Dünnes Licht: Fortschritt bei optischem Datenversand

Forschung & Wissenschaft Forschern ist es gelungen, Licht deutlich genauer und feiner nutzbar zu machen als bisher. Lichtstrahlen wurden auf eine Dicke von 10 Nanometern ausgedünnt - das ist hundertmal weniger als ein Signal in Glasfaserkabeln. mehr...

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Privates Petabit-LAN *träum*
 
@Screenzocker13: Langsame Datenverarbeitung des PCs :)
 
@Screenzocker13: Man Alex ey, ich bin mit meinem 100Mbit @ Home immer noch mehr als zufrieden, du hast gBit im ganzen haus und willst Petabit? :P wofür?
 
@xp-freak: Für HD-Inhalte sind 100MBit z.B. nicht der Hit, zum anderen: Wer sagt, dass Screenzocker13 vom Heim-LAN redet?
 
@Lofote: na, in dem er von einem [ . . . "Privaten Petabit-LAN *träum(t)*". . . ]! - glaubst du etwa er meint damit die "privatwirtschaft"? hast du evtl. eine noch dämlichere feststellung auf lager?
 
versteh nicht ganz wie das licht seine energie verlieren kann, wird die wellenlänger größer?
 
@schrittmacher: Filtern
 
@overdriverdh21: während der übertragung wird das licht gefiltert?
 
@schrittmacher: Licht unterliegt den gleichen Gesetzen wie alle elektromagentischen Strahlen: Die Wellenlänge nimmt mit der Entfernung ab... je höher die Frequenz, desto schneller
 
@schrittmacher: ich nehm mal an das man die dünen strahlen genauer ausrichten müsste, da son glasfaserkabel aber auch mal krumm is, denk ich die dünnen strahlen streuen sich darin stärker als die glasschichten sie wieder bündeln könnten und so kommt am ende keine 10 nm sondern 30 nm an .... und so ist die energiedichte geringer.

@overdrive21: Filtern? in der schule nicht gelernt dass man in sätzen antworten soll?
 
@(R)MacGYver: Singlemode-Fasern sind dünn genug, dass das Licht sich nicht streuen kann... und solange die Strahlen innerhalb des Kernes bleiben ist auch eine Streuung kein Problem (von den Laufzeitunterschieden mal abgesehen).
 
@zwutz: diese auffassung kann ich dir jetzt nicht ganz abnehmen, licht 'ermüdet' nicht dass ist bereits seit mitte der 50ziger wiederlegt. wäre es anders wäre licht ab einer gewissen entfernung stark rotverschoben
 
@schrittmacher: Weiß nicht , nur eine Idee .
@(R)MacGYver: Ein Mann ohne große Worte/Sätze .
 
@zwutz: Die Wellenlänge nimmt mit der Entfernung zu, nicht ab. ______________@schrittmacher: natürlich verschiebt sich das Licht ins Rote, in der Astronomie wird man Dir ein Lied davon singen können. Hast Du eine Quelle für einen Gegenbeweis?
 
@all: Oh mein Gott!
 
@schrittmacher: Im Weltall, also im luftleeren Raum, bleibt das Licht voll erhalten. Denn wir können ja Sterne sehen, die milliarden Lichtjahre von uns entfernt sind. Und ein Lichtjahr ist bereits eine Strecke von 9,5 Billionen Kilometer. Nun stellt euch mal vor, wieviel Kilometer mehrere milliarden Lichtjahre sind. Also, Licht wird im luftleeren Raum nicht abgeschwächt.
 
@twinky:

das licht verschiebt sich nur deshalb ins rote, da die galaxien sich von unserer aus wegbewegen. das licht selbst wird nicht "müde"!

siehe dazu: http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-licht-2002-ID1208358841371.xml
 
@ DLX : danke
 
@overdriverdh21: find ich ja eigentlich nicht schlimm ... aber mit "filtern" konnt ich wirklich gar nichts anfangen^^
 
@schrittmacher: @overdriverdh21 Also wenn du "dämpfen" geschrieben hättest würde ich das noch verstehen :)
 
@schrittmacher: Also einige hier geben ja ihr absolutes Unwissen zum Besten. Um das mal klar zu stellen, die Energie des Lichtes hängt zwar auch von der Wellenlänge ab, aber wenn Licht an Energie verliert, dann ändert sich nicht die Wellenlänge (Farbe) sondern die Amplitude (Wellenhöhe, also die Intensität)!
Wenn du Nachts mit einer Taschenlampe auf eine weit entfernte Wand leuchtest verschiebt sich das Licht ja auch nciht ins Rote, das passiertt nur, wenn du dich schnell von der Wand weg bewegst. Aber der Lichtfleck wird deutlich blasser und ist weniger Hell. Zum einen, weil er sich auffächert, zum anderen, weil er Energie verliert.

Stell dir eine Lichtwelle wie die Welle in einem langen Seil vor: Dein Freund und du haltet jeweils ein Ende und du bewegst dein Ende hoch und runter. Es entsteht eine Welle im Seil, die von dir zu deinem Freund wandert. wenn du es schneller bewegst, dann wird die Frequenz höher, es entstehen also mehr Wellen kurz hintereinander. Du kanst aber nciht nur die Geschwindigkeit ändern, sondern kannst auch weiter ausholen und eine größere Welle erzeugen.
Während sich die Welle zu deinem Freund bewegt, wird sie immer kleiner, verliert also Energie. Dabei ändert sich aber nur die Höhe, aber nicht die länge und der Abstand von einer Welle zur nächsten.

Soweit alles klar? Puh, das war ja fast ein Roman, aber jetzt sollte es jeder verstanden haben...
 
ganz kleine anmerkung zu pcfan:
die rotverschiebung beim wegbewegen von der wand nimmt man natürlich NICHT wahr, auch wenn sie auftritt. das merkt man ja nichtmal bei formel1-autos.
sonst nette veranschaulichung pcfan (+) :-)
 
@ pcfan: na schön das du mit deinem halbwissen auch noch dazugestoßen bist. licht verliert seine amplitude nicht von aleine. soweit mir bekannt ändert sich licht nicht, wenn es nur durch luft geht. es interagiert nur mit anderen lichtstrahlen (wobei sich die amplituden gegenseitig auslöschen oder verstärken können) oder starker gravitation (was nur die richtung beeinflusst). nicht zu vergessen die änderung der wellenlänge beim übergang in andere stoffe mit anderer dichte.
 
schön und gut, aber wie will man entsprechende Singlemode-Glasfaserkabel dafür herstellen... und viel wichtiger: wie will man das Licht da rein bringen? Selbst bei den derzeitigen 3µm-Kabeln sind die Einkopplungselemente immernoch die stärkste Bremse... oder hat sich da mittlerweile wieder was getan?
 
@zwutz: ich zitiere dich mal : Die Wellenlänge nimmt mit der Entfernung ab . das heißt deiner meinung nach , mann kann licht ab einer gewissen entfernung hören , die wellenlänge würde deiner meinung zufolge in den hörbaren bereich kommen !?? wo hast du diese weisheit her ?? dann bräuchte mann auch keine radios mehr , weil mann die radiowellen die ein sender ausstrahlt ab einer gewissen entfernung hören kann !?? oh mann , erzähl deine weisheit blos keinem anderen !!
jetzt weiß ich endlich wo der krach auf der straße herkommt , von den radiowellen !!!! lol
 
@ mobilkom: ich würde mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen mit deiner theorie, mehr sag ich jetzt erstmal nicht
 
@schrittmacher : nee nee , ich nicht . aber wenn mann die theorie von zwutz mal weiterspinnt , dann kommt mann zu solch einer schlussfolgerung ! die energie einer welle nimmt ab , deren frequenz aber nicht !! oder warum haben rundfunksender eine unterschiedliche reichweite !?? dies ist abhängig von der aufbauhöhe der antenne und deren abgestrahlter leistung !!
 
@mobilkom: jaja... jeder darf mal nen Fehler machen... aber anstatt den Idioten hier raushängen zu lassen hättest du es auch einfach richtigstellen können... Meine Güte... selten soviel Arroganz gesehen
 
"Dies konnte allerdings in Simulationen allerdings bereits gelöst werden."

das passiert wenn man abgeschriebene Sätze umstellen will....
 
@unbound.gene: zu dem abschreiben von sätzen und umstellen noch ein soeben mit google gefundener satz : Da die Wellenlänge mit zunehmender Frequenz abnimmt, werden Kinder durch höhere Frequenzen stärker belastet !! ich frag mich nun welches kind sich mit einer anderen behauptung ( Die Wellenlänge nimmt mit der Entfernung ab... je höher die Frequenz, desto schneller ) zuweit aus dem fenster gelehnt hat !?! bestimmt dabei zuviele wellen abbekommen !??
mein satz stammt aus einem beitrag zu elektrosmog ( http://www.ivgb.de/index.php?id=c03b&PHPSESSID=o2a3pqqo5ngojqhm0jvh67h5k4 ) soviel zu wellenlänge und entfernung !! es wird zeit das die schule wieder los geht !!!! lol
 
@All: Mein Gott, ist das ein Verein hier, ich kann es echt nicht mehr lesen. Ich glaube soviel Halb- und Falschwissen ung gegenseitige dumme Anmache auf einem Fleck gibt's im Netz nicht nochmal!
Habt ihr denn alle nichts zu tun und müsst hier solchen Unsinn posten?
Wie wär's mal mit 'nem Buch lesen? Ja sowas git's! Es gibt auch welche zu diesem Thema. Oder einfach mal Dieter Nuhr hören. Oder mal nicht zu jedem Thema irgendwas in die Weiten des Netzes erbrechen?
Verbringt doch mal Eure Zeit mit was Sinnvollem.
Bitte bewertet mich alle schön mit 'nem MINUS! Ich will hier raus!
Mensch Leute...
 
@~quelle~: Werde erstmal konkret, bevor Du etwas als "Unsinn" abstempelst.
 
@~quelle~: Seltsam! Warum bist du hier und liest die Kommentare? Ist doch irgendwie verrückt, wenn man schreibt, daß man etwas nicht mehr lesen kann und liest es trotzdem. Du willst hier heraus? Warum kommst du denn erst herein? Hier geht es schon recht merkwürdig zu. - Dein Kommentar ist allgemeines Geplapper, mit einer unqualifizierten Ausdrucksweise.
 
@~quelle~: würde auch das so sehn wie twinky , na dann erklär's uns mal ! ich hab mit meinem zitiertem satz nur die behauptung von zwutz widerlegen wollen , was mir hoffentlich gelungen ist !! wenn andere im physikunterricht nicht aufpassen und sätze aus dem zusammenhang reißen , nicht mein problem !
 
~quelle~ meldet sich nicht mehr, wahrscheinlich ist er an der frischen Luft. Oder er baut sich auf und legt dann los.
 
hm mit dumme anmache meint er vielleicht mich, dumm war sie, aber dafür nett gemeint. ich wollte wirklich mehr informationen. aber nett von dir das du uns nicht gleich dumm angemacht hast dafür^^
 
Ich will mal wissen wie man Licht "dünner" macht o.O
Röntgenstrahlung hat 1nm - Ultraviolett hat 100nm. Wie mach ich daraus 10?
 
@destalkerly: hm ich versuchs ma: man baut sich die 10nm nicht aus röntgenstrahlung oder ultraviolett zusammen sondern nimmt gleich den stoff der 10nm licht emitiert. ich hab mal gelernt das licht entsteht wenn ein elektron seine angestammte bahn um einen atomkern verlässt. es muss angeregt werden und zwar mit ganz bestimmten energiemengen, quanten genannt. diesen angeregten zustand kann das elektron aber nur für ne milliardstel sekunde halten, bevor es auf sein vorheriges energielevel zurück fällt. dabei wird die energie in höhe des quantum in form von elektromagnetischer strahlung wieder frei. jeder stoff (atom) benötigt andere quanten mengen und daher auch immer unterschiedliche wellenlängen(spektrallinien - jeder stoff hat seine eigene und das licht eines stoffes ist auch immer monochromatisch, also einfarbig). da nimmt man halt einfach die atome die 10 nm licht emittieren
 
Quelle hat da nicht ganz unrecht! OK, jetzt versuch ich mal mein Halbwissen zum Besten zu geben. Ist schon ein Weilchen her, daß ich das gelernt habe, aber ich versuchs mal. 1. Die Frequenz ist indirekt proportional zur Wellenlänge. Je höher aber die Frequenz, desto energiereicher die Strahlung. Wenn die Wellenlänge tatsächlich, wie zwutz behauptet, abnehmen würde, würde die Frequenz, also die Energie immer mehr zunehmen. Licht würde sich außerdem mit zunehmender Entfernung in UV-, Röntgen- und dann in die radioaktive und schnell tödliche Gammastrahlung verwandeln. Klingt unlogisch, ist es auch. 2. nach dem Energieerhaltungssatz sollte Licht keine Energie verlieren. Licht wird mit der Entfernung (Abstand zum Quadrat) schwächer, weil es sich "verteilt" (hoffe, das ist einigermaßen klar ausgedrückt). 3. die Rotverschiebung entsteht, wie oben schon angedeutet, durch den Dopplereffekt (mehr dazu, siehe Wikipedia) 4. @ mobilkom: Du hast zwar damit recht, daß Radiowellen, ebenso wie Licht elektromagnetische Strahlung, nur mit anderer Wellenlänge/Frequenz, ist (wie auch Gamma-, Röntgen-, UV- Infrarot-, und Mikrowellenstrahlung), aber Du kannst diese Strahlung selbst auf keinem Fall hören. Du hörst Dein Radio, weil die Information, die über diese Strahlung geschickt wurde erst in akustische Signale umgewandelt wurde. So, hoffe ich hab nichts vergessen. Und berichtigt mich, wenn was falsch ist :-))
 
@all: seit -grob geschätzt- zwei Jahren bin ich Leser der Winfuture-News und deren Kommentare ohne aktiv irgendwie einzugreifen. Im allgemeinen fand ich vieles recht informativ. Was ich aber hier lesen musste, hat mich spontan dazu gebracht mich zu registrieren, denn so viel physikalischen Quatsch habe ich bislang nur auf diversen ,,, hm ... z,B, "Hohle-Welt-Seiten" (nomen est omen) gelesen.
@~quelle~: Ich kann dich verstehen. Allerdings hättest du ja mal für Aufklärung sorgen können :)
DLX, mobilkom und, während ich noch mit meinen dicken Fingern versuchte die Tastatur zu bändigen, auch moribund haben schon gute Antworten gegeben. Nun noch meine Version:
@mobilkom: richtig ist, dass die Wellenlange des Lichtes unverändert bleibt (solange es in einem Medium von einheitlicher Dichte befindet). Du musst aber in [o3-re:1] unterscheiden zwischen elektromagnetischen und mechanischen Wellen! Licht und Radiowellen gehören zu den elektromagnetischen Wellen, die du (ohne Hilfsmittel) niemals hören kannst, egal welche Wellenlänge/Frequenz sie besitzen. Dafür fehlen dem Homo sapiens und den meisten anderen Tieren auf dieser Erde einfach die entsprechenden Sinnesorgane! Elektromagnetische Wellen manifestieren sich durch die Änderung eines elektrischen Feldes.
Anders sieht es aus bei mechanischen Wellen. Diese sind ,im Gegensatz zu elektromagnitischen Wellen, an ein Medium gebunden. Erdbebenwellen oder Wellen auf dem Wasser gehören dazu. Diese sind durch die "normalen" Sinnesorgane schon eher zu erfassen. Wenn man Wellen hören möchte (so wie du es oben beschreibst) sollten es sich, entsprechend den Spezifikationen des menschlichen Ohres, möglichst um Schallwellen handeln. Diese haben in etwa eine Frequenz von 16 Hz bis 20 kHz ... okay ... manche hören sogar das Gras wachsen - aber das ist eine andere Geschichte... Die entsprechende Längenwelle (für die, die's interessiert) kann man sich ausrechnen, wenn man weiß, dass die Schallgeschwindigkeit in der Luft bei 20°C 343 m/s beträgt und man diese durch die Frequenz teilen muss ... oder so ähnlich :)
Im Übrigen heißen die kürzeren Wellenlängen der elektromagnetische Strahlung "Ultraviolettsrahlung", "Röntgenstrahlung", "Gammastrahlung" und "Höhenstrahlung" - und ich persönlich habe bislang noch keine von diesen direkt gehört.
Ne ja, also is klar, denke ich.
@destalkerly: Ich denke mal, du meinst die Wellenlänge des Lichtes (Hab jetzt nicht nachgeschaut, aber deine Angaben könnten hinkommen.) Ich bilde mir ein, mit "dünner" ist der Durchmesser des Lichtstrahles gemeint, der erzeugt wird. ... Vielleicht hilft dir das weiter...

So, nun steinigt mich nicht gleich für meine polemische Art. Schließlich ist es schon früh am Morgen und ich habe schon ein halbes Bier intus (oder zwei Halbe...)
 
@joe1joe1joe1: na dann willkommen, deinen anmeldefrust kann man sogar an deinem namen erkennen^^. ich wollt mich aber mal dieser hören sache melden, du meinst ja auch "[zum hören von elektromagnetischen wellen] fehlen dem Homo sapiens und den meisten anderen Tieren auf dieser Erde einfach die entsprechenden Sinnesorgane!". wenn man den begriff "hören" als reizverarbeitung sehen würde, könnte man ihn auch anwenden um bestimmte wellenlängen von licht wahrzunehmen. dazu werden zwar die augen verwendet und allgemein nennt man das "sehen" aber man kann licht schon wahrnehmen. warum ihr das unbedingt "hören" nennen wollt erschließt sich mir nicht. für mich so, als ob ihr den duft von rosen hören wollt(geht einfach nicht, da beides die härchen im ohr nicht bewegt). licht gehört zu eletromagnetischen wellen? weiß ich nicht ob man das so sagen kann, denn wie du gesagt hast sind elektromagnetische wellen nicht stoffgebunden, licht besteht aber aus teilchen, den photonen. so deine art hat mir eigentlich gefallen, mit weniger "..." wär ich zwar auch zufrieden aber diese mode kann man wohl nicht aufhalten.
 
@(R)MacGYver: "licht gehört zu eletromagnetischen wellen? weiß ich nicht ob man das so sagen kann, denn wie du gesagt hast sind elektromagnetische wellen nicht stoffgebunden, licht besteht aber aus teilchen, den photonen" Licht gehört definitiv zu den elektromagnetischen Wellen und liegen auf dem elektromagnetischen Spektrum zwischen UV-Strahlung und Infrarotstrahlung.
Aber um Licht (und natürlich auch den Rest der elektromagnetischen Wellen) erklären zu können, verwendet man das Modell des Welle-Teilchen-Dualismus', das heißt: das Licht verhält sich manchmal wie eine Welle, manchmal wie ein Teilchen. Licht ist eben beides: Welle und Teilchen, und braucht daher kein "Trägermedium". Vor Albert Einstein glaubte man auch Licht wäre nur eine Welle und daher stoffgebunden und "erfand" extra sogar einen Stoff, der angeblich den Raum ausfüllt um für Lichtwellen als Trägermedium zu dienen (den sogenannten Äther). Inzwischen weiß man aber, daß es nicht so ist.
 
@moribund: siehst du? selbst du bist dir nicht sicher. hier mal zwei sätze von dir die sich irgendwie widersprechen, satz 1: "Licht gehört definitiv zu den elektromagnetischen Wellen" und satz 2: das Licht verhält sich manchmal wie eine Welle, manchmal wie ein Teilchen." es müsste sich aber jederzeit wie eine welle verhalten wenn es zu den em-wellen gehören will oder? das licht kann doch nicht ständig seine eigenschaften ändern. nur unsere erklärmodelle gehen gerade auf den aspekt des lichtes ein, den wir gerade benötigen, um eine beobachtung zu beschreiben. warum licht welle und teilchen gleichzeitig ist, oder wie es genau ist, hat noch kein mensch je verstanden. ich nicht, du nicht. aber irgendwann wird jemand ganz schlaues vielleicht darauf kommen.
 
@(R)MacGYver: Ich bin mir sehr sicher. Ich hab mich aber wohl etwas unglücklich ausgedrückt. "Licht gehört definitiv zu den elektromagnetischen Wellen" ist hier nur die allgemeine Bezeichnung, meint aber auch sehr wohl "elektromagnetische Teilchen". Also ok: ""Licht gehört definitiv zu den elektromagnetischen Wellen/Teilchen" Zufrieden? :-)) Licht ist einfach nur ein kleiner (für uns sichtbarer) Ausschnitt des EM-Spektrums. Nochmal: die Welle-Teilchen-Dualität gilt für den ganzen EM (= elektromagnetischen) Bereich. Nach derzeitigen Theorien gilt das übrigens nicht nur für EM: laut Theorien gibt es 3-4 (je nach Auslegung) "Grundkräfte" im Universum: Gravitation, Schwache Kraft (innerhalb des Atoms), Starke Kraft (innerhalb der Teilchen des Atomkerns) und EM. Für all jene gilt dieser Dualismus. (Was gegen diese Theorie spricht, ist z. B. daß die sog. "Gravitonen", die Teilchenkomponente der Gravitation bisher nicht nachgewiesen wurden.) So! Genug den Nerd raushängen gelassen! :-)))
 
@ moribund: "Licht ist einfach nur ein kleiner (für uns sichtbarer) Ausschnitt des EM-Spektrums." sichtbares licht ist ein ausschnitt des em-bands. licht, ob wir es nun sehen können oder nicht ist das gesamte em-band. das gravitation und die wechselwirkung von ladungen auch eine teilchenkomponente haben sollen, hab ich noch nicht gehört, aber soll ja erst eine theorie sein wie du gesagt hast. was es nicht alles gibt. du hast mich jedoch davon überzeugen können das licht zu den elektromagnetischen wellen gehört.
 
Trotz aller Erklaerungsversuche habe ich noch nicht verstanden wieso das Licht in dem Glasfaserkabel an Energie verlieren kann? Da mich das Gebiet schon interessiert waere ich fuer eine kurze Erklaerung dankbar.
 
@myaces2008: Ich vermute mal, das Problem ist die sog. "Dämpfung", d.h. es kommt zu einer Verminderung der optischen Signalleistung, vor allem durch (wie oben von (R)MacGYver schon vermutet wurde) Streuung, aber auch durch etwas Absorption des Lichtes durch das Glasfaserkabel oder Nahtstellen im Kabel (z. B. den Steckverbindungen). PS: Wenn man sich bei WF, wie bei jeder seriösen News-Seite, angewöhnen würde, immer die Quellen anzugeben (was man zumindest bei uns schon in der Schule lernt), dann könnte man ja selbst schnell nachsehen.
 
@myaces2008: Siehe "Raman-Effekt" (deswegen auch die Rotverschiebung in Glasfasern)
 
@twinky: Naja, soweit ich weiß bewirkt der Raman-Effekt ein Streuung in der Frequenz: sowohl hin zu niederer Frequenz (rot), aber auch höherer Frequenz (blau). Die Rotverschiebung bei Galaxien, die Du oben erwähnt hast, stammt vom Dopplereffekt.
 
@myaces2008: ich hab die lösung. endlich bin ich drauf gekommen. der energieverlust in licht erfolgt so: es wird weniger licht. der aufbau von glasfaser ist ja so, in der mitte ein glas mit bestimmter dichte, und drum rum viele schichte glas deren dichte zunimmt(oder abnimmt, eins von beiden) damit soll licht, das sich ja geradlinig bewegt immer in der mitte der faser gehalten werden wenn diese mal in einem bogen verlegt wird. das licht kommt also in eine kurve und beim übergang zu den anderen glasschichten wird ein teil reflektiert, und ein teil leicht gebrochen. der gebrochene teil kommt zur nächten glasschicht( weiter außen) und hier wird wieder ein teil reflektiert und ein teil geht leicht gebrochen nach außen weiter. und so weiter bis es keine weitere schicht mehr gibt. am ende könnte aber dennoch ein teil an den rand verloren gehen wenn der radius des bogen der faser zu eng war. und hier ist natürlich klar das bei bereits dünnem licht jeder weitere verlust schmerzlicher ist. so das isses! nur leider zu spät als dass es noch jemand lesen wird was?^^
 
@moribund: Nicht ausschließlich, aber u.a., ja.
 
@(R)MacGYver: oh doch! Ich hab's noch gelesen :-)) Klingt sehr logisch und nachvollziehbar! Das kommt dem, was ich mit Dämpfung bei "09 re:1" vermutet habe auch recht nahe, nämlich daß ein Teil vom Glasfaserkabel "absorbiert" wird. Ich hab auch im Internet noch mal gesucht, hab aber nichts gefunden. (Wäre toll, wenn WF sich mal angewöhnen würde die Quellen anzugeben.)
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