RFID-Maut-Systeme sind ein Sicherheitsrisiko

Datenschutz Sicherheitsexperten haben auf der Hacker-Konferenz Black Hat 2008 vor den Risiken elektronischer Maut-Systeme für den Datenschutz gewarnt. Diese sind für Fahrer zwar bequem, die Privatsphäre ist hingegen in Gefahr, hieß es. mehr...

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ich versteh nicht warum man weiter so verbissen die rfid chips überall einbauen will ?
man kann die daten problemlos rauslesen und sogar kopieren auf leere chip/karten.
warum sehen das die politiker nicht ein ? ich hab meine studentausweis auch schon in der microwelle wegen so nem quatsch bearbeitet....
 
@starchildx: die richtige frage ist: warum wird es immer unverschlüsselt benutzt?
 
@leopard: stimmt, das ist auch wieder so eine sache......
 
@starchildx: weil das ein riesen geschäft ist.
@leopard: weil sich mit verschlüsselten daten kein geld machen lässt.

 
@doubler: aber das ist bescheuert, es wurde schon mehrmals unter beweis gestellt wie unsicher das ist, entweder sind die politiker dumm oder blind.
 
@starchildx: keines von beiden :) die naschen fest daran mit! nur ein bsp: otto schily, ehemaliges aufsichtsratmitglied einer biometriefirma. zu der zeit, als die fingerabdrücke für pässe beschlossen wurde. jetzt kannst dir deinen teil denken....
 
@doubler: auch wieder war. ich finds halt irgendwie schade das niemand die bevölkerung aufklärt. ein grossteil wissen davon nix und einem anderen grossen teil ist das egal. ist echt schade wie sehr sich unser land in einen überwachungsstaat verwandelt uns es scheinbar viel zu vielen egal ist.....
 
@starchildx: Der Denkfehler in Deinen Überlegungen ist, daß Du davon ausgehst, daß Politiker und Co Dein Bestes wollen. (Naja, genaugenommen wollen sie das auch, nämlich Deine Daten.)
 
@starchildx: Ganz einfach, mit dem "ID-Systemgeschäft" soll die fette Kohle gemacht werden, diejenigen die davon profitieren scheren weder Grund- noch Bürgerrechte, wenn finstere faschistoide (antidemokratische Macht-Ideologie) Pläne von vermeintlich im Auftrage des Staats Handelnden und Industrie Interessenvertretern zum eigenen finanziellen Vorteil gegen die Bürger ausgeheckt werden.
 
@starchildx: Öhm, Studentenausweis und Microwelle? Glaub mir, sowas muss nicht sein. Die RFID Chips in Chipkarten haben eine Reichweite von sagen wir mal, wenn es hochkommt 10cm. Das würdest du sicherlich merken, wenn dich da einer scannen will! Also per Satellit kannst du mit nem RFID Chip in deiner Tasche noch nicht verfolgt werden :-) (Sorry, leicht übertrieben)
 
@starchildx: " ich versteh nicht warum man weiter so verbissen die rfid chips überall einbauen will ?" weil sich die politiker schön bestechen lassen dafür. sowas nennt sich dann "spendengeld". siehe bei uns hr. schäuble. es sitzt im aufsichtsrat bei einer firma die rfid chips herstellt.
 
Ist doch hier in Deutschland nicht anders. Hier werden Bewegungsprofile durchaus bereits von der Polizei ausgewertet. Mir sind zwei Fälle bekannt in denen die LKW-Fahrer der Lenkzeitüberschreitung angezeigt wurden nur anhand der Maut-Daten. Ok, Lenkzeitüberschreitung ist natürlich auch so eine Sache. Übermüdung ist ja nicht ganz ungefährlich und die Begrenzung der Lenkzeit gibt es ja aus gutem Grund. Nur dafür ist unser Maut-System ja nie gebaut worden, und es wurde ja immer gesagt das sowas nicht passieren wird. Ich finde das schon sehr bedenklich das solche Techniken einfach so für andere Zwecke, gerade von öffentlichen Behörden, zweckentfremdet werden.
 
@Tomarr: ...und bei Stuttgart hat ein LKW-Fahrer einen A8-Parkplatzwächter umgemäht (=tot!), und TollCollect hat sich geweigert, die Daten rauszugeben. Und hat Recht bekommen !
 
@mf2105: Wie gesagt, für gut befinden kann ich Lenkzeitüberschreitungen natürlich auch nicht. Und die Fälle die ich kenne sind halt auch schon etwas her, so etwa Anfangszeit der LKW-Maut. Kann natürlich sein das die inzwischen nicht mehr alles raus geben.
 
@mf2105: Genau diese von Überwachungs-Fanbois verbreitete wilde Räubergeschichte hatte ich mal vor längerer Zeit genauer recherchiert, Tatsache war, dass die Polizei die Ermittlungen nach relativ kurzer Zeit einstellte, was die Polizei bei einem Mord oder Totschlag, wie es in den wilden Räubergeschichten der Überwachungs-Fanbois dargestellt wurde, niemals machen würde. Da ist ein alter Mann im Dunklen bei schlechten Sichtbedingungen (den Medien nach passierte das im Spätherbst, Abends bei Dunkelheit) auf einem Autobahnrastplatz unter einen LKW geraten, das ist wohl die einzige Tatsache die annähernd wahr sein könnte, eine Absicht war wohl nur von den Überwachungs-Fanbois unterstellt worden, um ihren Überwachungswahn durchzusetzen, um das "ID-Systemgeschäft", ein Synonym für finstere Geschäfte mit Bürgerdaten und totaler faschistoider Überwachung zu forcieren. Wenn man sich mal so große LKWs anschaut, mit langem Aufleger, sich einen alten Mann vorstellt, der da im dunklen in den nicht einsehbaren Bereich des Hängers im Autobahn-Umfeld reinläuft, da merkt der LKW Fahrer noch nicht mal unbedingt irgendwas, wenn irgendwo weiter hinten was unter die Räder kommt. Der alte Mann (Renter?) war als Parkscheinverkäufer auf einem Autobahn-Rastplatz angestellt worden, was vom Betreiber schon alleine höchst unverantwortlich ist, wo doch ältere Menschen oft körperlich nicht mehr so agil sind und daher den Gefahren (unter die Räder kommen) an einem solchem Arbeitsplatz nicht gewachsen sind.
 
Tja, es gab (oder gibt) auch Payback-Karten die mit RFID-Chips ausgestattet waren, was nur duch einen zufall ans Tageslicht kam. Bis das ausfgedeckt wurde, waren schon hunderte solcher Payback-Karten im umlauf. Oder die Tickets zur Fussball WM 2006, die waren auch mit eine RFID-Chip versehen, stand sogar drauf "bitte nicht knicken". Ich frag mich was passiert wäre wenn man es doch gemacht hätte? Dann wäre wohl das Ticket ungültig gewesen.

Aber Gott sei Dank gibt es die "bösen ausländischen" Terroristen. Denn das ist der Grund warum deutsche überwacht werden...ist klar. Das soll jetzt nicht rassistisch sein, sondern nur auf diesen Überwachungs-wahnsinn deuten.
 
Ohne mich jetzt unbeliebt machen zu wollen... in den Medien wird viel Quark über RFID erzählt! Von wegen ID auf einem Chip speichern. Sicherlich gibt es einige RFID Systeme und man kann nicht alles verallgemeinern. Aber die RFID Systeme die ich kenne (also diese die nach ISO Normen arbeiten), haben keine Möglichkeit die ID zu änderen!!! Die ID wird bei der Herstellung der RFID Chips im Silizium eingebracht und kann nicht geändert werden. Das einzige was sich bei vielen Chips ändern läßt ist der auf den Chips noch verfügbare User Speicher, auf welchem Daten geändert werden können. Ich mag jetzt nicht weiter ins Detail gehen, mich regt es einfach nur auf, wie einige Sachen von den Medien verzerrt werden und viele es glauben, weil sie es nicht besser wissen können. Bevor jemand fragt (net bös' gemeint) und anzweifelt was ich da erzähle - ich habe täglich mit RFID zutun, damit verdien ich meine Brötchen.
 
@-$Pinky$-: Müsste aber so ein Chip auf dem die ID Hardwareseitig vorhanden ist nicht irre teuer sein? Soweit ich weiß gibt es da ja nur zwei Möglichkeiten. Gleich bei der Herstellung, das würde jeden Chip zu einem teuren Einzelstück machen, oder halt jeder Chip müsste nochmal per, was weiß ich, Eprombrenner oder so, einzeln gebrannt werden. Beides würde es recht teuer machen glaube ich. Deswegen klingt eine softwarebasierte ID schon logischer, die in dem Moment eingespielt wird wo der Chip seinen Verwendungszweck findet. Schon alleine weil jeder Kunde ja ne andere ID-Grundlage haben will oder so. Ich meine, ich will es dir ja nicht schmutzig reden, vielleicht gibt es ja auch verschiedene RFID-Chips. Aber die News klingt eher so als wenn es unter "Laborbedingungen" bereits funktioniert hat.
 
@Tomarr: *freu* - mal ein konstruktiver Beitrag mit Köpfchen! Freilich ist die wirkliche Realität eine andere. Also was die "richtigen" RFID Chips sind, mit denen schmeist keiner um sich und verbaut die wo er nur kann (leider, mein Chef würd sich freuen :-)), weil die eben Geld kosten. In der Masse zwar nicht so, wie man vielleicht denkt, aber es gilt hier die gleiche Regel wie wo anders auch, je mehr man nimmt desto günstiger das Stück. Vom Prinzip her werden beide Methoden angewannt - einmal ab Werk direkt in der Silizium Struktur (so teuer ist das heutzutage nicht mehr, wie bei normalen RAM Chips usw. auch) bzw. nachträglich mit locken der entsprechenden ID (lässt sich NICHT rückgängig machen!). Also so funktioniert es bei seriösen Herstellern (es heißt ja auch eigentlich UID - unique identifier, nichts was es zweimal geben kann. Was genau mit Transpondern in dieser News gemeint ist, würd mich echt mal interessieren - meine Firma würde son Kram jedenfalls nicht vertreiben. Für jeden der da wirklich mal Interesse hat - als Einstieg ist das RFID-Handbuch nur zu empfehlen. Da steht wirklich die Wahrheit. Bezweifle leider, das man es in einer normalen Bibliothek findet, womit man wieder beim Thema wäre. Man ist und bleibt auf die verdummenden Medien angewiesen.
 
@-$Pinky$-: Das ist halt das Problem. Man kann sich ja nicht mit allem Professionell beschäftigen. Also hat man halt nur die Wahl entweder alles anzuzweifeln was die Medien so bringen, oder halt alles glauben. Das Mittelding ist recht schwierig,, dazu müsste man sich erstmal zum Thema einlesen können, und dafür braucht man halt vertrauenswürdige Quellen die man als Laie nicht unbedingt als solche erkennt. Ab und zu kann man ein Thema halt nur zur Kenntnis nehmen, mit den Schultern zucken und sich sagen "wenn es halt so ist". Vieles kann man als normal Mensch ja eh nicht ändern. Ich finde allerdings das es bei einem Thema wie "Überwachung" und die damit verbundenen Missbrauchsmöglichkeiten schon etwas verantwortungsvoller von den Medien behandelt werden sollten.
 
@Tomarr: Da hast du natürlich recht. Was ich halt nur nicht versteh, wie sich Leute aber dennoch so dermaßen darüber aufregen, obwohl sie sehr gut einschätzen können, das sie selbst das entsprechende Hintergundwissen nicht haben. Wie du schon sagst: "Schultern zucken und sich sagen 'wenn es halt so ist'." Also ich als verlässliche Quelle kann nur sagen, die seriösen RFID Produkte werden niemals jemanden "untergeschoben" um Menschen zu überwachen oder dergleichen. Projekte, die wir mit RFID ausstatten werben ja selbst mit dem Nutzen, den RFID bringt. Und damit weiß jeder, das diese Technologie eingesetzt wird. Und hauptsächlich steht da eigentlich die Verwaltung, Wartung und Identifikation von zum Beispiel Geräten im Vordergrund. Man muss aber auch zugeben, das einige Hersteller von RFID Komponenten selbst schuld sind bei solchen Gerüchten. Die preisen Features an, die technisch so eh nicht zu realisieren sind. Und damit ziehen die die seriösen Anbieter mit in den Dreck. Also würd ich abschließend sagen, von allen Seiten muss verantwortungsvoller mit diesem Thema umgegangen werden!
 
das damit Missbrauch betrieben werden kann ist doch nichts neues mehr, das interessiert doch unsere Politiker nicht, trägt vermutlich zur Terrorbekämpfung bei also muss das so sein!
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