Unerlaubte Werbeanrufe werden härter bestraft

Recht, Politik & EU Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf für neue Regeln gegen unerlaubte Telefonwerbung beschlossen. Dieser sieht für nicht genehmigte Anrufe Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor. Die Unterdrückung der Rufnummer ist verboten. mehr...

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Ja super, wer bezahlt die Fangschaltung, wenn die Nummer trotzdem unterdrückt ist? -.- |||||||||
"Langfristige Verträge - etwa ein Wechsel des Telefonvertrags - sollen darüber hinaus erst gültig werden, wenn der Kunde den Wechsel schriftlich oder per E-Mail bestätigt. Die Neuregelung muss jetzt noch von den entsprechenden Bundesgremien verabschiedet werden." Scheiße gelaufen für die T-Com würd ich sagen xDD
 
@DasFragezeichen: Ganz einfach, Interesse signalisieren, Gespräch mitschneiden (so man dazu technisch in der Lage ist), Fragen stellen "Welche Firma jetzt?" "Wie war nochmal Ihr Name?" "Dolle Sache" "Wieso seh ich denn Ihre Nummer nich?" "Wie gehtn das?" "Hätt ich auch gern" et cetera, :-) Auf PC übertragen, und ab an die Verbraucherzentrale! Ob der Anrufer nun mit dem Mitschnitt einverstanden war, wayne! Beweis is Beweis!
 
@rebastard: Wer zu sowas in der Lage ist, fällt niemals auf son Mist rein...
 
@rebastard: keine ahnung, und davon ne menge. der mitschnitt bringt dir gar nichts da er als beweis nicht zugelassen wird. genauso wie du deine zustimmung zu einer aufzeichnung geben musst, müssen die anrufer sie dir auch geben.
 
@DasFragezeichen: Es geht in meinem Fall nicht um das Hereinfallen, sondern um das NERVEN dieser Anrufe, da werd ich regelmässig wild! Wenn man mal wochentags ausschlafen kann, und man wird von solchen Werbe-/ "Servicebüro-"Spasten geweckt, neige ich zu einer starken Aggression. @_rabba_u_k_e_: ohne Worte!
 
Sehr gut. Ein vernünftiger Schritt in die richtige Richtung
 
@disciple777: Das sehe ich genauso.
 
"Es darf nicht so weit kommen, dass alle telefonischen Bestellungen zunächst unwirksam sind, bis sie schriftlich bestätigt werden" Doch, genau so weit muss es kommen... Ohne echte Unterschrift im PostIdent-Verfahren dürfte nichts gültig sein...
 
@dj-corny: Da stimme ich fast zu. Nur was ist mit anderen Verfahren?
 
@dj-corny: Dann möchte ich mal sehen wie du deine nächste Pizzabestellung schriftlich bestätigst.
 
am telefon getätigte verträge, sind doch erst wirksam, wenn eine frist von 14 tagen (widerspruchsfrist) verstrichen ist..... wo ist also da die neuerung? und was nützen die strafen, egal wie hoch, wenn sich diese anrufe trotz allem noch lohnen und genug leute am telefon sich was aufquatschen lassen?
 
@Rikibu:

genau so isses leider
wird nie aufhören
 
also wie schon erwähnt: fangschaltung kostet. fällt das mal quasi ja schonmal weg. per email: da wirds genug fälle geben, wo ausversehn drauf geantwortet wird und das als JA ICH WILL anerkannt wird ... auch müll. Unterstützt den SPAM noch mehr ...

was soll das 14-tägige?!?! wird am telefon vom call agent ein JA ICH WILL "verstanden" dann ist der "kunde" wieder der dumme und muss sich um den widerruf kümmern.

was hat sich denn nun gebessert.... die paar euro strafe könnens ja nicht wirklich sein.
 
Nicht zu vergessen, dass das Widerrufsrecht nicht zwingend für alle gilt. Eine bestellte Pizza kann man nach 14 Tagen natürlich NICHT mehr reklamieren :)
 
@Astorek: hehe.. da ruft man ja auch selbst an ^^
 
@Astorek: Die Pizza hast du später an der Haustür durch Einigung und Übergabe rechtlich korrekt gekauft. Wäre was anderes, wenn dich die Pizzeria anruft, 5Min später eine Pizza inkl. Rechnung in deinen Briefkasten wirft. Das wolltest du nicht, keine Einigung der Geschäftspartner. Aber kein Geschäftsmodell: nicht bestellt, darf ich behalten und muss nicht zahlen.
 
@kscr13: "nicht bestellt, darf ich behalten" Aber muss man die Pizza da nicht erst einige Monate aufbewahren? ,D
 
Bei der Formulierung ist es egal ob man selber anruft oder angerufen wird. Wenn telefonisch geschlossene Verträge erst nach schriftlicher Bestätigung gültig sind, dann gilt das auch für die selbst bestellte Pizza. Müßte man halt anders formulieren. @kscr13: Die beidseitige Willenserklärung am Telefon ist der Vertragsabschluss. Die Lieferung und Bezahlung an der Haustür gehört zur Vertragserfüllung. Du kannst also nicht ne Pizza bestellen und an der Haustür sagen: Nö, will ich doch nicht. Und somit würde hier auch die gesetzliche Regelung der schriftlichen Bestätigung greifen.
 
@ DasFragezeichen : Das ist doch ganz einfach. Spiel einfach mit und dann bekommst du die Unterlagen und hast so einen Nachweis. Eine Abbuchung kannst du innerhalb von 6 Wochen zurückgeben - oder da die Verbindung ist so schlecht, dass der Callcenteragent eine falsche Zahle verstanden hat :) ... Jedenfalls gibt es ne Menge Möglichkeiten, den "seriösen" Firmen ne Menge finanzieller Schmerzen zu bereiten.

Bei der SKL ist es sogar erlaubt, dass man mitspielt und so das "seriöse" Callcenter entsprechend verpfeifen kann. Wenn die Unterlagen angekommen sind, dann bei Frau Kornmann melden (Kontaktdaten hab ich vorliegen) und die storniert die Bestellung und das Callcenter kriegt auch seinen Spaß ...
 
@oliveer: viel interessanter isses, wenn man mit den skl callcenter nervensägen etwas kontroverser umgeht. wenn dann der textbaustein "günther jauch, der macht ja nur für seriöse produkte werbung" ausgepackt wird und man mit "würde die kohle stimmen, würde er auch für hundefutter werbung machen" und mit "was soll ich mit so viel geld" dem ganzen anpreisungsgeblubber kontert, so kommen die herrschaften aus m takt weil sie nich wissen was sie drauf antworten sollen.... erst schön 20 minuten in ein gespräch verwiceln und dann denen sagen man hat doch kein interesse.... DAS ist lustig...
 
@Rikibu: Hab es noch nicht getestet, aber mal gehört: "1 Million? Oh mein Gott, das wäre das schlimmste was sie mir antuen könnten!"
Die Reaktion kann man sich denken. Darauf hin: "Ach wissen Sie, ich bin trockener Alkoholiker. 1 Million muss ich feiern. Sie können sich denken, womit!"
 
Diesem Herrn Rohleder kann ich garnicht zustimmen. Was soll denn der Unsinn? Als ob man am Telefon etwas richtig abwägen könnte, so merkwürdig wie die Typen es da formulieren klingt das immer besser als es ist. Erst man man etwas vor sich zu liegen hat kann man da wirklich eine gute Entscheidung treffen. Natürlich schriftlich bestätigen. Am Telefon kann ja sonst wer rangehen, aber die Unterschrift fälschen ist weit schwieriger.
 
Tolle Idee, mal wieder..., warum verbieten die Werbetelefonanrufe nicht einfach generell? Das mit der Pflicht zur Anzeige der Nummer macht doch keinen Sinn. Woher soll ich wissen wer 123456 ist? Und "Unbekannt" bedeutet ja auch nicht zwangsläufig das ich nicht mit dem sprechen will.
Und wenn da "unbekannt" steht, wie erfahre ich dann die nummer für eine Anzeige? (Gesetzt den Fall ich habe überhaupt ein CLIP Telefon)
 
Was heist hier unerlaubte werbeautritte wenn ich in einen Slip con Kevin K auftrete mus ich dan brummen
 
@cyberandy69: Ja, da musst du wie ein Bär brummen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Vielleicht kommt auch der Bush und beendet deinen Terror :-P
 
ein busch aber nur aus australien
 
was mir noch zum thema einfällt. wenn man denn gezielt ungewolltes telefonmarketing eindämmen will, dann müsste man solche klauseln und gepflogenheiten verbieten, die daten an dritte - andere firmen - weitergeben. ist doch logisch, das diese dritten dann versuchen die personen zu kontaktieren und denen etwas verkaufen zu wollen. genauso sollte man dann konsequenterweise diese drücker verbieten, die von haus zu haus gehen und telefonanschlüsse und ähnliches verkaufen wollen - die sind schließlich auch in den seltensten fällen vom kundne gewünschte verkaufsgelegenheiten.
 
Ich finde ja, dass das Unterdrücken der Nummer generell unmöglich gemacht werden sollte. Sowohl Werbung wie auch blöde Streiche nerven.
 
Ich kann dir sogar eine x-beliebige Nummer anzeigen lassen - sogar Namen, also Pseudotelefonbucheinträge. Damit sind noch viel miesere Streiche möglich. Zum Glück ist das nicht vielen Kids bekannt ... da wäre Mobbing auf einer ganz anderen Ebene möglich. PS: das ist völlig legal und man muss nichts umgehen, nur kennen muss man den Dienst
 
@ kscr13: das ist nichts neues und in manch einer agb is das sehr wohl nicht erlaubt ... legal dürfte das also gar nicht sein. auch wenns ohne großen aufwand möglich ist
 
Ich weiß das es in div. Call-Centern Agents gibt die einfach ein Vertrag raus schicken obwohl der angerufene es nicht wollte. Der angerufene muss dann innerhalb 14 Tage Widerrufen, wenn er es vergisst hat der den Vertrag/Kauf an der Backe. Das ist die Masche dieser Call-Center etwa 40% der Angerufenen vergessen nämlich zu widerrufen. Ein Bekannter der mal in einem Call-Center tätig war sagte das die Team/Abteilungsleiter die Agents dazu anhalten Kunden die am Telefon nicht energisch genug abweisend reagieren einfach einen Vertrag zu zusenden. Weiter ist es Unsinn den Agent aus zufragen wie z.b. seinen Namen oder Namen der Fa. u.s.w.. Die Agents werden mit Sprachregeln geschult und wenn es zu brennzlig für den Agent wird legt der halt auf. Also wie bitte soll man sich wehren, Wehn soll ich anzeigen ? Über die neuen Strafen lachen doch diese Call Center. Ich finde es nur schade das man ohne etwas unterschrieben zu haben zu einem Vertragsabschluß kommen kann. Irrsinig !! Was ist wenn die Call Center immer dreister werden und einfach nur noch Verträge rausschicken, dann ist man nur noch mit widerrufen beschäftigt. Und was ist wenn die Widerrufe einfach nicht bearbeitet/akzeptiert werden dann verstreicht die Zeit und es kommt zu Gerichtlichen auseinandersetzungen. Also Widerrufe nur per Einschrieben Rückschein absenden. was unnötige Kosten und Arbeit für den Verbraucher bedeutet !!! Was ist wenn so ein Vertrag genau am ersten Tag meines 3 Wöchigen Urlaub in meinem Briefkasten gelangt ?? Stress und Ärger nach dem Urlaub und sicherlich unnötige Kosten. Diese Machenschaften müssen beseitigt werden, indem ein Vertrag nur dann zu stande kommt wenn auch eine Unterschrift darauf ist, auch wenn es um Lotterielose oder Zeitungsabos geht. Fertig aus !!!
 
@flotten3er: Hatte ich mal bei nem Anruf eines Callcenters die für T-Mobile arbeiten. Wollte eigentlich nur Infomaterial zu einem DSL-Tarif haben, bekam aber einen fertigen Vertrag mit Freischaltdatum. Echt putzig wie die versuchen Verträge zu verkaufen. Seitdem leg ich immer nach 10 Sekunden auf wenn ein Callcenter anruft.
 
by the way.... ein Telefonmittschnitt ohne die Erlaubnis des anderen ist Grundsätzlich nicht getatttet daher Rechtswidrig und somit juristisch nicht verwertbar. Auch kann der Beklagte den Mittschnitt anzweifeln in dem er evtl. Manipulation des Mittschnitt anführt. Was ja heute jeder mit Freeware Software auch leicht bewerkstelligen kann. Also wenn man nicht gerade einen Polizeibeamten, Rechtsanwalt oder Staatsanwalt während des Mitschneidens als Zeugen dabei hat der die nicht Manipulation bezeugt, wird es sehr schwer sein einen illegalen Mittschnitt als Beweis zu gelassen bekommen. Es sei es geht um Kapital Verbrechen da sind die Gerichte schon hellhöriger zumindest werden solche manchmal als Indizien zugelassen nachdem ein Gutachter die nicht Manipulation ausgeschlossen hat oder für unwahrscheinlich hält. Wir leben in einem Rechtstaat, da muss man für sein Recht kämpfen um es zu bekommen.
 
Gut das die Nummer nicht mehr unterdrückt werden darf, denn wäre das nicht so, kann man entsprechende anrufe auch nicht melden. Man kann die nummern dann auch in der Telefonanlage zur Sperrung eingeben, dann kommen die beim nächsten mal nicht mehr durch. Fragt sich nur ob die das auch tatsächlich machen bzw. sich daran halten und die Nummer mit senden...
 
Ich kann nur jedem Raten, auf keinem Fall an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel teilzunehmen. Auch nicht wenn die noch so seriös erscheinen. Denn diese haben nur den Zweck an Eure Adressdaten und Telefonnummer zu gelagen. Das ist mittlerweile ein lukratives Nebeneinkommen dieser Gewinnspielveranstalter diese "real existierenden" Daten an Call-Center weiter zu verkaufen. Das zum Thema Datenschuz in Deutschland. Und Call Center werden weiterhin Ihre Rufnummern unterdrücken, die Gefahr erwischt zu werden ist doch eigentlich = 0. Das Thema unerlaubte Werbeanrufe würde sich nur erledigen, wenn aufr JEDEM Vertrag eine Kundenunterschrift sein muss.
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