Microsoft: Google hinkt beim Datenschutz hinterher

Datenschutz Der Schutz der Privatsphäre spiele beim Suchmaschinenbetreiber Google keine ausreichend große Rolle. Das bemängelte Peter Cullen, Chief Privacy Strategist bei Microsoft. Der Konkurrent liege hier eine ganze Dekade zurück. mehr...

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Wen wundert's, Google ist ja bekanntermassen der Datensammler schlechthin!
 
@swissboy: Als wenn MS besser wäre. Möchte nicht wissen was die mit ihrem Windows alles für Daten sammeln.
 
@RegularReader: Gegen Google ist Microsoft ein Waisenknabe was Datensammeln betrifft.
 
@swissboy: ...aha, und wer sagt das? MS? Bild.de?
 
@LuluPower: Wer sich informiert wird dies selbst erkennen.
 
@swissboy: "Wer sich informiert wird dies selbst erkennen." das klingt wie politische Propaganda von linken oder rechten Spasten. (Ich will dich damit nicht als solchen abstempeln, nur den Klang deiner Worte verdeutlichen)
 
@samin: Ich empfehle dir mal die in Kommentar [o3] verlinkte neues.Spezial Sendung zu Gemüte zu führen.
 
@swissboy: sorry, Schätzchen, i got some stuff to do.
 
@samin: Sorry, ich bin nicht dein Schätzchen!  :-)
 
@RegularReader: Dir ist klar wie leicht es ist festzustellen, was Windows an irgendwelche Server sendet? Wenn ein Windows-PC grundlos nach Hause telefoniert, dann fällt das genug Leuten auf...
 
Ich denke der Unterschied zwischen Google und Microsoft beim Datensammeln ist, dass MS dies tut um Informationen über die Produktnutzung, bzw. Nicht-Nutzung und zur Produktverbesserung zu erhalten und Google um Werbung zu verkaufen. Mag sein, dass MS auch bald Daten für Werbezwecke sammelt, aber an Google kommen sie in dem Punkt erstmal nicht ran.
 
@swissboy: hab mich schon bei der Überschrift gefragt, ob es nun google- oder ms-bashing geben wird.
 
@DennisMoore: Ich möchte mal anmerken, dass die google-"Rechtschreibprüfung" anhand solcher Daten ins Leben gerufen wurde. Zumindest war google die erste Suchmaschine, welche falsche Eingaben mit einem möglichen Verbesserungsvorschlag mir näher brachte. - Man könnte den gesammelten Daten ein "Verfallsdatum" geben, sodass man diese nur bis x Monate nutzen darf.
 
@swissboy: es ist immer noch yahoo der größte sammler, was ms betrifft holen die aber mächtig auf da sie aol und my_space bereits überholt haben. http://tinyurl.com/6lf3e3
 
@swissboy:"Gegen Google ist Microsoft ein Waisenknabe was Datensammeln betrifft."
Das liegt aber auch nur daran, dass MS in Sachen Online Dienste und Suchmaschiene an dritter Stelle steht. Wären sie so weit verbreitet wie Google, sehe die Sache ganz anders aus.
 
@TobiTobsen: Microsoft steht aber bei der Sammelwut weit über Google. Es geht hier lediglich darum was mit diesen Daten gemacht wird und um den Schutz dieser Daten. Der Grund warum bei solchen Sachen immer als erstes Google geschrien wird ist der, das Google ganz offen zugibt, die persönlichen Daten für z.B. Werbung etc. zu verwenden. Die anderen Unternehmen halten diesbezüglich nur die Klappe und sagen nicht was wirklich mit den Daten gschieht oder wofür sie verwendet werden. Aber oftmals steht es im kleingedruckten der Nutzungsbedingungen, EULA, Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Seite und/oder Software, man muss nur lesen. Aber vorsicht, meistens wird einen schlecht dabei. :-)
 
@TobiTobsen: Stimmt wohl. Es ist auch ganz normal, dass früher oder später Leute wie swissboy, getrieben von der Schlagzeilenpresse, nackt durch die Straßen laufen und das Ende der Welt mit einem Pappschild ankündigen. Dabei muss man in diesem Land nur mal bei irgend einem Versandhaus bestellen und sofort wird man von hunderten Firmen per Telef., eMail, Post etc belästigt, kriegt Drohbriefe von der GEZ und weiss der Teufel was...
 
@swissboy: ... du mußt es ja wissen - und Microsoft ist natürlich ohne Fehl und Tadel. Da ist mir eine Firma, die ganz klar sagt, was sie mit meinen Daten macht, um einiges lieber, als ein Konzern, der sich zum Helfer der Menschheit aufschwingen will, um ausschließlich höhere Marktanteile zu generieren ...
 
1. Was tut das hier zur Sache? Es geht um Google und die treiben es mit ihrer Datensammelwut wirklich auf die Spitze. 2. Ist es bei Google eindeutig erwiesen (sie geben es ja offen zu), bei MS kann man es lediglich unterstellen (und sowas wie Fehlerberichte zählen nicht als Bedrohung, da man gefragt wird und es ggf. sogar abschalten kann).
 
@RVB.T7: ALLE treiben es auf die Spitze, aber nur Google gibt offen zu WAS sie mit den Daten machen. Aber ALLE MACHEN DAS SELBE. Ist das jetzt soweit klar? :-) Wie du schon erwähntest, diese "Sende-Dienste" unter Windows, es gibt im übrigen mehrere davon, (unter anderen Fehlerbenachrichtigung u. dieses Programm zur Verbesserungs-Dings-Bums Quatsch), und das sind im übrigen nur einmal die von Vista alleine, dazu kommt das mittlerweile so gut wie alle Programme u. Software der größeren Hersteller "nach Hause telefonieren". Es steht meistens in den EULAs u. Nutzungsbedingungen, du weißt schon, das Zeug das keiner durchliest.
 
"Aber ALLE MACHEN DAS SELBE" Viele, aber nicht alle. Es gibt durchaus Dienste, die sich für den Datenschutz aussprechen. "Wie du schon erwähntest, diese "Sende-Dienste" unter Windows, es gibt im übrigen mehrere davon" Solange man gefragt wird, ob die berichte versendet werden sollen bzw. Abschaltmöglichkeiten bestehen, sehe ich das als unproblematisch. Hinzukommt, dass (zumindest nach Angaben) nur Daten gesammelt werden, die den Zweck der Verbesserung bzw. Fehlerdiagnose dienlich sind. Wenn ich bei Google aber Suchbegriffe ala "Porno" eingebe, dann wird das auch (inkl. zugehöriger IP und anderer Identifizierungsmerkmale) gespeichert. Das allein wäre ja noch zu akzeptieren, aber hinzukommt ja, dass diese Daten bei Google nichtmal vertraulich behandelt bzw. nichtmal für einen Zweck benutzt werden, der dem Nutzer zugute kommen würde, sondern lediglich für dumme Werbung ausgewertet und verbreitet wird.
 
@swissboy: Entweder man ist gegen das Datensammeln oder nicht! Wer jedoch behauptet, die anderen wären viel schlimmer, obwohl man selbst sammelt, macht sich selbst zum Clown. Swissboy, was ist an dem Datensammeln von MS denn nun moralisch so viel weniger verwerflich, dass MS im Vergleich Waisenknapen sein sollen? Wie schafft es MS überhaupt nutzerbezogene Werbung zu schalten, wenn sie selbst keine Daten sammeln? Wieso patentiert MS Techniken zum schalten von benutzerbezogenen Werbungen, wenn Datensammeln aus Sicht von MS doch so verwerflich sei? Wieso habe ich bloß das Gefühl, dass MS jeden Selbstrespekt verloren hat und auch die sogenannte Oma für einen Vorteil verkaufen würde, ohne dabei rot zu werden? Und wieso bin ich mir sicher, dass selbst das von Swissboy noch verteidigt werden würde?
 
@RVB.T7: Beim "Verbesserungs-Dienst", nennen wir's halt mal so, wird man aber erst nach ein paar Stunden nach der Installation von Vista gefragt, ob man daran teilnehmen will oder nicht. Dieser Dienst jedoch, ist bereits ab Installation aktiviert u. gestartet. Macht also in den Stunden dazwischen allerhöchstwahrscheinlich das wofür er da ist: Daten sammeln u. an Microsoft senden, ohne das du in der Zwischenzeit was davon mitbekommst. So werden die Nutzer verarscht. Außerdem muss man nachdem man endlich danach gefragt wird zuerst auf "ja teilnehmen" klicken und erst danach nochmals auf "nein danke". Wieviele unachtsame DAUs sind so schon in diese "Datenfalle" getappt? Man kann diese Dienste zwar sofort über den Dienstemanager deaktivieren, doch wieviele Nutzer wissen wie das geht, eine Handvoll.
 
Ja schon, aber immerhin wird (wenn auch nicht über direktem Wege) eine Möglichkeit zur Unterbindung geboten. Das ist bei Google aber eben garnicht der Fall. Und da man nicht sagen kann, dass MS nun kritische/benutzerbezogene Informationen erschnüffelt, kann man MS einfach nicht in dieselbe Kategorie, wie Google einordnen. Ich will auch garnicht bestreiten, dass MS es ebenfalls nicht perfekt handhabt, aber man muss eben differenzieren. Und meiner Ansicht nach ist Google, was den Datenschutz angeht, eine (wenn nicht zei Schüppen) schlimmer.
 
@RVB.T7: deaktiviere einfach die Cookies bei deinen Browser auf den Google Seiten, bzw. deaktiviere die überhaupt auf allen Seiten, nur auf solchen wo man expliziet auf die angewiesen ist (z.B. in div. Foren), kannst du Ausnahmeregeln machen. Dann gibt es zumindest für Firefox Plugins welche die personalisierung der Suchanfragen von z.B. Google praktisch nicht möglich macht. Geht also einfacher als du denkst. :-)
 
@RobCole: Super. Ein Beispiel. Und dafür tut es also Not z.B. alle Mails die über Google Mail laufen zu durchsuchen und in ein Profil zu schreiben, welches dem Google-Account zugeordnet ist? Nein. Es ist notwendig um zu den Mails passende Werbung einzublenden.
 
.. da sagt der der roch zu dem der stank geh du auf eine andre Bank.. ~
 
Sehr zu empfehlen, neues.Spezial "Die Welt ist eine Google!": http://tinyurl.com/6q7tk8
 
@swissboy: Anfang August hat das US-Parlament offiziell eine Untersuchung über die Datensammelwut von IT-Unternehmen begonnen. Aufgeführt werden unter anderen: AOL, Comcast, Yahoo und eben dein geliebtes Microsoft. Google wird nicht explizit erwähnt. Viele überschätzen nämlich die Sammelwut bzw. die Möglichkeiten von Google im Gegensatz zu den oben genannten Unternehmen. Die sind teilweise 10-mal schlimmer. http://tinyurl.com/66mgqz
 
@tekstep: Wie das alles auch nicht ist... behauptet jeder was anderes.
 
"Wir beschäftigen viele Anwälte, die darauf spezialisiert sind... herauszufinden wie weit man den Datenschutz vernachlässigen kann, ohne rechtliche Probleme zu bekommen." Nur mal um den Satz zu vervollständigen. Ich denke außerdem nicht das der Datenschutz überhaupt in Googles Interesse, noch in dem der anscheinend blinden oder gleichgültigen Kundschaft liegt.
 
lol wie wieder eine ansammlung von völlig voreingenommenen menschen absolut subjektiv und größtenteils ohne das nötige hintergrundwissen geschweige denn fakten wild hier diskutiert. :)
 
@MaloFFM: jo seh das auch so, deshalb sag ich hier zu nichts, weil es kein Sinn macht
 
die zahl der "40 Beschäftigten in Vollzeit und weitere 400 in Teilzeit" muss man in relation zu den angestellten sehen. microsoft hat ca. 80.000 mitarbeiter ...
 
""Wir beschäftigen viele Anwälte..." - Das spricht nicht gerade für Google.
 
@Der_Heimwerkerkönig: und Anwälte können nur aus Gesetzesbücher rauslesen und sagen "bei der Anmeldung ihrer Google-ID haben sie doch zugestimmt, dass Ihre Daten für ... verwendet werden dürfen." Nichts gegen die MS-Mitarbeiter, die sich auch damit auskennen. Da verrät der Name alleine schon, wo der Hase hoppelt. :-)
 
Google kann nur insofern Datensammeln wie die Leute diese Daten selber öffentlich in Internet zu Verfügung stellen (StreetView ausgenommen) bzw. AdSense durchsuchen lässt ( zb. googlemail). Womit ich aber ein Problem habe, ist Diese Kundendaten Mafia. Da muss man wirklich was dagegen unternehmen.
 
@woot: "Google kann nur insofern Datensammeln wie die Leute diese Daten selber öffentlich in Internet zu Verfügung stellen" Das ist nicht richtig. Z.B. werden alle Suchanfragen mit IP, Browserkennung, etc. gespeichert.
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