San Francisco: Panne im Prozess gegen Ex-Admin

Recht, Politik & EU Nachdem ein Administrator der Stadtverwaltung San Francisco den Zugang zum Netzwerk versperrte, brachte das Verfahren gegen ihn nun neue Probleme mit sich: Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte zahlreiche Passwörter. mehr...

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"im Anhang rund 150 Nutzernahmen und Passwörter aufgeführt." Nehmt mal bei Nutzernamen das "h" raus ^^
 
Idiot, brauchte der Typ Aufmerksamkeit oder was? Ich kann diese Hacker nicht verstehen...
 
@jafixx91: er is wenn dann n cracker, aba nichtmal das weil er sich ja nicht gewaltsam in des system gehackt hat, sondern er kannte einfach des admin passwort^^
(hoff blaupfeil funzt)
 
@jafixx91: Hacker? Text nicht verstanden? Er war einer der Admins dort. Er hat das System unter seine Kontrolle gebracht aus Protest. Angeblich gab es zu viel Korruption in der Abteilung.
 
@jafixx91: Er ist weder Hacker noch Cracker. Er ist Admin (gewesen). Der Unterschied liegt lediglich im Aufwand.
 
@schumischumi: die einteilung hacker=gut und cracker=böse ist blödsinn!
 
lol da hat wohl einer den System Administrator Appreciation Day nicht gewürdigt und nun hat der admin die hand an den eiern. ein mann setzt die ganze stadt in angst und schrecken, so dass man ihn wegsperren muss. wie aus nem steven segal film^^
der erste Administrator Superschurke!
 
Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Erst verschlüsselt der Mann die kompletten Zugänge zum Netz, irgendwann bringt ihn die Polizei dazu, das Kennwort für die Verschlüsselung freizugeben und nun erledigt die Staatsanwaltschaft den Rest und veröffentlicht gleich ALLE Passwörter von allen Mitgliedern...
 
@Astorek: du sagst es und genau wegen solchen Dummheiten hat der Mann doch protestiert. :>
 
@Astorek: Ich finde das auch super, genau wegen sowas sollte eventuell der Bürgermeister oder so ein Supervisorpasswort haben und der Hauptadmin dazu und dann kann man solche Sachen auch ziemlich gut einschränken. Klarer Fall von Eigentor würd ich sagen
 
@gonzohuerth: Der Bürgermeister hatte vom Administrator Terry Childs höchstpersönlich das Passwort bekommen, nachdem Terry Childs unter Druck gesetzt wurde, das Ergebnis: die Sicherheit des Netzwerkes ist nun in der Hand von kompletten Vollidioten, die nichts besseres zu tun hatten, wie sicherheitsrelevante Passworte unverzüglich zu veröffentlichen. oO
 
Hätte die Stadt das ganze lieber unter den Teppich kehren sollen als sich jetzt der Lächlichkeit Preis zu geben und dem Typen ne große Bühne zu bieten. Er hätte ne Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet und wäre straffrei davongekommen. Und die Stadt hätte Ruhe gehabt. So müssen sie alle Zugänge neu vergeben und haben auch noch die Aufmerksamkeit von anderen Leuten mit zuviel Zeit auf sich gezogen. Vielleicht versucht ja gerade einer der Freunde des Angeklagten von außen das Netz unter seine Kontrolle zu bringen und ihn dann freizupressen. Falls er Freunde hat. (Um mal ein Klischee zu bedienen :-) )
 
Kommt davon, wenn man zu viel Bastard Operator from Hell in seiner Freizeit auf Arbeit liest... So... Zugriff auf das Netz nur von einem Rechner einer Behörde, aber er soll im Knast bleiben, damit er das Netzwerk nicht wieder lahm legt? Geht doch angeblich nicht von externen Rechnern :-) Oder... halt... vielleicht waren seine Nachfolger noch nicht in der Lage, das Passwort vom VPN zu ändern?
 
@Tyndal: Der Administrator Terry Childs hatte das städtische Netzwerk gegen Idioten abgesichert, das Netzwerk funktionierte daher einwandfrei und sicher und war vor Idioten gesichert, nun haben aber Idioten den Administrator Terry Childs selbst in ihre Gewalt gebracht und ihn genötigt, die Absicherung des Netzwerkes ihnen zu übergeben, das Ergebnis ist, das Idioten nun mal sehr gerne tun, wofür sie da sind: ganz offensichtlich wie Vollidioten handeln und die Sicherheit des bisher tadellos funktionierenden städtischen Netzwerks von San Francisco vollkommen sinnlos ruinieren.
 
Hier gibt es noch ein paar Infos zu dem Fall: http://www.crn.de/news/showArticle.jhtml:jsessionid=BAUQPGMCC0XWSQSNDLOSKH0CJUNN2JVN?articleID=209602047
 
erstens hat er das nicht gemacht weil er aufmerksamkeit auf sich erzeugen wollte, sondern darauf, dass in seiner abteilung korruptheit und inkompetenz haust!.. letzteres stimmt dabei vollkommen..

also mir ist es ein rätsel wie man so dumm sein kann und üba 100 zugangsdaten ohne nachfrage einfach zu veröffentlichen

ps: ich beneide den typen um das was er getan hat weils ein schritt in die richtige richtung war...und wenn ich das geld hätte würde ich seine kaution ohne zu zögern zahlen
 
Er kennt halt die Qualität seiner Mitarbeiter...
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