Microsoft: Gebrauchtsoftware nur bei Partnern kaufen

Wirtschaft & Firmen Gebrauchte Software-Lizenzen von Microsoft sollten nur von einem Händler erworben werden, der mit dem Software-Konzern zusammenarbeitet. Das empfiehlt zumindest Microsoft in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. mehr...

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so lächerlich
 
@woot: Ich vermute es geht primär um gebrauchte Volumenlizensen, die da oftmals aufgeteilt werden, da kann ich die Einwände seitens MS durchaus nachvollziehen
 
@Schließmuskel: Nö, Microsoft geht es ausschließlich darum, nocheinmal für diese Lizenzen bezahlt zu werden. Hier geht es ausschließlich nur ums liebe Geld.
 
@tekstep: Dein allumfassendes Wissen hast Du woher genau?? __ Es geht hier (wie auch in div. früheren News, in denen es um dieses Thema ging) offensichtlich nur um Teile aus Volume-Lizenz-Paketen, die einzeln verhökert werden. Und das widerspricht eindeutig den Lizenzbestimmungen von Microsoft, welchen der ursprüngliche Käufer der Volume-Lizenz zugestimmt hat.
 
@Joyrider:
Sein allesumfassendes Wissen hat er ganz einfach daher, dass er die Welt verstanden hat. Es geht nämlich IMMER nur ums liebe Geld.
 
Das ist was mir an Linuxdistributionen so sehr gefällt. Man kann damit alles tun und lassen was man will.
 
@kinterra: vor allem sich den Allerwertesten abwischen :) Mir gefällt Linux
 
@brunner.a: na ... ob das so bequem und gesund sein soll, wenn du dir mit Installationsmedien deinen Allerwertesten abwischst? Aber wie es halt dir gefällt ^^
 
In Deutschland dürfen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes sogar gebrauchte OEM-Lizenzen ohne Hardwarebezug weiterverkauft werden.
Eine entsprechende Klage seitens Microsoft wurde im Jahr 2000 vom Bundesgerichtshof abgewiesen.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2000-7-6&anz=25&pos=9&client=3&Blank=1&linked=pm&nr=13514

Was ist der Weiterverkauf einer OEM-Lizenz anderes als die Übertragung von Rechten?
Wie passt die jüngste "Empfehlung" von Microsoft damit zusammen? Wittert Microsoft hier aufgrund des neueren Urteils eine Änderung der Rechtslage? Oder haben beide Urteile wirklich garnichts miteinander zu tun? Das Recht ist ja durchaus ein chaotisches Systemmit vielen Unbekannten? Waum sollte die Rechtslage für den Weiterverkauf von Softwarelizenzen also eindeutig sein...
 
@DSidious: Dein Link funkt irgendwie nicht...
 
@Pygmalion1:
Ups: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2000-7-6&anz=25&pos=9&client=3&Blank=1&linked=pm&nr=13514

..... Hier werden automatisch Leerzeichen eingefügt bei sehr langen Worten.... Deshalb funktioniert der Link nicht. :-(
 
@DSidious: mach einfach eine "TINYURL" (einfach mal danach googlen - oder: http://xrl.in/ - gibts u.a. auch als browser add-on für den FF) daraus: http://tinyurl.com/5bsqz6
 
@bilbao:
Danke, klappt: http://tinyurl.com/65tuae
 
und schon wieder MicroBlöd! was diese schweißfirma abzieht geht einem echt schon auf den sack - die lernen es einfach nicht! (wem der text zu lange ist..... einfach nicht lesen und finger stillhalten): [QOUTE] Urteil des Landgerichts München (Aktenzeichen 30 O 8684/07) - - - - *Einzelne Software-Lizenzen aus Microsoft-Volumenlizenzverträgen dürfen „gebraucht“ weiterverkauft werden. Dies entschied das Landgericht München I im Rahmen eines Kaufpreiszahlungsprozesses mit schriftlicher Urteilsbegründung vom 4. April 2008 . Das Urteil ist rechtskräftig. Das Gericht verwarf mit diesem Urteil die Rechtsauffassung von Microsoft, nach welcher der Käufer einer Volumenlizenz keine Einzellizenzen erwirbt, sondern nur ein Vervielfältigungsrecht. Das Landgericht München nimmt ausdrücklich Bezug auf das Urteil des Landgerichts Hamburg, das bereits im Juni 2006 den Weiterverkauf einzelner Microsoft-Lizenzen aus Volumenlizenzverträgen für zulässig erklärt hatte (Aktenzeichen 315 O 343/06). Das Landgericht München schloss sich dieser Rechtsauffassung an. - - - - - - Die Kernaussagen aus der Urteilsbegründung: - - - - - - * Das Gericht urteilte, „dass der Verkauf bzw. die Veräußerung einzelner Microsoft-Software-Lizenzen, die zuvor im Rahmen von Volumenlizenzverträgen abgegeben worden waren, auch ohne Zustimmung von Microsoft im Grundsatz wirksam möglich ist.“ Das heißt konkret: Verkauft Microsoft mehrere Nutzungsrechte in einem Volumen-Paket mit z.B. nur einer Master-CD, erschöpft sich sein Verbreitungsrecht trotzdem in Bezug auf jede einzelne Lizenz. Diese dürfen folglich auch einzeln weiterverkauft werden, und nicht nur in Form des ursprünglichen Pakets. - - - - * Microsoft hatte sich in der Vergangenheit immer wieder auf den laufenden Rechtsstreit zwischen Oracle und usedSoft berufen. Dieses Urteil sei auch für Microsoft-Lizenzen maßgeblich. in diesem "Oracle-Urteil" hatte das Landgericht München – in einem noch nicht rechtskräftigen – Urteil entschieden, online übertragene Oracle-Software dürfe nicht weiterverkauft werden. Das Landgericht München wies nun ausdrücklich darauf hin, dass die beiden Fälle nicht vergleichbar seien: „Vorliegend wurde jedoch unstreitig – anders als in dem vom Landgericht München I entschiedenen Fall – keine per Download über das Internet zur Verfügung gestellte Software verkauft. Die Klägerin hat vielmehr an die Beklagte Microsoft-Software verkauft, die von der Firma Microsoft als Volumenlizenz mit Masterkopie zur Verfügung gestellt wurde.“ - - - - * Das Gericht betonte in der Urteilsbegründung zudem, dass Microsoft von der Lizenzübertragung in dem dem Urteil zugrunde liegenden Fall zwar offensichtlich Kenntnis hatte, aber darauf verzichtete, wegen Urheberrechtsverletzung zu klagen. So heißt es auf Seite 9 des Urteils: "Aus dem Vortrag der Beklagten (...) ergibt sich außerdem, dass die Firma Microsoft weder gegenüber der Beklagten noch gegenüber den Endkunden der Beklagten Verletzungen ihres Urheberrechts geltend macht, obwohl die Beklagte, jedenfalls nach ihrem eigenen Vortrag, mit der Firma Microsoft in Kontakt getreten ist." [QOUTE]
 
Jau, das ist es wieder, das schöne Thema:

Leute, es geht nur vordergründig um Rechtewahrung angeblich fragwür-
diger Weitergabe und Einsätze von Gebrauchtsoftware: unerheblich, ob
Volumen- oder Einzellizenzen.
Es geht MS schlichtweg um die "Erschliessung" neuer, exorbitanter Ein-nahmenquellen. Warum die Kuh nur einmal melken, wenn man das doch mehrfach könnte und einem niemand Einhalt gebietet!?!
Das MS seine Ansprüche aus einem völlig abstrusen eigenen Rechts-
verständnis ableitet, und jetzt auch auf angeblich stützende Urteile verweisst, hat nichts zu sagen: Redmond hatte und hat nie Hemmungen gehabt, jedes beliebige Recht zu missachten oder zu verbiegen, um eigene Interessen am Markt durch zu setzen. Ausserdem weiss der rechtskundige Praktiker, dass an Gerichten nicht Recht gesprochen, sondern Rechtsfrieden geschaffen wird. Und dabei steht auch der Nutzenaspekt ganz weit oben auf den Urteilskriterien: schlussendlich íst jeder Richter froh, wenn er ein dröges und kompliziertes Thema schnell und elegant vom Tisch bekommt (Motto: da kann sich ja die nächste Instanz noch mal mit befassen!).
Und zu guter letzt kommt es noch auf die Interpretation an (siehe die
Ausführungen von bilbao): wir kennen die Situation ja aus den Wahlanalysen, da gewinnen ja immer alle Parteien.
Was sagt und das: nicht von MS bluffen und melken lassen!!!
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