Eco: Provider keine Hilfssheriffs der Musikindustrie

Recht, Politik & EU Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (Eco) hat sich dagegen ausgesprochen, dass Provider noch stärker als bisher zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet herangezogen werden. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Endlich mal einer, der es öffentlich ausspricht. Danke!
 
JAAAAAAAAA!!!! Danke :_:
 
Sehr gut. Bleibt zu hoffen, dass die Meinung der Eco nicht ungehört bleibt oder sich die Medienindustrie nicht doch noch ein Gesetz erkaufen kann.
 
wie dan doch nich full Stasi 2.0 von 2 Seiten sondern nur von einer juhu
 
Bidde?
 
Was ist da so neu dran? Wenn die Provider Anschlüsse sperren, verlieren die einen zahlenden Kunden, der bestmöglich in einem 2-Jahres-Vertrag hängt. Heißt: die Provider fürchten nur ums Geld, vom Ansehen bei der Kundschaft ganz zu schweigen.
 
Echt ey, endlich mal einer, der das auch laut sagt. Mal gucken, was unsere belehrungs- und beratungsresistente Regierung darauf sagt. Nüx ... ^^
 
Die Bitkom hat immer noch die größere Lobby. Abwarten wie sich das hier weiter entwickelt.
 
Die Musik und Filmindustrie müsste man schon allein für den Versuch zu Saktionieren, mit empfindlichen Geldbussen oder Gefängnis bestrafen.
Alleine unser Staat und nur der hat das Hoheitliche Recht Sanktionen zu verhängen.
Den Provider zu Hilfssheriffs zu machen wie weit wollen die noch gehen.
Noch nicht mal Sicherheitdienste in deutschland dürfen Sanktionieren.
Was wollen die den.
 
@bladerun: Geld, Geld, nochmal Geld, und wieder Geld. Mit allen Mitteln!
 
@bladerun: Naja, der Staat könnte sein Recht aber an Firmen abtreten, die im Namen des Staates die Urheberrechtsverletzungen verfolgen. Ich meine in Amerika gibts so ne private Firma, mir fällt der Name nur nicht ein.
 
Meine Meinung: Die Musikindustrie mal einen Monat boykotieren!! Also nichts mehr im Internet runterladen und auch keine CDs mehr kaufen. Aber das ist leider nur ein Traum :-(
 
ich behaupte mal einfach, dass es der musik und filmindustrie nicht besser oder schlechter geht wie all die jahre zuvor. will gar nicht wissen, was die mit ihrem getue alles als geld verpulvern... mir gefallen immer weniger filme und wirklich gute musik wird doch überwiegend nicht mehr produziert. was soll man denn da kaufen?
 
Wenn "Kulturminister" ihre Ziele wie Zuhälter definieren, ist es überfällig, endlich Konsequenzen gegen diese Fehlbesetzungen einzuleiten.
 
@Fusselbär: manchmal kommt es mir auch vor, dass es in der politik wie bei einer vetternwirtschaft läuft... ohne eigentlich die interessen des volkes wahrzunehmen, sondern nur die eigenen...
 
"Privatisierung der Rechtsprechung" ... ein wahres Wort ... das kommt dem Grundsatz der Selbstjustiz nahe, die hierzulande auch verboten ist.
 
Bernd Neumann... wenn ich den Namen schon höre könnte ich kotzen...Kein Wunder dass von jemandem der, Bücher und Gedichte von Erich Fried verbrennen wollte, nichts vernünftiges bei raus kommt :(
 
Die Provider zum Kampf gegen das Raubkopieren einzusetzen, ist ja , wie die Spritzenhersteller dazu zu verpflichten, dass keine Drogen mit gespritzt werden können, oder Autohersteller dazu zu zwingen, dass keiner mehr ne Vorfahrt missachten kann.
Die Musik und Filmwirtschaft sollte endlich mal ihren Krams für die Leute attraktiv machen.
 
@BigFunny: Aber warum gute Musik/Filme machen, wenn es auch anders geht? Wenn man durch Urheberrechts-Verfahren viel Geld machen kann, nimmt man einfach irgendwelche Bands unter Vertrag, egal ob gut oder schlecht, Hauptsache, es besteht für den Bürger die Möglichkeit, eine Urheberrechtsverletzung zu begehen!
 
Ich finde auch dass es zu weit geht, dem eigentlich unbeteiligten Provider die Bürde aufzuhalsen. Wenn man sowas vor hat, dann muß man eine extra Gesellschaft gründen, die Urheberrechtsverletzungen verfolgt. Diese Gesellschaft müßte dann vollständig von der MI finanziert werden und sie dürfte auch nicht mehr Rechte haben, als das Gesetz aktuell zulässt.
 
@DennisMoore: Ich halte es für problematisch, wenn die MI zahlt, denn wer zahlt, bestimmt. Und dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es neue Gesetze gibt, die den Spielraum erweitern.
 
@jaja_klar: Die MI soll nicht eine staatliche Behörde bezahlen, sondern eine eigene Ermittlungsstelle, die nur im Rahmen der momentan geltenden Gesetze handeln darf. Eine größere Einmischung in die Gesetzgebung dürfte damit zwar nicht ausgeschlossen sein, aber immerhin minimiert, weil die MI sich dann aus staatlichen Institutionen raushalten muß.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.