Musiker: Universal bereichert sich an Downloads

Recht, Politik & EU Das Major Label Universal Music wurde von einer bei ihm unter Vertrag stehenden Band verklagt. Der Vorwurf: Das Unternehmen weigere sich, die vereinbarte Vergütung für Verkäufe von CDs und Downloads auszuzahlen. mehr...

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Dazu muss man nichts mehr sagen.
Die MI jammert über zurückgehende Verkäufe und bereichert sich dann durch nichteinhalten vorhandener Verträge.
 
@HardlineAMD: Organisiertes Verbrechen eben.
 
@HardlineAMD: als wenn das keiner gewusst hätte das grosse plattenlabel sowas machen^^ war mir von vornherein klar das mehr für die label abfällt wie für die künstler
 
@HardlineAMD: Ich denke mal, dass das nur die Spitze des Eisberges ist. Irgendwie hatte ich schon immer die Vermutung, dass das Argument der Musikindustrie z.B. gegen die Filesharer, die Künstler haben ein Recht auf ihren Verdienst, sehr scheinheilig ist.
 
@HardlineAMD: Das Geld, das durch eine Abmahnung reinkommt, geht zu 100% an die MI und zu 0% an den Künstler. Warum? Weil in den Verträge steht, dass die Künstler an verkauften Stücken mitverdienen - wörtlich genommen. Die MI macht das schon richtig.
 
@HardlineAMD: Da fällt mir eigentlich nur Grönemeyer ein: "Die Welt ist freundlich, warum wir eigentlich nicht ?"
 
Tja, das das die Künstler jetzt schon merken, dass sie nach Strich und Faden verarscht werden von der MI......
Die Idioten sollen eine eigene Vertriebsplattform für das Internet gründen!!
Fair, ohne DRM und mit günstigen Preisen und auch mt einigen freien Songs als Kostprobe. MP3 AAC-MP4 usw.
Möglicherweise auch mit der Option freiwillig mehr für einen Song bezahlen zu können, jeh nach Gefallen und Geldbeutel.
Ich bin mir sicher das Viele bereit sind für ein wirklich gutes Album auch mehr Geld auszugeben.
Ein gutes Beispiel ist NIN http://ghosts.nin.com/main/home, über Musikgeschmack lässt sich zwar streiten aber der Ansatz ist besser und kostengünstiger als alles Andere.

 
@x2-3800:

"der Ansatz ist besser und kostengünstiger als alles Andere" und zwar für beide Seiten, wohlgemerkt. Die MI braucht kein Musiker mehr, wenn er intelligent genug ist.
 
Es gibt doch sowieso nicht mehr soo viele Bands die erstmal klein anfangen und sich dann hocharbeiten. Wenn man sich jetzt mal leider die immernoch viel zu bekannten Charts anguckt. Die ganzen Leute aus den Castingshows sind auch nur auf das schnelle Geld aus und das wars. Andere Leute spielen Musik, um der Musik willen, wenn dann was bei rausspringt ists umso besser
 
@x2-3800: könnte man bei bittorrent, ed2k etc. auch autos, lebensmittel und häuser runterladen, würden alle mit ferraris rumfahren, den ganzen tag kaviar mampfen und in einer riesenvilla leben. und warum? selbst 1 cent pro musikstück ist teurer als eine kostenlos gesaugte mp3. kein konzept legaler musikdownloads kann es verhindern...
 
@cainam: Deine Aussage ist Blödsinn. Denn für dich scheint es nur "alle" oder "keiner" zu geben. Aber dass die Zahl derer die legal Musik herunterladen steigt, je günstiger die Musik wird, scheint dir entgangen zu sein. Ist doch nur die Frage, welcher Preis im Endeffekt sowohl am kundenfreundlichsten (relativ) als auch am wirtschaftlichsten wäre. Ich spreche natürlich nicht von Vollidioten, die sich mp3's saugen, auch wenn sie nur noch einen Bruchteil des jetzigen Preises kosten würden. Aber die machen, Gott sei Dank, nicht den größten Teil der Bevölkerung aus, auch wenn es manchmal anders scheint.
 
WAs ich einfach nicht verstehe, warum macht man nicht einfach einen Schlussstrich? Es sollte einfach nicht möglich sein, mit Musik/Filmen, die 30 Jahre alt sind, Geld zu verdienen. Dieses ganze "Rechteverkaufen" ist doch nur der Mafia zuträglich. Sperrzeit für solche Sachen etwa 5-10 Jahre, danach kann jeder mit der Musik machen, was er will - es steht der allgemeinheit zur Verfügung. 5-10 jahre sollten genug sein, sich daran zu bereichern. Ich sehe die Shiziphrenie bei den Ärzten, die blödereweise die "Rechte" an ihren früheren Tracks verhökert haben und nun selber Lizenzgebühren zahlen müssen, wenn sie alte Songs auf Konzerten trällern.
 
@mcbit: ??? __-"5-10 jahre sollten genug sein, sich daran zu bereichern"__- bereichern? "Bereichern" tut sich nur die Musikindustrie un deren Manager. Die Künstler hingegen haben die Musik auch erschaffen, also ist es doch deren gutes Recht, Kapital aus ihren Werken zu schlagen. Und zwar so wie sie es wollen. Wäre schon eine bodenlose Frechheit wenn einem Künstler nach 5 jahren sein Eigentum "aberkannt" wird.
 
@mcbit: Momentan gehört es denen rechtlich bis 50Jahre nach Veröffentlichung. Mit Mozart und Beethofen kannst du tatsächlich machen, was du willst. Also hör einfach das.
 
@tuon: Ich will ja nicht über Details streiten, aber schau mal in die Pharmaindustrie, deren Ergebnisse der Forschung in Form von Medikamenten auch nur eine bestimmte Zeit geschützt ist. Und Forschung dürfte ein wenig aufwendiger sein, als ein in einer Nacht einen Track zu schreiben. Und was die Künstler angeht, wer zwingt diese, Verträge zu unterschreiben, die ihnen die Rechte an ihren eigenen Songs nimmt?
@kscr13: Waren es nicht 70 Jahre? Und es geht auch nicht ums Hören, sondern um Geldscheffelei der MI und FI. Das ganze Rechtemodell gehört auf den Prüfstand.
 
@mcbit: Du Schwachkopf.

Sag das mal der GEMA, du uninformiertes Individuum.
Und klar doch, ich bring ein Album raus, was nicht der Burner ist, aber Jahre später gibts einen Hype und das Ding verkauft sich millionenfach.
Gott bist du bescheuert du Rotzpipn!
 
Sicher die Künstler sollen an Ihrer Musik verdienen. Aber wenn du kein Kapital für eine Professionelle Aufnahme hast, was machst du dann? Richtig du gehst zu einem Label die dafür sorgen, dass du eine super Aufnahme bekommst. Ausserdem leitet ein Label auch Promotion usw.. Also haben die Labels schon ein Recht auch was an der Musik zu verdienen. Ich finde das sie nicht überflüssig sind aber es sollte Fair zu gehen...ich hätte da einen ganz einfachen Vorschlag 50/50.
 
der vertrag dieser band wurde zu zeiten geschlossen, wo an musikdownloads noch gar nicht zu denken war - demnach wird dieser auch auf rundfunk-verbreitung und tonträger (also platte, kassette) beschränkt gewesen sein. vielleicht wollen sich ja die musiker bereichern, obwohl im vertrag etwas ganz anderes stand? schönmal darüber nachgedacht?
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bevor also wieder über sinn und unsinn der musikindustrie gestritten wird, sollte man eines bedenken: es wird immer "deppen" geben, die in der hoffnung auf millionen alles unterschreiben, was sich vertrag nennt...
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