eBay will Bewertungssystem nach Kritik optimieren

Internet & Webdienste Nachdem das Online-Auktionshaus eBay im Mai eine Reihe von Änderungen eingeführt hat, die das Nutzungserlebnis für die Käufer weiter verbessern sollen, gab es massive Proteste der Händler. Jetzt will man am neuen Bewertungssystem Änderungen ... mehr...

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Wie wärs mit, Bewertungen werden erst sichtbar wenn beide bewertet haben? So schwer kann das doch nicht sein...
 
@DonBonzo: Leider unbrauchbar, denn in dem Fall bewerte ich dann einfach nicht und der andere kann auf seiner Negativbewertung sitzen bleiben.
 
@DonBonzo: Finde ich sehr brauchbar. Mann kann ja Bewertung als Pflicht einführen. Z.B. innerhalb von 30 Tagen, an sonsten ist kein weiterer Einkauf möglich. Bewertungen haben schließlich einen grossen einfluss auf meinen Verkäufer, den ich wähle.
 
@Kalimann: Genau daran habe ich gedacht.
@King_Rollo: Du weißt aber nicht das jmd negativ bewertet. Und wenn jmd Mist gemacht hat und weiß das es eine negative Bewertung geben wird, hat er halt Pech gehabt, wenn man zb die 30 Tage Regelung einführt wie Kalimann schrieb.
 
@DonBonzo: Das klappt doch auch nicht. Gerade in Fällen, bei denen der Verkäufer absichtlich nix verschickt (und die sind nicht gerade selten). Ich finde es schon gut, dass Verkäufer nun nicht mehr bewerten können, hab nämlich selbst schon mehrere Rachebewertungen eingesackt.
 
@ Shiranai: Das Spassbieten hat aber zugenommen, da Käufer ja nichts zu befürchten haben, - denn der Verkäufer kann dies ja nicht mehr negativ melden, bzw. bewerten. Bei mir gab es heute der vierte Spassbieter, innerhalb einer Woche, - so etwas nervt sehr, zumal man die Provision ja nicht sofort zurück erhält, sondern erst eine Unstimmigkeit laufen lassen muss.
 
@Shiranai: Und was machst du mit Käufern, die erstmal nicht den vollen Kaufpreis bezahlen? Hatte da einen Kandidaten, der die 1,65 Versadnkosten nicht zahlen wollte (bei 1,45 angefallenen Portokosten) und nach ewigem hin- und her mir dann auch noch eine neutrale Bewertung reindrückt wegen "typischer unerlaubter Mehrverdienst d.überhöhteVersandkosten"
 
Es wäre mal nicht schlecht, mehr Zeichen für eine Bewertung zur Verfügung zu stellen, so kann man anderen genauer erklären, was gut / schief gelaufen ist.
 
@Itzak: Stimmt, mehr Zeichen würde ich auch für super halten. Das hat mich auch schon immer aufgeregt.
 
Im Komment läuft es so, bei der Konkurrenz billigen Kleinteile einkaufen und schlechte Bewertungen reinhämmer, schon toll das neue Bewertungssystem.

Aber schon recht schwer ein Bewertungssystem zu finden bei dem das stimmt was da steht und es zu keinen "Rachebewertungen" kommt.
 
@unbound.gene: Ein faires Bewertungssystem ist sogar ziemlich einfach: Jeder muss (!) den anderen bewerten und zwar innerhalb von 30 Tagen ab Kauf, ansonsten Sperre des eBay-Profils. Bewertungen erscheinen erst, wenn beide bewertet haben. Was spricht dagegen?
 
Das schützt leider auch nicht vor unfairen Bewertungen, ist aber eine gute Idee.
 
@-=|Sneaker|=-: Das ist eine bescheuerte Idee. Die Kunden zu gängeln. Was soll das? Wenn man nicht bewerten will, dann ist das einem jeden gutes Recht! Und wo sollte man da auch die Grenze ziehen? Man schreibt dann zur Not: "(neutral): jojojo nonono". Da könnte es gar keine klaren Richtlinien geben. Außer Willkür eben von Seiten der Betreiber. Kunden vergraulen würde es auch. Reicht doch, das man vom Staat und der Industrie ständig gegängelt wird.
 
Wichtig wäre erst einmal, die unsinnige/ungerechte Methode auszumerzen, dass Verkäufer von Käufern zuerst die Bewertung verlangen - erst dann würden sie ihre Käuferbewertung abgeben. Richtig und fair ist, dass Derjenige, der zuerst seine Vertragspflicht erfüllt - ebaytypisch zuerst der Käufer - , indem er fristgerecht und vollständig bezahlt, vom Verkäufer dafür zu bewerten ist. Was Anderes gibt es beim Käufer zu bewerten? Und der Verkäufer wird für Warenzustand und Abwicklung (Lieferzeit, Versand) danach bewertet. Ich bewerte als Käufer nur noch nach Erhalt einer Verkäuferbewertung.
Überhaupt scheint bzgl. der anderen Einflußnahme der neutralen Bewertung als bisher Derjenige, der das seitens Ebay eingebracht hat, kein Experte der Verhältnisberechung zu sein. Gehen die neutralen Bewertungen doch wie eine negative Bewertung ins Gesamtsystem ein (s. Beispielrechnung auf der Ebay-Seite). Tolle Erfindung! Eine neutrale Bewertung ist weder positiv noch negativ! Also muss sie bei beiden Zählungen einfließen: als positive wie auch auch als negative. Die Auswirkung zeigt sich zwar erst bei der 3 oder 4 Stelle nach dem Komma, ist aber zumindest gerechter als das, was derzeit praktiziert wird!
 
@LuciMan: Das klingt schon sinnvoll, ist aber manchmal auch problematisch. Es passiert einfach oft, dass Käufer sich querstellen. Sich viel zu spät oder gar nicht melden, sonderwünsche haben die gegen das Angebotene sprechen. Zwingt man solchen leuten dann etwas auf oder leitet ein Mahnverfahren ein, dann rechnet man als Verkäufer quasi schon mit einer Rachebewertung wenn man dem Käufer eine Neutral/Negativbewertung aufbrummt. Ich sehe keine Regel die soetwas differenzieren könnte.
Das Problem ist und bleibt die Rachebewertung. Bevor es dagegen kein Rezept gibt wird wohl kein anderweiter Umbau des Bewertungssystems helfen.
Durch das Verbot für Verkäufer anders als schlecht zu bewerten löst man das Problem nicht, man versteckt es nur, und das extrem schlecht. Jetzt muss ich bei einem Käufer den ich erst unter Druck setzen musste damit er nach Wochen zahlt mit einer netaiven Wertung leben ohne irgendwas unternehmen zu können.
Das Macht eBay imo kaum noch nutzbar.
 
@.omega: wir sind uns einig, dass es auf beiden Seiten schwarze Schafe gibt! Gegen säumige Zahler/Nichtzahler sollte dem Verkäufer ein Mittel an die Hand gegeben werden, seine Interessen wahren zu können.
Ich nehme das Bewertungssystem nicht mehr so wichtig. Meine Bewertungen bleiben sachlich (mit 80 Zeichen nicht immer einfach!) - wer lesen kann, versteht den Sinn. Aber das schützt mich nicht gegen die Negativ-Rachebewertung seitens eines Verkäufers mit dem Text: "Dazu kann ich nichts sagen!" Ebay sollte selber mal in den eigenen Statuten nachlesen, wozu die Bewertung dienen soll und auch bei Beschwerden danach handeln!
Das grundsätzliche Problem bei Ebay ist, dass sie zwar dicke Backen machen, im Grund aber keiner Ungerechtigkeit auf welcher Seite auch immer nachgehen wollen (eigene leidvolle Erfahrung). Das kostet Zeit - sie wollen lieber Provisionen kassieren. Und das geht nur mit den gewerblichen Verkäufern (die sich auch manchmal hinter dem Privatstatus verstecken, um sich ihren Pflichten zu entziehen). Auf lange Frist geht das schief und dieser Aktionismus seitens Ebay hat rein merkantile Hintergründe. Das ist knallhartes Geschäft und Ebay laufen die Kunden weg!
 
eBay hat den Käufern nicht die Möglichkeit genommen zu bewerten. Nur neutrale / negative Bewertungen sind nicht mehr von Verkäufern zu machen, positive aber sehr wohl.
Auch verstehe ich nicht wie Verkäuder die möglichkeit erhalten sollten Negative oder Neutrale bewertungen wieder gutzumachen, wenn diese doch von ihnen nicht mehr vergeben werden können.
Immerhin, die ebay Zitate sind korrekt.
 
@.omega.: ganz einfach: die verkäufer können die kritikpunkte des käufers ausmerzen, und zb schadhafte ware austauschen usw...

geschieht das, kann der käufer die bewertung umwandeln. finde ich im grundgedanken nicht schlecht, aber unterm strich werden die käufer das auch nur ausnutzen.
 
ebay will nur geld verdienen, und ungleichgewicht hin oder her ist denen wurst, denen gehts nur das soviel wie möglich ver und- geklauft wird.

bevor einer denkt ebay ist der uneigennützige messias der arbeiterklasse.

wer schon nichts gegen diese händler unternimmt die passagen in ihren mails bringen wie: "wir bewerten sie nachdem sie uns bewertet haben". der kann doch nicht glaubhaft machen das ihm gleichgewichte wichtig seien, das ist nur eine leere phrase.
 
Bei Ebay ist man scheinbar der Meinung, man können mit Verkäufern alles machen, solange man die Plattform für Käufer so angenehm wie möglich macht. Gebühren verdoppeln, einseitige Bewertungen, Versandkosten-Limit etc...
Durch die einseitigen negativen Bewertungen sorgt Ebay dafür, dass Verkäufer mehr schlechte Bewertungen bekommen, gleichzeitig werden Verkäufer mit mehr schlechten Bewertungen gezwungen, Paypal als Zahlungsmittel anzubieten, wodurch Ebay wieder mehr Geld verdient.
Irgendwann wird auch der letzte Verkäufer merken, dass er von Ebay nur verarscht und ausgenommen wird.
 
es muss zuerst der verkäufer bewerten, denn mehr als zahlen kann der käufer nun einmal nicht
 
@urbanskater: Aha Du hast ja auch Vorstellungen da streuben sich mir die Nackenhaare.
Mehr als zahlen kann der Käufer nicht?(Kaufen auf unversichert obwohl auch versichert angegeben ist. Der Verkäufer verschickt die Ware die sehr warscheinlich auch ankommt,der Käufer gibt negativ und sagt er hat es nicht erhalten)
Nur einmal als Beispiel.
Oder der Käufer versucht nach erhalt der Ware auf einmal das Produkt schlecht zu machen da er nicht lesen konnte oder den Preis drücken will mit einer erpressungs Bewertung.
So könnte ich jetzt 50 Sätze schreiben.
Ich kaufe auch bei ebay und soll ich Dir sagen wie ich es handhabe egal ob der Verkäufer bewertet hat:Nach erhalt der Ware gebe ich eine Bewertung ab ob + oder - aber ich mache es. Ob ich nun eine Bewertung bekomme oder nicht!
Du bist bestimmt einer von denen die einem am besten noch anschreiben wo bleibt meine Bewertung alter Falter sowas hasse ich ja da bewerte ich erst recht nicht.
Bewertungsgeil aber nörgeln wollen.
Mensch Mensch es treibt sich echt nur noch Gesindel in den Auktionshäusern rum.
Leider!
MfG
 
@urbanskater: Quatsch. Der Käufer kann /fälschlicherweise) behaupten, dass die Ware nie angekommen ist (bei unversichertem Versand trägt immer der Käufer das Risiko wenn er von privat kauft, steht so sogar im Gesetz), oder dass die Ware schlecht wäre, oder dass die Versandkosten viel zu hoch gewesen sind...
 
@urbanskater: also ich hatte nie probleme wenn bei mir die leute was gekauft haben sonnst hätte ich keine knappen 190 bewertungen und 100% , klar kann der käufer den verkäufer austricksen, aber wenn man jetzt mal vom erlichen käufer wie mir, z.b ausgeht, mehr als den richtigen versand auswählen kann ich nicht und bezahlen?
 
Also alles in allem war das ursprüngliche Bewertungssystem ok, so wie es gewesen ist. Man kann selbstredend auch an allem rumdoktern, aber bringen tut es nichts. Letzlich läuft es darauf hinaus, daß es wieder in die alte Richtung ausgebaut wird. Wer zum Teufel schützt denn die Händler vor ungerechtfertigten Negativbewertungen? Und weshalb sollte ich als unzufriedener Käufer Angst haben, eine Negativbewertung zu schreiben, sofern sie berechtigt ist? Das einzige, womit ich mich anfreunden könnte, wäre es, die Bewertung zur Pflicht zu machen, so daß beide Seiten bewerten müssen. Wenn ich sehe, wieviele Bewertungen ich abgegeben habe und wieviele selbst nicht bewertet haben, ist das schon ein Trauerspiel. Nur wenn beiderseitige Pflichtbewertung gegeben ist, hat das auch eine repräsantative Aussagekraft, wenn man erreichen möchte, daß man anhand der bewertung ersehen kann, ob ein Verkäufer oder Käufer entsprechend in Ordnung ist und man vertrauensvoll ein Geschäft abwickeln kann. Ich bin seit 1999 bei Ebay registriert und habe grundsätzlich bei jeder Auktion, an der ich als Verkäufer oder Käufer erfolgreich gewesen bin, eine Bewertung abgegeben. Und funktionieren kann es nur, wenn alle anderen es auch machen. Deshalb spreche ich mich ganz klar für einen Zwang zur Bewertung aus!
 
wenn ich das schon lese ebay will sich schmackhaft bei power sellern machen... wenn stört es das neutrale bewertungen nicht mehr berechnet werden? dann wird halt eine negative abgegeben, ist ja kein problem. ich erhielt vor rund 2 wochen eine email von einem power seller, der mittlerweile nach unzähligen nicht gelieferten artikeln gesperrt wurde.. man erstattet mit 15&$8364: wenn ich meine negative bewertung zurück ziehe. die 15&$8364: erhalte ich aber nur, enn genug mitmachen,so das der powerseller entsperrt ist.. irgendwie läuft da doch was falsch...
 
eBay sollte den Verkäufern und Käufern einfach die Möglichkeit geben jeweils drei Punkte zu bewerten:
Verkäufer:1)korrekt gezahlt 2) verzögert gezahlt 3)Keine Zahlung erhalten
Käufer: 1):Ware in Ordnung 2) Ware entsprach nicht der Beschreibung 3) Ware nicht erhalten
Weitere eigene Kommentare sollten nicht möglich sein,aber diese Bewertung Pflicht.
So gebe es keine Beleidigungen oder ähnliche Beschimpfungen,aber jeder wüßte wo er dran ist.
 
@Kateker: manchmal macht der Verkäufer auch einen Fehler und tauscht dann, und der Käufer hinterlässt trotzdem eine negative Bewertung. So radikal kann man es leider auch nicht machen.
 
... solange Verkäufer nur dann eine Wertung abgeben, wenn sie vorher bereits vom Käufer bewertet worden sind, ist das ganze Bewertungssystem reine Makulatur! Ich habe noch nie verstanden, warum ich z.B. bei einer Transaktion über Paypal oftmals Wochen auf meine Bewertung warten muß, obwohl der Kauf und die Bezahlung doch innerhalb von wenigen Minuten abgewickelt worden sind ...
 
@Thaquanwyn:

Der Verkäufer will sich natürlich ein Druckmittel erhalten um eine positive Bewertung zu erzwingen.
Er sollte nur die korrekte Bezahlung bewerten können,dann hätte er diese Möglichkeit nicht.
Im übrigen finde ich Paypal nur Geldschneiderei von eBay,große Vorteile hat man nur auf dem Papier und Überweisungen dauern heute auch nur noch wenige Stunden.
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