Provider soll für 'Filesharing-Bremse' bestraft werden

Filesharing Amerikanische Provider müssen offenbar Strafen der Aufsichtsbehörden fürchten, wenn sie die Bandbreiten ihrer Internetanschlüsse für bestimmte Protokolle reduzieren, um deren Nutzung weniger attraktiv zu machen. mehr...

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man merkt immer wieder, dass die FCC doch darum bemüht ist, unabhängig zu bleiben und spuckt der medienindustrie des öfteren schonmal in die suppe... find ich gut
 
Das Internet ist frei.. keiner kann es uns nehmen! *träller* :P
 
Frage: Wie will man Comcast den dazu zwingen wenn es keine Strafen gibt? Ich mein er wird dazu verdonnert die Bremse aufzuheben. Das soll 'ne Strafe sein? *komisch*
Ansonsten Hut ab!
 
@Brecht: Oh, gerade jemand mit dem Namen "Brecht" hat den Sinn von Strafe (u.a. im dt. Gesetzwerk) nicht verstanden.
 
Ist ja nicht gerade so, dass über Filesharing nur illegale Inhalte getauscht werden (ins. Linux-DVD-Images werden oftmals nur über Bittorrent angeboten), und solange die "Bremse" nicht in irgendeiner Weise im Vertrag erwähnt wird, finde ich eine mögliche Strafe für den Provider durchaus für angemessen...
 
protokolle drosseln? ich stell mir das grade etwas problematisch vor, denn der provider sieht doch nur die datagramme der transportprotokolle, also TCP und UPD. Drosseln die nicht eher die Ports, auf denen die Protokolle der Anwendungsschicht laufen?
 
@LoD14: also irgendwie gehts schon. kabel-d begrenzt zwischen 18 und 24 uhr den upload sehr stark, und dabei ist es egal, welchen port man verwendet.
 
@LoD14: fahr lieber baden, als hier mit Wissen übers OSI-Referenzmodell um Dich zu werfen! :-)
 
@Hamlet Ich hab schon verstanden was Strafe bedeutet! Aber ich meine das es sehr komisch ausgedrückt ist das er halt als 'Strafe' den alten Zustand wieder herstellen muß. Und können diese Aufsichtsbehörden wirklich was bewegen oder sind es nur Zahnlose Tiger.
 
@Brecht: a) Blauer Pfeil b) Du hast es eben nicht verstanden. Es kommt auf eine Besserung an, nicht auf sinnlose Geldzahlungen c) Jetzt rate mal, woher eine Firma das Geld für ihre Millionenstrafen nimmt? Richtig: Von Dir und mir und jedem anderen Kunden, denn die Strafe wird einfach auf den Preis der Produkte aufgeschlagen. Wo und wie ist das bitte Strafe, wenn nicht gerade für diejenigen, denen es doch angeblich nutzen soll. d) Eine vorgeschriebene Verhaltensänderung hingegen bringt tatsächlich etwas. Wenn es z.B. ein Gesetz mit einer Norm für Umweltschutzstandards gibt, die eingehalten werden müssen, dann gibt es tatsächlich Ergebnisse. e) Denk mal drüber nach.
 
@Brecht Hamlet ? bin verwirrt...scheiß hitze :)
 
ohoh muss mal schaun dass ich mit keinen strafen zu rechnen hab. hab mir nämlich selber die bandbreite beschitten. War im endeffekt zu faul mich mit dem t-com router auseinanderzusetzten und somit keine ports geforwardet. denke ich werde jetzt mal rechtliche schritte gegen mich einleiten ^^
 
@schumischumi: UPnP....
 
eMule bspw. kann man auf diese Art dank Protokollverschleierung nicht mal drosseln. Hihi.
 
Scho klar. Bandbreite ohne Ende versprechen und wenn die Kunden sie tatsächlich ausnutzen, flugs wieder zurücknehmen.
 
@Kirill: ja das regt mich bei den Providern auch immer auf, sie versprechen ultra hohe Bandbreiten, aber wenn man diese mal über ne längere zeit voll ausnutzen will, wird man gedrosselt, ist echt ne sauerei...
 
http://www.sandvine.com/solutions/p2p_policy_mngmt.asp
Es ist doch kein Geheimnis, dass comcast schon seit einiger Zeit die Sandvine Technologie einsetzt um p2p-Traffic zu drosseln. Sandvine kann auch verschlüsselten torrent ua traffic identifizieren und blocken. Auch einige deutsch-sprachige ISPs haben diese Software im Einsatz allerdings etwas anders konfiguriert (Traffic-Verteilung bei Engpässen).
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