China: Internet-Zensur nach Protesten gelockert

Recht, Politik & EU Der chinesische Präsident Hu Jintao hat heute zugesichert, dass man die Zusage eines freien Zugangs zum Internet für Journalisten, die von den Olympischen Spielen in Peking berichten werden, einhalten will. mehr...

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Die Seite der Deutschen Welle geht aber immernoch nicht :)
 
@pr0xyzer: hab ich anderes gelesen (Edit: steht übrigens auf der Seite der DW)
 
@pr0xyzer: Also die Deutsche Welle geht. Auch Wikipedia nutze ich schon seid einigen Wochen, und ich bin in Chengdu....
 
@cyron5761:

Vielleicht ist diese Seite für dich hilfreich: www.seitseid.de
 
@blaster99: http://img513.imageshack.us/img513/3853/hans8iz.jpg und die ist für dich hilfreich
 
@gottnemesis: Hansi? Ist das das neue Feindbild der 13-14jährigen?
 
:P machen die doch nur um den wütenden journalistenmob zu beruhigen oda?
 
Hoffentlich wird es in Deutschland nie soweit kommen, dass mal der Zugang zum Internet zensiert oder gefiltert werden müsste^^
 
@Astorek: ich glaub das wird doch schon gemacht... so sachen über deutsche geschichte (2ter weltkrieg...) wird doch gefiltert wenn man bestimmte begriffe im google eingibt. auf anderen internationalen google seiten sind aber diese sachen nicht gefiltert.
 
@röölchen: Es ist ein kleiner, aber extrem feiner Unterschied ob Google Suchergebnisse ausfiltert oder der Staat den Zugriff auf bestimmte Seiten blockiert.
 
@Astorek: schon mal dran gedacht dass solch eine darstellung in deutschland gesetzeswidrig sein könnte?!
 
@Astorek:
eine Zensur wäre mir neu. Gibt es dafür auch Beispiele, mit denen du deine These belegen kannst. Ansonsten ist der 2. Weltkrieg bestens dokumentiert. Geh mal in eine Bibliothek. Und im Internet (de.) habe ich noch immer alles gefunden, wenn es nicht - und das wäre dann ein verfassungsmäßige Schranke- gegen auf dem Boden des Bundesrepublik geltende Gesetze verstößt. Als Beispiel seien hier mal die §§ 80-90 STGB genannt.
 
Eigentlich der absolute Witz mit der Zensur in China.
In einem solchen Land dürften nie die Olympischen Spiele stattfinden, allein die Menschenverachtung (siehe Tibet) ist schon grund dazu. Und nach Außen hin zeigt sich China wir sind so toll und lieb!
Man sollte die Olympischen Spiele in China boykottieren!
 
@thecrazykaktus: Warum ein Witz, schau doch mal, wo die Olympischen Spiele bisher schon überall stattgefunden haben. Da waren sicher einige Witze dabei, genauso witzig wird die WM in Südafrika werde. Trotzdem darf man nicht vergessen, das es in China (und auch Südafrika) durchaus positive Entwicklungen gibt, ein kleines Beispiel ist da nur der deutsch-chinesische "Rule of Law"-Dialog. Reformen dauern halt, man kann ein System nicht von heute auf morgen verändern. Und ein so großes Land wie China erst recht nicht. Ließ dir mal einschlägige Literatur zu dem Thema durch und nicht deutsche Medien (den Medien präsentieren nie positive Entwicklungen, warum auch, macht keine Schlagzeilen), dann wirst du ein anderes Bild sehen. Und das sich was ändert, will China ja präsentieren. Das alles in Butter ist, weiß aber jeder. Was tatsächlich aber ein Witz ist, ist das IOC in Gestallt von Jacques Rogge, der mit sich machen lässt, was die Chinesen wollen. Anstatt die Chinesen zu ermahnen segnet der die Zensur einfach ab. (Nachtrag: Jeder Journalist ist sich übrigens im klaren darüber, das wenn er eine Seite von Falun Gong oder von Tibet Aktivisten öffnen möchte, das er nur auf seinen Proxy im Westen connecten muss und dann freien Zugang hat, hier geht es einzig und allein um die Geste und den Versprächen)
 
@sTr: Seit wann ist Südafrika bitteschön eine Diktatur wie China, in der man wegen einer offenen Meuinngsäußerung für viele Jahre hinter Gitter wandern kann? Der Vergliech ist leider Humbug.
 
@sTr: Wenn Südafrika es mit der WM schafft, verdient dies meinen größten Respekt. Denn was China abzieht, um ein gutes China dastehen zu lassen, ist unter aller menschenwürde. Wir reden da noch nicht mal umbedingt von dem regime, Zensur usw. Menschen wird ihr zu hause weg genommen, das wasser abgestellt, um das Peking im glanz dasteht. Du schreibst absoluten Stuss!
 
Südafrika und China lassen sich beide als autoritäre Regime klassifizieren. Hab nie behauptet, das Südafrika eine Diktatur ist. Und nein, was ich schreibe ist kein Stuss. Ich habe in China bei einer Zeitung gearbeitet, ich studiere Asienwissenschaften mit Schwerpunkt China. Ich bin mir aller negativen Folgen der Olympischen Spiele voll bewusst, genauso bewusst bin ich mir aber aller positiven Entwicklungen die es in China gibt, von denen man in den deutschen Medien nie was ließt.
 
@ sTr: "Südafrika und China lassen sich beide als autoritäre Regime klassifizieren." - Verzeihung aber, muahahahaha!! Südafrika ist ein demokratischer Staat wie Deutschland!!! - Oh Mann, bitte, bevor du hier diskutierst informiere dich anständig, ja? In Südafrika gibt es eine extrem hohe Kriminalitätsrate, damit hat sichs auch schon, von Diktatur oder autoritärem Regime keine Spur.
 
Also mit Deutschland kannst du Südafrika aber auch beim besten willen nicht vergleichen, nur weil man da wählen darf. Trozt dem Ende der Apartheid leben dort noch immer Millionen Schwarze im Armut, und Rassendiskrimierung gibt es dort auch noch mehr als genug. Gerade vor kurzem: Schau wie mit den Flüchtlingen aus Simbabwe umgegangen worden ist. Wie auch immer, das geht am Thema vorbei. Aber boykottiere du ruhig die Olympischen Spiele, wegschauen hat schon immer geholfen.
 
@sTr: nicht TROTZ dem Ende der Apartheit sondern WEGEN. Siehe Zimbabwe, die weißen Farmer hat man aus dem Land gejagt und dann festgestellt das man keine Traktoren warten kann - jetzt spannt man wieder Ochsen vor den Pflug und schiebt Kohldampf. In Südafrika zeichnet sich das gleiche ab: http://tinyurl.com/5c4etq
"Selbst das Landwirtschaftsministerium gibt inzwischen zu, dass bis zu 50 Prozent der Farmen, die an Schwarze vergeben wurden, nichts mehr produzieren. Es gibt mehr als genug Beispiele von hochprofitablen Mango- und Zitrusplantagen, auf denen die neuen Besitzer die Bäume fällten, um sie als Brennholz zu verkaufen."
Informier dich mal besser ehe du hier vom Leder ziehst.
 
@sTr : Ich habe auch nicht die gesellschaftspolitischen Zustände in Südafrika mit Deutschland verglichen, sondern die Regierungsformen und da war deine Behauptung, Südafrika würde autoritär regiert, schlichtweg falsch, ...höflich formuliert. Mit den Flüchtlingen aus Simbabwe gingen übrigens Schwarze so grauslich um, nicht Weiße. Das hat mit Rassendiskreminierung nichts zu tun, sondern ist eine Erruption übler Ausländerfeindlichkeit gewesen, die du in ähnlicher, wenn auch nicht so massiver Weise, genauso in Deutschland antreffen kannst. Rassendiskreminierung gibt es in Südafrika übrigens nicht mehr, denn dort ist mittlerweile fast alles per Quote geregelt. Ich habe einige Jahre meiner Kindheit in Port Elizabeth (SA) verbracht und den Übergang von Appartheit zur jetzigen Regierungsform haunah miterlebt. Und du kannst mir glauben, die Zustände von damals kann man mit heute in keiner Weise vergleichen, im Positiven wie im Negativen.
 
@Alirion: Das schwarze hochprofitable Plantage verfeuern liegt sicher an einem Bildungsrückstand (woher der wohl kommt) und wird weitere Gründe haben. Warum werden sie die wohl verfeuert haben? @Heimwerkerkönig: Ich hab nicht gesagt, das es autoritär regiert wird, sondern, dass es ein autoritäres Regime ist, das ist nochmal ein kleiner Unterschied. Ich habs nochmal überprüft anhand eines Demokratie-Indices den ich im Kopf hatte. Dort ist Südafrika doch um einiges weiter oben als in in Erinnerung hatte, mein Fehler, war geblendet durch die Bilder der Medien in den letzten Wochen. Zur Quote: Quote regelt viel erfolgreich, aber nicht das Denken in den Köpfen der Menschen. Erst letztens habe ich dazu eine Geschichte im neuen Menschenrechts-Lesebuch über einen südafrikanischen Jungen gelesen.
 
@sTr: Erklär mir bitte den Unterschied zwischen einem "autoritären Regime" und "autoritär regiert werden". Das Eine bedingt doch das Andere, würde ich meinen. Natürlich gibts in Südafrika noch die diversen Vorurteile in den Köpfen, keine Frage. (Wobei vieles was man hierzlande als Vorurteil bezeichnet, eine Tatsache ist)
 
Erklär ich dir, wenn du mir sagst, was du unter "autoritär regiert werden" verstehst. Ich möchte nur nochmal darauf hinweisen, das ich meine Aussage über Süd-Afrika mittlerweile relativiert habe. Ein Autoritäres Regime ist ein Regime (Regierungstyp) mit 1. begrenzten Pluralismus, 2. ohne eine umfassend formulierte Ideologie und 3. extensive oder intensive Mobilisierung. Wie gesagt, dies bezieht sich auf Linz, der das Standardwerk zu dem Thema geschrieben hat. China heute lässt sich da wunderbar einordnen (im Gegensatz zum China unter Mao, welches noch ganz klar als totalitär gilt).
 
@sTr: Die einzige Diktatur, in der bisher olympische Spiele stattfanden, war 1980 die Sowjet*nion - und gerade diese Spiele wurden vom Westen, insbesondere der USA, boykottiert. (Allerdings werden es die USA für lange Zeit kaum mehr wagen gegen China aufzumucken, so hoch wie die USA mittlerweile bei China verschuldet ist.) __________________________PS: was ist denn das für ein Schwachsinn hier: ich kann nicht "Sowjet*nion" ausschreiben, weil "*nion" ein "unerlaubtes Wort" ist? Sag mal, geht's noch?
 
@thecrazykaktus: 1. solltet ihr mehr über den Grund oder die Entstehung der olympischen Spiele herausfinden und 2. labert ihr nur ohne sinn...
 
Hätten diese "Journalisten" halt einfach TOR benutzt. Dass man den Rot-Chinesen und deren Zusagen nicht trauen darf, hätte man sich übrigens schon im Vorfeld denken können. Diese "Lockerung der Zensur" ist wohl nur erfolgt, weil das Regime in Pecking Angst hatte, der Zorn vieler Journalisten darüber, könnte deutlich auf die Olympiaberichterstattung abfärben. Trotzdem bleibts dabei: Olympische Spiele haben in einer Diktatur nichts verloren. In diesem Zusammenhang ist die Lernressistenz des IOC bemerkenswert, wenn man sich z.B. an die Spiele 1936 in Berlin erinnert. Aber was wirft man nicht alles an moralischen Grundsätzen über Bord, wenns darum geht, dass die Olympiasponsoren ihren fetten Fuß in den chinesischen Markt bekommen wollen.
 
@Der_Heimwerkerkönig: 1. die "Journalisten" wissen sehr wohl, was sie tun. Viele arbeiten schon Jahrelang in China (außer vielleicht der kleine Sportreporter der lokalen Dorfzeitung, aber auch der wird sich informiert haben). Jeder wird einen Proxy zu Hause stehen haben, mit dem er ungestört arbeiten kann (wenn er muss). Hatte ich auch, als in in China mal für eine Zeitung gearbeitet habe. Es geht hier nur ums versprechen. 2. China ist keine Diktatur, sondern ein Autoritäres Regime, was das bedeutet, darfst du selbst rausfinden (und bitte nicht auf Spiegel.de) 3. Der IOC von 1936 ist nicht der IOC von heute. 4. Schon mal in China gewesen? Die westlichen Sponsoren siehst du dort an jeder Ecke, in jeder Millionenstadt. Dazu ist ein großer Teil der Sponsoren ist chinesisch.
 
@ sTr: China ist nach wie vor eine Parteiendiktatur, das sehen die meisten westlichen Beobachter so. Außerdem: Für dich ist "autoritäres Regime" wohl harmloser, weil du so auf eine Unterscheidung zu einer "Diktatur" bestehst"? Übrigens ist auch eine Diktatur autoritär. "3. Der IOC von 1936 ist nicht der IOC von heute." - Stimmt, denn heute ist das IOC noch um ein vielfaches korrupter, nachdem die schwarzafrikanische Hungerleider-Staaten dort drinnen vertreten sind. Dass deren "Abgesandte" sich von den Chinesen und den Sponsoren bestechen haben lassen, ist ein offenes Geheimnis. Und nur weil du in chinesischen Ballungszentren schon mal Plakate von westlichen Konzernen gesehen hast, bedeutet das noch lange nicht, dass diese deswegen nicht ihren Marktanteil in diesem Land mit weit über einer Milliarde potentieller Kunden, ausbauen wollen. Und dazu eignet sich nichts mehr als Olympische Spiele.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Eine Diktatur kann autoritär sein, ist in der regel (wie 1936) aber totalitär. Die Unterschiede kannst du in dem wunderbaren Buch "Juan J. Linz: Totalitäre und autoritäre Regime" lesen. Das ich die arbeit vom IOC nicht gut heiße, habe ich schon erwähnt, darauf können wir uns einigen. Zu den Sponsoren: Die sieht man nicht nur, dann kann man sogar kaufen. Es fängt bei McDonalds, Starbucks und Pizza Hut an, und hört bei Gucci und Prada auf (und ich rede nicht von den Blendern), die kriegst man nämlich in den ganzen neuen Luxuseinkaufshäusern (die gab es auch schon 2004, als ich das erste mal in China war) für die Neu-Reiche chinesische Oberschicht.
 
@ sTr : Natürlich kann man den Kram westlicher Großkonzerne auch kaufen, doch wo? In erster Linie eben nur in den Ballungszentren. Das will man eben nun aber ändern, indem man das ganze Land, auch die Provinz, mittels Olympia auf die Produkte von McDonalds, Coca Cola und Co. "eichen" möchte. Man will ein "Markenbewustsein" bei den Chinesen schaffen, so dass diese nicht mehr auf billige Imitate zurückgreifen, sondern sich das Original kaufen. Und ob man China nun als autoritär, totalitär, als Diktatur oder als was wei ich noch alles bezeichnet ist letztendlich Jacke wie Hose. Fakt ist, dass dieser Staat allem widerspricht, was unsere Grundwerte ausmachen. An so ein Land vergibt man keine olympischen Spiele, da jeder weiß, dass die Machthaber diese Spiele zur Propaganda nach außen, aber vor allem nach innen missbrauchen. So eine mächtige Waffe darf man keinen Vebrechern wie der chinesischen Führung aushändigen. Wer das trotzdem macht, der gibt eine moralische Bankrotterklärung ab.
 
Sag mir mal, warum unsere Moralvorstellung in China gelten soll? Was macht die Moralvorstellung von 80 Mio. Deutschen oder 300 Mio. US-Amerikanern besser oder richtiger als die konfuzianisch/buddhistische Moralvorstellung von 1.3 Mrd. Chinesen? Das Frage nicht nur ich dich, sondern auch viele Chinesen, wen sie sehen wie falsch unsere "Moralvorstellung" in Form von Journalisten teilweise über China berichtet. Wenn du Olympia nur dort stattfinden lassen willst wo "unsere Moralvorstellung" gilt, hast du keine Nationen wo Olympia noch nicht stattgefunden hat. In den meisten Nationen der Welt gilt "unsere Moralvorstellung" nämlich nicht. Nochmal zu den Produkten: Westliche Produkte kriegst du nicht nur in den Ballungszentren, sondern auch in Städten wie Nanning (Provinzehauptstadt der autonomen Region Guangxi) oder der Beihai (500.000 Einwohner Hafen Stadt im äußersten Süden Chinas).
 
Einige, zumeist rechtsradikale, Angebote sind auch hier in Deutschland gesperrt bzw. werden von Google & Co. nicht angezeigt - würden alle, die sich über die chinesische Zensur aufregen, im Gegenzug diese Seiten für chinesische Journalisten in Deutschland freischalten?
 
@Alirion: wenn du die URL dieser Seiten kennst, kannst du sie dir in D-land auch angucken. Somit sind diese Seiten nicht zensiert! Nur google filtert sie, weil sie Rechtswiedrig sind.
 
naja selbst mit zensur kein problem daten rauszubekommen blos das können die doowies vom tv nicht :_) alles digitale kann man verschlüßeln dann übertragen und wieder entschlüßeln das gibts seit dem 2 weltkrieg sollten mal fernsehen die herrn vom fernsehen
 
Könnte man nicht bitte einfach alle Überwachungs-Politiker nach China entsorgen und die Mauer drumherum ordentlich höher machen, damit die sich nicht ausbreiten? Was passierte, nachdem die Mauer in Deutschland weg war und was sich da für Überwachungs-Politiker ausgebreitet haben, wissen wir ja alle aus leidvoller Erfahrung.
 
Wieso benutzen die nicht einfach vtunnel?
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