WWW-Erfinder: "Offenes, freies Internet für alle"

Internet & Webdienste Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, hat die Gründung einer neuen Stiftung angekündigt, die die Nutzung des Internets fördern soll. Die World Wide Web Foundation soll Anfang 2009 ihre Arbeit aufnehmen. mehr...

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Die einen wollen ein offenes und freies Internet, die anderen wollen ein zensiertes und kontrolliertes Internet. Wer wird sich durchsetzen? Der mit dem meisten Geld...
 
@Islander: Google!?
 
@Islander: Die Welt ist eine google (+) für dich :)
 
@clawhammer: hast du die scheisse auch in der zeitung gelesen? :D :D
 
Google strebt auch ein freies Internet an. Es will sämtliches Wissen auf der Welt frei zugänglich machen. Und die Doku war ziemlich schlecht gemacht.
 
"Die Stiftung solle für demokratische Strukturen, Redefreiheit und den freien Zugang zu Informationen im Internet werben. "

Haben wir doch bereits!
 
@thomasrv123: Dann frag mal die Chinesen ob das so ist.
 
@thomasrv123: So sollte es bei uns sein, aber Redefreiheit und demokratische Strukturen muss man bei uns langsam aber sicher mit der Lupe suchen! Der Trend geht eher dahin, das zu unterbinden, siehe Schäuble & Co etc.
 
@Motverge: Bei den Chinesen wird auch so eine Foundation nix ändern...
 
@thomasrv123: die bedeutung des wortes "demokratie" verliert immer mehr an bedeutung
 
@hjo: Korrekt! Zumal es eine echte Demokratie noch nirgendwo gibt. Man bezeichnet heute alles als "Demokratie" wo ansatzweise von Freiheit die rede ist. Dies ist sicher eine demokratische eigenschaft, aber noch lange keine Demokratie.
 
Wie ein Staat ohne Gesetz! Freiheit befürworte ich schon, aber Gesetze müssen auch sein, schwarze Schafe gibt es immer. Sie sollten, wie schon teils oben beschrieben, mehr auf die Verbreitung des WWWs setzen. Auch die Zensuren durch "teils" korrupte Staaten, sollten beim internationalen Gerichtshof ausgefochten werden. Nur so wird die Grundidee auch wirklichkeit.
 
Es wird so sein, wenn die entsprechenden Gelder verdient werden. Dürfte für Netzwerkinfrastrukturspezialisten wie Cisco oder Lucent lukrativ sein. Aber die verschenken auch nichts. Da ändert auch keine 5 Mio. Spritze etwas und keine Professur am MIT etwas. Denn das Netz finanzziert sich nicht durch Demokratie oder Redefreiheit, die wirklich Stück für Stück abgetragen wird.

OT: Auf WF ist es genauso schlimm wie auf Heise mit dem Bewertungsspielzeug.
 
Das Internet kann nur so frei und offen sein, wie die Regierungen dieser Welt es zulassen. Für mich steht das beides in direktem Zusammenhang. So lange China, Europa und USA überwachen und zensieren wird es niemals ein freies und offenes Netz geben. Und ich glaube kaum, dass es mal soweit kommt, dass die Überwachung und Filterung global aufgehoben wird, denn jedes Land hat Gründe dafür es nicht "frei zu machen". Deutschland hat die Rechtsradikalen, China die Regiserungsgegner, USA den Terror.
 
Am besten noch ne Todesstrafe für die die Zensieren wollen mehr haben die nicht verdient . Rottet das Stasi 2.0 denken aus .
 
Knight Foundation? Ist nicht deren ernst? :D
 
@s3ntry.de: ich wette, dass die einen server haben, der mit ihnen spricht und an der vorderseite mehrere rote lampen abwechselnd von links nach rachts leuchten... ,-)
 
So lange der Aufbau der Infrastruktur Geld kostet, kann es nicht umsonst sein. Und wenn das Internet von neoliberalen Wirtschaftsgiganten aufgebaut wird, wird es nicht "frei" sein. Seit dem Dotnet - Boom an der Börse sollte klar sein, dass es um Big Busines geht, nicht um Freiheit, Demokratie etc. Das "Mitmach-Internet" Web 2.0 bewegt sich nur in diesem Rahmen - möglichst viele sollen sich engagieren und lecker Gebühren bezahlen.
 
Naja also ich denke doch das sich letztendlich, die die für ein offenes und freies Internet sind, durchsetzen werden! Lange lassen sich die Leute Überwachung und Kontrolle nicht gefallen! Das wissen auch die Politiker!
 
Am Wochenende hat gerade irgend so ein lokaler Spinner in Deutschland mehr Internet-Zensur gefordert, der leicht durchschaubare Vorwand war diesmal "Jugendschutz", obwohl das Voraussetzung für Verträge über Internet-Zugang ohnehin Volljährigkeit ist. Das lässt mich durchaus erwarten, das irgendwelche Spinner demnächst noch "Jugendschutz im Freudenhaus" fordern könnten, so, das die sexuelle Dienstleistung in den ohnehin nur für Volljährige zugänglichen Etablissements Weltweit nur noch bei gleichzeitig Weltweiter völliger Dunkelheit erfolgen darf und/oder nur noch gänzlich Berührungsfrei (also ohne Anfassen), oder ähnlicher Unsinn. Für Politiker ist "offenes freies Internet für alle" das Feindbild Nr.1. "Offenes freies Internet" wäre so ungefähr diametral das Gegenteil der gesteuerten Propaganda lokaler Juntas.
 
@Fusselbär: Du weist aber schon, wieviele Kiddies im Internet unterwegs sind? Internet ist erst ab 18 - *ich roll' mich weg* - Aber stimmt schon, die Bedenkenträger sind 'ne Seuche.
 
@rallef: Ein anderer Angriffvektor den lokale Politker gerne gegen ein "offenes freies Internet" benutzen, sind angebliche "Terrouniversitäten" im Internetz. :-) Die Scheinargumente um ein gesteuertes und total-zensiertes Propaganda-Medium zu fordern, werden von lokaler Junta beliebig getauscht und zum Einsatz gebracht.
 
@Fusselbär: wenn eltern einen internet anschluss kaufen, dann sollten sie für ihre kinder den jugendschutz (oder wie das bei vista heißt)aktiviren. is doch ganz einfach ...
 
Am Ende kauft Google die Stiftung eh auf :D
 
"Verfügbarkeit von Internet-Zugängen für den 80 Prozent betragenden Anteil der Weltbevölkerung, die bisher nicht online sind" -> Nur was bringt das den Leuten, wenn sie gar nicht lesen können? Nicht überall auf der Welt gehört die Schule zum Standard.
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