Microsoft sperrt Produkt-Keys gebrauchter Software

Microsoft Der Software-Konzern Microsoft hat eine Reihe von Produkt-Keys gesperrt. Diese seien in Zusammenhang mit der urheberrechtswidrigen Nutzung gebrauchter Softwarelizenzen aufgefallen, so das Unternehmen. mehr...

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Meiner Meinung nach liegt hier Microsoft im Recht. Das war bei Microsoft-Volumenlizenzen schon immer so und müsste eigentlich jedem Unternehmen das solche hat bekannt sein.
 
@swissboy: Leider sind einige Unternehmen nicht gewollt Ihr Geld für Softwarelizensen auszugeben. Da braucht man sich nicht wundern wenn Keys doppelt benutzt werden. Ich finde es gut das MS auch hier aktiv prüft!
 
@swissboy: Für die Unternehmen ärgerlich, aber man kann MS keinen Vorwurf machen. Die Konditionen von Volumenlizenzen sollten allen Nutzern klar sein.
 
@swissboy: Jep. Wer mit Produkten von Microsoft in seinem Unternehmen Geld erwirtschaftet, der muss auch einen Nachweis über seine Lizenzen führen. Da Microsoft mit Firmenkunden das meiste Geld verdient, kann ich nachvollziehen, dass hier "Nachforschungen" in Auftrag gegeben wurden.
 
@swissboy: Nach Meinung des Landgerichts München ist Microsoft nicht im Recht: Die Unternehmen haben ihre Lizenzen erworben udn dürfen sie auch weiterverkaufen, egal ob dies MS recht ist oder nicht. http://www.usedsoft.com/unternehmen/rechtslage.html
 
@plyfix: Das Urteil des LG München ist ja gerade vom OLG München kassiert wurden. Das Oberlandesgericht ist nämlich die Berufungsinstanz für das Landgericht
http://www.irights.info/index.php?id=81&tx_ttnews%5Btt_news%5D=393&cHash=55a10d0d1c
 
In diesem Falle ist M$ im Recht. Alles wäre aber wesentlich einfacher, und keine kostspieleigen Prozesse müßten sein, wenn die Preise für Lizenzen (z.B bei MS Office 2007 Voll-Lizenz) € 699,00 (hierfür bekommt man schon einen erstklassischen PC) deutlich niedriger wären.
 
@222222: erstklassigen, in Zeiten von Rechtschreibprüfung in Firefox sollte so etwas nicht mehr vorkommen...
 
@222222: Die Lizenzen für die Volumenlizensierung kosten je nach Volumen nur einen Bruchteil der Einzelhandelsversion, drum die Einschränkungen. Und billiger machen, na ja, man könnte die Lizenzen auch verschenken... selbst für Shareware die nur 10 oder 20 Euro kosten sind Keygens en masse im Umlauf, geklaut wird halt immer.
 
@222222: Ich weis ja nicht was andere Unternehmen für die Lizenzen zahlen aber ich als Arbeitnehmer bekomme die Enterprise MSO 2007 für 27 Euros von MS im HUP.
Ich kann mir nicht vorstellen das die corporate mehr kosten sollte.
 
@dragon75: "aber ich als Arbeitnehmer bekomme die Enterprise MSO 2007 für 27 Euros von MS im HUP" Das stimmt so nicht. Lizenznehmer ist das Unternehmen, das einen Volumenlizenzvertrag mit Software Assurance abgeschlossen hat und nicht Du. Du darfst die HUP-Lizenz nur solange zu Hause nutzen, wie Deine Firma die SA bezahlt. Danach musst Du das Produkt wieder von Deinem PC löschen. Insofern sind die 27 Euro bestenfalle ein Kostenbeitrag für den Datenträger.
 
@dragon75: Vor ein paar Tagen teilte mein Arbeitgeber allen Mitarbeitern mit, dass aus Kostengründen der Vertrag mit MS nicht verlängert wird und alle Mitarbeiter, die das HUP nutzen sofort (31.07.) MS Office etc. von ihrem privaten PC deinstallieren müssen. Stelle gerade alles auf OpenOffice um. Kaufen werde ich die Scheiße nicht.
 
@ vbtricks: Rechtschreibung und Dialekt sind 2 Paar Stiefel :P
 
@kaffeekanne: hat Dich Dein Arbeitgeber gezwungen zu Hause mit MS "Scheiße" zu arbeiten? Das ist ja tragisch. Hoffentlich hat das nicht zu sehr abgefärbt.
 
Ja geb ich auch Microsoft recht, besonders Unternehmen die das ganze von der Steuer absetzen können und mit der Software Geld erwirtschaften kann man ja erwarten, dass sie es sich kaufen
 
@andi1983: Software kann man nicht "von der Steuer" absetzen. Software ist ab 150 € ein immaterielles Anlagegut und wird über eine bestimmte Laufzeit abgeschrieben und mindert damit den Gewinn. Trotzdem muss sie erstmal bezahlt werden. Also "von der Steuer absetzen" klingt so nach Geld vom Staat einbehalten - Irrtum liebe Freunde der Betriebswirtschaft...
Und ich kenne eigentlich keine seriöse Firma die meint illegale Software einsetzen zu müssen - wer sich nicht mal eine Lizenz für Office leisten kann der sollte auch keine Firma betreiben. Meine Meinung.
 
@andi1983: Sie haben sie ja gekauft, wo ist das Problem? Es geht hier darum, daß MS nicht möchte, daß die Unternehmen ihre legal erworbenen Volumenlizenzen teilweise weiterverkaufen! Und dieses Vorgehen von MS ist nicht legalk, es sei denn, es gibt neuere Urteile als das des landgerichts München. http://www.usedsoft.com/unternehmen/rechtslage.html
 
@Waldmensch78: Wie jetzt, Du kennst "Crytek" nicht, die Firma die "Far-Cry" mittels "Raubkopien" erstellte? http://www.shortnews.de/start.cfm?id=509711 Wenn man sich mal weiter zurückerinnert ist bei Microsoft da auch so einiges bekannt, wonach "Raubkopien" eingesetzt wurden, um Microsoft Produkte wie z.B. "Windows XP" zu produzieren. So ist z.B. die Verwendung von Warez der Warez-Gruppe "Deepz0ne" zur Produktion von "Windows" XP festzustellen: In Dateien innerhalb vom "Windows XP" findet sich die veräterische Signatur. Oder die Sache mit den Linotype Helvetia Fonts, die Microsoft frech kopierte und als eigene "Erfindung" Arial verkauft: http://www.mimeartist.com/helvetica/
 
@Waldmensch78: Ähh. Abschreiben mindert den Gewinn (hast Du ja selbst geschrieben). Geminderter Gewinn bedeutet weniger Steuern sind zu zahlen. Hab ich was vergessen?
 
und wieviel mitarbeiter nehmen sich ne copy mit heim :-)
 
Um welche Unternehmen, oder überhaupt um welche Produkte handelt es sich überhaupt?? Weiß man das schon??
 
Wie Plyfix schon bemüht ist den üblichen Verdächtigen zu erklären ist das so definitiv NICHT OK, denn der Erschöpfungsgrundsatz hat verdammt nochmal auch für Microsoft zu gelten. Schade, dass Micros~1 sich Aktionen dieser Art erlauben kann ohne ernsthaften Schaden befürchen zu müssen - das muss sich ändern, und zwar besser heute als morgen.
 
Aus diesem ganzen Angriffen auf Käuferrechte bei Gütern, die ein Käufer einst kaufte, wo aber der Vertrieb die Rechte der Käufer ständig beschneiden will, gibt es nur einen Weg: Nichtkauf, Boykott solcher Produkt-Vertreiber, welche die Rechte der Käufer ständig beschneiden wollen! http://de.wikipedia.org/wiki/Erschöpfung_(Recht) Nicht grundlos orientieren sich viele Firmen lieber befreiend in Richtung freie Software. :-)
 
@Fusselbär: seh ich genau so, jeden schmarren kann man wiederverkaufen und bei microsoft sollte man dies nicht dürfen, da ist jeder selber schuld der sich von so einer firma abhängig macht.
 
@Fusselbär: Die in WikndowsXP enthaltenen Wav-Dateien wurden mit einer gecrackten Soundforge Version erstellt.. Deepz0ne war aber nicht die Gruppe, sondern ein Mitglied der Gruppe Radium.. aber nicht Microsoft selbst hat diese Software genutzt, sondern ein Unternehmen, dass im Auftrag von Microsoft die Dateien erstellt hat.
 
@tbn: Tja, da fällt mal wieder auf, wie wenig ich mich im Microsoft-Warez Milieu auskenne. Hier berichtete Heise die genaueren Details zum Warez-Signaturen Fund in "Windows XP": http://tinyurl.com/6b232e
 
@Fusselbär: bravo, allheilmittel boykott! das hilft bestimmt immer. auch gegen die hohen gas-, strom-, sprit- und lebensmittelpreise. wenn keiner mehr kauft, was er benötigt, ist bald keiner mehr da - alle erfroren und verhungert (ironie wieder aus).
____________________________________________________
@tbn (re 2): auch wenn du recht hast, will es keiner wahrhaben. also zerstöre den leuten nicht weiter ihre argumente.
 
@Fusselbär: Es geht um geklaute Keys und illegale Mehrfach-Nutzung von Lizenzen , aber schön das du wieder mal dein Senf abgegeben hast.
 
@ king 99
"Du darfst die HUP-Lizenz nur solange zu Hause nutzen, wie Deine Firma die SA bezahlt. Danach musst Du das Produkt wieder von Deinem PC löschen. Insofern sind die 27 Euro bestenfalle ein Kostenbeitrag für den Datenträger."

Das mag durchaus sein.
Ich gehe aber davon aus das "meine Firma" wohl noch ewig auf MS setzen wird, manchmal leider.

So wie ich es lese wurde in den entsprechenden Verträgen eine Klausel eingearbeitet und der Käufer hat sich verpflichtet vorher zu fragen ob er etwas aus seinem Pool verkaufen darf.
Damit sind wir beim Vertragsrecht und das ist auch in Deutschland noch Handelsache solange es nicht sittenwidrig ist.
Wer sich darauf einläst muss auch mit den Folgen leben können, also Sperrung.
 
Ich habe auch sehr oft erlebt das 15 Lizenzen gekauft wurden aber fast das doppelte genutzt werden. Genauso nutzen Firmen Open Source Produkte wie Open Offive um kein Geld ausgeben zu müssen. Ich dachte immer die wurden geschaffen um den Privaten User der nicht so viel Kohle hat auch das zu bieten was so Geldabzocker anbieten.
 
Geht es um XP oder Vista?
 
@dlg: Windows, Office,... Das professionelle Portfolio eben, für das es Volumenlizenzen gibt.
 
Jau, tolle Diskussion!! Leute, erst mal Hirn einschalten, dann Mund aufmachen!
Wer würde bei klarem Verstand ein Auto kaufen, bei dem der Hersteller
die Handhabung vorschreiben und im Fall des Verkaufs den Zündschlüs-
sel vom Erstkäufer zurückfordern würde?
Nichts anderes versucht Microsoft bei seinen Programmen durchzuset-zen, egal ob XP, VISTA oder Office. Die Story von Testkäufern in Unter-
nehmen, die gezielt nach gebrauchter MS-Software unter rechtswidriger Verwendung von VL-Keys ist der totale Schwachsinn! Wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen.
Mittlerweile glaubt sich allerdings MS so unangreifbar, dass es auf Biegen und Brechen sein eigenes Rechtsverständnis (an dieser Stelle
bitte keine juristische Grundsatzdiskussion!) durchzusetzen versucht.
Im vorliegenden Fall geht es längerfristig eher darum, Nutzern von VL-
Keys auf dem heimischen PC zu verunsichern und zum Nachmelden zu
veranlassen, das Internetangebot von VL-Keys zu beschneiden und
letztlich nur die Verkaufszahlen -speziell für das Schrott-VISTA- zu
steigern.
Solange sich die Verbraucher (Nutzer von MS-Programmen) von Redmond weiterhin so gängeln lassen wie bisher, so lange werden Änderungen nur zum Vorteil von MS erfolgen und sich weiter in der Rechtebeschneidung steigern!
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