"Phorm": BT testet erneut Spion-Werbesystem

Internet & Webdienste Nach Berichten der BBC, möchte die British Telecom (BT) in Kürze einen erneuten Anlauf für ihr umstrittenes Werbesystem "Phorm" starten. Mit dem System, kann die BT die besuchten Seiten ihrer Kunden analysieren. mehr...

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Wer is den so blöd da mitzumachen... Ich würde höchstens meinen Provider wechseln wenn er sowas versuchen würde.
 
@Carrera: man erlässt den 1 Pfund im Monat und schon machen alle mit.
 
@Carrera: Diese Minority-Report-Werbung kann man wohl nur mit Konzernboykott umgehen, wie Du schon angedeutet hast. Aber an sich machen das ja schon Amazon und Google in einer anderen Art. Dabei Kuck ich nie auf Werbeflächen. Man wird ja geschult bei all dem Mist, wegzuschauen und zu ignorieren.
 
@Deep: Google und Amazon kann man immerhin großteils aus dem Weg gehen, indem man sie nicht nutzt und Verbindungen zu deren (Werbe-)Servern blockiert. Den eigenen Provider kann man hingegen nur schwer aussperren, denn der hat bei jeder unverschlüsselten Verbindung die Möglichkeit, die Inhalte der zum Kunden übermittelten Webseite zu scannen. Da hilft sogar die Verwendung von Proxieservern nur bedingt.
 
@BadMax: Ich würd's mir überlegen wenn der Anschkuss umsonst wäre. Aber wegen ~1,50 Euro im Monat. Niemals.
 
@computerbild: frage mich wie du google aus dem weg gehst wenn man schaut ist hier auf winfuture auch der google analytics dienst am laufen
 
@vandamp: google analytics ist auch nur ein Skript - das man mit bekannten Blockern ausschalten kann.
 
Ich kann mir nicht helfen: Beim Lesen dieser Nachricht sah ich Tom Cruise in "Minority Report", der an den Werbetafeln vorbei läuft und von Lasern gescannt wird, um danach personenbezogene Werbung zu erhalten.
Auch wenn's die ganze Zeit schon im Hintergrund mitläuft und mein Userverhalten im Netz mitprotokolliert wird, ist dies doch erschreckend ...
 
Wann begreifen Unternehmen, dass die Leute nicht scharf darauf sind ihre Daten zur Auswertung weiter zu geben? Auch wenn diese "nur" durch eine Maschine ausgewertet werden, möchten trotzdem viele nicht, dass Daten über ihre Internetnutzung erhoben werden.
 
@jim_panse: Der Erfolg von Systemen wie Payback widerspricht deiner Aussage leider völlig. Die Mehrheit IST scharf darauf, sobald sie sich einen auch noch so kleinen Vorteil davon verspricht.
 
Adblock + Firefox und feddich.
 
@towatai: das du die werbung im endeffekt blockierst und nicht sehen willst, hindert sie nicht daran, deine daten zu sammeln und zu analysieren.
 
@Shadow81: leider....
 
Haha ... wenn Google das machen würde, fändens alle gut. Hat ja niemand was zu verbergen, nech? ^^
 
@DennisMoore: Google tut das bereits. Und zwar seit einigen Jahren. Und über 90% der "großen" Seiten (im Sinne der Besucherzahlen) unterstützen Google völlig freiwillig dabei. Oder hast du noch nichts von Google Analytics gehört? Einen Grund für sinnfreies Google-Gebashe seh ich hier, wie in den meisten Fällen, allerdings mal wieder nicht...
 
@NewRaven: Google macht das so noch nicht. Die sammeln ja noch keine personenbezogenen Daten von den Webseiten, sondern allgemeine Nutzungsdaten. Spionage kann man das nicht nennen. Übrigens hat meine aussage trotz des "Haha" vorneweg durchaus einen Sinn und ist auch kein "Gebashe" im klassischen Sinn.
 
Wer schon eine Weile im Internet surft, hat doch den "Werbung ausblenden"-Blick entwickelt. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, welche Werbung auf den beiden zuletzt besuchten Internetseiten eingeblendet wurde. Von daher ist es mir egal, ob diese Werbung nun auf mich zugeschnitten ist oder nicht. Dank GoogleAds wird man eh seit einiger Zeit mit thematisch zur Webseite passender Werbung konfrontiert, trotzdem nehme ich sie nicht wahr. Wenn durch zielgerichtete Werbung der Internetanschluss grundsätzlich günstiger wird, haben doch alle was davon. Ob nun eBay, amazon oder sonstige Seiten - überall werden einem gezielt Produkte empfohlen, die aus den letzten Aktionen errechnet wurden. Und so bereitwillig, wie viele Informationen über sich auf den sogenannten "Social Networks" preis geben... warum sollten sich diese Personen an einer Surf-Analyse stören? Blöd wird es allerdings, wenn man nach einer Woche Geschäftsreise zurück an den heimischen PC kommt und auf allen Webseiten plötzlich Werbung von Scheidungsanwälten, Seitensprung-Agenturen und Kontaktanzeigen aufpoppt, weil die liebe Ehefrau während der Abwesenheit fleissig auf solchen Seiten war, daneben Mutter-Kind-Beratungsstellen werben, weil auch das Töchterchen gesurft hat und man über die restliche Werbung erahnen kann, dass der Sohn bald sein "coming out" feiert... dann stellt sich tatsächlich die Frage nach dem Datenschutz :-)
 
Das kann man doch bei den Briten billiger bekommen! Einfach die verlorenen pers. Daten nutzen.
 
Aus gegebenen Anlass möchte ich hier Ken Guru's Robosurf erwähnen, welches Fake-Surfdaten generiert und somit solche Systeme ad absurdum führt. Läuft bei mir ständig mit und ist browserunabhängig. Link: http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=145562
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