eBay will Einstellgebühr für Festpreisartikel senken

Internet & Webdienste eBay will den in den letzten Monaten arg gebeutelten Verkäufern offenbar etwas Gutes tun - das Unternehmen senkt die Einstellgebühren für Verkäufe von Artikeln mit festem Preis. Die Neuerung gilt vorerst aber nur für die USA. mehr...

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Ich finde es wahnwitzig, dass sowas erst in anderen Ländern eingeführt wird und nicht gleichzeitig im ganzen Ebay Einzugsgebiet. Bei Hardware oder Software die neu auf dem Markt kommt kann ich das ja noch verstehen, da erstmal die Hardware produziert werden muss (am Anfang sind kleinere Mengen verfügbar) oder Software die vervielfältigt werden muss, aber bei einem Auktionshaus?!
 
das liest sich aber unter "SWR.de" anders: [zitat/anfang] Das Internetauktionshaus eBay wird heute Regeländerungen zur Nutzung seiner Plattform bekannt machen. Eigentlich sind die Einzelheiten noch geheim. Durch eine technische Panne im Newslettersystem von eBay sind allerdings vier neue Regeln durchgesickert. - - - - Von den bislang bekannt gewordenen Neuerungen der Regeln werden offenbar die Shop-Betreiber betroffen sein. So soll es etwa Änderungen bei den Verkaufsprovisionen geben, die Händler an eBay zu zahlen haben und auch bei den Einstellgebühren. Diese Gebühren werden wahrscheinlich abhängig vom Umsatz eines Shops gestaffelt. Die Mindesteinstellgebühr wird von fünf auf zehn Cent angehoben. Im Gegenzug soll das Einstellen eines Galeriebild in Zukunft gebührenfrei sein. - - - - Kein Schutz vor Betrügern - - - - Shop-Betreiber sollen außerdem zukünftig dazu gezwungen werden, das eBay eigene Online-Bezahlsystem PayPal zu akzeptieren. Für Käufer galt bisher eine Käuferschutz-Regelung bis zu einem Betrag von 1.000 Euro. Ab Mittwoch soll dieses Limit aufgehoben werden. Ob diese Änderung für Verbraucher jedoch tatsächlich ein Mehrwert ist, bezweifelt eBay-Experte Axel Gronen gegenüber heute.de. Diese Kulanzleistung werde "erfahrungsgemäß nur dann gewährt, wenn beim Verkäufer noch etwas zu holen ist". Ein Rechtsanspruch bestehe also nicht. "Gegen echte Betrüger ist der PayPal-Käuferschutz nutzlos", zieht er Bilanz. - - - - Damit Privatleute bei der Stange bleiben - - - - Durch das zunehmende Angebot von professionellen Shop-Betreibern hat eBay private Verkäufern und Käufern verloren. Deshalb wurde bereits im Februar 2008 die Angebotsgebühr von 1 Euro für private Auktionen abgeschafft. Auf der anderen Seite hat eBay die Verkaufsprovision erhöht. eBay-Kunden können gespannt sein, was und für wen bei den Regeländerungen tatsächlich heraus springt. [zitat/ende] . . . . und schon wieder wollen sie PAYPAL durchdrücken!
 
@bilbao: *omg*, wie wärs mit einem link? - das sieht ja furchtbar aus!
 
Ich finde die ebay Gebühren generell viel zu teuer. Und die neue Oberfläche ist auch nicht der große Wurf. Die neue Suche ist Müll und mein ebay in dem neuen Gewand ist auch unübersichtlicher als vorher. Ich hab die Beta Version deshalb auch abgeschaltet. Aber wenn es bald nicht mehr abzuschalten geht werde ich wohl auch nichts mehr bei ebay einstellen.
 
@Bono23: das wird ebay nicht die bohne interessieren,sie sind marktführer,in den anderen auktionshäusern ist es die zeit nicht wert ware einzustellen die nicht verkauft wird.nichtmal bei hood
 
@Bono23: ich finde die Beta auch unmöglich... und dazu ist sie langsam. Übersichtlich ist anders. Wenn nicht alles zu schmal wäre. selbst auf einem 19" ist noch Platz links und rechts...
 
@mobby83: spätestens ab 22 Zoll Bildschirmdiagonale bist du froh darum, wenn es nicht die ganze Breite einnimmt, und man den Kopf beim lesen eben nicht mitbewegen muss, und es wieder einfacher wird, beim Zeilenumbruch wieder in die richtige nächste zu finden :)
 
Ein richtiges Auktionshaus ist eBay ja schon lange nicht mehr, eigentlich ist eBay eher nur noch eine Plattform für gewerbliche Verkäufer, die sich eine eigene Seite nebst teurer ShopSoftware dadurch sparen. Typische private Auktionen gibt es ja kaum noch. Und immer noch ein Tummelplatz für Betrüger, was meiner Meinung nach immer schlimmer wird...
 
@e-hahn: hab letztens erst wieder vom großen Betrug auf Ebay gelesen... (bin auch selbst schon sehr viel Geld los geworden ohne Lieferung - Lehrgeld - passiert nicht wieder) Ich kaufe nur noch in seltesten Fällen bei Ebay und dann mit Treuhand (nicht PayPal!) Verkaufen lohnt sich nicht mehr wirklich. Ich komm wieder besser überflüssiges im Freundes/Bekanntenkreis zu verkaufen, der Rest fliegt zur Not weg.
 
Ich habe letzte Woche eine Email von Auctionstudio bekommen, die Firma ist zertifizierter Anbieter von Ebay-Software. Darin wird auf kommende Änderungen bei Ebay hingewiesen, unter anderem "Noch im 3. Quartal 2008 werden Shop Artikel in den eBay Suchergebnissen mit Festpreisartikeln gleichgestellt. In den Ergebnislisten werden die Shop Artikel dann nicht mehr unterhalb der Festpreisangebote angezeigt, sondern absolut gleichwertig behandelt. Das Galeriebild gibt es kostenlos dazu." ABER "Außerdem gibt es neue Voraussetzungen: eBay Shops können nur von gewerblichen Verkäufern betrieben werden und in den Shop Artikeln muss PayPal akzeptiert werden. "
"Für Betreiber von eBay Shops gibt es noch weitere Vorteile: Auch bei Festpreisartikeln können längere Laufzeiten wie 30 Tage und bis auf Widerruf gewählt werden. Das gilt nur für Shop-Besitzer."

Wer also einen Shop betreibt, in dem Paypal als Zahlungsmethode angeboten werden muß, kann Festpreisartikel mit längeren Laufzeiten einstellen. Mal wieder eine Methode, um Verkäufern Paypal aufzuzwingen, ohne einen wirklichen Zwang einzuführen.
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