Windows Cloud: Microsofts 'Internet-Betriebssystem'

Windows Nachdem Microsoft-Chef Steve Ballmer kürzlich die Vorstellung eines neuen Betriebssystems namens "Windows Cloud" ankündigte, hat er nun einige Angaben dazu gemacht, was die Redmonder mit ihrem "Internet-Betriebssystem" vorhaben. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Eine Voraussetzung wird eine schnelle Internetverbindung sein. Und da ist Deutschland eher im Hintertreffen, da viele kein DSL nutzen können, da es nicht verfügbar ist oder nicht ausgebaut. Peace.
 
@DARK-THREAT: Peace hin oder her, "das DSL Problem" kann ich voll und ganz nachvolziehen, wohne hier nicht wirklich weit weg von einer größeren Stadt und bekomme trotzdem nur LIGHT DSL, zum Glück hat es eine Initiative geschafft, dass hier Glasfaser ausgebaut wird, aber es gibt leider immernoch zu viele Orte wo es nur LightDSL bzw. gar kein DSL gibt.
 
@hansi-: Sehr köstlich danke :D :D.dafür gibs nen plus.jaja der gute dark auf eiersuche!er schnallt es einfacht nicht :D
 
@DARK-THREAT: Deutschland hat eine DSL abdeckung von über 90% der bevölkerung, damit sind wir weiter als diverse andere länder in Europa. das es in "Flachländern" wie den Niederlanden einfacher ist,ist logisch. Ausserdem sollte man mal darüber nachdenken wer den Ausbau Finanzieren soll wenn jeder immer zum billigsten Anbieter rennt. GMX/1und1/Freenet,hansenet werden bestimmt keine Leitungen in Bayrische Bergdörfer ziehen. Das es irgendwo ärgerliche lücken gibt wie zB mitten in hamburg oder sowas kann vorkommen wund wird irgendwann geschlossen. Also nicht immer nur bashen bloß weil irgendwo keine 100% zusammenkommen. Die USA träumen von unserer Internetverbindung.
 
@IT-Maus: Nein, es können ca 15-20% keinen DSL-Anschluss bekommen, dass sind die offiziellen Zahlen. In Frankreich und Spanien ist DSL Flächendeckend verfügbar und wenn die Telekom die Dezibelzahl der Dämpfung höher als 55dB (Arcor 60dB) schalten würde, könnten viel mehr DSL nutzen. Ich wohne mit sicherheit nicht in einem Bergdorf in Bayern, sondern zwischen 2 16'000er Städte. Wir haben Glasfaserleitungen seit 1994, die sind leider Schuld an der Miesere. Ich bin mehr oder weniger schnell mit UMTS (384kbit/s) im Internet unterwegs, dass ist das Schnellste hier. Peace.
 
Bei den Sicherheitsproblemen die dann aufkommen, wird sich dies nur schlecht oder gar nicht durchsetzen.
 
Nee daran hab ich kein Interesse. Will weiterhin möglichst unabhängig sein.
 
Hm klingt wie das Gebrabbel vor 10 Jahren als .net/DCOM gehype'd wurde...
 
Schön, immer weniger Eigenkontrolle durch Auslagerung.
Halte ich nichts von.
 
Das eben war schlecht lesbar mangels Satzzeichen, aber interessante Zensur, die da demjenigen widerfahren ist, dem ich grade geantwortet habe. Um es nochmal gut lesbar und von jemandem mit etwas mehr Erfahrung hier stehen zu haben: http://www.linux-magazin.de/news/richard_stallman_cloud_computing_ist_eine_falle
 
Der Artikel beschäftigt sich nicht mit direkt mit Microsoft und verweist auf Richard Stallman, den man sicher viel nennen kann, aber ganz gewiss nicht ahnungslos. Zum Thema verlinken: der Link stimmt, Winfuture baut nur Leerzeichen rein. Tiny URL will ich nicht unbedingt benutzen, da man dort aus den URLs nicht mehr abschätzen kann, wo man landet.
 
@Fenix: Jupp, Du sags es, wir sind hier auf Winfuture und nicht auf Erlich und Gnu, hier wird genauso zensiert wie es heut zu tage angebracht ist und es auch in der politik nimt man sich die Struckturen des Grundgesetzes vor daß das "Militär, also unsere Bundeswehr auch im Eigenen Land Tätig sein darf.. Und da Winfuture ja in Deutschland Stationiert ist und mit Microsoft Cooperiert und nicht mehr abhängig ist von Eigenen Konto sondern ja nicht Linuxfuture heist.. soll ich noch was sagen ? Auf jedenfall hab ich dir jetzt mal nochmal n plusschen gegeben mein Freund...
 
grr.. Browser Caches sind auch Fluch und Segen gleichzeitig. Entschuldigung für den Doppelpost.
 
Soso, Microsoft möchte mitmischen bei Cloud-Computing.

Nicht etwa das es das schon gibt und Jahre genutzt wird.
Nein, man treibt die Sau durchs Dorf und verbreitet .net-knebel über ein "neues" Betriebssystem, auf das sich die Leute stürzen sollen wie die Fliegen auf die Sch....! Selten so etwas offensichtlich Kapitalorientiertes gelesen.

Hofft man in Redmond damit professionelle Produktivumgebungen überflügeln zu können?

Abgedroschenes kopieren reicht hier nicht. Man muss Cloud-Computing neu erfinden!

Ach wurde schon? - von Google? - Service on Demand? Nie gehört! Läuft das unter Windows? ...
 
@eidolon: Du hast keine Ahnung wie mächtig das .Net Freamwork ist...zudem eröffnet es Entwicklern eine sehr einfache Plattform Cloud Computing Anwendungen zu schreiben. Ich finde das toll dass man den Entwicklern so eine Möglichkeit gibt...obwohl ich ein klarer Gegenr von Cloud Computing bin...
 
Soweit ich mich noch erinnere, gelang MS der Durchbruch damit, dass es den Wechsel von Terminal-Mainframe-Architektur zu PersonalComputer ohne Zentralserver hinkriegte. Offensichtlich lassen sich mit eigenständiger PC-Software kaum noch 25% Umsatzrendite verwirklichen, also vorwärts in Vergangenheit! Her mit dem 1. dummen, aber extrem leistungsfähigen Rechner für Photomorphing oder Rote-Augen-Korrektur, der 2. schnellen Internetverbindung und den 3. kostenlosen Angeboten für 100 PetaByte Speicherplatz auf irgendwelchen Servern, die SELBSTVERSTAENDLICH meine Privatsphäre zu 100% garantieren und gewährleisten. Gestern habe ich vom Bundeszentralamt für Steuern meine bis in die Gruft gültige "Persönliche Identifikationsnummer" bekommen. Wenn ich wüsste, was ein Primärschlüssel in einer vernetzten Datenbank ist, würde mich das beunruhigen, aber zum Gück kann ich Innenminister Schäuble vorhaltlos vertrauen. Tu' ich, wie auch MS, Google und meiner Paranoia zu 100% vertraue, denn ich ja nichts zur verbergen! Daher pfeffere ich nur allzugerne alle meine persönlichen Daten (bis hin zum Umfang meiner kleinen Zehe) ins Internet. Ich gebe auch zu: Gestern hatte ich beim Pinkeln die Brille nicht hochgeklappt. Na und? Macht ja nichts, ist ja kein Verbrechen. NOCH NICHT...
 
@ViXPa: Wie wäre es, wenn wir dazu noch aufhören, so mühsam und teuer selbst zu leben und das ab jetzt remote im Fernsehen erledigen lassen?
 
@Fenix: Gute Idee, aber wir würden damit bestimmt irgendetwas Illegales gegen die Rechteverwertungsgesellschaft(en) des Kinofilms "Matrix" tun :-(
 
@ViXPa: ich mag deinen sarkasmus und stimme 100%ig zu mit dem was du sagst. (+)
 
Stimmt, solche Browseranwendungen kann man nur mässig bis mies integrieren, was ein Nachteil ist.
 
irgendwie bekommt man immer mehr das gefühl, das wirklich fast jeder unbedingt deine daten haben will...find ich wirklich krass und traurig, dass es immer weniger privatsphäre gibt.
 
dumme idee! sogar jetzt habe ich das gefühl das internet ist zu langsam, und dabei habe ich 16000er DSL....außerdem, was müssen das für supercomputersein, um für millionen benutzer zu rechnnen...
 
Es wäre wesentlich besser Microsoft würde nur ein einziges Betriebssystem entwickeln, daß auf allen Geräten läuft. Moderne Betriebssysteme sind derart komplext, daß die gesamte Kreativität der Entwickler auf ein Projekt konzentriert werden muß. Übrigens scheinen die Entwickler von Microsoft selbst nicht sehr von den eigenen Windows-Versionen ihrer Firma überzeugt zu sein. Beim Studium des NET-Frameworks fiel mir auf, daß die Entwickler damit quasi ein eigenes Betriebssystem innerhalb von Windows geschaffen haben. Microsoft bräuchte jetzt nur noch (Da fehlen schon noch einige wichtige Komponenten.) eine Oberfläche für NET-Framework zu programmieren um einen Nachfolger von Vista zu schaffen. Ich sehe im Web nur eine Ergänzung zu den Programmen auf dem Computer. Installierte Programme auf dem Computer sind schnell und jederzeit verfügbar, und (vertrauliche) Eingaben des Nutzers werden nicht unmittelbar jedesmal über das Web transportiert. Das Web ist mehr für Programme geeignet die selten genutzt werden, und wo man sich den Aufwand einer Installation für wenig vertrauliche Daten ersparen möchte. Außerdem verstehe ich nicht wieso Microsoft seine Kunden dem Risiko des Ausfalls von zentralen Komponenten aussetzen will. Auch das Argument der besseren Wartungsmöglichkeiten für Programme auf einem Server gilt heute nicht mehr, weil heute Programme auf einem Computer automatisch mit Updates versorgt werden können. Die Entwickler von NET sollten unbedingt eine Klassenbibliothek schaffen, die endlich eine zentrale Verwaltung eines Rechnernetzwerkes ermöglicht. Dringend nötig wäre eine Installationskonsole für den Systemverwalter, wo er alle Rechner in seinem Netzwerk zentral konfigurieren kann. Auf der einen Seite rühmt sich Microsoft seiner Weiterentwicklung von Windows im Web, läßt aber Systemverwalter immer noch im Rechnernetzwerk an jeden PC für Konfigurationsarbeiten herumlaufen.
 
@leuchtmuschel: Das Ziel von .NET ist ja eine Art eigenes OS, es soll Win32 als API ablösen, so dass diese in den nächsten Systemen aus dem OS genommen werden kann.
 
Völlig wahnwitzige Idee! ALso ich möchte Anwendungen selber auf MEINEM Rechner ausführen, und nicht irgendwo anders! Wollte das Adobe nicht auch mal machen mit Flash?? Krank!
 
Anstatt nur die Nachteile aufzuzählen sollte auch einmal an die Vorteile gedacht werden, die durchaus vorhanden sind. Nehmt als Beispiel einmal euren eigenen Rechner, zu wie viel % wird dessen mögliche Leistung durchschnittlich am Tag verwendet? Also ich denke mal, dass die meisten nicht 24 Stunden am Tag auf 100% CPU-Auslastung laufen. Somit hat man für Hardware Geld ausgegeben die rein theoretisch gesehen besser genutzt werden könnte, würde man Beispielsweise seine Hardware auf "Cloud-Computing-Art" mit seinen Nachbarn teilen, würden beide weniger bezahlen müssen und hätten trotzdem die selbe oder mehr Leistung, da vermutlich beide nie immer ihre ganze Leistung benötigen. Genau das macht doch "Cloud-Computing" (bzw. wird es in Zukunft so machen), es ermöglicht die Hardware komplett auszulasten und so zu verteilen, dass jeder Nutzer trotzdem genug Leistung hat wenn er sie gerade braucht für seine Anwendung (Dank der Zeitverschiebung werden nicht alle immer zur selben Zeit die Leistung benötigen). Das könnte in Zukunft Strom sparren und die Hardwareproduktion verringern, was wiederum der Natur zu gute kommen würde. Tendenziell finde ich Cloud-Computing eigentlich eine sinnvolle Weiterentwicklung für die Computerindustrie, vorausgesetzt man bekommt den Datenschutz in Griff, die ihr oft genannten Nachteile des Privatschatzes sehe ich ebenfalls als großes Problem und da sollte wirklich etwas getan werden, deswegen finde ich die kritischen Nutzer auch sehr hilfreich, denn nur so können wir die Entwicklung in die richtige Richtung lenken, aber Cloud-Computing als allgemeine schlechte Entwicklung zu bezeichnen würde ich nicht unbedingt sagen.
 
@JumpLink:

Hi,

Du glaubst doch nicht wirklich, daß die Industrie das tut, um als großer stromsparender Wohltäter und Naturschützer dazustehen, oder?

Das wird getan, um noch mehr in das Nutzungsverhalten der User eingreifen zu können. Das Installieren und Nutzen fragwürdiger, illegaler oder nicht lizensierter Programme, Medien und/oder Inhalte wird somit praktisch unmöglich gemacht, bzw. kann sehr schnell unterbunden werden.

Der User wird somit imho nur noch zum teilnahmslosen Bediener degradiert, der weitestgehend dem Wohl und Wehe eines Anbieters ausgliefert ist. Und das kann doch nicht wirklich die Zukunft des Computers sein.

GREETZ Moorleiche
 
@Moorleiche: Natürlich nicht, aber ein Unternehmen möchte Geld sparen und dass können sie z.B. auf diese Weise da die Hardware effizienter genutzt wird. Dass die Gründe für die Weiterentwicklung allerdings überwiegend die Nutzungsverhalten der User sind, streite ich ja gar nicht ab, gerade deswegen müssen wir als Unser ja etwas dagegen tun. Ich sage nur wie Cloud-Computing eine positive Entwicklung machen könnte, sofern wir als Unser es schaffen sie auch dorthin zu lenken. Es gibt ja bereits schon jetzt gute Cloud-Computing-OpenSource-Projekte, diese könnte man Beispielsweise für eigene Server in einer art Gemeinschaft verwenden etc. .
 
@JumpLink: ~sed sis bera cheissse~ *oLL*
Kommentar abgeben Netiquette beachten!