VIM 7.2 - Professioneller Editor für Programmierer

Entwicklung Der Texteditor VIM ist ein Texteditor der sich vollständig über die Tastatur bedienen lässt. Zwar verfügt das Programm auch über eine grafische Benutzeroberfläche, die Funktionen erreicht man jedoch über die Tastatur meist schneller. mehr...

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Ich kann mir nicht helfen, aber während meines studiums habe ich mich ein paar mal mit diesem editor auseinandergestzt und fand die bedienung jedes mal einfach zum kotzen...
 
@Techmage: Wenn man einfach nur eben mal ein config file editiert ist er optimal. Syntac Highlighting davon ist auch ziemlich nett. Ich kenne nicht viele Befehle...
aber es reicht.
 
Der Texteditor VIM ist ein Texteditor der sich vollständig über die Tastatur bedienen lässt. - erinnert mich an meine Zeit auf Baustellen - da gab es auch so geniale Aussagen zB - Mit dem Malerpinsel kann man prima malen ... -oder- .. das Teppichmesser ist so scharf, dass man damit sogar Teppich schneiden kann....

 
@BigFunny: loooooooool (+)
 
Also ich arbeite mit diesem Editor schon seid längerer Zeit und muss sagen, dass er mir wesentlich besser gefällt als alles andere was ich bisher verwendet habe (UltraEdit, Notepad++, Eclipse, Zend-Studio). Vor allem wenn man sich Vim mittels Plugins um so Dinge wie Dateibaum und Funktionsliste erweitert, fehlt es eigentlich an nichts. Die Bedienung ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber hat man es erstmal raus, kann man damit sehr schnell arbeiten.
 
@Talkabout: ...ausserdem ist die Bedienung wesentlich übersichtlicher als die meines Autos, wenn man sich ersteinmal daran gewöhnt hat. Und nachdem ich Vim mittels Plugin um ein Auto erweitert habe und dannach Vim gelöscht habe, kann ich damit sogar fahren.

(oder mit anderen Worten: Vim hat sicher noch seine Daseinsberechtigung, aber der vergleich mit einer IDE ist ziemlich abwegig)
 
@ peterandree: ich behaupte nicht, dass Vim eine IDE ersetzt, aber wenn man ihn beherrscht, kann man damit mindestens genauso gut arbeiten. Muss halt jeder für sich entscheiden was er mag, aber VIM ist lange nicht mehr das, was der VI mal war, nämlich ein reiner Texteditor ohne "Extras"!
 
naja, wer viele config files bearbeiten muss und vi mag... zum programmieren kann ich mir diesen editor schwer vorstellen, wozu gibts ne ide, aber ich denke da wird es trotzdem ein paar leute geben die diese form der bedienung vorziehen
 
@DOCa Cola: Ich nutze neben NetBeans und Eclipse auch Vim. Eigentlich am liebstem Vim. Die IDE hat den Vorteil das es halt Grafisch ist, man seine Maus schubsen kann und sich durch zig Assistenen und Funktionen wühlen kann. Wer Zeit hat bitte :)
 
Für mich der einzige "Vorteil" des Editors ist, dass zumindest der Vorgänger "vi" selbst auf uralten Unixen der 70er-Jahre existiert und somit meist die einzige Möglichkeit ist, auf solch alten Kisten Textdateien zu editieren ohne den genannten Rechner herunterfahren zu müssen... Mal ehrlich, wer dem "vim" zum Kotzen findet, sollte sich erstmal "vi" ansehen, DER ist wirklich bescheuert (wenn man mit den Richtungstasten die Zeilen wechseln wollte, darf man sich nicht im "Insert-" oder im "Append-Mode" befinden, da er sonst die Zeichen der Richtungstasten in die Textdatei schreibt...
 
@Astorek: Der Grund dafür ist, dass Vi noch aus der Zeit stammt, wo es auf den Tastaturen keine Pfeiltasten gab. Das ist aber auch einer der Gründe wieso ich diesen Editor mag, man muss zum Navigieren die Finger nicht von den Schreibtasten nehmen und spart sich damit den Weg zu den Pfeiltasten.
 
@Astorek: Ständiges zwanghaftes Rebooten müssen, kam erst mit Betriebssystem Produkten der Firma Microsoft auf, z.B. mit DOS und Windows, wo bereits für Benutzung von Spielen ein Reboot benötigt wurde und Vorarbeiten in Form von Anpassungen der AUTOXEC.BAT und CONFIG.SYS mit Editor. Bei Microsoft gab es auch noch lange den Zeilenorientierten edlin als Editor, der erst 1980 von Tim Paterson entwickelt wurde, während man bei Unix schon längst beim Seitenorientiertem vi Editor war, der 1976 von Bill Joy entwickelt worden war. Die Vorläufer von VIM reichen bis in die 1960er Jahre zurück: http://en.wikipedia.org/wiki/QED_(text_editor) Die Entwicklung ging dann vom ed (Zeilenorientiert), der Anfang der 1970er Jahre von Ken Thompson mit der ersten Implementation der Unterstützung von regulären Ausdrücken im Editor entwickelt wurde, über vi (Seitenorientiert), bis zum VIM (vi Improved), der 1988 von Bram Moolenaar geschaffen wurde und sich mit Plugins noch weiter ausbauen lässt. Aber über solche Dinge lächelt RMS und die "Church of Emacs" nur milde und lebt zufrieden und glücklich im von RMS erschaffenem Emacs. Emacs kann selbstverständlich auch als Editor arbeiten und obendrein als mp3-Player, Wikieditor, Browser, IRC-Client, IM-Client, Client für Versionskontrollsysteme (Bazaar, Mercurial, Monotone und Git), als virtueller "Psychologischer Psychotherapeut", Webserver, oder als Adventure Spiel. "Emacs begann als Texteditor, welcher zu einer Lebensweise für viele Benutzer wurde, weil man die ganze Arbeit damit erledigen kann, ohne Emacs zu verlassen und wurde letztlich zu einer Religion." -St. IGNUcius.
 
Ich suche schon langen einen mit FTP öffnen / speichern Funktion. Gibt es hier was kostenloses? Ultra Edit kann es ja, aber da ich immer nur eine File (aber dafür oft) editieren muss, ist mir uedit etwas zu teuer.
 
@egon223: Falls Du VIM nutzen möchtest:

http://www.marksanborn.net/software/modify-remote-files-with-vims-built-in-ftp-plugin/
Edit: Alternativ gibt es noch ein FTP-Plugin für Notepad++:
http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=189927&package_id=245189
 
Ich wußte gar nicht das es auch für Windows gibts. Gleich mal runterladen ^^
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