Gratis U-Bahn-Fahren: Gericht verbietet Hack-Vortrag

Sicherheit & Antivirus Ein US-Bezirksgericht hat einer Gruppe von Studenten untersagt, ihren für die Sicherheitskonferenz DefCon angesetzten Vortrag zur Umgehung der Schutzmaßnahmen von elektronischen Fahrkarten-Systemen zu halten. mehr...

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Na klar, es ist doch schon seit längerem bekannt, dass diese Systeme unsicher sind und warum ausgerechnet deren System sicher sein soll weiss wahrscheinlich keiner. Die bekannten Sicherheitslücken werden bestimmt auch in einigen Monaten noch offen sein. Ich denke nämlich nicht, dass man versuchen wird dran was zu ändern. Es bedeutet vor allem Verlust des Ansehens, wenn sowas publik wird, deshalb nimmt man den falschen Weg. Anstatt die Lücken zu schließen, versucht man alle zum Schweigen zu bringen. Schon traurig. Dem Anschein nach scheint das ganze System löchrig zu sein.
 
@john2k: "Die MBTA hatte beanstandet, dass andere über die Hacks informiert werden sollen, ohne dass man Gelegenheit gehabt hat, die Lücken zu beseitigen." ... schön, dass du nicht liest was im bericht steht, wenn du nicht weißt wo die lücken sind wie sollst du sie dann stopfen? würde mir aus deren sicht auch nicht gefallen wenn jemand so einen vortrag halten würde, aber da dies ja auf CD verteilt wurde werden sie sich wohl jetzt dransetzen um die fehler zu beheben
 
@OMGLMAOWTFWJD: Hab das schon gelesen. Es gab aber inzwischen viele Meldungen darüber. Auch aus anderen Gebieten. Da sollten doch bei einer Firma die Glocken läuten und Leute anfangen zu patchen. Das wird aber mit erhöhtem Geldaufwand verbunden sein.
 
@OMGLMAOWTFWJD: im text steht auch noch, dass die studenten auf die nennung von wichtigen fakten, die zur erfolgreichen umsetzung des betruges benötigt werden, verzichten wollen... also ist deine angst doch unbegründet....
 
im ct Forum war ein link zum pdf des Vortrags. Für die Bahn wäre es wohl nicht so schön gewesen wenn dieser gehalten worden wäre. Offene Switches, unbeaufsichtigte Computerräume und in den Türen vergessene Schlüssel. Die Studenten konnten einfach überall hineingehen ohne jegliche Kontrolle. Probleme gab es erst, als alle Geräte demonstrative in einen Einkaufswagen installiert wurden und man dunkle Sonnenbrillen aufsetzte. Die Hacks sind sicher nur ein Problem der Bostoner U-Bahn.
 
Na hoffentlich fuehrt das unser MVV auch mal ein, dann waere S-Bahn fahren endlich bezahlbar. Alternativ duerften die auch mal ein Semesterticket einfuehren.
 
@Falcon: Schwieriges Unterfangen. Die S-Bahn gehört nämlich der Bahn AG. Der MVV ist kommunal. Die S-Bahn befindet sich "nur" im Tarifverbund des MVV. Da musst mit 2 Seiten gleichzeitig reden....am Besten davor noch 6 Liter Überzeugungskraft trinken!!
 
@Falcon: Schwarzfahren geht bei uns doch jetzt schon, einfach ohne Ticket einsteigen. Das gehackte System benutzt wohl Drehkreuze oder sonstige Barrieren, die sich nur mit dem RFID-Ticket öffnen lassen, so dass einfaches Einsteigen ohne Ticket nicht geht, ist in D noch nicht üblich.
 
Wo finde ich diese Pdf datei?
 
man munkelt hier: http://www-tech.mit.edu/V128/N30/subway/Defcon_Presentation.pdf
 
hmm toll, das gleich funzt auch mit den Online-Tickets im Heidepark^^! Is ja kein wunder wenn man die per Lastschrift kaufen kann^^
 
Wozu so eine Aufstand in der USA, wenn es bloß um ÖPVN geht, den der Amerikaner an sich setzt sich sowieso in sein Auto, um von Punkt "A" nach Punkt "B" zu kommen, da es ÖPNV, wie man ihn in Europa kennt, in den USA nicht in erwähnenswertem Umfang gibt. Wenn es darum gegangen wäre, Benutzungsperren von Autos zu hacken, wäre das für die USA wenigstens ein relevantes Thema gewesen, aber ÖPVN? Wo ist denn da bitte überhaupt die Relevanz für die USA?
 
@Fusselbär: hmm, also kann ich nicht bestätigen! Zumindest was NYC angeht, wird dort die U-bahn doch schon intensiv genutzt, manhcmal rammelvoll! habs selber gesehn!
 
@Fusselbär: was denn nun? ÖPNV oder ÖPVN? :D
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