nicht 1 Million an Gewinn im Jahr einzufahren wenn man auch 1,1 Millionen Gewinn machen kann. Ich habe auch schon überlegt das es Zeit wird den Prager Fenstersturz mal in Berlin als Neuauflage zu bringen, nur damit unsere Volksvertreter mal merken dass sie das Volk nur vertreten. Und unsere Volksvertreter merken auch das es immer enger wird. Nicht umsonst wurde das Grundgesetz klammheimlich so geändert dass die Bundeswehr nun auch im Inland zum Einsatz kommen kann, oder auch die ganzen neuen Überwachungsgesetze usw. Die haben einfach Schiss, das ist alles. Sicher sind momentan nur alle am reden und weniger am Handeln... aber warte es einfach mal ab. Es wird noch kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Aber erzähl mir nicht das ich keine Ahnung habe wie die Wirtschaft läuft. Sicher merkt man es in der Regel erst wenn es schlecht läuft, aber die Hauptsache ist doch das man es irgendwann merkt.
 
@MAPtheMOP: Du hast nichts verstanden, oder? Nur weil ich es zu spüren bekommen habe bedeutet es nicht das ich es gut finde. Und mit That's life kann es nur jemand abtun dem sowas noch nicht passiert ist. Aber denk immer dran, jeder von uns ist maximal ein Jahr und zwei Tage von Hartz 4 entfernt.
 
@MAPtheMOP: Was willst Du, als Abhängiger in einem Arbeitsverhältnis , denn "beim nächsten Mal" großartig anders machen? Bei dem Pool an Arbeitslosen gibt es doch keinerlei eindruckmachende Argumente.
 
@Schließmuskel: Es gibt genügend Stellen, die einem rechtlichen Rückhalt geben, wenn man im Job falsch behandelt wird. Niemand kann dir verbieten, dich zu wehren. Falls das eine Kündigung nach sich zieht, nehm ich die gern in Kauf, zumal das mit ein wenig Fleiß eh in Lohnfortzahlung oder gar einer Gerichtsverhandlung endet für den Arbeitgeben. Viele Arbeitnehmer kennen nicht mal ihre Rechte oder die Möglichkeitren, diese auch durchzusetzen.
 
@MAPtheMOP: Ich habe ja einen Beruf, auch wenn er nicht gut bezahlt wird. Natürlich ist das Müll, aber deswegen heule ich nicht rum. Ich nehme halt nur nicht alles hin. Ich kritisiere das kranke System. Und du sagst ja selber dass du deine Rechte per Gericht usw. einklagst wenn es drauf ankommt. Nur, mal ehrlich, es ist doch Krank das man für irgendetwas was eigentlich vom gesunden Menschenverstand her selbstverständlich ist, extra vor Gericht ziehen muss. Du kannst mir doch nicht erzählen dass das so OK ist. Ich meine, man macht seine Arbeit vernünftig, gewissenhaft, die Kunden sind sehr zufrieden mit dir usw. Das sollte Referenz genug für einen Mitarbeiter sein, da sollte man nicht noch vor Gericht ziehen müssen. Das ist das was ich so Krank finde an dem ganzen System.
 
@MAPtheMOP: Natürlich gibt es rechtliche Mittel, welche oftmals auch Erfolg bringen, sei es nun Lohnfortzahlung, oder Abfindung. Tatsache ist aber, seinen Job ist man los. Tatsache ist auch, einen neuen Job findet man nicht in einer Woche, und zu 99,99% ist der neue Job auch noch schlechter bezahlt. Anders formuliert: Man bewegt sich systematisch in Richtund des sozialen Abseits. Die finanziellen Nachteile durch die (vorrübergehende) Arbeitslosigkeit fängt a) keine Abfindung auf, und b) holt man nie wieder auf.
 
@Schließmuskel: Also ich hatte bisher keine Probleme, innerhalb von drei Monaten eine neue Arbeitsstelle zu finden. Und von schlechter bezahlt kann gar keine Rede sein. ôO Offenbar ist das wohl doch von wesentlich mehr Faktoren abhängig als nur dem Zufall.
 
@MAPtheMOP: Vielleicht auch am Wohnort, das mag sein. Aber hier gibt es wirklich nicht viel was gut bezahlt ist, und was zusätzlich noch meinen Fähigkeiten entspricht. Mit Sicherheit gibt es hier einige gute Job für Mediendesigner oder so, diese ganzen Kreativberufe halt... aber das sind halt Sachen für die ich nicht geeignet bin, weil entweder ist man halt kreativ und künstlerisch begabt, oder man ist ich. Und immer mit Kind und Kegel hinter einem Job hinterher ziehen, das ist gelinde gesagt auch nicht ganz so einfach. Nein, wenn es funktioniert ist es eine gute Sache... aber leider funktioniert es zu mindestens 95% halt nicht so.
 
@MAPtheMOP: "Offenbar ist das wohl doch von wesentlich mehr Faktoren abhängig als nur dem Zufall" Was genau möchtest Du mit dem Satz andeuten? Das die Mehrheit der Arbeitsuchenden Idioten sind? Oder das deine Qualifikation überragend ist?
 
@Schließmuskel: ich denke er wäre einer der ersten, der entweder als erster beim neuen chef auf dem schoß sitzt und petzt wer denn angeblich schnell raus müsste oder selbst als leitender angestellter seinen zugekniffenen ar.sch retten würde, in dem er kosten spart durch schnelles, rigiedes kündigen. und am ende wird ert selbst mit 45 raus gelobt und bekommt nix mehr, weil ja nicht mehr mit der zeit etc. vielleicht lernt er dann mal was übers leben. lass ihn halt, er wirds schon lernen wenn der erste seine chance nutzt IHN durch den chef los zu werden.
 
@MaloFFM: Ich muss gar nix lernen. Über das Alter bin ich lange raus. Aber danke für dein Mitgefühl. :P
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