Venezuela: 1 Mio. Windows-freie Laptops für Schüler

Wirtschaft & Firmen Die Regierung Venezuelas hat eine Million Classmate PCs bestellt. Die Rechner werden in Portugal hergestellt, wo Auftragsfertiger kürzlich eine Partnerschaft mit Intel, dem Entwickler des Schüler-Laptops, abgeschlossen haben. mehr...

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Sorry, aber die Überschrift verleitet mal wieder geradezu zu sinnlosem rumgeflame. Es mag sein, dass auf den Rechner kein Windows installiert ist, aber dass man so etwas nebensächliches zur Überschrift macht (es wird ja lediglich ein einziger Satz für diese Info gebraucht und dann noch mit "unterscheiden sich... ausschließlich" unterstrichen), finde ich schon ein wenig nieder. An sich allerdings eine sehr feine Sache, um mal wieder auf Topic zurückzukommen.
 
@Slurp: es ist keine Nebensächlichkeit. Die Seite hier heißt nicht umsonst Winfuture.
 
@zivilist: In der News, so wie sie oben geschrieben steht, ist der Fakt, dass kein Windows installiert ist, nebensächlich.
 
Die Laptops werden wohl nicht nur Windowsfrei sondern generell frei sein für Schüler. So schätze ich zumindest die Venezul. Regierung ein. Haben ja eigentlich genug Geld.
 
Gibt sicher ne Diskussion darüber ob das bei uns nicht auch sinnvoll wäre..

Denke nein, da dann Komplett PCs/Notebooks wohl wesentl. teurer wären.
 
finde ich klasse , somit bekommt linux eine fehre chance sich zu bewähren.
 
@OSLin: fähre Schangse! Und ja es stört mich, dass viele immernoch so tun als würde es dank Windows/Mac keinen Platz mehr für Linux geben. Wenn dem so wäre gäbs kein Linux. Punkt. Dieses ganze inquisitionelle Gehabe nervt mich tierisch, als könnte man nur ein einziges System haben dürfen.
 
@Samin: fehre chance dewegen, da wir alle noch die machenschaften der konkurenz in den vergangen jahren im hinterkopf haben die bei solchen größenordnungen eine wichtige rolle spielen.
 
@OSLin: Faire chance!!!! 2x muss man es echt nicht falsch schreiben!
 
@OSLin: Ja, wer kann auch ahnen dass sich die Konkurrenz gegen den Verlust von Marktanteilen wehren wird... Es gibt echt zu viele Leute hier mit einer rosaroten Brille auf der Nase.
 
find ich fair :-)
 
Das ist eine sehr gute Sache. Welches Betriebssystem installiert wird, ist nebensächlich. Entscheidend ist, daß die Schüler kostenlos Laptops erhalten.
 
@Discovery: Meine Meinung. Das Betriebssystem is erstmal zweitrangig. Wichtig ist, dass den Leuten ne Chance gegeben wird, sich mit Informatik zu beschäftigen, was ja mittlerweile Vorrausetzung im späteren Leben ist
 
@Slurp: Ich bin ein Windows-Fan. Aber im Interesse der Kinder, würde ich ohne zu zögern Laptops verteilen, die "Linux" installiert haben. Bei so einer guten Sache sollte man nicht über Betriebssysteme diskutieren, weil dann das eigentliche Anliegen, Hilfe für Kinder, unterginge.
 
Prima, dann wird wenigstens damit gelernt und nicht gespielt^^
 
Venezuela das Land ist erstmal für sich selbst ein Thema, daher bleibe ich objektiv . Meine Meinung zu der kostenfreien Verteilung an Laptops in solch kritischen Ländern halte ich für sehr gut.
Das erforschen des Internets für jeden Menschen hat den Vorteil das man auf eine Menge guter Meinungen trifft und auf eine menge schlechter Meinungen. Das führt dazu das man sich selbst Gedanken macht und sich auch eine eigene kritische Meinung bildet, die man mit sich selbst vereinbaren kann. Man lernt neue Perspektiven kennen die jeden zum Nachdenken bewegen.
Das Internet muss frei sein - es darf keine Zensur stattfinden wie z.b. in China und sehr vielen anderen Ländern.
"blasphemie" in bezug auf den Staat -> das ist doch ein witz ! sowas dürfte nicht existieren
 
@cell85: Über die Sinnhaftigkeit, Laptops zu verteilen, lässt sich streiten. In dem Land gibt es trotz des Hobbykommunisten Chavez noch so viel Armut, das Laptops so ziemlich das letzte ist was die dort brauchen. 2006 war ich beruflich mal für 3 Wochen in Los Teques nahe der Hauptsadt Caracas und habe gesehen in welch erschreckender Armut ein großer Teil der Bevölkerung lebt. Da haben viele nicht mal Strom in ihren Hütten, aber die Kinder dann einen Laptop. Oder sollten die Laptops nur für die Kinder besser gestellter Familien bestimmt sein ? Ob Windows oder Linux, ist wohl auch eine zusätzliche Kostenfrage für den Auftraggeber.
 
@Wildsau: In meinen Augen verarsche hoch 10 wenn die meisten nicht mal einen Stromanschluss haben so wie du es uns schilderst. Die Regierung sollte mal über Anschlüsse nachdenken, sei es Telefon oder Strom anstatt Laptops anzuschaffen -.- Wie du es sagst, wahrscheinlich werden die Laptops nur für "bessere" Familien erhältlich sein, also für jene die wenigstens einen "guten" Lebensstandard haben. Typisch Regierung... Politik wird sich leider nie weiter entwickeln.
 
@cell85: die Notebooks könnten ja auch in den Schulen bleiben.
 
@Alex00: Es gäbe dort kostenlose Stromversorgung für alle Laptops. Man müßte diese nur an Solarmodule anschließen. @Wildsau: Wenn der Chavez ein Kommunist ist, dann ist es doch kein Wunder dass es es dort Armut gibt.
 
Venezuela? Ist es nicht das Land, wo die Uhren anders gehen? Sonst eine tolle Sache mit den Linux-Books.
 
An Deutschen Schulen sollten auch Rechner mit Linux eingeführt werden. Zumindest zusätzlich zu den bisherigen Windows PCs. So lernen die Schüler gleich mit mehreren Systemen umzugehen. Kann nur gut sein.
 
@noneofthem: Dann muß aber auch Mac OS X her. Wenn schon mehrere Systeme, dann nicht nur Linux und Windows :D
 
Über Chavez ist 'ne Menge Unsinn im Umlauf. Ich kann nur empfehlen, sich mal folgenden Film anzuschauen. Der Mann ist UR-Demokrat, vom Volk unterstützt. Und er tritt den reichen Säcken richtig in den Arsch. So einen bräuchten wir hier in Europa. Aber vermutlich fehlt dazu das nötige Volk, das -wie man in der Doku sehen kann-, noch Mumm hat, für seine Rechte aufzustehen... Die Doku ist jedenfalls ein Lehrstück: für eine Demokratie und wie die Amis gegen solche Bestrebungen selbst vor übelsten Attentaten nicht zurückschrecken.
http://video.google.com/videoplay?docid=6646932769349258745
 
@Heideschnucke: es wird immer Anti-Propaganda verbreitet, also auch zum Thema Venezuela. Es gibt gute Aufklärung, doch viele "Lobby-Krieger" der Machtelite und der Bonzen, die das menschenverachtende Geldschöpfungssystem um jeden Preis erhalten wollen nutzen diesen "Hype" und erzeugen Plattformen bzw. Inhalte, "die ein ähnliches Flair verbreiten", um die Inignoranten zu verlocken.
 
@Heideschnucke: Zitiere: "Nathan Mayer Rothschild (1777 - 1836) ging zwischen 1790 und 1800 als Textilkaufmann nach Manchester. 1808 gründete er die Bank N.M. Rothschild & Sons in London, die noch heute erfolgreich arbeitet. Nathan investierte Wilhelms Soldatengeld in Gold der Ostindischen Gesellschaft, welches für spätere Feldzüge Wellingtons benötigt wurde. Durch den Kauf und Wiederverkauf von Wellington-Aktien, den Verkauf und Rückkauf des Goldes an Wellington, dessen Versand nach Portugal und den Schmuggel während der Kontinentalsperre erwirtschaftete er ein Vermögen. Er wurde zum einflussreichsten Finanzier der britischen Regierung. Über Nathan Rothschild ist folgende Begebenheit bekannt: Mittels eines effizienten Informationsdienstes wusste er vor dem britischen Premierminister vom Ausgang der Schlacht bei Waterloo, woraufhin er seine Aktien verkaufte. Die Anleger glaubten, so die Geschichte, er sei im Besitz von Information über eine britische Niederlage, weshalb sie ihm beim Verkaufen der Aktien folgten. Nachdem die Kurse der Wertpapiere in den Keller gesunken waren, kaufte er sie wieder auf und nahm den vollen Kursanstieg mit, den die Nachricht vom Sieg der Briten mit sich brachte. Guy de Rothschild, aus der französischen Rothschild-Linie, erklärte in seiner Autobiographie „Geld ist nicht alles” von 1982, dass dieser Mythos frei erfunden sei." - Wikipedia
 
Wie ich schon mehrfach in den News zu OLPC gesagt habe, halte ich es für nicht besonders zielführend Laptops zu verteilen, wenn es immer noch an grundlegenden Dingen des täglichen Lebens mangelt. Man sollte zuerst die wirklich wichtigen Dinge regeln, bevor man Technologie verteilt. So lange werden es auch Bücher, ne Tafel und Schreibhefte tun.
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