Wirtschaft & Firmen
29.09.2008 12:36Telekom will Verbindungsdaten nicht herausgeben
Schon vor einiger Zeit hatte die Bundesnetzagentur die Deutsche Telekom dazu aufgefordert, die Verbindungsdaten ihrer Kunden künftig auch ohne richterlichen Beschluss freizugeben. Gegen diese Anweisung geht die Deutsche Telekom nun vor. mehr...
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The Grinch am 29.09.08 12:44 Uhr
(+13)
Diese Verbindungsdaten sind doch eh nur für die Abzock-Abmahner! Und die IPs sind kein sicherer Hafen für die Abmahner, da in bestimmten Netzen die Nutzer-IPs noch Stunden nach dem Wechsel der dynamischen IP im Netz kursiert. Zudem ist die Fehlerquote, bei der Log-Software, durchaus nicht zu verachten. Und noch etwas: das Bundesverfassungsgericht hat noch nicht entgültig entschieden wie bei der Erhebung der Verbindungsdaten genau vor zu gehen ist! Darum kann ich die Eingabe der Bundesnetzagentur nicht ganz nachvollziehen.
LoD14 am 29.09.08 12:48 Uhr
(+7)
@The Grinch: die uhren müssten wirklich überaus präzise arbeiten. ich hatte mal nach ner frischen einwahl die 99 minuten von rapidshare, dh die IP kann noch keine minute freigegeben gewesen sein. wenn dann die uhren von telekom und überwachungsfirma auch nur ne minute abweichen, kann man schon unschuldig in den salat rutschen -.-
Blackspeed am 29.09.08 13:04 Uhr
@LoD14: Ganz genau das ist der Punkt.
bigb702 am 29.09.08 12:45 Uhr
(+6)
Finde ich gut, daß sich die Telekom dagegen wehrt. Nach dem Skandal mit den Abhören... Man muß ja auch mal gegen diese Sch**** Wir-machen Deutschland-zum-Überwchungsstaat vorgehen. Keine Lust irgendwann aufm Klo zu beobachtet werden, um sicherzugehen, daß ich keine Bombenanleitung lese.
Athelstone am 29.09.08 13:07 Uhr
(-1)
@bigb702: Der Telekom ist ganz sicher am Schutz unserer Daten gelegen,
andere Motive haben die sicher nicht.....LOL
Das sind nur nen paar Streicheleinheiten für die letzten Kunden, bevor die auch noch weglaufen ^^
LoD14 am 29.09.08 13:12 Uhr
@Athelstone: wohl sowas wie der versuch einer PR wirksamen schadensbegrenzung.
qwerik am 29.09.08 13:22 Uhr
@bigb702: Es wird der Telekom bestimmt nicht am Datenschutz der Kunden liegen. Die haben bei der ganzen Sache wahrscheinlich irgendwelche Gewinne oder Verluste. Vielleicht haben die durch diesen Datenfreigabeblödsinn mehr Aufwand, mit speichern der Daten und Weitergabe dieser an den Staat. Kann doch sein das sie nur gegen diese Gesetze sind weil dieser Mehraufwand Kosten verursacht die sie nicht brauchen. Ob es den da wirklich um die Kunden geht, ist seeeeeehr fraglich :-D
Exabyte am 29.09.08 13:22 Uhr
Hat die Telekom nicht immer eifrig die Verbindungsdaten über recht lange Zeiträume gespeichert und behauptet, dass es aus abrechnungstechnischen Gründen notwendig ist? Denen müssen in der letzten Zeit die Abmahner bzw. die Staatsanwaltschaften die Türen eingerannt haben, nur so ist zu erklären, dass die Tk. plötzlich am Datenschutz interessiert ist. Naja....der Überwachungsskandal spielt da bestimmt auch eine Rolle.
bigb702 am 29.09.08 13:25 Uhr
@Exabyte: Wurden sie auch...vor der Voratsdatenspeicherung aber nur 3 Monate und das auch nur bei Kunden, die eine Volumen-/ Zeitbegrenzung haben. Nicht bei denen mit richtiger Flat. Da waren es glaube ich nur ne Woche oder so..
TobiTobsen am 29.09.08 22:02 Uhr
@bigb702: Ne die mit Flat auch regulär. Da hat dann doch auch einer geklagt. Und der hatte auch recht bekommen. Aber halt auch nur für sich :)
Executter am 29.09.08 13:28 Uhr
(+1)
Wenn die Telekom die Daten einfach so rausgeben kann, wäre das ziemlich hart. Denn momentan darf nur bei Verdacht auf die Nutzung illegaler Services eine richterliche Verfügung ausgestellt werden, die dann die IP-Adressen in den Anschlussinhaber auflöst.
Wenn man ohne begründeten Verdacht die Daten checkt würde sicherlich so einiges zu Tage kommen und diverse Anwälte die diverse Unternehmen vertreten können dann wieder munter diverse Abmahnungen mit diversen Summen verschicken.
Eine solche Forderung dient also nicht der Sicherheit Deutschlands oder sonstiges, sondern der Geldmacherei diverser Anwälte.
Württemberger am 29.09.08 13:33 Uhr
Meiner Meinung nach wäre es, wenn die Telekom die Daten der User eifnach rausgibt, der nächste Schritt zum Übewachungsstaat und dies hätte wiederum Folgen bezüglich dem Eingriff in die Privatsphäre und somit auch in die Grundrechte jedes einzelnen Menschen.
X-TREM am 29.09.08 13:48 Uhr
(-3)
Also etz mal langsam Leute. Ein Schritt zum Überwachungsstaat, ja. Kein Interesse am Datenschutz? Ich glaube, ihr wisst nicht, was ihr da sagt oda? Wenn die Telekom die Verbindungsdaten einfach so rausgibt, ergibt sich daraus ein schlechtes Image und die Kunden würden weglaufen! Also interessiert es die Telekom sehr wohl!
Verbindungsdaten müssen bei den Leuten gespeichert werden, die keine Flatrate haben und ich meine, dass es sogar gesetzlich vorgeschrieben ist? 90 Tage mein ich...
Kalimann am 29.09.08 14:20 Uhr
@X-TREM: Bist du dir sicher das die Kunden wgelaufen würden? Die wenigsten interesiert das nämlich. Das ist trauruf, aber wahr. Es sind die wenigsten Menschen die sich tatsächlich für ihre Daten interesieren, den meisten ist das egal. Das ist nämlich der grund warum alles so ausathen kann.
X-TREM am 29.09.08 15:28 Uhr
@Kalimann: also ob das wirklich vielen egal ist, weiß ich nicht, nur ich kenne halt niemanden, dem es egal ist... aber um ehrlich zu sein, habe ich auch nicht so direkte nachgefragt, ob es der Person egal ist, oder nicht, denke trotzdem nicht, weil man das dann so in die Richtung raushören kann... nja.
SkyScraper am 29.09.08 21:05 Uhr
@X-TREM: Kalimann hat sicher eine bundesweite Umfrage gemacht, sonst wüsste er nicht wie sich -zig Millionen Kunden verhalten *grins*
metusalemchen am 29.09.08 14:27 Uhr
Rechtssicherheit ist gut.....wer schützt den Bürger vor dieser angeblichen Rechtssicherheit?
legalxpuser am 29.09.08 16:08 Uhr
Also meiner Meinung nach speichern sie zur Zeit noch 7 Tage! Stimmt das noch so!
SkyScraper am 29.09.08 21:04 Uhr
@legalxpuser: Leute, gewöhnt Euch endlich mal an Fragezeichen zu verwenden, wenn es eine Frage sein soll. Wenn ich raten will kauf ich mir ein Rätselheft. Danke!
GordonFlash am 29.09.08 19:50 Uhr
Muss man erst im Vorstand der Telekom sitzen, um Verbindungsdaten zu bekommen, Telefongespräche abzuhören etc.?
QUAD4 am 29.09.08 22:02 Uhr
(-1)
ihr lebt alle in einem faschistischen staat. ihr könnt mit ziemlicher sicherheit davon ausgehen das das was die telekom sagt und letztlich macht zwei paar schuhe sind. meiner meinung machen die exakt das gegeteil davon, genauso die politik.
GordonFlash am 29.09.08 22:18 Uhr
@QUAD4: Soso... Wo wohnst Du denn? In Kuba oder China?
QUAD4 am 29.09.08 23:20 Uhr
@GordonFlash: leider immernoch in deutschland. du und alle anderen solltet echt was anderes lesen wie zB www.radio-utopie.de . ...und der vollidiot der mir ein minus gegeben hat kann mich mal.
Hirschgoulasch69 am 01.10.08 22:56 Uhr
"Die Verantwortlichen bei der Bundesnetzagentur zeigten sich von der Reaktion der Deutschen Telekom überrascht. " - Heuchler, es ist meiner Meinung nach schon fast komisch, daß die Telekom doch so reagiert und noch nicht völlig korrumpiert ist. Danke für den Hoffnungsschimmer*. (Konträr: Es ist doch nur das Spiel mit der Öffentlichkeit) *bezogen auf neoliberalistische (ismus) Tendenzen
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