Windows "7": Virtuelle Ordner entwirren Datenchaos

Windows 7 Microsoft führt mit Windows Codename "7" mit den so genannten "Libraries" (z. dt. Bibliotheken) die Möglichkeit ein, Dateien in virtuellen Ordnern zu sammeln, ohne dass diese von ihrem eigentlichen Speicherort entfernt werden. mehr...

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Interessant. Da stellt sich mir aber die Frage, was passiert wenn eine referenzierte Datei umbenannt oder verschoben wird. Wird dann die Referenz im virtuellen Ordner aktualisiert oder geht sie verloren?
 
@MadDogX: ich schätze mal das wird wie in dreamweaver oder golive, man bekommt einen dialog "datei blablabla wurde verschoben, möchten sie die links aktualisieren" oder sowas, halte ich wenigstens für sinnvoll :)
 
@MadDogX: ich stelle mir da eine ganz andere frage, und zwar die, wie ich meiner oma beibringe wie eine datei an 2 stllen gleichzeitig sein kann. ich bin ja froh dass die die "baumstruktur" begriffen hat...
 
@MadDogX: Evtl. durch ID-Referenzierung von Dateien, die unabhängig vom Dateinamen sind, siehe MacOS(X).
 
@MadDogX: Das funktioniert etwas anders. Die Ordner sind eher mit Views einer Datenbank vergleichbar. Da sind keine echten Links zu Dateien drin. Wenn man in den Ordner schaut, dann wird er erst zu dem Zeitpunkt live "befüllt". Dadurch ist der Inhalt immer aktuell. Die gespeichterten Suchabfragen in Vista bzw. Outlook funktionieren ähnlich..
 
@namronia: Dann wäre die Geschichte aber auf dem Niveau von ganz normalen Verknüpfungen. Ich denke schon, dass da ein Dienst die virtuellen Ordner überwacht und aktualisiert.
 
@MadDogX: Ich schließe mich LeChuck an. Im Prinzip sind die Virtuellen Ordner nur eine andere Ansicht in der ich nach eigenem gut dünken meine Dateien hineinpacken kann.

Dieses Prinzip ist aber nicht neu. Unter Linux gibt es das glaube ich schon länger. Bei manchen FTP-Servern konnte man auch Virtuelle Ordner einrichten und darin dann reale Verzeichnisse reinpacken.

Fehlt eine Datei in dem realen Verzeichnis wird sie auch nicht mehr im virtuellen Ordner angezeigt. Umbenennen jedoch wird sicherlich angezeigt werden.
 
@asyncron: Meine Mutter kennt sich noch nicht in der Baumstruktur aus. Sie verwendet übrigens einen alten iMac zum Mails schreiben, funktioniert zweckgemäss. :-)
 
@asyncron: ja das halte ich bei meinem vater auch das grösste problem. er ist bis heute verwirrt dass sein laufwerk D: und die "Eigenen Dateien" den selben Inhalt besitzen...
 
Gute Idee. Gefällt mir. Mal eine andere Frage... Wird eigentlich mit Windows 7 auch ein neues Dateisystem kommen?! Ich hab da irgendwas im Kopf. Ist das richtig ?
 
@kew: das einzige was mir bekannt wäre war die Dateisystemerweiterung WinFS die ja für Vista kommen sollte, sie wurde aber eingestellt und war kein eigenes Dateisystem: http://de.wikipedia.org/wiki/WinFS
 
@kew: Nein.
 
@kew: Erstmal nein, NTFS reicht ja eigentlich, aber MS kann ja daran arbeiten ohne das mans weis war ja z.B. bei der XP Luna Oberfläche auch so :D
 
@kew: Nein. Es gibt natürlich auch die Lösung das Microsoft einfach ein Dateisystem aus der Unix/Linux Ecke lizensiert. XFS wäre super, ZFS ein Traum. Aber ich glaube vorher friert die Hölle zu. :-) Allerdings wäre ein "negativer" Aspekt dieser Dateisysteme, das Hersteller von Defragmentierungstools, Konkurs anmelden könnten. ^^
 
@tekstep: Klar, es gibt ja auch nicht ein einziges Defragmentierungsprogramm für ext-Systeme, ne? ^^ @darkalucard: Die Integration von virtuellen Ordnern wäre IMHO eine Stille Zustimmung zu der Vermutung das WinFS nicht tot ist, sondern in 7 einfließt. Vielleicht still und leise, vielleicht aber auch mit einer Ankündigung unter viel TamTam. Vielleicht schon in ein paar Monaten. Wäre ja geradezu prädestiniert die virtuellen Ordner zu handlen.
 
@DennisMoore: Ehrlich gesagt ist mir wirklich keines bekannt (für ext2/3 Dateisysteme). Und für JFS, XFS oder ZFS: dort gibt es praktisch keine fragmentierung, bzw. wird sie sogar ausgenutzt. Daher wäre ein Defrag-Tool Sinn- u. Nutzlos. ^^ Das heißt natürlich nicht das es gar keine fragmentierung unter diesen FS gibt, aber es hat bei weiten nicht diese auswirkung auf die performance wie es bei NTFS (ist ja der große Schwachpunkt dieses FS, wurde aber so weit ich weiß von HPFS mitübernommen) der Fall ist. Da habe ich einen guten Artikel über XFS u. (de)frag. gefunden: http://tinyurl.com/3g4d5w
 
@tekstep: Für XFS soll es wohl eins geben. Für Ext2/3 gabs mal eins von "O&O Software". Von den anderen weiß ich nix. Aber prinzipiell dürfte wohl jedes Dateisystem irgendwann fragmentieren.
 
Äh sind das dann Ordner, in denen Verknüpfungen zu den Dateien liegen?

Was ist das Besondere daran?
 
@Piny: Bitte befasse dich mit dem Thema mal etwas ausgiebiger, dann wirst du feststellen, dass es keine einfachen Verknüpfungen sind.
 
Sehe da bis auf die Freigabe keinen Unterschied zu jetzt: Themenordner erstellen, Verknüpfung zur Datei ablegen, fertig
 
@catdog: Leider sind das aber keine statischen Verknüpfungen, sondern dynamische Referenzen.
 
Ist es heutigen Usern wirklich zu viel abverlangt sich eine normale saubere Ordnerstruktur anzulegen??? Toll wenn man nun die Daten wild auf der Platte verstreut hat und sie nur noch in virtuellen Ordnern zusammen fasst. DAs macht das Backup seeeeehr viel übersichtlicher und einfacher. Aber ich denke mal Leute die es nicht mal schaffen eine saubere Ordnerstruktur anzulegen machen eh kein Backup...
Wie auch immer . Ich halte es für sinnfrei. Ich höre die Leute hier schon anrufen ... ich hab meinen virtuellen Ordner gelöscht ... wo finde ich jetzt die Daten? Auf dem Netzwerk? Auf der Platte? Auf dem USB Stick? Auf der Cd? .... Naja so werden wenigstens die Supporter und Administratoren wieder wichtiger.
 
@klausing: 1. sehe ich in virtuellen Ordnern primär eine personalisierte Ordnerstruktur, von "Sauber" hat schließlich jeder eine andere Vorstellung. 2. Wenn das Backupprogramm mit den virtuellen Ordnern umgehen kann wird das Sichern von Daten zum Kinderspiel. 3. Wenn es um das Bereitstellen von Daten in einem Heimnetzwerk geht, ist dieser Ansatz der Mächtigste den man sich vorstellen kann
 
@klausing: Und 4. ist es immer noch eine optionale Funktion und man kann sie auch links liegen lassen.
 
@klausing: Also ich halte von dieser Funktion sehr viel. Aber es macht für mich Sinn, wenn ich alles an einem virtuellen Ordner zusammenfassen kann. Ich habe z.B. mehrere Festplatten, auf denen Filme und Serien aufgeteilt sind, eine Festplatte mit Musikvideos. So wäre ich froh, wenn ich diese Dateien von einem Ort aus zugreifen könnte und nicht immer Suchen müsste, auf welcher Festplatte was zu finden wäre.
 
@klausing: Gerade für Backup, sind virtuelle Ordner eine geniale Sache. Windows hat auch im Grunde schon lange die Möglichkeit, virtuelle Ordner bzw. Hard Links zu verwenden. NTFS unterstützt es (meines wissens) bereits seit anfang an. Ich persönlich nutze auch auch unter Vista bereits die Vorteil von virtuellen Ordnern, die Vista von Haus aus bereits mitbringt (aber nur auf NTFS-Platten). Guck dir mal "rsyncbackup" an! Dann weißt du wie genial virtuelle Ordner sind und wie einfach man sie händeln kann und nebenbei gesagt (auch wenn es bei den heutigen Platten-Preisen nicht mehr wirklich relevant ist) kann man noch enorm viel Speicherplatz sparen, dank der virtuellen Ordner!
 
Liest sich irgendwie wie eine GUI für die Hardlink-Funktionalität von NTFS... Mal sehen, was MS da machen wird oder ob ich falsch liege...
 
@Astorek: Hardlinks sind starre Verknüpfungen. Virtuelle Ordner beinhalten aber dynamische, ebenfalls virtuelle Links zu Dateien.
 
eine sehr schlechte idee. sehr viele user kommen noch nicht mal mit normalen ordnern klar. virtuelle ordner sorgen dann dafür, dass der überblick vollkommen verloren geht.
ich denke es müssen ganz neue ansätze her die immer riesiger werdenden datenmengen zu verwalten und auch für anfänger überschaubar zu halten.
 
@coolbobby: Gerade wenn es um Überschaubarkeit geht, ist der Ansatz doch genial. Da kann sich jeder User seine ganz persönliche Struktur schaffen, unabhängig vom tatsächlichen Speicherort.
 
@Schlie&$65533:muskel:
Äh also eigentlich ist ja genau DAS schon der Sinn eines Dateisystem. Der User kann seine ganz persönliche Struktur schaffen, unabhängig vom tatsächlichen Speicherort auf der Platte^^
 
jeder der schon mal mit ubuntu gearbeitet hat kennt diese virtuellen ordner die von nautilus zb. mit network:/// oder burn:/// usw. aufgerufen werde.
hoffe denen die nur bahnhof bis jetzt verstanden haben ein bisschen geholfen habe wie diese ordner funktionieren.
 
@DennisMoore: Du kannst denken was du willst, ist mir völlig Latte, aber beim Nazi-Vergleich hört der Spaß für mich auf. Damit hast du Dich sowas von disqualifiziert...
 
@ DennisMoore : euch fanboys ist echt nicht mehr zu helfen.
 
jeder der schon mal mit ubuntu gearbeitet hat kennt diese virtuellen ordner die von nautilus zb. (mit network:/// ) oder ( burn:/// ) usw. aufgerufen werde.
hoffe denen die nur bahnhof bis jetzt verstanden haben ein bisschen geholfen habe wie diese ordner funktionieren.
 
Sehr gut
 
Ich hab so etwas auf meinem Telefon. Wenn ich Fotos aufrufe, kommen absolut alle Bilder aus allen Ecken des Telefons angekrochen. Ob ich sie sehen will oder nicht. ich hasse es. ich will alles hübsch in Ordnerstrukturen sortieren und nicht mit Bildern überflutet werden, nur weil ich in den virtuellen Ordner "Bilder" gucke.
 
@pool: hast wahrscheinlich nokia... das ist normal bei denen. keine geheimnisse mehr :-)
 
@pool: Bitte informier dich nochmal, was virtuelle Ordner eigentlich sind, denn dein Kommentar zeigt, dass du es noch nicht verstanden hast. Google ist dabei dein bester Freund! :)
 
@seaman: Warum sollte er? Stimmt doch, dass sich ein virtueller Ordner so verhalten kann. Wird von dir ja auch in [15][re:1] indirekt bestätigt.
 
@rrakateli: Ja... es handelt sich um ein N78... es S60-Telefon. Series 40 Telefone von Nokia verhalten sich jedoch glücklicherweise nicht so. Da gibt's noch die alte gute Ordnerstruktur.
 
@seaman: Virtuelle Ordner beinhalten alle Dateien eines Typs und nicht einfach nur die, die halt drin sind. Es wird nicht nach Ort unterschieden sondern nach Parametern, die man einstellt... und so füllt sich dann der Ordner. Was daran falsch ist, versteh ich nicht ganz.
 
Darf ich mir das wie ein Inhaltsverzeichnis oder Verknüpfung nur in leicht vorstellen? Aber mal was andres: Ich will ein neuen Ablagenmanager! Wenn ich was kopiere und wo anders einfügen will soll ein kleines Fenster aufgehen in dem ich anklicke was ich einfügen will! So kann ich 10 Texte hintereinander einzeln kopieren, und nachher auswählen welcher eingeführt wird! Und das mit Bildern Text etc! Wer das auch will soll hier was zu schreiben :D Ab 1000 Antworten schreib ich ne Mail an M$^^
 
Stelle mal eine Behauptung auf an dieser Stelle: "In Vista gibt es tatsächlich über den Ordner Suchvorgänge...genau das selbe" Funktioniert doch im Prinzip genauso wie der Virtuelle Ordner? Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte
 
@Lostinhell78: Ja, genau, du hast es erfasst. Es wird aber von MS nicht sonderlich groß herausposaunt, dass es sich dabei um virtuelle Ordner handelt. Irgendwie habe ich das Gefühlt, das MS das ganze wie ein Staatsgeheimnis händelt, aber eine wirklichen Grund für die Verschwiegenheit sehe ich nicht.
 
@seaman: War mir klar das es so ist. Versteh nur nicht warum auf WF (der letzte Absatz des Artikels ist dabei besonders interessant) eine andere Information gepostet wird. MFG
 
Beispiel: User hat eine beträchtliche Musiksammlung von ca. 1TB. User hat den Inhalt jedes Albums einzeln in diesen Ordner gepackt, in der Hoffnung, das er sich dann seine gesamte Musik nach dem Alphabet sortieren kann...wie schnell kann er nun auf die Daten zugreifen?Zeitlupenmodus sobald der Ordner geöffnet wird?
 
@freach: Würde mich auch interessieren, ab wie viel Dateien der Explorer dann in die Knie geht. Aber mangels Testmöglichkeiten (kein finales Windows 7) kann man darüber auch nur spekulieren.
 
@freach & noComment: In Windows Vista, kommt ein gelber Balken, wenn mehr als 5000 Ergebnisse gefunden wurden. Wenn ich auf den klicke, werden alle anderen Ergebnisse angezeigt. Bei mir geht das ohne probleme wenn da mal z.B. 13000 Dateien sind.
 
...ist ja dann wohl das gleiche wie in OUTLOOK2003 die Suchordner, oder ?? Aber Indexdienst abschalten is' ja dann wohl nicht mehr....
 
Das wollte man bei Vista auch schon einbauen...
 
@Ensign Joe: Gibt es auch in Vista. Öffne mal den Ordner "Suchen"! Funktioniert nach dem selben Prinzip.
 
@Lostinhell78: das glaub ich nicht ganz... naja ok kein minus aus mitleid lol
 
@hjo: Musst Du auch nicht einfach glauben. Kannst, wenn Du selber Vista hast, das gerne selber überprüfen und feststellen, dass es genau das selbe ist. Minus hin oder her....keine Erpressungen hier....überprüfen ist die einzige Wahrheit.
 
Das wollte man bei Vista auch schon einbauen...
 
@Ensign Joe: quatsch ... minus
 
Cool, das ist ja wie unter KDE4.x!
Ich finde die Idee gut! Nun muss nur noch Apple das in MacOSX einbauen und alle großen OSs haben eine weitere tolle Funktion! :D
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