Auch Telekom-Kunden von Datenverkauf betroffen

Datenschutz Nach dem Skandal um den Verkauf von Kundendaten, die aus den Datenbanken der Süddeutschen Klassenlotterie stammen, sind nun offenbar auch Nutzer der Deutschen Telekom betroffen. Der Umfang ist allerdings noch unklar. mehr...

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Wie kann man denn als Admin nem normalen Angestellten soviel Zugriff auf die DB geben das er nen komplettes Backup ziehen kann???
 
@medwurst: copy paste oder export reicht doch oft schon. er zieht sich die daten ja aus dem frontend
 
@schrittmacher:
Du kannst mir doch nicht erzählen das der bei paar Millionen daten alles per Hand raus kopiert hat. Ich würde sagen die hatten ne Exportfunktion die alles (oder vieles) auf einmal kopiert hat alles andere wäre zu aufwendig gewesen. Aber genau so eine Funktion einzubauen ist schon fahrlässig.
 
@medwurst: makro (z.B. autoIt)? screenshots + formular-OCR? für bis zu 5 euro/datensatz wäre ich da auch seeehr kreativ !!!
 
@medwurst: In unserer Firma kann jeder der Zugang zu einem PC hat, sämtliche Daten abrufen. Von den Löhnen der Mitarbeiter und Geschäftsführung, bis zu Kundendaten. Es ist auch möglich alles zu kopieren und zu speichern sowie zu verändern. Wenn man mal zu spät in die Arbeit kommen sollte, hat man auch Zugriff auf sein Stunden und Stempelkonto, und kann noch ein wenig was dran rumrühren. Zumindest weiss ich jetzt was mein Boss verdient.
 
die Geschichte wird immer brisanter. Wird Zeit das es mal richtige, schmerzende Konsequenzen für die Personen und Firmen hagelt, die mit Kundendaten Profite machen wollen, ohne das die Kunden über die Weitergabe Bescheid wissen. Eine Verschärfung des Datenschutzes ist somit Pflicht. Und ich möchte nicht wissen, was noch so für Schindluder mit unseren Daten betrieben wird. Die Dunkelziffer ist sicher recht hoch. Aber wie so oft, wird auch da nix passieren. Es wird nur über die Medien suggeriert, das es Konsequenzen hat, aber unterm Strich wird sich nix ändern, weil die meisten sowas viel zu schnell wieder vergessen...
 
Wie war das mit der Spitze des Eisbergs? ~g~ DAS ist die Realität, Datenschutz ist quasi nicht vorhanden. Und wir machen uns Gedanken um irgendwelche Reisepässe und Ausweise... LOL...
 
Jüngstes Beispiel selbst erlebt. Ich bin März 08 von Thüringen nach BW gezogen. Ich stehe nicht im Telefonbuch. Wir haben nur auf der Meldestelle die neue Adresse angegeben. Und auf der Post jeglicher Datenweitergabe widersprochen. Dennoch kamen direkte Werbebriefe von Banken und Versicherungen mit denen wir nie was zu tun hatten. Da stellt sich mir die Frage wie die an unsere neue Adresse gekommen sind. Soviel zum Thema Datenschutz in Deutschland.
 
@andreas726: über die schufa :). die schufa gibt daten weiter, vorallem wenn man ein bankkonto eröffnet oder einen handyvertrag abschließt usw.. das wurde schon vor einiger zeit im fernsehen in einem sehr guten bericht "wer hat alles meine daten" gezeigt.
 
@andreas726: ich hoffe für dich, das du diese briefe nicht weggegeben hast.. habe damals geld von ner versicherung als entschädigung bekommen, weil ich die einfach mal angefragt habe, woher sie meine adresse haben.. man muss nur mals maul aufmachen.
 
@andreas726: Das mit der Schufa würde aber nur stimmen wenn ich zumindest bei meiner Bank schon die neue Adresse bekannt gemacht hätte, was aber zu dem Zeitpunkt als die Werbebriefe kamen definitiv nicht der Fall war. Ein neues Konto haben wir ebenfalls nicht in BW eröffnet.
 
@andreas726: dann bleibt nur noch die post und die meldestelle über :). auch wenn die datenweitergabe nicht erlaubt wurde, so wird sich daran nicht immer gehalten. verschiedene behörden wie polizei, staatsanwaltschaft usw. bekommen diese infos. private personen bekommen diese infos aber nicht. ob versicherungen und banken diese infos bekommen kann ich dir nicht sagen, aber muss ja dann wohl so sein, das sie die mitarbeiter der meldestelle nicht ganz an die regeln halten und die datensätze weitergeben (geht wahrscheinlich auch nur ums liebe geld). im endeffekt kannst du aber nicht dagegen machen, da du keinerlei beweise hast wer, was und wohin weitergegeben hat.
 
bei über 2.- euro pro kompletten datensatz kann man sich ausrechnen das es ein einträgliches geschäft für diejenigen personen gewesen ist die die daten verkauft haben :).
 
Was bin ich froh nicht bei der Telekom zu sein. Jedoch habe ich diesen Bericht über die Datenweitergabe auch gesehen (wie ein Vorredner von mir) und der Reporter hat igrendwann aufgegeben weil Personenbezogene Daten selbst dort geseichert werden wo man sie nicht vermutet.
 
Zum Thema Telekom und Datenschutz habe ich gestern schon was geschrieben: http://winfuture.de/news,41606.html
 
Hoffentlich sieht niemand meinen Xing Lebenslauf, meine Myspace Flirts, meine Studivz Scherze, meine YouPr0n Messages.
 
Das ist erstmal der Anfang. Witzig wird es erst noch. Die Datensammelwut ist so herrlich verbreitet in good ol´Germany. Pay back und wie Sie alle heißen. Wobei der Name hier scheinbar Programm ist. Die Keule dafür kommt erst noch. Wenn ich mir so überlege sollte jeder ordentliche (die unordentlichen ers recht) Bundesbürger in mindestens 50 verschiedenen Datenbanken gespeichert sein....(Finanzamt, Krankenkasse, etc.) Da geht noch was! So long Leute.
 
Was da oben steht ist völliger Schwachsinn. Zugriff auf 30 Mio Kunden, und angeblich noch nichtmal alle. Soviele Kunden hat die Telekom garnicht.

Und wer Daten haben will, die aktuelle Klicktel-CD ist frei verkäuflich und beinhaltet etwa 32 Mio Datensätze.
 
@TigersClaw: Falls Du es noch nicht verstanden hast, es geht hierbei hauptsächlich darum, dass zusätzlich zum jeweiligen Namen (mit Anschrift und Telefonnummer) zusätzlich auch die Bankdaten(!) und das Geburtsdatum gespeichert sind!
 
@TigersClaw: hmm... der geschäftsbericht sagt da aber was anderes und deine klicktel cd kannst dir schenken denn nur so nebenbei steht da nur der drinn der eingewilligt hat
....ach und der datensatz von klicktel besteht aus "Lizenzierte Datenbestände deutscher Festnetz- und Mobilfunkbetreiber" und nich nur der telekom
 
das ist so einfach alles... ach die haben nur in unserem auftrag gehandelt .... nix da, wenns gut läuft interessiert es die telekom nicht. wehe es kommt was negatives an die öffentlichkeit, dann schnell rausreden. wie die center im auftrag der telekom aktiv sind, ist seit eh und je bekannt ... also telekom eins drauf, bertelsmann eins drauf + deren call center... alle eins drauf. SKL eins drauf, diese telefontarifanbieterfirma eins drauf (name vergessen) und alle anrufe von solchen centern sollten mit + 1 euro in rechnung gestellt werden. keine flatrate erlaubt usw... so dass es richtig teuer wird, wenn ein center mal diese cold calls startet
 
Wie "hoch Kriminell" war eigentlich das Abhören durch die Telekom? Ist dafür schon Klage erhoben worden, oder mal ein Verfahren eröffnet?
 
Datenverkauf wird von jeden größeren Unternehmen betrieben. Deshalb wird sowas in Zukunft zum Standard erklärt, statt eine Strafverfolgung einzuleiten. Viele Grüße aus der Bananenrepublik Deutschland.
 
@noComment: datenverkauf schön und gut, aber wie oben erwähnt: es geht auch um bankdaten. das darf kein standard werden
 
@noComment: Ja, bezüglich der Sicherheit von Bankdaten muss schnellstmöglich vom Gesetzgeber gehandelt werden. Ich befürchte aber, dass hier eher Schadensbegrenzung als schonungslose Aufklärung betrieben wird. Wenn nicht, müssten sich die Politiker ja die Frage stellen, ob sie in der Vergangenheit das Thema Datenschutz sträflich vernachlässigt haben, weil Überwachung der Bürger wichtiger war.
 
Verurteilt doch mal nicht ganz so Schnell die Unternehmen und Firmen, usw. Diejenigen, deren Kopf zuerst rollen muss, die sitzen in der Etage ganz Oben, nämlich die Regierung und der Gesetzgeber. Hätten wir nicht Gesetze, die z. Teil schon mehr als 30 Jahre alt sind, wäre es bestimmt nicht in so einem Umfang abgelaufen. Da aber die Datenschutzgesetze schon 30 Jahre auf dem Buckel haben, sind Diese nicht mehr auf die heutige Datennutzung und deren Gewährleistung zum Datenschutz nicht mehr Zeitgemäß.
Das sich die Regierung nun endlich mal dem Problem annimmt und Gegemaßnahmen einleitet, bzw. einen Schritt in diese Richtung unternimmt, wird vorerst enttäuscht werden. Die haben z. Zeit ein viel wichtigeres Thema: Für Deutschland neue Autokennzeichen austüffteln damit man keine beleidigenden Abkürzungen mehr herleiten kann.
 
da haben unsere sogenannten Datenschützer den Schlaf der Gerechten
gehalten.
Aber für mich sind all diejenigen die größten Verbrecher die mit den anvertrauten Daten Schindluder treiben nur um ihren Gewinn zu maximieren.All diese Verbrecher für mindestens 10 Jahre wegsperren und nicht vorher rauslassen. Dort können sie dann über ihr Vergehen nachdenken. Zum anderen all das Vermögen was sie angehäuft haben wird eingezogen. Es darf sich nicht lohnen so etwas zu tun.
 
Das wird noch schlimmer sobald die ersten Vorratsdaten geklaut werden.
 
Gibt es denn wirklich 30 Mio. Kunden beim AbzockUnternehmen Nummer 1 in Deutschland?
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