Skandal um Kontodaten: Täter stellt sich der Polizei

Datenschutz Die Herkunft der Kontodaten tausender Bundesbürger, die von Werbeanrufern für unberechtigte Abbuchungen missbraucht wurden (wir berichteten), ist offenbar geklärt. In Hannover stellte sich ein Mann der Polizei, der diese gesammelt und verkauft hat. mehr...

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Ein Märtyrer für den Datenschutz! Das ist ja wie im Film, ein perfekter Anti-Held (kein Antagonist!)..
 
Das hört sich sehr nach einen Sündenbock an! Bestimmt sind da mehrere Personen und sogar Firmen dran beteiligt! Und dieses Lastschriftverfahren sollte verboten werden!!
 
@richard1884: und was schlägst du als Alternative vor? Du willst bestimmt nicht jeden Monat deine Telefon/Handyrechnung von Hand überweisen. Und hör mir auf mit Onlinebanking, für kundige ist das super aber das ist noch lange nicht reif für die breite Masse! (wird noch viel zu oft von unkundigen benutzt, die dann auch in entsprechende Phisherfallen fallen)
 
@samin: Lieber überweis ich das jeden Monat per Hand als dann von solchen Leuten abgezockt werden. Aber überhaupt verstehe ich nicht, wie es Leute geben kann die sich nicht regelmäßig ihre Kontoauszüge ansehen. Es ist ja nicht so, dass die Mehrheit zuviel davon hätte.
 
@samin: "Du willst bestimmt nicht jeden Monat deine Telefon/Handyrechnung von Hand überweisen." Warum nicht? (Ich nutze übrigens kein Onlinebanking)
 
@samin:
mich schockiert eigentlich viel eher das jeder Mitarbeiter auf alle Daten Zugriff hat aber das wäre nicht so schlimm wenn er nicht einfach nen Db Backup machen kann. Ok für Admins ist das nicht ganz zu vermeiden aber das jeder Mitarbeiter da einfach so rumhausen kann ist schon krass.
 
@samin: genau wie autofahren...
 
@all: Die Banken sollten bei Einzugsermächtigung prüfen ob alles ok ist...das wird momentan nur sporadisch gemacht.... Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank. Bertolt Brecht (1898-1956)
 
Das schnelle Geld lockt jedermann. Der kleine Mann versucht es durch Lotteriegewinn und die Konzerne mit Gebühren, Telefonabzocke und anderen Kram den keiner braucht. Da wird das Leben gleich viel nebensächlicher wenn man so geldgierig ist.
 
@moarte: Da wird das Leben gleich viel nebensächlicher wenn man so geldgierig ist. Sehr gut ausgedrückt :)
 
Für solch eine Misachtung des Datenschutzes drohen Bußgelder von bis zu 250.000 €. Gerechtfertigt.
 
@Snaeng: lol das ist ein Witz :) 1 Datensatz hat einen ungefähren Marktwert von ca. 30€ und nun rechne mal :)
 
@nati0n: Das ist nur das Bußgeld, also die Strafe.
Der "Gewinn" ist natürlich vorher an den Staat zu geben.
 
@ nati0n : die Daten um die es sich hier handelt sich 2 EUr pro Datensatz wert. Für 30 EUR darf es weitaus mehr sein als nen paar Kontodaten.
 
Bin mal auf das Urteil gespannt, auch wenn es noch bissel dauert bis dahin.
Da dem Staat kein Schaden entstand mein Tipp: 1,5 Jahre mit Bewährung!
 
Aber wieder typisch. Ne Bertelsmanntochter kauft die Daten und nutzt sie. Das sind alles Verbrecher. Ich geh mit meinen Daten wirklich sprälich um, geb die praktisch nie an ausser ich muss, etwa für en Abo. Und trotzdem krieg ich auf einmal Werbebriefe mit irgendwelchen Pseudotiteln (Sehr geehrter Herr Doktor...). Leider kann man nie was nachweisen.
 
Nach Angaben des Konzerns wurde das Vertragsverhältnis mit dem Subunternehmen unverzüglich beendet -> ich hoffe doch, dass bertelsmann sich deswegen noch lang nicht aus schlinge gezogen hat. das wäre ja etwas einfach.... und die strafen sind ein witz. die sollte man so ausbeuten wie die center das mit den opfern tun
 
worin besteht der unterschied zu dem helden aus lichtenstein. der unmengen von daten entwendet hat und dem bnd verkauft hat?
man müsste den bnd als käufer auch vorgericht stellen.
 
@drago1401: sollte der bnd die daten für ermittlungszwecke gekauft haben, warum sollte er dann vor gericht gestellt werden?... er ruft ja nun niemanden an, um werbung zu machen oder was an wen zu verkaufen...
 
@drago1401: BND = staatlich: Bertelsmann etc = privates Unternehmen. Der Staat darf (in dem ihm vorgegebenen Grenzen und manchmal darüber hinaus) immer mehr wie irgendein privates Unternehmen... ist auch gut so. Ich möchte kein Unternehmen als Gesetzgeber haben (auch wenn manche hier das vielleicht jetzt schon so sehen).
 
Ich bin der Meinung man sollte auch die Käufer hart bestrafen und per Gesetz verbieten Daten weiter zu geben bzw. Daten zu nutzen wenn keine Geschäftsbeziehung zwischen den beteiligten vorhanden ist.
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